Eine Montage von Zitaten, Exzerpten
und sinnigen Sprüchen als Reigen mit Worten


Ein anregender Kreistanz

Alles fließe aus eigenem Antrieb,
Gewalt sei fern den Dingen
Omnia sponte fluant, absit violentia rebus
Johann Amos Comenius
(1592 Südostmähren - 1670 in Amsterdam)
Philosoph, Theologe, Pädagoge


"Jeder Tag ist ein ganzes Leben!"
Japanisches Sprichwort

"Glaube nichts auf bloßes Hörensagen hin;
glaube nichts aufgrund von Gerüchten oder weil die Leute viel davon reden;
glaube nichts aufgrund der bloßen Autorität deiner Lehrer und Geistlichen.
Was nach eigener Erfahrung und Untersuchung mit deiner Vernunft übereinstimmt
und deinem Wohl und Heil wie dem aller anderen Wesen dient,
das nimm als Wahrheit an und lebe danach."

Buddha - Siddhartha Gautama
(563-483 v.u.Z)




Das Sein Bestimmt Das Bewusstsein Bestimmt Das Sein

Verstehen ist die Ausnahme, nicht die Regel!

An allem ist zu zweifeln

De omnibus dubitandum

Glaube nichts, was Du nicht selber erfahren hast

Perfektions-Ideale lassen sich stets
nur durch Verleugnung der Wirklichkeit
aufrechterhalten

"Das Leben durch die Arbeit zu lieben bedeutet,
mit dem tiefsten Geheimnis des Lebens vertraut sein.
Jede Arbeit ist leer, es sei denn, sie ist aus Liebe getan.
Denn Arbeit ist sichtbar gewordene Liebe."

Khalil Gibran
(1883 - 1931 New York City)
Libanesisch-amerikanischer Maler, Philosoph und Dichter
"
Der Prophet" PATMOS 3.Auflage 2008 - The Prophet 1923

"Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom"

„Warum ich zuletzt am liebsten mit der Natur verkehre, ist, weil sie immer recht hat
und der Irrtum bloß auf meiner Seite sein kann. Verhandle ich hingegen mit Menschen,
so irren sie, dann ich, auch sie wieder und immer fort, da kommt nichts aufs reine;
weiß ich mich aber in die Natur zu schicken, so ist alles getan.
Die Natur versteht keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer strenge;
sie hat immer recht und die Fehler und Irrtümer sind immer des Menschen.
Den Unzulänglichen verschmäht sie, und nur dem Zulänglichen, Wahren und Reinen
ergibt sie sich und offenbart ihm ihre Geheimnisse. Der Verstand reicht zu ihr nicht
hinauf, der Mensch muss fähig sein, sich zu höchsten Vernunft erheben zu können,
um an die Gottheit zu rühren, die sich in Urphänomenen, physischen wie sittlichen,
offenbart, hinter denen sie sich hält und die von ihr ausgehen."

Johann Wolfgang von Goethe
(1749-1832)
Naturwissenschaftliche Schriften II, 288


"Was Du auch tust, es kommt alles zurück, das Gute, das Schlechte,
das Pech und das Glück, es kommt alles zurück, es kommt alles zurück"

"Frau Holle" - Grimms Märchen, Nr. 24 (1812-1858)
Fernseh-Neuverfilmung des Grimmschen Märchen 2008 (1906)
Marianne Sägebrecht (b.1945)
bayerische Schauspielerin & Kabarettistin

"Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen
und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil unsere Augen sie nicht sehn."


Das Abendlied: „Der Mond ist aufgegangen“ - 3.Strophe
Matthias Claudius
(1740-1815)
Deutscher Dichter und Journalist


"Lest und denggt mit!"



Es dauert genau so lange, bis ich am Ziel bin!
Alles ist, wie es ist!

"Deinen müden Augen bringe ich eine Vision einer andersartigen Welt,
so neu und frisch und sauber, dass sie den Kummer und den Schmerz
über das bisher Gesehene vertreiben kann. Aber dies ist eine Vision,
die du mit allen teilen musst, denen du begegnest, denn sonst wirst du
sie nicht erblicken. Dies Geschenk wird dein Eigen,
wenn du es weiterreichst."
"A Course in Miracles - ACIM - Ein Kurs in Wundern" (1976)
Helen Cohn Schucman (1909-1981) & William Thetford (1923-1988)

"Es nimmt nicht jeder alles wahr.
Aber jeder nimmt das, was er wahrnimmt,
stets verzerrt wahr."

Hedwig Kellner (b.1952, freie Unternehmensberaterin, Managementtrainerin, Sachbuchautorin):
„Konflikte verstehen, verhindern, lösen: Konfliktmanagement für Führungskräfte“
3 Was passiert, wenn es passiert? 3.2 Es liegt im Auge des Betrachters.
Seite 44. HANSER 2000

Transporter - Vehicle 2013
correction tape and acrylic on canvas,
100 x 140 cm



www.thomasriess.com
b.1970
Österreichischer Maler, Graphiker,
Videokünstler



"Eine Bitte möchte ich noch vorausschicken: Halten Sie mich bitte nicht für einen unfehlbaren Ratgeber oder Wegweiser.
Übernehmen Sie nichts kritiklos, aber denken Sie nach über das, was ich Ihnen sagen will. Versuchen Sie Ihren eigenen Weg
abzustecken. Erinnern Sie sich an meine Worte, wenn Sie in Zukunft Entscheidungen zu treffen haben! Ich möchte Ihnen
nur Denkanstöße geben, nichts anderes, aber Denkanstöße für's Leben! Dies ist eine Botschaft von mir an Menschen, die sie
hören wollen, die in sich diese Gedanken [Zitate, Exzerpte, Ideen] bearbeiten wollen und die dadurch die eigene Entwicklung
unterstützen können. Ich überlasse ihnen meine Botschaft [Zitate, Exzerpte, Ideen] als eine Zusammenfassung
meiner Philosophie, bevor ich endgültig diesen Schulplaneten Erde verlassen werde ..."
Aus: Stefan von Jankovich: „Schulplanet Erde. 108 Gedanken für ein besseres Leben. Bd.1: „Der Mensch in der Schöpfung“
Vorwort Seite 14f FRICK VERLAG 1997 [Meine Ergänzungen]

"Erkennt und akzeptiert mich als den,
der Ich bin, unabhängig davon,
was Ich kann und was nicht.
Und so sei es!"


"Wir müssen lernen, nur zu schauen, nur zu hören, ohne zu werten und zu urteilen.
Nur da sein, spüren und lauschen - einsehen, dass wir nichts machen können,
dass sich die Dinge ereignen, wenn wir ruhig werden, dass wir Einfälle haben,
wenn wir leer sind. Nur dann kann ja etwas "einfallen"."

"In jedem Jetzt ist Ewigkeit - Worte für alle Tage" 13. August S.151 KÖSEL 2003
Willigis Jäger OSB - Ko-un Roshi
(b.1925)
Deutscher Benediktinermönch, Mystiker
Zen-Meister der Sanbo-Kyodan-Linie

"Die Sprache (Schrift) ist die Quelle
aller Missverständnisse"

"Der kleine Prinz" (1943)
Antoine de Saint Exupery
(1900-1944)
Frz.Schriftsteller, Pilot

"Es gibt mehr Ding' im Himmel und auf Erden
als Eure Schulweisheit sich träumt"

William Shakespeares
(1564-1616)
"Hamlet" zu Horatio

"Fange nie an, aufzuhören - höre nie auf, anzufangen!"
Lucius Annaeus Seneca
(1.Jhd. n.u.Z.)
Röischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher
Politiker, Schriftsteller





"Wer nichts weiß,
muss alles glauben!"


"Aphorismen" (1880)
Aus: Schriften, Bd. 1, Berlin,
Paetel 1893, S.21
Marie Freifrau Ebner von Eschenbach
(1830-1916)
Mährisch-österreichische Schriftstellerin


"Wer alles glauben muss,
kann auch nach Belieben
betrogen und an der Nase
herumgeführt werden!"

Dr. Frank Ochmann
(b.1956)
Katholischer Priester, Promotion in Physik
u. Theologie, Journalist, Buchautor
Aus: "Verführt, verwirrt, für dumm verkauft - Wie wir
Tag für Tag manipuliert werden und was wir dagegen tun
können" 3.Teil: Wie wir uns wappnen könnnen, Kapitel 8:
Wissen und Werte: Was uns die Kraft zum Widerstand gibt.
Mut zum Zweifeln S.205, Gütersloher Verlagshaus 2010



"Was das ist, ein wirklich lebender Mensch,
das weiß man heute allerdings weniger als jemals,
und man schießt denn auch die Menschen,
deren jeder ein kostbarer, einmaliger Versuch
'der Natur ist, zu Mengen tot.


Darum ist jedes Menschen Geschichte wichtig,
ewig, göttlich, darum ist jeder Mensch,
solange er irgend lebt und den Willen der Natur erfüllt,
wunderbar und jeder Aufmerksamkeit würdig.

In jedem ist der Geist Gestalt geworden,
in jedem leidet die Kreatur,
in jedem wird ein Erlöser gekreuzigt"

in "Demian (1919)
Hermann Hesse
(1877-1962)




Realität
- Realität ist, was wir als wahr annehmen.
- Was wir als wahr annehmen,
ist was wir glauben.
- Was wir glauben, basiert auf unseren Wahrnehmungen.
- Was wir wahrnehmen, hängt davon ab,
was wir suchen.
- Was wir suchen, hängt davon ab,
was wir denken.
- Was wir denken, hängt davon ab,
was wir wahrnehmen.

- Was wir wahrnehmen, bestimmt,
was wir glauben.
- Was wir glauben, bestimmt,
was wir für wahr halten.
- Was wir für wahr halten,
ist unsere Realität
Gary Zukav
„Die tanzenden WU Li Meister – Der östliche Pfad
zum Verständnis der modernen Physik: Vom Quantensprung
zum Schwarzen Loch“ (The Dancing Wu Li Masters.
An Overview of the New Physics 1979)
ROWOHLT 1981




Bürger, die in einem Gebiet mit vielen Ärzten
und reichlich Krankenhäuser wohnen,
verwandeln sich rascher in Patienten,
werden häufiger operiert, nehmen mehr
nebenwirkungsreiche Medikamente und sterben -
im statistischen Durchschnitt - früher
.

Ganz erschrocken hat das Wissenschaftliche Institut
der deutschen Ortskrankenkassen festgestellt:

"Die Lebenserwartung der Bevölkerung
sinkt ziemlich proportional
mit der Zahl der Einwohner pro Arzt,
also mit zunehmender Arztdichte"

Quelle: Hans Halter: "Begrabene Illusion"
Erfolge und Scheinerfolge der Medizin (III)
Spiegel, Nr. 36. 01. 09.1980



Verwirrung
ist das Tor
zu einer
neuen Art
des
Verstehens
Aus: Richard Bandler (b. 1950 US Psychologe, NLP):
“Verä
nderung des subjektiven Erlebens: Fortgeschrittene
Methoden des NL
P" (Using Your Brain - For a Change 1985
Verwirrung Verstehen. Seite 111 JUNFERMANN
8.Auflage 2011 (1982)




S
piele das Spiel.

Gefährde die Arbeit noch mehr.
Sei nicht die Hauptperson.
Such die Gegenüberstellung.
Aber sei absichtslos.
Vermeide die Hintergedanken.
Verschweige nichts.
Sei weich und stark.
Sei schlau, lass dich ein
und verachte den Sieg.
Beobachte nicht, prüfe nicht,
sondern bleib geistesgegenwärtig
bereit für die Zeichen.
Sei erschütterbar.
Zeig deine Augen,
wink die anderen ins Tiefe,
sorge für den Raum und
betrachte einen jeden in seinem Bild.
Entscheide nur begeistert.
Scheitere ruhig.
Vor allem hab Zeit und nimm Umwege.
Lass dich ablenken.
Mach sozusagen Urlaub.
Überhör keinen Baum und kein Wasser.
Vergiss die Angehörigen,
bestärke die Unbekannten,
bück dich nach Nebensachen,
weich aus in die Menschenleere,
pfeif auf das Schicksalsdrama,
missachte das Unglück,
zerlach den Konflikt.
BEWEG DICH IN DEINEN EIGENFARBEN,
bis du im Recht bist und
das Rauschen der Blätter süß wird.
Geh über die Dörfer.
Ich komme dir nach


"Über die Dörfer" (1982)
Peter Handke (b.1942)
österreichischer Schriftsteller


Aus: Karl Heinz Braun von Gladiß:
„Krebskranke Menschen in ganz-
heitlich-medizinischer Behandlung“
Eigenverlag 2.Auflage 2000

www.windstosser.ch




"Das Geheimnis
des wirklichen Begreifens
liegt darin, dass man
etwas Alltägliches neu sieht
"

Hugo Kükelhaus
(1900-1984 in Herrischried)
Deutscher Tischler, Schriftsteller, Pädagoge, Philosoph und Künstler.
Er wurde vor allem durch das von ihm entwickelte Erfahrungsfeld
zur Entfaltung der Sinne bekann
t.

Hugo Kükelhaus, Rudolf zur Lippe (b.1937, dtsch. Philosoph):
"Entfaltung der Sinne: Ein Erfahrungsfeld zur Bewegung und
Besinnung" Freudenberg Stiftung GmbH 2008



Die Blume des Lebens
Eines der ältesten Symbole der Menschheit.
Findet sich an bedeutenden Orten und Kultstätten,
wie dem Osiris-Tempel in Abydos (Ägypten, ca. 6.000
Jahre alt), im Grundriss der berühmten Kathedrale
von Notre-Dame-de-Chartres, im Goldenen Tempel von
Amritsar (Indien) und in der verbotenen Stadt Pekings, in
den harmonikalen Lehren des griechischen Gelehrten
Pythagoras, in den Aufzeichnungen Leonardo da Vinci's
(1452-1519). Trotz ihrer geometrischen Einfachheit
beinhaltet die "Blume des Lebens"
noch viele Geheimnisse.

"I 'm just a soul who 's intentions are good
Oh Lord, please dont 't let me be misunderstood.
"


Nina Simone/Eunice Kathleen Waymon (1933 - 2003)
US-amerikanische Jazz-/Bluessängerin, Pianistin Songschreiberin.
Sie vermied den Ausdruck Jazz, sie nannte ihre Musik
Black Classical Music. Komponiert wurde der Titel Anfang 1964
von Bennie Benjamin (1907-1989), Gloria Caldwell (b.1933)
und Sol Marcus (1912-1976)


"Immer diese Unterscheidung wie "ich und du",
"gut und schlecht", "richtig und falsch",
"Leben und Tod".
Warum kümmern wir uns um Leben und Tod?
Wenn wir leben, leben wir. Wenn wir tot sind,
sind wir tot. Weshalb befassen wir uns nicht lieber
mit diesem Augenblick? Es gibt kein Morgen.
Es gibt kein Gestern. Es gibt nicht einmal
ein Heute, nur ebendiesen Augenblick."

Dennis Genpo Merzel
(Genpo Roshi, Genpo Sensei)
(b.1944)
Ehemaliger amerikanischer Zen Meister


"Wenn Du Dich hilflos fühlst,
hilf anderen!"

Aung San Suu Kyi
(b.1945)
Politikerin in Myanmar (Britisch-Birma)
1991 Friedensnobelpreis
Am 13. November 2010 Entlassung aus ihrem
insgesamt 15 Jahre währenden Hausarrest ("Verbot
die Wohnung zu verlassen"), veranlasst und wieder
aufgehoben durch die Militärregierung Myanmars.

"Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe
so selbstsicher sind und die Klugen
so voller Zweifel."


"The fundamental cause of the trouble is
that in the modern world the stupid are cocksure
while the intelligent are full of doubt."
Aus: "The Triumph of Stupidity" in
"Mortals and Others - American Essays
1931-1935"


Bertrand Arthur William Russell
3. Earl Russell
(1872-1970)
Britischer Philosoph, Mathematiker, Logiker
1950 Literatur Nobelpreis

"Gib denen, die du liebst,
Flügel, um wegzufliegen.
Wurzeln, um zurückzukommen
und Gründe, um zu bleiben.
Der 14.Dalai Lama
Tenzin Gyatso
(b. 6.VII 1935)
Titel des höchsten Trülku ("lebender Buddha")
innerhalb der Hierarchie der Gelug-Schule
des tibetischen Buddhismus.




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"Was uns in der westlichen Zivilisation ganz besonders fehlt,
ist eine aufrichtige, unabgelenkte und vorurteilsfreie Geisteshaltung,
in der sich Einsichten langsam entwickeln und zur Reife kommen können.
Diese Haltung kann nur durch stetige Meditation geschaffen werden."

Sogyal Rinpoche
(b. 1948)
Tibetischer Mönch
Tibetischer Meditationsmeister
Lehrer der Nyingma-Tradition
des tibetischen Buddhismus

Es gibt vier Arten von Menschen:
Jener, der nicht weiß und nicht weiß,
dass er nicht weiß:

Er ist ein Narr - meide ihn.
Jener, der nicht weiß und weiß,
dass er nicht weiß:
Er ist einfältig - lehre ihn.
Jener, der weiß und nicht weiß,
dass er weiß:
Er schläft - erwecke ihn.
Jener, der weiß und weiß,
dass er weiß:
Er ist weise - folge ihm.

Arabisches Sprichwort
Aus: Sri Chinmoy (1931-2007, spiritueller Lehrer): "Veden, Upanishaden,
Bhagavadgita - Die drei Äste am Lebensbaum Indiens" Das Lied der höchsten
Seele (Bhagavadgita). Handlung. S.138 Diederichs Gelbe Reihe 2007

"So lasst uns nach der Welt streben,
die sein sollte - nach dem
göttlichen Funken,
der sich immer noch
in unserer Seele regt!"
RA Barack Hussein Obama
(b. 4.8.1981 in Honolulu, Hawaii)
Zur Friedensnobelpreisrede, am 10. Dezember 2009
US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei
Auf US-Verfassungsrecht spezialisierter Rechtsanwalt
Von 2009 bis 2017 der 44. Präsident der USA
Aus: www.welt.de/politik/ausland/article5490579/
Seine-Rede-zum-Friedensnobelpreis-im-Wortlaut.html
Joachim Bauer: "Schmerzgrenze - Vom Ursprung alltäglicher
und globaler Gewalt" Kapitel 7: Alltägliche und globale
Gewalt verstehen und begrenzen lernen S.191
HEYNE 3.Auflage 2013 (2011)
















"Zeitweilig kommen wir um Wissenschaft, Mathematik und gelehrte Diskussion nicht herum,
mit deren Hilfe sich das menschliche Bewusstsein weiterentwickelt.
Zeitweilig brauchen wir aber auch Gedichte, das Schachspiel und Geschichten,
an denen unser Gemüt Freude und Erfrischung findet"

 Saadi
(Muscharraf ad-Din Abdullah)

(1211-1300)

Persischer (iranischer) Dichter und Mystiker
Aus: Nossrat Peseschkian (1933-2010, deutsch-iranischer Neurologe, Psychiater, Psychotherapeut, Begründer der „Positiven Psychotherapie“ (1968)):
"Der Kaufmann und der Papagei: Orientalische Geschichten in der Positiven Psychotherapie“ Vorwort Seite 10. FISCHER 32. Auflage 2012 (1979)



Jeder Mensch ist etwas Besonderes,
aber niemand ist etwas Besseres!


"Waren es in den älteren Zeiten vor allem die Kuttenträger der Großkirchen,
die den Menschen ANGST einzujagen vermochten (vor den Qualen im Fegfeuer
und der Hölle zum Beispiel), so sind es heute vielfach die Weißröcke, die
diese Aufgabe übernehmen. Dies zu durchschauen und die eigenen Wege
mit Verstand und Intuition zu gehen, wird uns manche Enttäuschung
und manchen Ärger ersparen."

Dr. med. Klaus Bielau
(b.1955)

Aus: „Wendezeit der Medizin – Zur Kunst der Selbstheilung“
"Diagnosen - Wörter als Krankheiten" Seite 54
Verlag Zeitenwende 2010


"Wir leben nur,
um Schönheit zu entdecken.
Alles andere ist eine Art des Wartens."

Khalil Gibran
(1883 - 1931 New York City)
Libanesisch-amerikanischer Maler, Philosoph und Dichter

"Sand und Schaum. Aphorismen" PATMOS 1999
(Sand and Foam, 1926)


Ich habe lange unter ihnen gelebt und ich kann
Euch sagen ihr Wortschatz beschränkt sich auf:
"Fass", "Überschlag Dich", "Sitz",
"Bleib" und "Böser Hund"



"Paradigmenwechsel erfordern eine neue Brille,
durch die wir unsere ererbten Schätze
auf neue Art anschauen"

  Neil Douglas-Klotz / Saadi Shakur Chishti
(b.1951) Psychologe in Edinburgh (Schottland)


"Man kann sich auf zwei Arten irren.
Man kann glauben, was nicht wahr ist,
oder man kann sich weigern,
zu glauben, was wahr ist."

Sören Kierkegaard
(1813-1855)
Dänischer Philosoph, Essayist, Theologe,  religiöser Schriftsteller


„Die Presse muss die Freiheit haben,
alles zu sagen, damit
gewissen Leuten die Freiheit
genommen wird, alles zu tun.“

Louis Terrenoire
(1908-1992)
Französischer Journalist und Politiker


„Das Gefährlichste an der Technik ist,
dass sie ablenkt, von dem,
was den Menschen wirklich ausmacht,
von dem, was er wirklich braucht.

Elias Canetti
(1905-1994)
1981 Literatur-Nobelpreis



Sir Karl Raimund Popper
(1902-1994)

Niemand ist gegen Irrtümer gefeit;
das Große ist, aus ihnen zu lernen


MEINUNGSFREIHEIT

Eines der elementaren Grundrechte in der Demokratie

Artikel 13
des Staatsgrundgesetzes (Franz Joseph I. 1867)
"Jedermann hat das Recht, durch Wort, Schrift, Druck oder durch bildliche Darstellung seine Meinung
innerhalb der gesetzlichen Schranken frei zu äußern. Die Presse darf weder unter Zensur gestellt,
noch durch das Konzessions-System beschränkt werden. Administrative Postverbote
finden auf inländische Druckschriften keine Anwendung.


Artikel 10 Europäische Menschenrechtskonvention (1950/1953)
(1) Jeder hat Anspruch auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht schließt die Freiheit der Meinung und die Freiheit zum Empfang und
zur Mitteilung von Nachrichten oder Ideen ohne Eingriff öffentlicher Behörden und ohne Rücksicht auf Landesgrenzen ein. Dieser Artikel
schließt nicht aus, dass die Staaten Rundfunk-, Lichtspiel- oder Fernsehunternehmen einem Genehmigungsverfahren unterwerfen.

(2) Da die Ausübung dieser Freiheiten Pflichten und Verantwortung mit sich bringt, kann sie bestimmten, vom Gesetz vorgesehenen
Formvorschriften, Bedingungen, Einschränkungen oder Strafdrohungen unterworfen werden, wie sie im Gesetz vorgeschrieben und in einer
demokratischen Gesellschaft im Interesse der nationalen Sicherheit, der Aufrechterhaltung der Ordnung und der Verbrechensverhütung,
des Schutzes der Gesundheit und der Moral, des Schutzes des guten Rufes oder der Rechte anderer, um die Verbreitung von vertraulichen
Nachrichten zu verhindern oder das Ansehen und die Unparteilichkeit der Rechtsprechung zu gewährleisten, unentbehrlich sind.

§ 111 StGB - Üble Nachrede
www.jusline.at/111_%C3%9Cble_Nachrede_StGB.html

(1) Wer einen anderen in einer für einen Dritten wahrnehmbaren Weise einer verächtlichen Eigenschaft oder Gesinnung zeiht
oder eines unehrenhaften Verhaltens oder eines gegen die guten Sitten verstoßenden Verhaltens beschuldigt, das geeignet ist,
ihn in der öffentlichen Meinung verächtlich zu machen oder herabzusetzen, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten
oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.
 (2) Wer die Tat in einem Druckwerk, im Rundfunk oder sonst auf eine Weise begeht, wodurch die üble Nachrede einer breiten Öffentlichkeit
zugänglich wird, ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.
  (3) Der Täter ist nicht zu bestrafen, wenn die Behauptung als wahr erwiesen wird. Im Fall des Abs. 1 ist der Täter auch dann nicht zu
bestrafen, wenn Umstände erwiesen werden, aus denen sich für den Täter hinreichende Gründe ergeben haben,
die Behauptung für wahr zu halten.

§ 115 StGB - Beleidigung
www.internet4jurists.at/gesetze/bg_stgb01.htm#§_115

(1) Wer öffentlich oder vor mehreren Leuten einen anderen beschimpft, verspottet, am Körper mißhandelt oder mit einer körperlichen
Mißhandlung bedroht, ist, wenn er deswegen nicht nach einer anderen Bestimmung mit strengerer Strafe bedroht ist,
mit Freiheitsstrafe bis zu drei Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 180 Tagessätzen zu bestrafen.
(2) Eine Handlung wird vor mehreren Leuten begangen, wenn sie in Gegenwart von mehr als zwei vom Täter
und vom Angegriffenen verschiedenen Personen begangen wird und diese sie wahrnehmen können.
(3) Wer sich nur durch Entrüstung über das Verhalten eines anderen dazu hinreißen läßt, ihn in einer den Umständen
nach entschuldbaren Weise zu beschimpfen, zu mißhandeln oder mit Mißhandlungen zu bedrohen, ist entschuldigt,
wenn seine Entrüstung, insbesondere auch im Hinblick auf die seit ihrem Anlaß verstrichene Zeit,
allgemein begreiflich ist.

§ 1330 ABGB - Ehrenbeleidigung und Kreditschädigung
www.internet4jurists.at/sonstiges/1330abgb.htm

§ 1330 ABGB ist das zivilrechtliche Gegenstück zu den strafrechtlichen Ehrenbeleidigungsdelikten (§§ 111 StGB ff).
Diese Bestimmung enthält einerseits Schadenersatzansprüche für Ehrenbeleidigungen (Schutz der Ehre Abs. 1) und andererseits für
Kreditschädigungen (Schutz des wirtschaftlichen Rufes Abs. 2) und ermöglicht in beiden Fällen auch Unterlassungsklagen.
Sie weist sehr spezifische Beweislastregeln auf und erfordert eine genaue Abgrenzung zwischen Tatsachenbehauptungen und Wertungen,
die sich in der Praxis aber oft schwer trennen lassen. Da diese Sachverhalte mittlerweile auch im Internet in einer gewissen Häufigkeit
vorkommen, ja dort offenbar, bedingt durch ein loses und emotionales Diskussionsklima (insbesondere in diversen Foren), besonders
häufig anzutreffen sind, sollen diese Ansprüche in Zukunft verstärkt auf Internet4jurists Beachtung finden.

"Ein jeder kehre vor seiner Tür,
Und rein ist jedes Stadtquartier.
Ein jeder übe sein' Lektion,
So wird es gut im Rate stohn."

Zahme Xenien "Bürgerpflicht"
Johann Wolfgang von Goethe
(1749 - 1832)
Deutscher Dichter der Klassik
Naturwissenschaftler, Staatsmann

"Unter Cybermobbing [to mob = über jemanden herfallen, jemanden angreifen, anpöbeln] versteht man das absichtliche Beleidigen,
Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen von Personen im Internet oder mit Handy, meist über einen längeren Zeitraum. Nach internatio-
nalen Studien nehmen Mobbingattacken in sozialen Netzwerken stark zu. Einem Viertel der User sind konkrete Fälle aus dem eigenen
Bekanntenkreis bekannt und jeder Fünfte war schon selbst ernsthaft betroffen. Die Besonderheiten des Cybermobbings liegen in der
Verbreitung der Inhalte in raschem Tempo und vor einem großen Publikum. Oft sind die Inhalte nicht mehr zu entfernen, sondern
festbetoniert. Durch Cybermobbing ist ein Eingriff in die Privatsphäre "rund um die Uhr" möglich. Die Opfer werden für alle Zeit
an den weltweiten Pranger gestellt - das ist moderne Kränkung ... "Kränkungen sind nachhaltige Erschütterungen des Selbst
und seiner Werte" ... "Was kränkt, macht kank, was kränkt, löst Krisen aus, Kränkungen führen zu Kriminalität und Krieg""
Aus: Reinhard Haller: "Die Macht der Kränkung" I. Wesen und Ursachen der Kränkung. Vom Wesen der Kränkung. Nachhaltige Wirkung. Seite 46
II. Erscheinungsformen und Folgen der Kränkung. Kränkung im Berufsleben. Mobbing und Co. Seite 172. Einleitung Seite 11. ECOWIN 2015


Wolfgang Tichy: "Shitstorm - Eine zivilrechtliche Einführung" pdf
>>>
Constantin Benes: "Shitstorm auf Facebook Seiten: Wer haftet?"
Michael Woller: "Zuerst brainstormen - dann shitstormen"
Günther Leissler: "Memo: Der anonyme shitstorm"

Aus: ecolex 05/2013 - Zeitschrift für Wirtschaftsrecht.
Manz'sche Verlags- und Universitätsbuchhandlung

Prof. Dr. Dirk Heckmann: "Hass-Tweets vom Stammtisch" Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.
Auch wenn die Masse beim Shitstorm scheinbar schützt, drohen juristische Konsequenzen.
Der Persönlichkeitsschutz muss ernst genommen werden."
www.theeuropean.de/dirk-heckmann/11145-juristische-betrachtung-des-shitstorms

www.jusline.at/rechtsanwalt.html

"Der verlorenste aller Tage ist der,
an dem man nicht gelacht hat."

Nicolas Sebastien Chamfort
(1741-1794)
Französischer Schriftsteller




Entspannte gelassene "Vögel"


Wenn ein Feuer im Wasser entzündet wird,
wie ist es dann zu löschen?
Wenn Furcht ist vor dem Beschützer,
wer ist dann da, um dich zu beschützen?

 
Nagardschuna  - "Der Baum der Weisheit"
(~200 n. u. Z)


"Man kann seiner eigenen Zeit nicht böse sein,
ohne selbst Schaden zu nehmen"

Robert Edler von Musil
(1880 - 1942)
Österreichischer Novellist, Dramatiker, Aphoristiker

Roman: "Der Mann ohne Eigenschaften"

„Es geht uns alten Europäern übrigens
mehr oder weniger allen herzlich schlecht;
unsere Zustände sind viel zu künstlich und kompliziert,
unsere Nahrung und Lebensweise ist ohne die rechte Natur,
und unser geselliger Verkehr ohne eigentliche Liebe und Wohlwollen.
–  Jedermann ist fein und höflich, aber niemand hat den Mut, gemütlich und wahr zu sein,
so dass ein redlicher Mensch mit natürlicher Neigung und Gesinnung einen recht bösen Stand hat.
Man sollte oft wünschen, auf einer der Südseeinseln als so genannter Wilder geboren zu sein,
um nur einmal das menschliche Dasein ohne falschen Beigeschmack durchaus rein zu genießen.


Denkt man sich bei deprimierter Stimmung recht tief in das Elend unserer Zeit hinein,
so kommt es einem oft vor, als wäre die Welt nach und nach zum Jüngsten Tage reif.
– Und das Übel häuft sich von Generation zu Generation!
– Denn nicht genug, dass wir an den Sünden unserer Väter zu leiden haben,
sondern wir überliefern auch diese geerbten Gebrechen,
mit unseren eigenen vermehrt, unsern Nachkommen.“

Johann Wolfgang von Goethe
an seinen Sekretär Johann Peter Eckermann,
am 12. März 1828

„Die schwere [Euro/EU] Krise bietet die Möglichkeit, die fatalen systemischen Konstruktionsfehler der EU
in das Zentrum der Debatten zu rücken: Einheitswährung ohne Lohnkoordination, Freihandel ohne Sozialstaat und
freier Kapitalverkehr ohne Steuerkooperation können nicht gut gehen. So, wie es ein Fehler war, die osteuropäischen Staaten
mit ganz unterschiedlichen Lohn-, Sozial- und Steuerstandards zu integrieren - was die innereuropäische Standortkonkurrenz anheizte -,
war es ein Fehler, den Euro ohne Lohn- und Fiskalkoordination einzuführen: zu früh! Die Konstruktionsfehler der EU hängen mit dem
undemokratischen Bau des "Hauses Europa" zusammen. Der Bau des Hauses Europa wurde von den Regierungen begonnen;
anstatt die Bauregie an die BürgerInnen zu übergeben, behielten die Eliten sie bei sich. Die EU nimmt Kurs auf eine autoritäre
Plutokratie [Herrschaft durch Vermögen]. Die Krise bietet die Chance, dass das Haus der Regierungen einstürzt -
und von den BürgerInnen wiederaufgebaut wird - mit einer neuen, demokratischen Herausforderung
."

Christian Felber
(b.1982, Mag. phil.)
Österreichischer Autor, Referent zu Wirtschafts- u.Gesellschaftsfragen
Aus: „Retten wir den EURO!“ Vorwort Seite 12. DEUTICKE 2012

„Nur die konsequente Beschäftigung mit der neuen,
gewünschten Überzeugung lässt uns die alten,
unerwünschten Muster verdrängen."

Pierre Franckh
(b.1953)
Deutscher Schauspieler, Regisseur, Mentaltrainer
Aus: „Das Gesetz der Resonanz“ Seite 130
KOHA 5.Auflage 2012 (2010)
www.pierre-franckh.de

"Willst Du das Land in Ordnung bringen,
musst Du erst die Provinzen in Ordnung bringen.

Willst Du die Provinzen in Ordnung bringen,
musst du die Städte in Ordnung bringen.

Willst Du die Städte in Ordnung bringen,
musst Du die Familien in Ordnung bringen.

Willst Du die Familien in Ordnung bringen,
musst Du die eigene Familie in Ordnung bringen.

Willst Du die eigene Familie in Ordnung bringen,
musst Du Dich in Ordnung bringen.
Orientalische Weisheit
Aus: Nossrat Peseschkian (1933-2010, deutsch-iranischer Neuro-Psychiater, Begründer der „Positiven Psychotherapie“):
„Auf der Suche nach Sinn: Psychotherapie der kleinen Schritte“ 1.Kapitel: Sinn und Mensch. Seite 13
FISCHER 13. Auflage 2006


Alles ist Liebe, Liebe ist alles

"Wogegen Sie Ihren Widerstand richten, das ziehen Sie an,
weil Sie sich mächtig und mit Emotion darauf konzentrieren.

Um etwas zu ändern, gehen Sie nach innen und senden Sie
mit Ihren Gedanken und Gefühlen ein neues Signal aus.

Sie können der Welt nicht helfen, indem Sie sich
auf die negativen Dinge konzentrieren.
Wenn Sie dies tun, tragen Sie nicht nur
zu deren Verbreitung bei, sondern
Sie bringen gleichzeitig auch mehr
Negatives in Ihr eigenes Leben.


Anstatt sich auf die Probleme der Welt zu fokussieren,
richten Sie Ihre Aufmerksamkeit und Energie auf Vertrauen,
Liebe, Fülle, Bildung und Frieden.

Die guten Dinge werden uns niemals ausgehen,
weil es mehr als genug für alle gibt.

Das Leben ist als Leben in Fülle gemeint.
Sie haben die Fähigkeit, durch Denken und Fühlen
das grenzenlose Angebot zu erschließen
und in Ihr Leben zu holen.


Loben und segnen Sie alles in der Welt,
und Sie werden Negativität und Zwietracht
auflösen und sich selbst auf die höchste Frequenz
einstellen - auf Liebe."

Rhonda Byrne
(b.1951)
Australische Drehbuchautorin und Produzentin
"The Secret - Das Geheimnis" GOLDMANN 2007:183
Aus:
Jakob Bösch: „Versöhnen und Heilen: Spiritualität, Wissenschaft und Wirtschaft im Einklang“
Kapitel: Bewusstsein schafft Realität
. Seite 60. AT VERLAG 2008




"Zum Selbstverständnis der Völker früh industrialisierter Länder gehört es, optimistisch zu sein.
Zwar feit [schützt] das nicht vor Nackenschlägen. Aber mit einem tapferen "Kopf hoch!" oder "Es wird
schon wieder!"
geht es immer weiter. Vor allem Politiker müssen Optimismus ausstrahlen. Die Lage
kann noch so verfahren sein - sich nur nichts anmerken lassen, immer lächeln. Das kommt bei den
Menschen an. Wer führen will, muss Optimist sein. Mit Optimisten ist jeder gern zusammen.

Nicht so mit Pessimisten. Mit Pessimismus kommt man nicht weit - weder als Einzelner noch als Gesellschaft
noch als Staat. Schlägt ein Politiker ausnahmsweise einmal dunklere Töne an und versucht er, die Bevölkerung
auf kargere Zeiten einzustimmen, heißt es sofort: Nicht so pessimistisch! Wo bleibt das Positive?
 Was kann uns Anlass zu Optimismus sein? Wir wollen hoffen! Pessimismus ist nicht wohlgelitten.

Das ist menschlich verständlich.
Denn Pessimismus lähmt und Optimismus beflügelt.
Während Pessimisten abwartend am Wegesrand sitzen bleiben, schreiten Optimisten mutig voran.
Die Unterschiede könnten größer kaum sein.
Und doch sind Optimisten und Pessimisten in einem einander gleich.
Beide sehen die Wirklichkeit nicht, wie sie ist.
Die einen sehen sie zu rosig, die anderen zu grau.

Die rosige Sicht hat Menschen und Menschheit weit gebracht.
Ohne sie wäre Christopher Kolumbus [1451-1506] schwerlich immer weiter gen Westen [1492]
gesegelt oder Neil Armstrong [1930-2012] aus seiner schützenden Mondfähre [21.6.1969] geklettert.
Die Liste Optimismus getriebener Großtaten ist lang. Würden Menschen nicht immer wieder
ihre Zweifel und Ängste hintanstellen, wir alle lebten vermutlich kümmerliche Leben.

Doch wo viel Licht ist, ist auch Schatten: die keineswegs
unbedeutende Schadensbilanz des Optimismus.

Dass diese kaum jemals zur Kenntnis genommen wird, ist nur darauf zurückzuführen, dass Menschen sie nicht
zur Kenntnis nehmen wollen. Dann müssten sie nämlich bekennen, dass individuelle und kollektive Katastrophen
ihren Ausgang oft genug in optimistischem Überschwang nehmen. Es wird schon gut gehen!

Mit dieser Hoffnung zieht der Spieler allabendlich in die Spielbank, saugt die Kettenraucherin an ihrer Zigarette, geben sich
Männer und Frauen wahllos Sexualpartnern hin, werden Unsummen auf den Finanzmärkten verzockt, waghalsige Unter-
nehmensentscheidungen gefällt, wenig erprobte Medikamente auf den Markt geworfen, Kriege angezettelt
und Schlachten geschlagen. Es wird schon gut gehen!

Oft genug geht es aber nicht gut, erweist sich das Hochgefühl des Optimisten
als gefährliche und mitunter lebensbedrohliche Falle.

Paart sich Optimismus mit Gier, ist der Niedergang programmiert. Das sollte nicht aus dem Blick geraten,
wenn das Hohelied vom Optimismus angestimmt wird. Optimisten sind die zumeist erfreulicheren, aber nicht
die klügeren oder vorausschauenderen Menschen. Und wie alle Menschen sind auch sie fehlbar.

Nicht zuletzt Optimismus hat die Erde zu dem werden lassen,
was sie heute ist: glanzvoll, elend und - überfordert.

Um das zu sehen, brauchen nur einmal die rosarot und grau gefärbten Brillen beiseite gelegt zu werden.
Dann wird sichtbar, dass der Mensch ihr im Laufe seiner Geschichte schier Unmögliches abgerungen
und sie dabei an den Rand dessen gebracht hat, was sie zu geben vermag.

Jetzt muss ein neues Gleichgewicht hergestellt werden zwischen der Zahl der Menschen und ihren materiellen Ansprüchen
einerseits und den Kapazitäten der Erde und den menschlichen Fähigkeiten andererseits. Für die Völker der früh industrialisierten
Länder bedeutet dies, dass ihr materieller Lebensstandard vorerst nicht mehr steigen, sondern eher sinken wird.

Doch das muss kein Wohlstandsverlust sein, wenn die Menschen wieder lernen, was ihnen während des längsten Teils
ihrer Geschichte wohl bewusst war: Wohlstand und Wachstum sind keine siamesischen Zwillinge.
Erst das Industriezeitalter hat sie dazu werden lassen. Menschen brauchen Wachstum, und sei es das Wachstum
in der Natur, um ihre kreatürlichen Bedürfnisse befriedigen zu können. Das aber ist noch kein eigentlicher Wohlstand.
Dieser beginnt erst da, wo das Wachstum endet.

Eigentlicher, menschenspezifischer Wohlstand - das ist bewusst zu leben, die Sinne zu nutzen, Zeit für sich und andere zu haben,
für Kinder, Familienangehörige, Freunde. Eigentlicher, menschenspezifischer Wohlstand - das ist Freude an der Natur, der Kunst,
dem Schönen, dem Lernen; das sind menschengemäße Häuser und Städte mit Straßen und Plätzen, die die Bewohner gerne aufsuchen;
das ist ein intelligentes Verkehrssystem, das ist gelegentliche Stille, das ist sinnenfroher Genuss, das ist die Fähigkeit des Menschen,
mit sich selbst etwas anfangen zu können. Eigentlicher, menschengemäßer  Wohlstand - das ist nicht zuletzt Revitalisierung der
spirituell-kulturellen Dimension des Menschen, die durch das Streben nach immer größeren Gütermengen weithin verkümmert ist.
Dass er nicht allein von Brot lebt, weiß der Mensch seit langem.
Aber die explosionsartige Zunahme von Brot und anderen - mehr oder weniger lebenswichtigen - Gütern
hat namentlich in den früh industrialisierten Ländern dieses Wissen nicht selten verschüttet.
Dies zu erkennen wird der große Paradigmenwechsel dieses Jahrhunderts sein -
oder dieses Jahrhundert wird scheitern."
Aus: Meinhard Miegel (b.1939, deutscher Sozialwissenschaftler): „Exit: Wohlstand ohne Wachstum“
Epilog, Seite 245 - 247. List Taschenbuch 2.Auflage 2012 (2011)





Aus: Gisela Mehren (b.1960, dtsch. Psychologin, Sinologin):
„Schafe wie du und ich“ [Karikaturenband: 16. Bild]
Vorwort Gerhard Kaiser Rombach (1927--2012)
Verlag KG 1.Auflage 1992

"Für was und wen immer dergleichen veranstaltet wird, es hat doch zu allen Zeiten
nur den einen und selben Zweck: jene, die noch nicht klar genug denken können,
etwas glauben zu machen, wodurch sie von anderen, die es bereits
im kleinen Finger und faustdick hinter den Ohren haben,
leichter gezähmt und (natürlich immer zu ihrem Besten!)
beherrscht werden können.

Anton Wildgans

(1881-1932)
Österreichischer Lyriker/Dramatiker

Aus: "Musik der Kindheit" L. Staackmann Verlag1930
Kapitel: Geistliche Feste und weltliche Gebräuche
www.antonwildgans.at/page21.html


Verlorenes Paradies
(1982)
Sagt mir, wo ist das Paradies.
Sagt, wer die Welt zerstören ließ.
Sagt mir, warum der Fisch im Fluss
und auch die Blume sterben muss.
Wer bringt den Wald in Gefahr?
Wer baut Mauern und Strassen,
wo ein Märchenland war?

Sagt wer zerstört ein altes Haus,
wer schüttet Gift auf Felder aus,
sagt mir wer hat die letzte Spur,
den Baum, den Strauch, das Stück Natur
in unserer Stadt betoniert?
Sagt mir, waren das nicht wir?

Verlor'nes Paradies -
wie schön und wie bunt und wie friedlich
könnt' diese Welt sein.
Doch wir steh'n vor dem Ende.
Seht das endlich mal ein.


Sagt, wer baut Städte ohne Sinn.
Wo sind die Schmetterlinge hin?
Sagt mir, wie kommt ins Essen Blei?
Und wer gießt Öl ins Meer hinein,
Verseucht die Luft ungeniert?
Wer denkt niemals an morgen?
Sagt mir, sind das nicht wir?

Verlor'nes Paradies -
wir schau'n einfach zu
wie man uns aus dem Himmel vertreibt.
Ob die Erde auch morgen
für uns liebenswert bleibt,
liegt an uns ganz allein.


Ich sing' für Dich, ich sing' für mich.
Ich sing' für jeden, der hier wohnt.
Wir brauchen wieder einen Traum,
für den es sich zu träumen lohnt.
Ich sing' für Dich, ich sing' für Euch,
für alle Menschen auf der Welt.
Ich sing' für alles, was wir lieben
und für das, was uns gefällt,
ein kleines Lied, ein kleines Lied
für das verlor'ne Paradies,
für uns're Wälder, uns're Wiesen,
uns're Felder, uns're See'n,
Singt alle mit, singt alle mit
und singt so laut wie ihr nur könnt,
damit die Wunder dieser Erde
nie im Leben mehr vergeh'n.

Verlor'nes Paradies -
Wir schaun einfach zu
wie man uns aus dem Himmel vertreibt,
Ob die Erde auch morgen
für uns liebenswert bleibt,
liegt an uns ganz allein.


Vicky Leandros
(23.8.1952)
Griechisch-deutsche Sängerin


„Die Folgen unserer Taten
wirken ewig durch Raum
und Zeit“

Anaxagoras
(499-428 v.u.Z)


Wenn die kommt,

dann ist

der spuk

vorbei



"Glaubt mir:
Es ist keine Lehre und keine Belehrung, die ich euch gebe.
Woher sollte ich nehmen, euch zu belehren?
Ich gebe euch Kunde vom Wege dieses Menschen,
von seinem Wege, aber nicht von eurem Wege.


Mein Weg ist nicht euer Weg, also kann ich / euch nicht lehren.
Der Weg ist in uns, aber nicht in Göttern, noch in Lehren
noch in Gesetzen. In uns ist der Weg,
die Wahrheit und das Leben.


Wehe denen, die nach Beispielen leben! Das Leben ist nicht mit ihnen.
Wenn ihr nach einem Beispiele lebt, so lebt ihr das Leben des Beispieles,
aber wer soll euer Leben leben, wenn ihr nicht selber?
Also lebt euch selber.


Die Wegweiser sind gefallen, unbestimmte Pfade liegen vor uns?
Seid nicht gierig, die Früchte fremder Felder zu verschlucken.
Wisst ihr nicht, dass ihr selber der fruchtbare Acker seid,
der alles trägt, was euch frommt [nützt, hilft]?


Doch wer weiß es heute? Wer kennt den Weg zum ewig fruchtbaren Gefilde der Seele?
Ihr sucht den Weg durch Äußeres, ihr leset Bücher und höret die Meinungen:
Was soll es nützen?


Es gibt nur einen Weg, und das ist euer Weg.
Ihr sucht den Weg? Ich warne euch vor meinem Wege.
Er kann euch Irrweg sein.


Ein jeder gehe seinen Weg.
Ich will euch kein Heiland, kein Gesetzgeber, kein Erzieher sein.
Ihr seid doch keine Kinder mehr.


Das Gesetzgeben, das Besserwollen, das Leichtermachen ist zum Irrtum und Übel geworden.
Ein jeder suche seinen Weg. Der Weg führt zu wechselseitiger Liebe in der Gemeinschaft.
Die Menschen werden die Ähnlichkeit und Gemeinsamkeit ihrer Wege sehen und fühlen.


Gemeinsame Gesetze und Lehren nötigen den Menschen zum Einzelsein,
damit er dem Drucke ungewollter Gemeinschaft entrinne, das Einzelsein
aber macht den Menschen feindselig und giftig.


Also gebet dem Menschen die Würde und lasset ihn einzeln sein,
damit er seine Gemeinschaft finde und sie liebe.


Gewalt steht gegen Gewalt, Verachtung gegen Verachtung, Liebe gegen Liebe.
Gebet der Menschheit die Würde und vertrauet, dass das Leben
den bessern Weg findet.


Das eine Auge der Gottheit ist blind, das eine Ohr der Gottheit
ist taub, ihre Ordnung ist durchkreuzt von Chaos.
Also seid geduldig mit der Krüppelhaftigkeit der Welt
und überschätzt nicht ihre vollkommene Schönheit"




Carl Gustav Jung
(1875-1961)
Schweizer Psychiater
Begründer der analytischen Psychologie
Aus: „Das Rote Buch“ Facsimile, Liber Primus:
"Der Weg des Kommenden" Seite 229-231
PATMOS 2009 (entstanden 1914 bis 1930)