Nemmen, wie's kimmt
1

Bald bischt obn, aft bischt meahr untn, hascht an schwarn Brockn gschlundn;
aber gar nit lange drauf geaht's mit dir schu' meahr bergauf:
Du bischt gfreidig, kriegscht an Muet, bis es meahr an Rumplar tuet.
So is und geaht's amol an Lebn, drum tue di' grad nit überhebn,
nimm's nett a so, as wie's halt kimmt,
weil dir det nieamd dei' Tragl o'nimmt.



Franz Gruber
(1927-2003)

Zillertaler Lehrer, reimender Erzähler
Mundartdichter


Mei' Lebnsphilosophie2
Is auf der Welt det unterschiedlach, öftar ischt Krieg und seltn is friedlach.
Dös war schun allm, ischt nit eacht heit - es fahlt halt die Zufriednheit.
Die Jungen henn sich selm viel z'jung, gearn warn sie achzehn mit uan Schwung;
die Altn wieder, dös ischt klar, die jammern gwiß üb'r a nied's Jahr,
dös ummar ischt und ältar macht. - Is da a Wunder, wenn's manchmal kracht.
Ma' winscht sich was, und hat ma's aft, geaht's meahr voar u' mit voller Kraft.
Woascht, was ma' hat, glei nimmar g'freit, weil's gwiß noch eppas Bessach geit.
I hu' dös u mir selber gsechn, bis uamol, ja a so is gschechn,
a Hose hat den U'stoaß gebn, daß i zufriedn bi' im Lebn.
Mei' Hosnbodn war schun alt, het nimmar ach 'n rechtn Halt,
war schleißig gar und nimmar ganz mit an entsprechend bsundern Glanz.
I hu's entdeckt und mir schießt ei': So muaß es ach im Lebn sei',
wie ins dös Sprichwoacht schia' ergänzt: -
Es ischt nit gar all's Gold, was glänzt.




A Raschtl tua1
Also, i mua, a kluas Raschtl tua,
ischt nit grad wichtig, a gsund!
A d'r heitigen Zeit fahlt's da nämlach weit -
da geaht's ja alleweil rund.

Friear halt do' is lang nit a so
gneatig und hektisch gewesn.
Für jung und alt hat's döcht aft halt
meahr Zeit gebn zun Plaudern und Lesn
Ma' hat was derfroat, a selm eppas gsoat,
und so hen viel Gschichtlan entstandn.
Heit is so weit, kam uar hat Zeit
für a Raschtl bei an Bekanntn.

Dös Biachl, o mei', es ladet enk ei',
amol a kluas Raschtl zetua:
Vielleicht macht's a Freid'; a d'r heitign Zeit
braucht ma' atia ach a Ruah.


An Hua'gacht giah'2
Fria'ar ischt ma' an Hua'gacht gangen,
i woaß es no as wie heit;
nit aus Neigier und grad aus Verlangen,
ma' hat sich richtig drauf g'freit.

Die altn Stübn warn da grad gerecht,
Platz hetn da ja genuag.
A die vieln Voarbänke warn dafür nit schlecht
- warn sie weg, war zun Tanzn meahr Fuag.

A gsungen hat ma' und derzählt ischt viel woarn,
was passiecht ischt und vu' fria're Zeitn.
Ja, so a Gschnachts, der war nie verloarn
- da fahlat's heit schu' beiweitn.

Heit hat zum Hua'gachtn kua'r meahr derweil,
heit tuet ös Fernsechn regiern;
und a die Saisonen soargn für Eil':
Wer denkt da no' an Hua'gacht und Dischgriern?

Drum wöll m'r mit den Biachl an Hua'gacht heit giah':
und wölln enk a bißl berichtn;
gewiß tuet gar für an niedn eppas stiah',
es geit ja an Haufn nette Gschichtn.




Der Föhn2
Lind is heit auf der Weit'n, ganz dunkl steaht der Wald;
zerzauste Wölklan gleit'n am Himmel uhne Halt.
Die Berg in weiter Fearn sigscht alle deutlach stiah'.
Ma' heacht die Schaflan pläarn und u'ruhig henn die Kiah.
Die Leut spirn's a die Glieder, sie kriegn an schwarn Grind. -
Ja, vielnen ischt er z'wider, der linde, warme Wind.




Mei' Zillachtal2
Ös schiaste Platzl auf der Welt ischt det mei' Zillachtal!
Und kriagat i an Haufn Geld, es war a leichta Wahl.
Für Geld ischt sischt ös meiste foal und leichtar lebscht dermit.
Die Huamat ischt der bess're Toal, doi laß i dafür nit.
Du kuscht die ganza Welt ausgiah', ös gleiche weagscht nit find'n;
die Huamatlieb', i ku's verstiah', weacht sicher nia verschwindn.
Die Berg hascht alleweil voar Augn, die Almen und 'n Wald,
und a die Leute tenn dir taugn - mit uan Woacht, 's ganze halt.
Drum ischt mei' Wahlspruch kuchz und guat für iatz und alle Zeit:
- wenn's hin und wied'r a nit all's tuat -
"Zillachtal, du bischt mei' Freid'!"

"Auf's Zillachtol"
www.youtube.com/watch?v=XwJtMdm8W2M
CIELA
Zillertaler Dialekt Rockband
Album "Ciela Munter" 2011




's Zillachtal1

's Zillachtal, mei' Huamattal
ös Schiaste is für mi';
drum ziachts mi' huam gschwind a niedsmal,
wenn längar wek i bi'.

I woaß schu, was mir a so gfollt:
Gar olls is, was mi' gfreit,
ös Tal, der Bach und a der Wold
und gonz, gonz bsundach d' Leit.

Sie hom a gonz a ogna Art,
hen goschtfreundlach, gwiß wahr;
und ischt a 's Lebn monchmal hart,
hen's ollweil voll Humor.

Drum sag i iatz gschwind no amal,
und es gilt nit grad heit:
Zillachtal, mei Huamattal
du bischt mei' greaschte Freid.



Opa Hubert    Opa Erwin

Der Ratznar1

Der Opa loßt'n Ratznar stiah'.
Es steaht ihm a gonz guet;
er weacht schu' voller iatz und schia',
weil er'n tol pflegn tuet.

Er kamplt, bichtet und frisiecht,
wie's für an Ratznar gheacht;
allerhond Nois weacht ausprobiecht,
daß er no schianer weacht.

Die Nocht tragt er a Schleife gar
und tuet'n niederbindn;
ja, so a Pflege gonz gwiß wohr,
tuescht sicher nit leicht findn.

A Enkal schaut 'n Ratznar u'
und soat: I kimm nit mit.
Opa, was hasche denn d'rvu',
i mächt den Besn nit!

Falsch verschtandn2
Fassar Menal, a Bötin vu' Lanachbach drei'
steaht auf'n Bahnhof und schaut,
und weil für sie dös lauter Wunder tenn sei',
hat kam ihre Augn sie traut.
Galchn geaht sie zur Lokomotive still
und denkt: Mei, doi noia Zeit!
Wie sie aber iatz da eichn gar will,
"Rückwärt's ei'steign!" uaner schreit.
Warum denn iatz dös! Denkt sie si' no',
was ham sie denn da schu' dervu'?
Aber grad folgn will sie halt do' -
und fangt drum a umgekeacht u'.
Sie draht 'n Buggl zur Maschi'
und fangt u' aufnsteign
und leise sagt sie voar sich hi':
"Die Bräuche da henn eign!"


Hi


Hippacher Trio - Zillertalbahn Lied mp3 >>>
Die Zillachtalbahn
2
Langsam, langsam, allweil stad keicht dös Zügl so dahi',
und i hock, wenn's mi' nit draht, nit weit hinter der Maschi'.
I schlaf ei' und tram ganz bunt, aber sovl schia',
wear aft munter nach ar Stund - da belibn m'r in Fügn stiah'.
Weil der Ducht mi' sovl plagt, geah i as Wiachtshaus glei';
wie i außarkimm ham's gsagt, daß grad der Zug weg sei!
Da mach i mi' halt auf die Sockn und geah auf Uderns zua,
döcht bleib i meahr a Weilal hockn - aft kimmt der Zug mit Ruah.
In Zell b'suach i mein Onkl no', der döcht als Leahrar ischt,
und nachar hun i's Zügl do' in Hippach grad derwischt.
I bi' stad weitargangen, denn's Giah' war sovl fei';
hu z'pfeifn u'derfangen und schuach ös Tal durchei'.
Bi' bald ge Moarhof kemmen, tuadöcht die Zeitung lesn
derzua an Liter stemmen - aft ischt's Zügl a da gwesn.




Der Zillachtaler
2
In an altn Reiseführar - voar a paar Tag is gwesn -
i zähl a bissal zu die Stiarar, also, da hun i glesn,
daß bei ins an Zillachtal a fleißig's Völkl lebt,
dös sich wirklach überal so richtig zuachnhebt.
Dös gearn arbatet und werkt, aber genau so gearn
sich bei an Viechtal aft meahr stärkt - dös weacht woll a so g'hearn.
Die Gaschtfreundschaft ischt wunderbar, hat's nachar weitarg'hoaßn;
ja, nach der Schilderung fürwahr wach woll fascht zun Derstoaßn.
Und eacht ös Ausschaun vu' die Leit - groaß henn's und alle schia',
und alle jodln, na doi Freid' - dös muaß zu Heachzn giah';
hun i miar denkt, und aft bin i umh'n zun Spiegl gangen,
und glabet's mach, kam siech i mi', hun i zun Lachn u'gfangen.
Vu' Schia'heit weit und broat kua spur, bein Groaßsei' a kua Prahlar -
mit uan Woacht, a Normalfigur, aber a Zillachtaler.
Und, meine Liebn, da schiaßt's miar ei', es hat mi' narisch g'freit:
Miar Zillachtaler, und dös ischt fei', henn ganz normale Leit.



's hoache "C"
2
Bein Blasar Much hat's Zuawachs gebn, und wie's halt schua so ischt an Lebn,
muan Muatt'r und Vat'r boade gschwind: "Dös ischt ös allerschiaschte Kind!"
Der Much ischt aber Musikant, und iatz weacht d' Sach eacht intressant:
denn schu' vun allereachtn Tag plagt ihn grad no' die uana Frag
die ganze Zeit, tagaus, tagei': "Weacht's Biabl musikalisch sei'?"
Drum lost er allm, wenn's Biabl schreit, und schua nach gar nit langer Zeit
muat Much mit groaßn Vaterstolz: "Der ku's, der ischt vun rechtn Holz!"
Und mit an mord's Magnetophon studiacht er gar an niedn Ton,
ob G, ob Gis, ob Dur, ob Moll, der Much ischt saggrisch z'friedn, woll, woll.
Stolz sagt er aft zu seiner Frau: "Iatz los, dös C stimmt ganz genau!"

Bis auf amol, dös ku' passiern, vorbei war's ganze Musiziern.
Dös Biabl hat laut musiziecht, dös hoaßt, a saggrisch's Gschroa aufgfiacht;
den Much, den freits's, und er muat bieder: "Dös hoache C, da heagscht's grad wieder!"
Sei Frau, die lachlt stad und sagt: "Mei lieber Much, Gott sei's geklagt;
i heach nit grad, tua nit derschreckn, i tua dei' hoaches C a schmeckn!"


Der Fuchz1
Mancher muat, a so a Fuchz
nit zu long und nit zu kuchz
ischt gonz uafach hearzunemmen. -
Bua, dear weacht a wieg derkemmen,
wenn er heacht, was da olls wichtig
bis die gonza Sache richtig
geaht und richtig klingt;
kuchz, a Fichtzl guet gelingt.

Wichtig ischt amal voaru',
daß ma' toaln und scholtn ku'.
Dafür geits kua Einheitsstellung,
öftar kriegscht a Hubraumprellung,
aber alls weacht überwundn
nach a fünf, sechs Übungsstunden.
Gwiß, ma' muaß amal probiern,
mit'n Ton schia' vriiern,
hin und wieder Druck weknemmen,
öftar ach a bißl klemmen;
monchmal ach 'n Och ei'ziachn,
dös geit nämlich gonz die wiachn.


Willsch an kuchzn, trucknen kriegn,
muascht di' eppas firchnbiegn;
soll er aber sonft verklingen,
weagscht dös leicht zuwege bringen,
wenn du 's Pfoatl eichnklemmscht
und 'n Och auf's Bankl stemmscht.
Hascht 'n gearn dumpf und woach,
hebscht 'n rechtn Boggn hoach,
aber grad zwoa Finger broat,
daß'n nit z'schnell außnjoat.

Soll m'n aber gar nit hearn,
braugscht grad mit die Fiaße schearn
oder gonz, gonz klua'weis druckn,
dabei derfscht di' jo nit buckn,
denn die voargenoagta Lage
bracht's mit sich gonz uhne Froge,
daß die zomgepressta Luft
wucht auf uamal ausgepuft.


Ös Füchterlachschte is verhebn,
i glab, ärgach ku's nicht gebn.
Wenn so a Fuchz di' richtig plagt,
wenn's'n innen umanonderjagt
und er mit Gwalt nach außn will,
derhockt der Stärcheschte nit still.
A so a Wind tuet ständig wondern,
di' ziacht's vun uan Boggn auf'n ondern
und galchn denkscht dir: Geaht's nit bold,
aft derreißt mit' doi Gewalt.

Und kuscht du ihn aft endlach lossn,
meischtn's is kam meahr zun fossn,
denkescht grad no' nach dem Tonz:


hoffntlach ischt d'r Auspuff gonz;
denn, und doßn war nit fei',
er kinnat jo in Fronsn sei'.


Daß auf'n Untergrund u'kimmt,
bis a Fuchz gonz richtig stimmt,
ischt a Selbstverständlachkeit
nit grad friehar, a no'heit.
Guet klingt's auf ar höchtn Bonk
nit zu rauch und nit zu blonk;
tragscht aft no' a Lederhose,
wirkt doi foscht as wie a Pfose;
die gonza Kraft weacht zomgebollt,
krochn tuet's döcht mit Gewalt.
auf an Pölschterstuahl, an wochn,
ku's no' für an Sumsar rochn,
drum ischt's mödische Gerät
gonz schlecht für die Qualität.

Uas sei' aber nit vergessen,
u'kemmen tuet's ach auf's Essn;

und da ku' ma' a glei' sagn:
Zillachtaler weacht kuar klagn,
weil die Zillachtaler Richtn
wintig hen jo fascht zum fichtn.
Soi ham lauter sölle Sachn
die dergebn und richtig krachn.
Nach an Zillachtaler Kas
geaht no' allm der beschte Schas;
kriegscht d'rzua a Roggeisbroat,
braugscht d'rnach a storcha Pfoat:
Nach Piree, Oa und Spinat,
kimmt die Wirkung a wieg spat,
aber hascht dein Toal gepackt,
fachzesche fascht wie im Takt.
Nach an Talar Tuxer Nockn
is aft kam meahr zun Derhockn,
und nach Groiggn und Rabeinkraut
hen die Fichze richtig laut.
Issescht Suppe mit Fisölln,
kuscht dir fascht 'n Hintarn prelln;
und nach Zeltn mit Buter drauf
mochascht leicht an Landlar auf.
Wintig hen a 's Wosserkoch,
der Hazarstolln und nochar noch
Tirggnwixar, Kropfnfille,
aber döcht hen's gearn stille.


Iatz kimm i aber zun Schluß:
Geaht uamal uar mit Überguß,
laß di' 's Learnen nit verdriaßn,
a niader ku' d'rnebnschiaßn.
Sicher gab's no' viel zun schreibn,
abr i laß es liebar bleibn,
bessar ischt mit Maß und Ziel,
denn: was z'viel ischt, dös ischt z'viel!


Goggl mit Hennen


Kam zu glabn1
Miar ham an noin Goggl
schia' glänzend und bunt;
und krahn tuet der Tschoggl
a paarmal die Stund.
Um insre zwölf Hennen
nimmt er sich guet u';
ma' tuet's a schu' kennen,
wie each d'rmit ku'.
Wie ku' dös grad giah',
wenn zwölf Gsellinnen hen;
wo miar ins atia,
mit uar nit versten!


Wie's gheacht
2
Mei' Lieblingstante Wabi
tuet iatz gar Hennenzüchtn
und mit Verstand - dös glab i -
a guete Steige richtn.
Wie i die Wabitante kenn,
bringt sie dös all's leicht z'laffn,
drum tuet sie gschwind
für jede Henn
an guetn Hune kaffn.



Franz Gruber wurde am 30. August 1927 in Tux geboren,
wo sein Vater Leiter der Volksschule war.


1937 kam die Familie durch die Versetzung des Vaters ins Tiroler Oberland,
vorerst nach Längenfeld/Ötztal und später nach Silz.


Das Talent zum Schreiben hat er wahrscheinlich vom Vater vererbt bekommen,
der für verschiedene Vereine chronistisch tätig war, die Liebe zum Erzählen
stammt aber sicher von der Mutter und den Großeltern in Hintertux,
die durch viele Geschichten den Grundstein
für spätere Gedichte legten.


Nach Abschluss der Ausbildung in der Lehrerbildungsanstalt in Innsbruck 1946
verschlug es ihn als Lehrer ins Obere Gericht nach Fließ und
1947 nach Lafairs bei Pfunds.


Das viele Alleinsein und das plötzliche Vermissen des so vertrauten Zillertaler Dialekts
gaben den Anstoß zu den ersten Reimereien in der angestammten Mundart.
Es waren meist kurze Erzählungen im Reim, wie sich der Autor
eigentlich überhaupt nicht als Mundartdichter
sondern als reimender Erzähler
verstanden sehen möchte.




Mayrhofen mit Grünberg
Blick nach Finkenberg


Moarhof1
Weit bin i umananderkemmen meischtns der Arbat wegn;
und det tat i allm Moarhof nemmen, weil's sovl schia' ischt glegn.
Rundumadum hen Berg und Wald, die Gründ' kemmen da zam;
kua' Wunder daß's gar alle gfallt, die da die Huamat ham.
Viel ku' ma' da spaziern giah, was mi' ganz bsundach freit;
ös Bergsteign macht m'r schu' z'viel Miah, i kimm nimmar so weit.
Drum gfallt mir Moarhof allweil meahr und nit grad mir allua';
vu' alle Länder kemmen's hear. Was sagscht denn du d'rzua?




"Alte Schule" Mayrhofen
Franz Gruber wohnte mit seiner Familie im Obergeschoß


"Ohne Musik wäre das Leben (die Welt) ein Irrtum"

Aus: "Götzen-Dämmerung oder Wie man mit dem Hammer philosophiert" (1889)

Friedrich Wilhelm Nietzsche

(1844-1900)
Deutscher klassischer Philologe
Posthum Philosoph



li: Alfred Mader - ehemals "Hippacher Trio"
ehemaliger Volkschuldirektor Schwendau-Hippach




re: Klausner Hubert - Musikschule Zillertal

A der Schuel
2
Die Biablan a der eachtn Klass' ös U grad glearnt ham,
es ischt ja wirklach grad a Spass - gar alle bringen's zamm.
Den Leahrar freits's und er sagt schlau: "Daß brav seid's, hun i gwißt,
ab's iatz weacht's schware, lost's genau, daß kuaner was vergißt!"
"Wer woaß a Wörtl", tuet er fragn, "wo a U drei' z'findn war;
ös kinnt's gwiß alle glei uas sagn, dös ischt ja gar nit schwar"
"Uhr!" schreit der Michl überlegn, und's Seppele sagt: "Hund".
Gleim nachanander kemmen's zwegn -
d'r Schuech, ös Buech und a die Stund'.
Auf uamol aber geaht's nit weitar, 's fallt kuan meahr eppas ei' -
sie schwitzn schu', die armen Haitar, da greift der Leahrar drei'.

"Iatz, Biablan, tiat's die Oahrn reckn, die Kuh - da heart ma's gschwind,
was tuet denn da a innen steckn, dös woaß det a jeds Kind".
Die Buabn tenn drauf fleißig denkn und gebn sich gwiß Miah';
da tuet der Hansl d' Hand schu' schwenkn, obwohl er aufzoagt sischt gar nia.
"Ja, Hansl, fragt der Leahrar bald, was muascht denn nachar, Bua?"
"Herr Leahrar, woascht, i denk mir halt a Kalbl ischt in der Kuah!"


Das Hippacher Trio - Die Berge, die sind mein Zuhaus
mp3 >>>


Das Hippacher Trio
Mein schönes Zillertal
>>>



Richard Neuner,
Sepp Wildauer (1934-2010),
Alfred Mader mit Präsident (1974-1986) Rudolf
Kirchschläger (1915-2000)


Ös greaschte U'glück
2
Die Büabn schreibn an Aufsatz grad,
ös Thema ischt nit schwar,
weil a nieder gwiß schu' trachtet hat,
was ös greaschte U'glück war.
Bei Michlei geaht's a bissl zach,
es macht ihn völlig schnaufn. -
Find du ös greaschte U'glück gach,
U'glücker geit's an Haufn.
Auf uamol hat's an Schnagglar tu',
und Michlei fangt's u' treibn.
Ma' kennt's am Tempo, daß each ku',
denn zügig tuet er schreibn.
Wenn an Dearfl da a Brand ausbrach,
wach a Jammr und a Miah';
ös greaschte U'glück aber wach,
bleibat ös Schuelhaus stiah'!


Das Hippacher Trio - Schi Twist mp3 >>>



Olympiasieger Leonhard Stock, Hans Enn (Bronze)
1980 in Lake Placid

A Aufsatz
2

Voar a paar Tag a d'r Aufsatzstund
is völlig lebhaft gwesn,
die Aufsätz' war'n a wirklach bunt,
und a mord's Hetz war's Lesn.
"Bein Schilauf" war die Überschrift;
a nieder hat viel gschriebn.
soi ham ja gwißt, wie ma' dös trifft,
drum ischt kuar hintnbliebn.
Ua Stell' war aber bsundach guat,
sie war so richtig troffn.
Grad wie's der Schreibar wirklach muat,
doi uana Frag' bleibt offn.
Er schreibt: "Wir stiegen Mann für Mann,
bis wir am Gipfel waren,
und alle zwei Minuten dann
ließ der Herr Lehrer einen fahren!"


Stuanerkoglhaus Brandberg
Die Reibn2
Am Weg zun Stuanerkoglhaus da magscht fei' tapfer bleibn;
du kennscht di' völlign's nimmar aus voar lauter Kurvn und Reibn.
Hascht so a Reibl hinter dir und muascht, iatz hascht schu' gwunnen,
aft leit, du bischt schu' fechtig schier, a nois meahr a der Sunnen.
So geaht's a Schtund und a no' meahr', es macht di' g'waltig schnaufn.
Dös Wegl fiacht di' hin und her as wie dös Gwind bein Schraufn.
Und det treibt's allweil weiter di', du denkscht bei jeder Reibn -
dahinter kimmscht zun Häusl hi', döcht kuscht aft raschtn und bleibn.
Secht's es, im Lebn is ach a so: du kuscht nit voaraus schaugn.
Gwiß tat dir sischt ös Raggern do' schu' a nit halb so taugn-




Zun narisch wearn2
Himmlfix, alle Stearn!
Heit kannt i narisch wearn,
weil mi' a Zahnd so plagt -
au, wie's meahr schlagt!
I woaß iatz nimmar schu',
wöllar miar weahtua ku'.
Gschpürn tua is überall -
dös ischt a Qual.
Mi' treibt's grad hin und her,
Schnaps dergeit a nicht meahr,
Pilln henn a kua Schutz -
all's ischt nicht nutz.
's Wolltuach probier i no',
vielleicht hilft dassn do' -
sischt muaß er nachar halt
außar mit Gwalt!



1949, im Jahre des allzu frühen Heimganges seines Vaters,
erfolgte die Versetzung an die Volkschule Mayrhofen im Zillertal.
Dort lebte und wirkte er seither als Lehrer an der Volks- und
Hauptschule
und - seit 1966 - 20 Jahre bis zur Pensionierung als Direktor
des damaligen Polytechnischen Lehrgangs.

Neben seiner Arbeit für die Schule und die Familie nahm er sich
auch die Zeit für die Mitwirkung in verschiedenen Vereinen.
So als Tambourmajor und Schriftführer bei der Bundesmusikkapelle,
als Schauspieler und Regisseur bei der Volksbühne
und als Sänger im Männergesangsverein.

All dies, Schule, Familie, Vereinstätigkeit, haben
in seinen gereimten Erzählungen auch
ihren Niederschlag gefunden.

Von 1956-1980 war er Schriftleiter der Zillertaler Heimatstimme,
wodurch sein angeborener Hang zum Erzählen
noch weiter verstärkt wurde.

Es ist der Verfasser von zahlreichen Mundartgedichten,
aber auch von Krippenspielen und Einaktern.
OSR Franz Gruber ist im Alter von 77 Jahren,
am 26.09.2003, in Mayrhofen im Zillertal,
in seine ewige Heimat heimgegangen.



Mei' Wunsch2

Summer weacht, iatz geaht's aft rund,
weil meahr die Turischtn kemmen;
aber viele treibn's z'bunt,
dös laß i miar nit nemmen.


Sunntag friah, um zirka achte
bei der Soalbahnstation
boatn d' Alpinischtn hachte
fascht vu' jeder Nation.


Alle wölln 'n Gletschar stürmen
oder eppar gar no meahr;
i tat liebar glei' schu' türmen,
wenn i die grad siech und hear.


Turnpatschn und Sandaln,
Bergschuach henn a Seltnheit;
so sigscht sie umananderkraln -
denn dös ischt Alpinismus heit.



An an dünnen Summergwandl
stapfn und kriechn's umanand,
und ganz voar am Spaltnrandl
suachn's für a Foto Stand.


Ganz obn kimmt aft eacht's Vergnügn.
So mancher Gipfl schaut det aus!
Der Abfall bleibt ganz uafach liegn -
so weacht a Mischtplatz galchn draus.


Ja, ausschaun tuat's dir da herobn,
was da all's umananderleit;
kimmscht aufn, tascht 'n liebschtn tobn -
aber dös ischt Alpinismus heit.


Für mi' bleibt grad no' ua' Wunsch offn,
siech i dös berglarische Treibn;
i bitt, was viele, viele hoffn:
"Herr, laß a paar Berg sauber bleibn!"




Erwachsen werden

Grad kuchza Zeit
2
Inser kluas Biabl
wagst hear wie a Riabl,
hat alleweil eppas zu tua.
Und die Fiaßlan, die schwachn
ham a nicht zun Lachn,
die gebn a seltn a Ruah.

A dös winzige Zingl,
genau wie der Schlingl
steaht's den ganzn Tag u'gearn still:
hat allweil was z'fragn,
hascht kam Zeit zun sagn,
was es so wissn all's will.

Doi Zeit, doi muascht nutzn,,
denn bald schu' weacht's trutzn..
Dös Mandl weacht langsam zun Mann..
Vorbei ischt ös Fragn,,
und er weacht dir sagn,,
daß er selm meahr woaß und kann..




Lorenz   Sebastian
(b.13.X.07)  (b.28.X.02)


Meine Enkelan1

Wenn i bei meine Enkl bi',
hun i die greachte Freid';
a Unterhaltung is für mi'
und allm a schiane Zeit.

Da weacht gebaschtl oder gspielt,
aft is meahr zun Derzähln,
und hascht aft u'gfangen gezielt,
muascht ih' an Äpfl schäln.

Ofte weacht a Bildl gmaln,
aft is meahr voarzulesn;
atia muascht für a Zahndl zahln,
dös locker ischt schu gewesn.

Ja, langweilig ku's da nie sei',
es tuet si' allm was riahrn;
und wagscht du selm no' nie d'rbei,
aft muascht's amol probiern.

I frei mir' allm, dös ischt ganz klar,
kimm hi' i auf an Sprung;
denn i wear, ganz gwiß is wahr,
mit die Enkelan meahr jung.


Mei' greaschter Schatz1

Es geit halt so Sachn!
I woaß nit, was i tat,
wenn i, ös kinnts lachn,
meine Enkl nit hat.


Was denen alls ei'fallt,
dös ischt gwiß allerhand;
und miad wearn sie nit bald,
wenn miar spieln mitnand.

Sie haltn in Trab mi'
und allweil in Schwung;
wenn i a schun alt bi',
i fühl' mi' meahr jung.

Drum tue i kuan Rearar
um's Guet und um's Geld;
meine Enkel hen meahrar,
hen mei' Schatz auf der Welt.



Hand Milchzentrifuge

Was 's all's geit
2
Was auf an Bauernhof all's geit, weacht a der Schuel grad bschprochn;
die Biablan a der Klass' henn gscheit und kuane fauln Zochn.
Drum geaht die Red flink hin und hear; ma' heacht vun Söchter sagn,
vun Kübln, Kasn und sischt no' meahr tuascht allerhand derfragn.
Da ziagt iatz no' der Hansl auf und sagt ganz nach der Schreibe:
"Bei ins steht auf dem Kasten drauf a Milchhinuntertreibe!"



Mischwald
Inser Wald2
Küchzlach hun i an Spaziergang gemacht,
an Wald henn m'r gangen, mei' Enkal hat glacht
und hat zu mir g'sagt: "Gell, da is fei';
so guete Luft soll halt ubrall no' sei'!"
"Ja", hun g'muat, und denkt hun i mir:
Hoffntlach bleibt's so für Mensch und für Tier,
aber geaht's a so weitar, aft ku's leichte gschechn;
daß die Enkl, wenn sie groaß henn; kuan Wald nimmer sechn.
Aft weacht's aber a kua Wild nimmar gebn,
denn mit'n Wald stirbt überhaupt 's Lebn.
Drum, St. Hubertus, bitt i di' heit,
mach, bitte, du die Menschheit so gscheit,
daß sie die Zoachn det no' verschteaht
weil's uhne Rücksichtnahme nit geaht.
Wenn alle zammhelfn, jung as wie alt,
aft ischt er vielleicht no' zu rettn, der Wald.



Nadleis Gschichte
1
Iatz gen miar giah schloffn, soat der Wider zun Schoffn;
miar ham ja kua Strebe, heagscht glei iatz a Ebe;
i schlaf auf Muatterns Wampl, mähitzt a kluas Lampl;
miar war dös zu nieder, mault vu hintn a Wider.
Ten miar nit no' a Spilal? schreit an Roßstal a Filal.
Ischt mir heit zu hoaß pleggitzt a Goas;
schau nar wie i schwitz gschwind drauf no' a Kitz.
I mächt gearn a Bier, brummlt der Stier;
ach i mächt a Halbal, heagscht iatz no' a Kalbal.
I wucht enk was blasn, vernimmscht drauf an Hasn.
Dös alls muascht derpackn, schnarchlt a Fackn.
Iatz weacht endlich a Ruah, schimpft ganz dumper a Kuah.
Was ischt heit grad los? wihacht drauf's Roß.
Mei, heit schei't der Mune, kraht verschloffn der Huhne.
Und aft ischt a Ruah - und die Staltür ischt zua.


Finkenberger - "Teufelsbrücke"

Alles ist nur Übergang >>>


Der Toiflssteg2
A Finknberger Bauer woll, der is'n Toifl gwesn.
Und wenn is enk derzähln soll - i hu's amol gelesn:
Die Finknberger wolltn halt, a noia Brugge baun,
und wie sie nachar dru' genn bald, tuat kuaner sich meahr traun.
Da hat a alter Bauer gsoat: "I wissat schun an Weg,
uar hilft ins gwiß aus insrer Noat - der Toifl baut 'n Steg!"

Wie iatz ös Woacht vun Toifl fallt, geaht a die Tür schun auf,
der Satan kimmt in Jagergschtalt, hockt sich auf d' Voarbank drauf.
Er muat und schaut so hin und hear: "Da war i, liebe Mander,
i bau, für mi' ischt dös a Eahr, a Brugge samt'n Glander.
Aber umsischt, dös miaßt's verstiah' und dös kinnt's nit verlangen -
schließlach hun i ja a mei' Miah' - ja, ja, uar weacht grad glangen!
Also, ös wißt's, wie's leit und steaht: Die Sach' weacht uafach sei',
der Eachte, der aft drübergeaht, gheacht als Belohnung mei'!"
Die Löitr hockn mäuslstill, es zitarn dar die Knia,
denn was der g'haute Toifl will, na dös, dös tenn sie nia.
Grad d'r Andr lachlt, er ischt schlau, ihm ischt a Einfall kemmen;
zun Toifl soat er: "Mach 'n Bau, 'n Luah' kuscht dir aft nemmen!"
Der Satan ischt drauf glei' verschwundn, hat a der gleichn Nacht
mit Tooiflskraft gewaltig gschundn, die Brugge fechtig gmacht.
Die Leute ham da freilach gschaut, wie sie dös Werk ham gsechn
und ham kam ihre Augn traut. Aber, was soll iatz gschechn?
Da steaht a Brugge, noi und fei', und det hat sie kuan Weacht,
denn kua'r will da der Eachte sei' - weil der 'n Toifl gheacht.
Da kimmt der Andr galchn derhear, gemietlach an Berglarschrit,
und schautet's, Leut', was will denn dear - er hat an Goaßbock mit.
Bein Steg laßt er dös Böckl hupfn und spöttisch heagschtn lachn:
"Den, Toifl, kuscht dir ochnlupfn, der paßt grad' für dein Rachn!"
Dem Satan nutzt da a kua Fluach, dös Spiel hat er verloarn,
drum facht er a, der dumme Ruach, a d' Höll glei' voller Zoarn.
So hat's der alte Ander triebn; glabscht's nit muascht schau'n giah;
den Toiflssteg, der Num' ischt bliebn, den sigscht heit a no' stiah'.




I' ban Floagnfischen
Zemm in Nähe Karlsteg/
Ginzling-Dornauberg


Stoaßgebet vun an Fischar1
Lieber Gott, i bitt recht schia',
laß mi' det ban Fischngiah
bald an groaßn Fisch derwischn;
nachar brauch i nach'n fischen
wegnen kriagn
nimmar liagn!




Bach-Forelle
Zemm/Ginzling

Tschuang Tse / Wir müssen verstehen >>>




Die Doggl1

Ös Nadl hat viel Doggl gmacht
- sie hat's a sovl kinnen -
die meahrischten aber eacht auf d' Nacht,
drauf kun i mi' no bsinnen.

Am Tag het sie schu' sischt zu tua
an Haus, in Feld und Stal;
gschnachts het's an Fueg, als kluana Bua
hun i zuagschnaut manchesmal.

Für jeda Geaße het's an Loascht,
hat dicke sohln zuagschnitn
aus Tuxar Lodn, und du woascht,
die ham an Schnea derlitn.

Heit tuet's schun a no Doggl gebn
aber woll grad no an Haus;
auf gsalzne Straßn geit halt ebn
der dickschte Lodn nit aus.



Zeltn und Bütr a insrig'r Stübe

Der Zeltn
1

Heit weacht bei ins Zeltn bachn,
da geaht's fei' gneatig hear;
Feign und Zwebn und sischt so Sachn
braucht's da und no' viel meahr.

Die Mueter knetet grad 'n Toag.
sie paßt d'rbai guet auf;
wenn i mi' zu die Feign noag,
haut's mir auf d' Finger drauf.

's Teagl mueß a bißl giah,
dös derf ma' nit vergessn.
Der Mueter macht die Arbat Miah -
i frei mi' schun auf's essn.

Aft wearn groaße Loaber gmacht
daß sie a recht d'rgebn;
ja, so a Zeltn ischt a Pracht -
schu' wegn die Zwebn.

Wenn's alte Jahr aft umar ischt,
aft kimmt ös Zeltno'schneidn;
und wenn du d'rzua ai'gladn bischt,
aft muascht an Schnaps d'rleidn.



Zachling - Pfifferling - Eierschwamm
Pfifferlinge1

A Biabl kimmt grad aus'n Wald
und hat a Riesnfreid;
a Kearbl Schwammarln hat er halt
gfundn in kuchzer Zeit.

Lauter verschiedne hat er mit,
an Haufn Pfifferlinge,
und a die Bratar fahln nit -
ös Kearbl ischt gar nit ringe.
Da soat iatz det a nobler Hear:
Sind det och lauter echte,
denn giftige bei meiner Ehr
die wären nicht das rechte.

Mei' lieber Hear, da fahlt dir nicht,
soat drauf ös Biabl gschwind;
bei mir geaht's nämlach nach Gewicht,
wenn i grad uane find.
Iatz trag i sie zun Bruggenwiacht
3,
dear ischt mit Zahln der beschte;
und wenn aft wirklach was passiacht,
aft triff's eah grad die Gäschte.



Gassln - Fensterln


Ban Gassln
2

Gassln gangen, Loater gschtellt,
ausgrutscht und an Haxn prellt.
Aufngschtiegn, saggrisch miad -
denkt, wie schia' der Keachbam bliaht.
Fenster zua, a bißl gred't
außarschteign g'heacht vun Bett,
Fenster auf, 'n Grind hi'ghaltn,
siech an Haufn Stearn auffahrn -
nachar tua i nicht meahr gwahrn.
Munter woarn, bei der Loater
zuachnglegn as wie a Toater,
an mord's Binggl aufn Grind,
huamzuagschwarglt aft ganz gschwind,
denkt: Iatz tuat's miar aber glangen _
und gar nie meahr gassln gangen!

I nimmar!2

Aufngschtiegn, eichngschaut -
aber mi' nit eichntraut.
Lang geboatet, fascht derfroarn,
huamzua gschlichn aft voll Zoarn.

Aufngschtiegn, eichngschaut -
dösmal richtig eichntraut.
Iatz boat i auf'n nagschtn Summer _
i war a der falschn Kummer.

Aufnschteign, eichnschau'n -
getrau'n oder nit getrau'n -
liebar bleib i untn stiah':
Wer was will, soll ochargiah'!

Gschnacht's auf der Bank2

Gschnachts auf der Bank
wenn der Mune scheint blank,
geaht's oft lustig zua
zwischn Diandl und Bua.

Er nimmt sie um d' Mitt'
und tuat as wie z'ritt;
und redn tuat er. -
Bua, da schauscht fei' her.

Was weiter no' ischt,
ob er sie derwischt?
I hu' nicht dervu';
drum geaht's mi' nicht u'.



Seufzar Brugge Venedig

A Stoaßseufzar2
I hun a Diandl gsechn,
Bua, doi war schia'.
Um mi' wach da glei' gschechn -
glabt hat i's nia.
Drauf bin i launisch woarn.
Hilf' brauchat i!
I hu' mei' Heachz verloarn. -
Hascht kua's für mi'?


MSc V. Ch. Sea


Für mei' Diandl
1

Entn an Wald
mächt i a Vögal sei',
singen tagaus, tagei',
daß 's dir guet gfollt.

Außn an Feld
mächt i a Bliamal sei',
dös durch sei' Blian gonz fei'
dein Tag erhellt.

Und a der Nacht
mächt i a Stearndal sei',
dös in dein Kamarl drei'
a Lichtn macht.

A mein kluan Haus
sollscht due mei' Weibal wearn,
i hu' di' narisch gearn
für und für aus.



Bei der Nacht
1

Die Sunne geaht unter,
die Bliamlan gen zua;
i wear iatz eacht munter,
juchatzt der Bua.

Wenn's u'fangt zun dunkln,
der Vollmune kimmt
und Stearnlan hell funkln,
woaß i allm, daß stimmt.

I geah zu mein Diandl,
heit gib i kuan Fried';
a so a Gebiandl.
Geahscht du vielleicht mit?


A
komisches Diandl2

Auf an Wiesal höckt ös Lisal
mit an Gänsebliamal grad,
schüttlt 's Köpfl mit'n Zöpfl. -
Was dös Diandal eppar hat?

Du, dem Madl fahlt a Radl,
was doi mit dem Bliamal macht.
Mit'n Handl aus'n Randl
zupft sie Blattlan aus und lacht.

O, der Schlankl döcht am Bankl -
iatz woaß i eacht, was sie treibt.
Tramt vun Michl bei dem Sprüchl.
Ob die Liab ach allweil bleibt?


A
schwara Entscheidung2


Soll i, soll i nit -
tuat der Franzl grad zähln,
soll i, soll i nit,
ös Theresele wähln?
Soll i, soll i nit -
sie war miar schu' recht,
soll i, soll i nit -
miar passat's nit schlecht.
soll i - sapperdi -
da fahlt ja a Knopf!
Fixstearn Marie
was iatz, denkt der Tropf:
Er findet nit weitar,
weg'n an Knopf weacht er z'ritt,
der patschnasse Häutar. -
U' die Liab denkt er nit!



Die Emanzipation
2
Geschtarn hun i meahr amol Sepplei getroffn,
auf der Straße henn miar zammgeloffn,
und weil mi' der Wunder hat geplagt,
hun i mein Freind unt'r andern g'fragt:
"Seppl, wie geaht's im Ehestand?"
"O mei", sagt er, "es ischt a Schand,
was i iatz sag, i woaß es wöll,
aber i hu' die Nase völl.
Emanzipiern, wenn i's schu' hear,
aft wear i wild, bei meiner Eahr'.
Gar nicht meahr machescht ihr gerecht,
was fria'ar paßt hat, ischt iatz schlecht,
und wenn mi' amol eppas stiecht,
sagt sie: `Miar henn emanzipiecht!`
Mi' tuet dös all's gewaltig stearn;
i het mei' Weib zun Fressn gearn,
aber dös ischt iatz fascht vergessn,
und oft denk i: Hat i sie g'fressn"




Bluamenwiese
's Naturgachtl2
Wenn du so üb'r a Wiese geascht - i mua mit offne Augn -
und voar die vieln Bluamen steascht, dös weacht dir ganz gwiß taugn.
Die roatn, gelbn, blau'n Blia', die durcheinanderstenn!
Sie henn aber alle nit grad schia'. - Woascht du, was no' sie henn?

A nieda Bluame, gar a nied's Kraut - wach no' so unschei'bar -
ischt nit eppar grad zun U'schaun baut, na, na, dös ischt nit wahr.
Sie henn a Lebnselixier und ham a oagna Kraft,
als Tee, zun Ei'reibn helfn's dir und hin und wied'r als Saft.
Drum wenn du üb'r a Wiese geascht, miaßascht 'n Huat o'tua',
weil du da voar an Wunder steascht - du woascht schu', was i mua'.
Und dankn miaßn m'r 'n Herrgott laut für d' Schia'heit und no' zeacht,
daß er ins hat dös Gachtl baut. Hoff' m'r, daß niamd zersteacht!


A Bluamenhua'gacht2
A so a Haus ischt det a Pracht, wo übrall hear a Bliaml lacht,
sei's Sölld'r, Fenschter oder Gachtn - den guetn Geischt, ja, da gewachtn.
Du schteascht und sagscht grad: Wunderschia'! denkscht aber gwiß nit a die Miah,
die all' doi Pracht gekoschtet hat und nit eppar an Arbat grad.
Voar all'm muascht a Gaude habn bein Setzn, Giaßn, Ummargrabn,
du muascht di' selber drüber g'frein, aft tenn die Bluamen recht gedeihn.
I bi' bei Bluamen nit vun Fach, i woaß grad uas: Es ischt a Tschach
a so an Sölld'r zammderz'bringen; a Glück muascht habn zun gelingen,
und brauchn tuet's dei' ganze Kraft - ja, fascht a wieg a Wissnschaft.
I woaß es vu' mein Nadl hear, doi het mit Bluamen allm a Gschear
und a Getiane und a Machn - i muaß no' heit oft drüber lachn.
Bei ihr ischt all's nach Zoachn gangen, und voar sie eppas u'hatg'fangen,
hat sie zeacht auf'n Mune gschaut - auf den hat sie a Haus gebaut.
Und aft dös Pflegn, i ku'n enk sagn, a nieder tat dös nit vertragn.
Ös Dungen war fascht a Manie und gwiß ös wichtigschte für sie.
Henndreck war ihr 's liebschte Mittl, vermischt mit Wasser, guet an Drittl;
der Zoig hat miaßn a bißl ziachn, dös hat die Blia' gebn, ganz die wiachn.
Sie hat die Mischung guet gekennt, sischt hat's die Buschn ja verbrennt.
Und oft amol is aft a gschechn, i hu's grad g'heacht, nit selm g'sechn,
ischt sie gar mit der Kachl gangen. - Iatz, muan i, tuet's enk aber glangen;
die Mittl henn a nicht für heit, weil's kam meahr freie Hennen geit,
und a die Kachln henn passee, aber Bluamen geit's wie eh und je.
Und daß sie weitar guet gedeihn, dös winsch i mir und tat mi' g'frein.



Die Krapfn2

Mei', wenn mei' Muattr Krapfn bacht, hun i die greaschte Freid',
derboat i's kam meahr bis auf d' Nacht, weil's döcht die Krapfn geit.
Am liebschtn tua i Zuaschaun gar, wie's Krapfnbachn geaht;
i tua auf d' Seitn mir a paar - sie merkt's ja nit im Gneat.
Die Kaskrapflan henn sicher guat, da hau i saggrisch ei';
aber wie's Heachz eacht pumparn tuat, füllt d' Muattr Zweschbn drei'.
Da ziecht's ös Wasser mir glei zamm, wenn i sie grad derschmeck;
voar miar nit alle gessn ham, bringt mi' vun Tisch niemd wek.
Ja, Krapfn henn woll eppas Guat's, dös weacht a jeder sagn.
Wer z'viel derwischt, dem, muan i, tuat's und no' meahrar 'n Magn.



Eppas Guat's
2

A richtigs Milchkoch auf'n Tisch ischt inser Element,
da wearn sogar die Altn frisch - es braucht ja kuane Zähnd.
Weil aus der Pfanne gessn weacht, muaß ma' dous glearnt habn;
wenn uar nit woaß, wie's Essn g'heacht, tuat er grad umhargrabn.
Im Mittlpunkt is Dunk'nloch, da taucht a nieder ei', -
dös g'heacht so bei an rechtn Koch, aft rutscht's eacht richtig fei'.
Zun Kochn braucht's a guata Hand, dös ku' ma' übrall hearn.
Wenn's u'brinnat, aft wach a Schand' - und det soll's "brinzat" wearn.



Huamweah
2
Luschtig is um mi' hear,
all's ischt voll Freid';
grad i sing nimmameahr
außn a der Weit'.
Warm lacht die Sunn' mi' u',
in mir bleibt's kalt,
weil i nit lachn ku'. -
Huam möcht i halt.
Mei' Heachz ischt voller Weah,
bi' ganz verzagt,
weil, was grad i versteah,
's Huamweah mi' plagt.


Weißstorch im Nest



's Neschtl
2
Hu' m'r a Neschtl gebaut,
daß die Leut grad ham gschaut;
es ischt zwar weit obn auf an Rua'.
Brauchat iatz halt no' glei' a nett's Weibal da drei'.
Den meischtn ischt ös Neschtl halt z'klua'.
Kimmt die Gsellin nit bald, mei, so denk i mir halt:
Es weacht aft schu' galchn uana geben.
Wenn die Rechta aft kimmt und ös Neschtl sich nimmt,
aft weacht's eacht a richtig fei's Lebn.


Der Nandl ihre Wünsch2
A Wiesn und a Feld, a Taschl voll Geld
und gar Bett und Kaschtn dazua;
zwoa Hennen, a Fackl und sischt no' a Packl
krieg i, wenn i heiratn tua.
Bin frisch, wenn a klua; nit gearn allua',
war froah, wenn grad uaner tat kemmen!
A Bua mit ar Schneid dös war halt mei' Freid.
Den tat i ganz sicher gschwind nemmen.
I möcht halt an Bua und a Häusl derzua -
aft wach schun a saggrisch fei's Lebn.
Wenn so uaner kam, mi' aber a nahm -
dem tat i mei' Heachzl gwiß gebn!


Der Rahm
2
Hoisal, geah, iatz boat a wieg, sei det nit so fad.
Glab mach det, daß i nit lieg, - as wenn i sowas tat.
Denk ja eh grad allm u' di', woascht ja det, wie's tuat:
Andre henn halt ach um mi'. - I gfall ieh' ebn guat.
Soi tenn dös aber ganz umsischt.
Geah sei det nit so stier.
Die kriegn eh nicht als'n gischt,
der Rahm, der bleibt schu dir.



Katzen Streit




Zwoa Wünsche
2
Der Straubn Much hat's loub derwuschn,
ihm bleibt nit viel as grad ös Kuschn;
sei' Alta red't tagaus, tagei';
und leid'r ischt nit viel Gscheit's derbei.
Uamol da warn's bein Heiei'fiahrn,
da geit's nit viel zun Dischguriern;
der Much hat dru' die greaschte Freid' -
da heacht er, wie sei Weibl schreit:
"Dös Hei - i wollt, i war a Kuah!"
Der Much macht seine Augn zua,
er denkt a Boise, ganz a kluana,
aft brummt er: "I wollt, du wagscht kuana!"


's Hilfmittl2
Der Schrofn Lois hockt gearn bein Wei',
es dunkt ihn da halt sovl fei',
und öftar is, daß spatar weacht,
weil allweil eppas Nois ma' heacht.
Sei' Weibl sticht dös Hockn as Auge,
drum ischt sie meistn's a nit plauge,
und bei den Kobarn und den Schreidn
ischt Loisal öftar nicht zuneidn.
Drum tuet er eppas unternemmen:
Wie er iatz ischt spat huam meahr kemmen,
schreit er, wie d' Haustür auf war gmacht:
"Schlaf gsund, Herr Pfarar, guete Nacht!"
Aft ischt er a die Kummer gangen -
kua Schimpfn und Scheltn hat'n empfangen;
stad hat er voar sich hi'gelacht, heacht iatz,
wie's uane Bette kracht und leise, leise 's Weibl sagn:
"Was will i denn no' lange klagn, daß a mein Altn atia derwischt,
wenn der Pfarar selm a Hockar ischt!"

Bücher
1. A Raschtl tua. Gedichte in Zillertaler Mundart. m. Abb. Innsbruck: Edition Löwenzahn 1994
2. An Hua'gacht giah'. Zillertaler Mundart. Mayrhofen: Kulturverein Himmelmeer 1987

Beiträge
* Dialektgedichte. In: Zillertaler Heimatstimme. 1951-1975 (Info)
* Soll i, soll i nit? [Gedicht]. In: Schutzhütten-Rundschau. Jg./Nr. 6, 1952, S. 6
* Soll i, soll i nit? [Gedicht]. In: Alpenland-Schutzhütten-Rundschau. Jg./Nr. 6, 1956, S. 7
* Inser Tracht. Mundartgedicht. In: Festschrift zum Tiroler Landestrachtenfest in Mayrhofen. 1969, S. 2
* Der Pfiff; Es schadet nit; Vu dr Musik; Überflüssig; Der Grund [Gedichte] . In: Ein Stübele voll Sonnenschein. Tiroler
  Mundartgedichte. Hg. Friedrich Haider. Innsbruck, Wien, München: Tyrolia 1972, S. 74; 102; 138; 171; 176
* Hexen im Zillertal. In: Zillertaler Heimatstimme. Jg./Nr. 4, 1975, S. 5f
* Es schadet nit [Gedicht]. In: Berta Margreiter: Die Mundartdichtung im Tiroler Unterland. In: Die Mundartdichtung in Tirol.
  Wien: Mundartfreunde Österreichs 1985 (Mitt.d. Mundartfreunde Österr. 1982/83, 1-4), S. 168


Sekundärliteratur
* Schuldirektor Franz Gruber schrieb ein Zillertaler Hirtenspiel. Aufführung in Mayrhofen. In: Tiroler Nachrichten. Jg./Nr. 296,
  1969, S. 3
* Franz Gruber. Kurzbiographie. In: Ein Stübele voll Sonnenschein. Tiroler Mundartgedichte. Hg. Friedrich Haider. Innsbruck,
  Wien, München: Tyrolia 1972, S. 215
* Franz Gruber und Xaver Duschek lasen Mundartgedichte in Schwaz. In: Tiroler Nachrichten. Jg./Nr. 93, 1973, S. 4
* In: Wimmer, Paul: Wegweiser durch die Literatur Tirols seit 1945. Darmstadt: Bläschke 1978 (Brennpunkte 15, Hg.
  Hermann Kuprian), S. 147
* Franz Gruber. In: Berta Margreiter: Die Mundartdichtung im Tiroler Unterland. In: Die Mundartdichtung in Tirol. Wien:
  Mundartfreunde Österreichs 1985 (Mitt.d. Mundartfreunde Österr. 1982/83, 1-4), S. 167-168
* Verdienstkreuz der Marktgemeinde Mayrhofen für OSR Dir. Franz Gruber. In: Zillertaler Heimatstimme. Jg./Nr.21,1992, S. 3
* OSR Franz Gruber feiert seinen 75. Geburtstag. In: Zillertaler Heimatstimme. Jg./Nr. 35, 2002, S. 17
* In: Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert. Begr. von Wilhelm Kosch. 2008 (Band XII), S. 532-533



WIEN
Karlskirche Stephansdom

Respekt2
I bi' amol durch Wien spaziecht und hu' so voar mi' hi'siniecht,
schau auf d' Seitn, schau gradaus, betracht mir hin und wied'r a Haus,
schau aft a die Auslagn u', was ma' da all's kaffn ku' - sinier weitar voar mi' hi',
bis i mittn an Schlamassl bi'.
I schteah a d'r Schtraßnmitt, kimm weder voar no' zrugg an Schritt;
umadum ham d' Auto gsummt - mir hat schu' der Schädl brummt;
und wie dös woll üblach ischt, schreit a schun a Polizischt:
"He da, kemmen's hear zu mir!" Ischt leicht gsagt, kimmt mir glei für,
ab'r z'machn is zimlach schwar - wenn grad kua Auto z'sechn war.
"Also, weard's bald!" schreit's schu wieder. I druck halt mei' Angsicht glei nieder,
wuzl mi', so gach es geaht, döchthi', wo der Wachmann steaht.
Der nimmt aft sei' Biachl hear: "'s koscht zehn Schilling oder meahr", muat er drauf,
i aber frag: "Herr Inschpektar, daß i's sag, warum soll i iatz Geld heargebn?
I wollt grad übach Straßl ebn."
Er aber sagt mit ernstm Gsicht: "Was achtn's nit auf's roate Licht,
denn wenn roat ischt, muaß ma' bleibn, sunst aber dalli umischeibn!"
"A so ischt dös", muan i drauf wieder, "dös ischt ja guet, da legscht di' nieder.
Mei, hat i dös grad gwißt ameacht, wie's in Wien heruntn g'heacht."
"Wo san's denn hear?" fragt er iatz glei': "Vun Zillachtal", sag i ganz frei.
"A von Tirol", lacht er aft endlach, "so kinnens gehn, dann is verständlach!"
Glabtet's mach, dös hat mi' g'freit, i hu' mir denkt, 's gibt det no' Leit',
die, wenn sischt a ganz perfekt - voar Tirol ham sie Respekt!

Füach Alter2



2011/12



"Wurzen Max"
Hochmuth Maximillian
(25.5.1923 - 6.4.2015)
Wurzelschnitzer, Mineralologe
in seiner Alten Mühle"



2011



Max, das Original,

in seinem "Märchenland"
Bühel/Ramsau im Zillertal

Das Hippacher Trio:
"Wurzen Max Lied"
mp3
>>>


A kluas Raschtl tua, a Pfeifl dazua
a der Sunn auf der Bank hintarn Haus;
an Hua'gacht danebn, was 's Nois all's tuat gebn
aft haltet ma' 's Lebn schun aus.


Aft natierlach an Gang nit zu weit und zu lang,
sischt wearn ja die Glieder sovl star;
a bißl unter d'Leit und für kuchza Zeit
a Bsuach bei an Nachbar ischt rar.


Atia a Glas Wei', ach a Viechtal ku's sei',
tuat ganz gewiß a guat belebn;
an Diandal nachschau'n und Luftschlösser bau'n,
was fria'ar so all's schia's hat gebn.


Ja, wenn ma' so denkt, ischt a jeder Tag gschenkt, -
und ach an Alter ischt's Lebn no' schia';
auf'n Bodn allweil bleibn und nicht übertreibn!
Ma' muaß es grad selber verstiah'.






2011



Das Märchenland
beim Wurzen Max




2011/2012



Die Eisberge
im "irdischen Paradies"
beim Wurzen Max




2011



"Der schiane Lois"
laut Wurzen Max



's Flaschnzügl1
(Dialektbearbeitung)

A Bergbäuarl hat sich schwachz an noin Facknstall baun wölln, d'rbei ischt ihm a Unfall passiert
und er hat sei'r Versicherung, der Fortuna, auf guet tuxarisch "Fochtuna" folgendn Brief gschriebn:


Liebe Fochtuna!

I hu' mir bei mein kluan Häusl an Tux herinne an noin Facknstall bau'n wölln, und aft is mir a mein Köpfe d'rhearkemmen, dass ich a d'r Hoachndille obn
noch a paar alte Ziegl hat. Weil ich aber den Facknstall nit a d'r Hoachndille obn bau'n ku', weil m'r da ja die Fackn nit aufngen, a die Hochadille, hun i mir gedenkt,
i mueß'n det an Hof untn bau'n, 'n Fackstall, wo d'r hi'gheacht. Aft hun i zeacht amal getrachtet, weil miar Tuxar nit gearn arbatn, wenn's nit sei' muaß;
und galchn ischt m'r d'r Ei'fall kemmen: I wear m'r giah' a astiga Maschinerie d'rdenkn, dass ich die Ziegl leichtar vu' d'r Hoachndille ochnbring an Hof.
Also bin ich aufngangen a die Hoachadille und hun amal ban obachtn Dachgiggal an teiflischn Balkn außngelegt, a den Balkn hun ich a kluas Balkl quarchgenaglt, sö,
und döchtang auf dous kluane Balkl a Radl außnghängt und an Strik drumegewoarfn, und aft wach a Flaschnzügl. Iatz bin ich meahr ochngangen an Hof
und hu' dös uane Drum vu' den Stricke zuachngebundn zu an astign Pfoschtn, und aft bin ich meahr aufngangen a die Hoachadille und hu' a dös andre Drum vu' den Strike
an Kibl dru'gebunden, an woltan an groaßn, und hu d'n voll und voll u' mit Ziegl getu'. D'rnach bin ich meahr ochngangen an Hof und hun amal den Stik vu' den Pfoschtn wekgebunden.
Iatz, lieba Fochtuna, weil du mi' ja nit sigscht, wie ich den Brief schreib, muaß i dir in Klammer setzn, daß ich, wie ma' bei ins an Tux halt a so soat,
so a schmälardr Wurf bi' mit a 51 Kilo Lebendgewicht. Und wie ich den Strik vu' den Pfoschtn wekgebundn hu', ischt obn der Kibl mit die Ziegl drinne woltan schwarer gewesn
as wie ich untn und ischt durchougsauset und ich akrat a d'r uan Seite durchauf. Iatz, wie miar zwoa ins a der Mitte getroffn ham, der Kibl und ich,
hat's m'r det die ganza linka Seite vu' obn bis untn total aufgewetzet. Sö, obn u'kemmen, bin ich zeacht amal mit mein Kopfe a dous kluane Balkl zuechngetuschet
und aft noch a dous groaße Drum Balkn. Iatz hat's mir schu' det an Binggl aufgezochn wie a Bahnwächtarhäusl mit an Obasgachtn hintndru',
und iatz hun i schu' liab ausgschaut, gell, liaba Fochtuna. Iatz war aber der Luaderkibl mit die Ziegl drinne a so durchougsauset und untn a so an Bodn eichngetuschet,
daß det die Ziegl ausn Kibl außargekuglt hen; und iatz war logischerweise der Luederkibl untn meahr ringar as wie ich obn und ischt durchaufgfahrn
und ich akrat meahr auf d'r uan Seite durchou, und wie miar zwoa ins meahr getroffn ham a d'r Mitte, hat's m'r det die andra Seite a no' vu' obn bis untn aufgewetzet.
Ich bi' natierlach weitardurchougezischet wie mit an Neu'zgar uhne Bremsn, und aft hat's mich untn a so u'gspitzter an Bodn eichngstoaßn,
daß mich sofort a Zustand vu' Bewußtlosigkeit d'rglangt hat, a welch jämmerlachn Zuastand ich Trottl den Strik auslassn hu'.
Iatz war natierlach der Strik untn meahr leichtar as wie der Kibl obn und ischt durchaufgfahrn und der Kibl a d'r uan Seite durchou.
Bei der Mitte getroffn ham miar ins zwar nimmar, der Kibl und ich, aber untn auf'n Bodn hat er mi' det no' d'rwischt, und was muesche wo und wie:
Zeacht an Kopfe und aft no' weitar untn; hat m'r die beschtn Stockzähnde ei'gschlagn, die zwoa Schlisslbuane gebrochn,
die Ellbögen und sischt no' allerhand d'rschundn - und iatz tat ich halt, liaba Fochtuna, hochachtungsvoll um a kluas Krankngeldl bittn.




Pechtn ba ins a d'r Küche
2008
Pechte giah1
Der Abnd voarn Kinigtag ischt heit für viele uhne Frag
no' alleweile wunderschia'; es ischt nämlach zun Pechte giah.
Ameacht hen's Binggalpechtn gwesn, die hetn döcht nach ihrm Wesn
a Binggal oder Kearbl mit zun Zoigzamtua - für soi wach nit.
Soi ham gar alls den Armen gebn, die hetn oft nit viel zun lebn
und warn froah, ham's eppas kriegt, wie sich's am Pechtntag hat gfiegt.
Heit gaht ma' grad no' wegnen Brauch. Atia amal weacht's aft rauch,
wenn uane zu viel Schnaps d'rglangen und rauschiger krawalln u'fangen.
Sischt is a schiar Brauch, ganz gwiß wahr; sie winschn an Haus a guets nois Jahr,
wofür sie a bewiachtet wearn. A nieda Hausfrau tuet dös gearn.
Der alte Brauch ischt wirklach schia', drum wach a schad um's Pechtngiah;
und wenn viel Pechtn gen, hoaßt's heit, daß aft a ganz guet's Jahr o' geit




Höllenzer Fasching 2007


Fasching Hollenzen 2013:
www.youtube.com/watch?v=rU1y53KQ7iY&feature=youtu.be


An Fasching
1
Wach det an Fasching friehar schia'; kam hat's an Bal döcht gebn,
zu toier war' s as Gaschthaus giah, und uafach war ös Lebn.
Niamd hat deswegn abr umargmockt, 'n Winter het ma' Zeit;
a die Stubn ischt ma' beinanderghockt mit die Nachbarn, oft vu' weit.
Die Bairin het gar Groiggn auspreßt, a Schnapsl hat's getragn;
kua Mensch war döcht, wie's heit hoaßt "gestreßt".
Und frei' wach, kam zun sagn.
A zwoa, a drei ham musiziecht mit Harfe und Kitar,
hat uar sein Fotznhobl probiecht, aft wach no' meahrar rar.
Da hat ma's Tanzbein gschwungen aft, so wie si's gegheacht
die Gsellin aufghebt voller Kraft - atia wach a derweacht.
I derzähl's, weil i's no' kenn dös Beianandersei'.
Wenn aft no' Maschgrar kemmen hen, döcht wach eacht richtig fei'.



Achkriechar
Genau wie's ischt1
A Schnegge hat a Goas getroffn, bei ar Kreuzung hen sie zammengeloffn:
die Ampl war da grad auf roat, drum hat die Goas zur Schnegge gsoat;
Heit hasche meahr a Tempo drauf, du haltescht 'n Verkeahr glatt auf.
Die Schnegge lachlt voar sich hi': I wett, dass i det schnellar bi'
und trotz dei'r wildn Hupfarei tue friehar auf'n Hauptplatz sei'.
Und aft wach gria', die Goas ischt gflitzt, die Schnegge hat die Fühlar gspitzt,
sich langsam auf'n Weg gemacht, dabei hat sie a paarmal glacht.

Wie die Goas aft auf'n Hauptlplatz kimmt, miad, daß ihr fascht 'n Atm nimmt,
da ischt ihr glei a Schroa entrunnen - die Schnegge hockt glatt schu ban Brunnen.
Glei froat die Goas: Wie hascht getu'? i spring det zechnmal dir d'rvu'.
Die Schnegge lacht: Dös mag schu sei', und det wach gar kua Hexerei.
Es ischt woll jedn schu bekannt, daß ma' bei ins an Ganzn Land
mit Kriechn allm no' weitarkimmt as wie mit Meckern. Und dös stimmt!
Iatz wissn m'r, meine liebn Leit, warum's so viele Kriechar geit.

Juni/20084

Dr.med. Elisabeth Zanon5 Dr. Dr. Herwig van Staa6

Die Wahl2
Iatz bei der Gemeindewahl wouch fürwahr a groaßa Qual.
D' Leut ham gschwitzt voar lauter Streichn,
da a Haggal, döcht a Zeichn, öft a gar a saftig's Woacht.
All's hat auf an Zettl oacht.
Aber aft eacht nach'n Kampf, hat ma' gsechn,
all's war a Krampf, ös Maln und Streichn hat nicht gnutzt -
es hat nit an uazign putzt!


Die Politik1
Bei ins ischt iatz, gib amol acht,
alls a Politikum;
es weacht ach absichtlach so gmacht,
dös merkt ma' umedum.

Soat uaner schwachz, soat d'r andre roat,
der dritte aber blau;
und wenn a Griener eppas soat,
ischt gar alls grau in grau.

A nieder will der beschte sei',
nach außn hi' brilliern;
dös alls im Dienste der Partei -
um selm zu profitiern.

Allm voar die Wahln redn's viel
und ten a viel verhoaßn
fascht uhne Maß und uhne Ziel
die Woachtklaubar, die groaßn.


Zeacht denkn!1
Wie oft soat uas:
den brauch i nit!
A Satzl a kluas -
tuascht recht damit?

Wie oft soat ma's:
Den brauch i nia!
Auf ja und na
muescht zu ihm giah'.

Wie ofte macht
m' an andern schlecht,
grad weil er lacht.
Ischt dös gerecht?

Die Fahlar woascht
a grad vu d' uan;
statt daß di' froascht:
Wer hat denn kuan!?



Affn
Die Abstammung
2
Da heacht ma' oft vu' gscheide Leit',
daß der Mensch vun Affn kimmt.
Es ischt ja gar all's miglach heit,
drum ku's a sei' daß stimmt.

I ku' a grad dös uane sagn,
und jeder ku's derlebn,
daß sich viel Leit', es ischt zun Klagn,
fascht wie die Affn gebn!



Jung und alt zugleich
Fotomontage Jodie Foster?
Grad no uamol

Uamol no' a Biabl sei', gsund und uhne Soargn,
uhn' a langa Trachterei: Was ischt eppar moargn?
Spieln derfn 'n ganzn Tag und sich dreckig machn;
Ticke tue ganz uhne Frag und aft drüber lachn.

Uamol no' a Schuelbua sei' mit an Ranzl am Ruggn
jedn Tag a Rangglerei und 'n Kopf voll Muggn.
Brav sei', wenn der Leahrer schaut,
aft meahr huamlach schwatzn,
o'schreibn, wenn ma' si' getraut
und die Diandlan tratzn.

Uamol no' eacht achtzehn wearn, frei und ungebundn
alle mögn, kuaner ghearn; dös warn schiane Stundn.
Und wenn aft die Rechta kimmt, uamol no' derlebn,
daß uan vürkimmt: Ganz bestimmt
weacht doi Lieb allweil hebn.

Ja, dös alls no' uamol sei' -
ös kinnt's drüber lachn;
mir tuet all' doi Tramerei
det viel Freude machn.



Ach a Anpachte2
Söllscheibn Lois muaß a Aussage machn,
und dös betrifft meistns ganz u'guate Sachn.
Drum hat, wie ihn der Richtar froat,
Loisal a grad dös uane g'soat:
"I sag nit a so und i sag nit a so;
sischt hoaßat's aft hintnnach ganz sicher do',
daß ich a so od'r a so hat gsoat -
und daß'n, Herr Richtar, tuat miar nit noat!"



Mei' Rückschau2
Wenn's Mächz weacht, dös woaß a nied's Kind, kimmt a nit u'gearn der warme Wind.
Der Schnea weacht schieter, aft geaht er wek - zwar sigscht no' hin und wied'r an Fleck.
Und truckn is a no' nit, o mei' - und det dunkt's iatz die Kinder fei'.
Die Tatscharzeit hat Ei'zug g'haltn, dös wissn sogar miar, miar Altn;
dös hoaßt, miar kriegn's wöll zu sechn, und 's miaßat wöll a Wunder g'schechn,
daß da a'n Änderinge kam. Mei', 's ganze Lebn ischt wie a Tram.
I woaß no' vu' mei'r Kindheit hear, mei' Muattr het ös greaschte Gschear,
wenn amol Zeit zun Tatscharn war; - denn uas ischt bei der Sache klar:
Bein Tatscharn muaß es dreckig sei', aft dunkt's die Kinder richtig fei':
Und tuat's aft wirklach truckn wearn, weacht ma' vun Tatscharn nicht meahr heran.
Ja, so wach a der Kinderzeit! A spatar hat mi's Fruahjahr g'freit,
Die Tatschar henn zwar liegn bliebn mi' hat's grad umanandertriebn,
Gedichtlan hun i a gemacht und nit derschlafn bei der Nacht.
Ab'r a doi Zeit ischt um'argangen, heit, wenn ös Friahjahr u'hatgfangen,
macht's miar schu' völlign's a Miah, muaß i Zigori stechn giah'.
Und jedesmal, wenn i Tatscharn siech, geit's miar nit u'gearn aft an Stiech -
woascht, mir fallt da halt allweil ei': A so a Fruahjahr ischt bald vorbei!




1916



li Bild: re hinten             re Bild: li

Eberharter "Larch" Karl
(15.1.1890 - 7.11.1988)
Soldat des I. Weltkriegs
(1914-1918)
Ab 1916 bis Kriegsende Soldat der Kaisergarde in Wien
unter Kaiser Karl I. (1887-1922)
Larcher-Bauer zu Hollenzen/Mhf
Viehhändler


Aufgetrumpft
Anlaß zu dieser Erzählung war die Gratulation in der Heimatstimme Nummer 2
zum 82. Geburtstag von Karl Eberharter (Larcher) [1890-1988 Hollenzen].
Immer, wenn ich an folgende Begebenheit denke, die jetzt sicherlich schon
43 Jahre zurückliegt, muß ich noch lachen:
Larch Karl war ein Viehhändler und als solcher streifte er auch die Bauernhöfe
auf der linken Seite des Zillers ab. Es war gerade Herbst und wir Mädchen
hatten viel Arbeit im Obstgarten. Auf einmal kam der Viehhändler Karl daher
und fragte: "Wö ischt dr Baur?" Ich antworte: "Ban Zillar untn."
Karl blickte ein bißchen nachdenklich drein, sah meine Schwester
und sagte zu ihr: "Gea hi, höl mang!"
Diese jedoch, kurz angebunden, erwiderte: "Höl dang selbr, i brauchn nit!"
Karl war sichtlich erschrocken und brachte nur mehr die zwei Worte heraus:
"Teifls Schnobl!" und weg war er.

Eine Zillertalerin in der Wildschönau

Aus: Zillertaler Heimatstimme und das Amtsblatt der Marktgemeinde Maryhofen
26. Jahrgang Mayrhofen, den 14. Februar 1971 Nummer 6 Seite 5
[Meine Ergänzungen]





Quellen - Hinweise - Ergänzungen:

Gedichte/Lebenslauf
(ergänzt) aus:

1
"A Raschtl tua. Gedichte in Zillertaler Mundart" Edition Löwenzahn 1994

2 "An Hua'gacht giah'. Zillertal Mundart" Mayrhofen Kulturverein Himmelmeer 1987
(freundlicherweise zur Verfügung gestellt, am 11.1.2012, von Familie Gruber Mhf (Tochter Gitti Rieser)


Über Franz Gruber: Lexikon der Literatur in Tirol und Südtirol - www.uibk.ac.at/brenner-archiv/literatur/namensliste.html

Bild Opa Franz Gruber: Mit freundlicher Genehmigung der Familie Gruber Mhf. (Tochter Gitti Rieser) vom 17. XII. 2011
Bild Alte auf einer Bank:
www.base-berlin.mpg.de/
Bild Mayrhofen mit Grünberg mit Blick nach Finkenberg: www.hotel-siegelerhof.at
Bild Alte Schule Mayrhofen: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Mayrhofen

Bild Stuanerkoglhaus: http://steinerkogl.at/geschichte.html
Bild Zähne: www.stern.de/zaehne/erkrankungen/parodontose-krankes-fleisch-im-mund-607067.html


Bild Erwachsen werden: http://newsage.de/2010/11/erwachsen-werden/
Bild Milchzentrifuge: http://pl.wikipedia.org/wiki/Plik:Noe_centrifuge.jpg
Bild Mischwald: www.himmel.at/new/index.php/Kuratorium/
Bild Kuh im Stall: www.tirol.tl/
Bild Zillertal: http://leidorf.blogspot.com/2008/02/zillertal.html
Bild Seufzerbrücke Venedig: www.venediginformationen.eu/bruecken/seufzerbruecke/seufzerbruecke.htm
Bild S-Diarndl: Unsere Freundin MSc Varachaya Chimnikorn aus Bangkok/Thailand


Bild Emanzipation: http://lustich.de/bilder/menschen/emanzipation/
Bild Mader Alfred u. Klausner Hubert, Bild mit Ratznar - Opa Hubert und Opa Erwin: Hubert Klausner www.zillertal-noten.at/ und Erwin Aschenwald www.mayrhofner.at/
Bilder Hippacher Trio: www.schwendau-zeitenblicke.at/galerie/thumbnails.php
Bild Zillachtalbahn: www.paulerhof.at/bildergalerie/articles/umgebungsommer.html , www.zillertalbahn.at/page.cfm?vpath=nostalgie/dampfzug
Bild Zillertaler Bauer: www.ansichtskarten-center.de/
Bild Kuh gehörnt: www.bioring-allgaeu.de/ak-horner/
Bild Doggln: www.zillertaler-doggln.at
Bild Pfifferling: http://de.wikipedia.org/wiki/Echter_Pfifferling
Bild Gassln - Fensterln: http://www.fasch.at/haendler/product_info.php?manufacturers_id=17&products_id=1591

Bild 3Bruggenwiacht = Gasthof Brücke Mayrhofen: www.gasthof-bruecke.com/

Bild Huamweah: www.fotocommunity.de/pc/account/myprofile/1278483
Bild Weißstorch im Nest: www.infonetz-owl.de/index.php?id=122
Bild Sahne, Obers, Rahm: http://lebensmittel-warenkunde.de/lebensmittel/milch-milchprodukte/milchprodukte/sahne-10-prozent-kaffeerahm.html
Bild Katzen Streit: www.unsere-stadt.org/?attachment_id=2145
Bild Wien: www.stadt-wien.at/reisen/fremdenfuehrer-fuehrungen-in-wien.html
Bilder Wurzen Max - Alte Mühle: Miit freundlicher Genehmigung und zur Verfügung Stellung von Max Hochmuth, am 20.1.2012.
Bild Flaschenzug = s' Flaschenzügl: www.weblexikon.de/Flaschenzug.html
Bild "Arschkriecher": http://mantovan9.wordpress.com/
Bild Elisabeth Zanon und Ex-Landehauptmann Herwig van Staa: 4 www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/tirol/1321874/index.do
5 Dr.med. Elisabeth Zanon (b.13. Juni 1955 in Leisach, Tirol) ist eine ehemalige österreichische Politikerin. Sie war stellvertretende Obfrau der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) sowie der Tiroler Volkspartei, Landesleiterin der Tiroler Frauenbewegung und erste Landeshauptmann-Stellvertreterin von Tirol. Im Juli 2008 gab sie aufgrund der Wahl der neuen Landesregierung unter Günther Platter bekannt, sich aus der Politik zurückzuziehen um wieder als Ärztin/FA für plastische Chirurgie tätig zu werden. http://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_Zanon
6 Dr.phil et Dr.jur. Herwig van Staa (b.10. Juni 1942 in Linz, Oberösterreich) ist ein österreichischer Politiker (ÖVP). Er ist Landtagspräsident des österreichischen Bundeslandes Tirol und war zwischen 2002 und 2008 Tiroler Landeshauptmann. http://de.wikipedia.org/wiki/Herwig_van_Staa


Bild Bluamenwiese: www.aktivzentrum-zillertal.at/genuss_aktiv/spezielle_bergkraeuterwanderung_1300m/index.html
Bild Zillertaler Krapfn: www.mayrhofen.at/de/101017/101183/101235/krapfenfest.html
Bild Affn: www.welt.de/wissenschaft/article3739015/Auch-Affen-lernen-aus-verpassten-Chancen.html
Bild Fotomontage Jung und Alt zugleich: http://4minuten.eu/2011/03/23/fotomontagen-zeigen-leute-jung-und-alt-17-fotos/?seite=2
Bild Gericht - Ach an Anpachte: http://katyasays.blogspot.com/2010/07/vor-gericht.html


www.zillertaler-woerterbuch.com/