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Synonyme: Therapeutische Lokalanästhesie (TLA) nach Dieter Gross (1914-1985, dtsch. Internist, Neuropsychiater) Heilanästhesie - Segmenttherapie - Infiltrationstherapie - Pharmapunktur - Europäische Akupunktur Regulations- und Umstimmungstherapie mit Lokalanästhetikum usw. Siehe ZITATE: Ferdinand Huneke: Das Wesen der Heilung >>>
Dabei führt die gezielte Injektion eines örtlich verabreichten Betäubungsmittels [Lokalanästhetikum, z.B: Procain - Novanaest; Lidocain - Xyloneural] ins weiche Bindegewebe - "Interstitium", "Interzellularraum", "Mesenchym", ECM "Extrazelluläre Matrix" n. Hartmut Heine (1941-2016), "Zelle-Milieu-System", "Grundsystem" "Grundregulation" n. Prof. Dr. Alfred Pischinger (1899-1983) - zur Normalisierung entgleister "biokybernetisch vernetzter" Regelvorgänge und folgend zum Schwinden von schmerzhaften Symptomen und zu einer Wiederherstellung der körper- eigenen Funktion. The Cellular Microenvironment Der Interzellularraum - Das Interstitium Die Extrazelluläre Matrix - Das Zelle-Milieu System Das Grundsystem nach Prof. Dr. Alfred Pischinger (1953) ![]() Schema der Grundregulation: Wechselseitige Beziehungen (Pfeile) zwischen Endstrombahn (Kapillaren, Lympfgefäße), ECM = Extrazelluläre Matrix (Grundsubstanz, (PG) Proteoglykane u. (GAG) Gylkosaminoglykane Netz), terminalen vegetativen Axonen, Bindegewebszellen (Mastzellen, Abwehrzellen, Fibroblasten usw.) und Organparenchymzellen. Epitheliale und endotheliale Zellverbände sind von einer zur ECM vermittelnden Basalmembran unterlagert. Jede Zelloberfläche trägt einen Zucker- oberflächenfilm (Glykokalix; gepunktete Linie), der zur ECM vermittelt. Die ECM ist über die Endstrombahn an das Endokrinium, über die Axone an das ZNS angeschlossen. Der Fibroblast ist das stoffwechselaktive Zentrum in der Peripherie. (HH 2014, S.70) Aus: Hartmut Heine (1941-2016): "Lehrbuch der biologischen Medizin - Grundregulation und Extrazelluläre Matrix" 1. Wissenschaftliche Basis der Komplementärmedizin. 1.4 Grundregulation. 1.4.19 Neurogener Anschluss der ECM. Bedeutung der Zytokine, Bild: Abb.1.27 S.70 HAUG 4. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 2014 (1991) Alfred Pischinger (1899-1983), Hartmut Heine (1941-2016), Otto Bergsmann (1922-2004), Felix Perger (1921-1993): "Das System der Grundregulation - Grundlagen für eine medizinbiologische Theorie der Medizin" 8. Auflage HAUG 1990 (1975) Eigenschaften der Lokalanästhetika Procain (Ester) und Lidocain (Amid) ⇒ Membranstabilisierend ⇒ Antiarrhythmisch ⇒ Muskelrelaxierend ⇒ Bronchospasmolytisch ⇒ Spasmolyitisch am Sphinkter Oddi und am Darm ⇒ Koronarperfusionssteigernd ⇒ Negativ inotrop (Herz Kontraktilität ↓) ⇒ Negativ chronotrop (Herzfrequenz ↓) ⇒ "Endoanästhetisch" (günstige Modulierung von Lungendehnungsrezeptoren, Glomus caroticum, Gefäßrezeptoren, viszeralen Rezeptoren, glatter u. quer- gestreifter Muskulatur) ⇒ Antikonvulsiv (bei Überdosierung gegenteilig!) ⇒ Spezifisch impulsmodulierend im limbischen [emotionalen] System ⇒ Antihistaminisch ⇒ Antiinflammatorisch ⇒ Sympathikolytisch ⇒ Parasympathikolytisch ⇒ Gefäßerweiternd ⇒ Antiviral ⇒ Antibakteriel ⇒ Antimykotisch ⇒ Wirkung auf immunkompetente Zellen (Stimulierend) ⇒ Tumorprotektion (DNA-Demethylierung) ⇒ Kortikoidsenkende Wirkung ⇒ Antithrombotischer Effekt Beim Procain stärker: ⇒ Sauerstoffsparender und kapillarabdichtender Effekt ⇒ Entzündungshemmender und indirekt antiinfektiöser Effekt ⇒ Membranstabilisierende Effekt (Nerven-/Muskelfasern, Mastzellen, Organparenchymzellen usw.) Viele der hier aufgezählten Eigenschaften des Procains/Lidocains sind auf deren Wirkung am Sympathikus, an der Zellmembran (Stabilisierung) und v.a auf die [Durchblutungs-] Perfusionssteigerung zurückzuführen. Die Wirkdauer des Procains beträgt lediglich 20-30min (diejenige des Lidocains ca. 60-120min). Die Diffus- ionsfähigkeit des Procains ist allerdings geringer als diejenige des Lidocains. Hingegen erfolgt der Abbau des Procains in praktisch jedem Gewebe durch die unspezifische Pseudocholinesterase, wogegen der Abbau des Lidocains in der Leber erfolgt ... Die Gefäßdilatation durch Sympathikolyse ist bei beiden LA's vorhanden, die Gefäßdilatation, durch das Medikament per se gilt nur für das Procain. Aus: Lorenz Fischer: "Neuraltherapie - Neurophysiologie, Injektionstechnik und Therapievorschläge" Teil 4: Therapie 6. Material, S.55f, Haug Verlag 4.vollst. überarb. Auflage 2014 (1998) Lorenz Fischer (Hg.), Elmar T. Peuker (Hg.): "Lehrbuch Integrative Schmerztherapie" Verfahren und Techniken 11. Neuraltherapie, 11.8 Material, S.186f HAUG 2011 Das Augenmerk der Neuraltherapie richtet sich nicht nur auf die Behandlung bestimmter Beschwerden (Symptome), sondern zielt vor allem auf den Nachweis und die Beseitigung vorhandener chronischer Belastungsfaktoren ab. (Störfelder, Irritationszone, Stoerfields, disturbance fields, Herde, Stressoren, chronisch minimale Dauerbelastungen, Silent Inflammation usw.) Um derartige Störfelder zu behandeln, werden in erster Linie Lokalanästhetika nach verschiedenen Techniken eingesetzt,aber auch zusätzliche (physikalische, chemische, biologische, operative usw.) Maßnahmen getroffen. Die gezielte Injektion kleiner Mengen eines Lokalanästhetikums (Betäubungsmittels) erfolgt nicht nur zur kurzzeitigen Beseitigung von bestehenden Beschwerden, sondern schafft durch die vorübergehende Inaktivierung (Ausschaltung) der auslösenden Faktoren die Voraussetzung zur Normalisierung oder Verbesserung der Funktion und der körpereigenen Regulation. Eine umfassende Anamnese-Erhebung (Siehe Informations- u. Anamnese-Erhebungsmappe pdf Teil 1 >>> + Teil 2 >>> und eine etwas zeitaufwendigere "Ganzkörper" - Untersuchung (Inspektion, Palpation, '5-Sinne'-Diagnostik, 'Erst'-Ergebnis einer Arbeitshypothese) und die Kenntnis ergänzender technischer Hilfsmittel - sind eine unerlässliche Grundvoraussetzung, um dem Patienten ganzheitlich gerecht und den von ihm erwarteten therapeutischen Nutzen "erwirken" zu können. "Viele Beschwerden werden heute vorschnell der Psyche zugeordnet, wenn Routineuntersuchungen kein Ergebnis brachten, ohne dass wichtige Ursachenbezüge wirklich abgeklärt wurden. Ursachen, die in der Ganzheitsmedizin bekannt sind, werden oft nicht genügend ernst genommen." Prof. Dr. Friedhelm Lamprecht: "Die ökonomischen Folgen von Fehlbehandlungen psychosomatischer und somatopsychischer Erkrankungen" PPmP Psychotherapie, Psychosomatik, Med. Psychologie. 46 (1996) pp 283-291 "Einzelbefunde, die im Rahmen des Untersuchungsganges erhoben werden, dürfen nicht mit Diagnosen verwechselt werden." Siehe LEISTUNGEN: Angewandte Allgemeinmedizin/Geriatrie >>> Univ.-Prof. OMR Dr. Robert Nikolaus Braun betreffend Beratungsergebnisse (BE) Für die Ganzheitsmedizin ist der Mechanismus der Körperregulation ein wichtiger Ausgangspunkt. Ist der Mensch gesund, reagiert sein Körper automatisch richtig. Bei Störungen kommt es zu einer überschießenden, trägen oder eingeschränkten Reaktion. "Die SELBSTREGULATION ist das elementare Grundprinzip der Natur und jeglichen Lebens. Deshalb ist eine optimale Selbstregulation auch für die Gesundheit des Menschen der wesentliche Grundpfeiler. Der berühmte Arzt, Wissenschaftler und Sozialmediziner Rudolf Virchow (1821-1902, Professor f. Pathologie u. Pathologische Anatomie) hat auf diese heute mehr denn je aktuelle Tatsache in einem Vortrag der Deutschen Naturforscher und Ärzte im Dezember 1869 in Innsbruck nachdrücklich wie folgt hingewiesen. "Diese bekannte wunderbare [Anpassungs-] Akkomodationsfähigkeit der Körper, sie gibt zugleich den Maßstab an, wo die Grenze der Krankheit ist. Die Krankheit beginnt in dem Augenblick, wo die regulatorische Einrich- tung des Körpers nicht ausreicht, die Störung zu beseitigen. Nicht das Leben unter abnormalen Bedingungen als solches erzeugt Krankheit, sondern die Krankheit beginnt mit der ["Schwäche", "Fehlfunktion"] - Insuffizienz des regulatotischen Apparats. Wenn dieser Apparat nicht mehr ausreicht, um in Kürze die natürlichen Lebensverhältnisse wieder herzustellen, dann ist der Mensch krank. Daher kann unter den selben Verhältnissen der eine mit starkem regulatorischen Apparat ganz gut durchkommen, vielleicht mit einigen unangenehmen Sensationen; der andere wird vielleicht längere Zeit sich unbehaglich fühlen, es dauert Stunden, tagelang, ehe er sich an die neuen Verhältnisse gewöhnt, wie man sagt: der dritte erkrankt sehr bald, der vierte schleppt sich einige Tage, vielleicht wochenlang hin, ehe die Krankheit wirklich zum Ausbruch kommt. Rudolf Virchow gab mit diesem Postulat auch eine Erklärung dafür, dass z. B. bei Grippeepidemien manche Menschen nicht erkranken, andere leicht, wieder andere schwer und manche sogar daran sterben. Folglich ist es erforderlich in erster Linie die SELBSTREGULATION zu stärken. Eine starke SELBSTREGULATION ist ein wichtiger Faktor für eine kernige Gesundheit, mit der man allen Einflüssen widerstehen kann. ..." Aus: Karl Hecht (Prof. em. für experimentelle und klinische pathologische Physiologie der Charite, Humboldt Universität Berlin, 1924-2022), Elena Hecht-Savoley (b.1934, russische Diplomphilosophin, -pädagogin): "Klinoptilolith-Zeolith - Siliziummineralien und Gesundheit" Prolog, S.15f. Spurbuchverlag 4. Auflage 2013 (2008) Das komplexe Regulationssystem des menschlichen Körpers hat die Aufgabe, sich fortwährend - in möglichst kurzer Zeit - und mit geringstem Energieverlust (ökonomisch) äußeren und inneren Einflüssen anzupassen! Charakteristik des Phänomens "Leben" Ist die Verschaltung (Vernetzung) aller Organe, Muskeln und Nerven, des Bindegewebes und der Haut mit den nervalen Steuerzentren gestört, und der Körper dadurch nicht mehr in der Lage die Funktionen untereinander optimal aufeinander abzustimmen, dann können Beschwerden - wie z.B.: Schmerzen, Verspannungen der Muskulatur, Kältegefühl durch Gefäßverengung, Müdigkeit, usw. - auftreten, die mitunter weit weg von der unmittelbaren Störungsquelle entfernt liegen. "Ein komplexes System kann ohne optimale Informationsweiterleitung nicht optimal funktionieren. Korrekte Informationsweiterleitung, das heißt gute Kommunikation, ist ein sehr wichtiger Schlüssel zu seelischer und körperlicher Gesundheit und führt in Betrieben - wie auch in Beziehungen - zu dauerhaftem Erfolg" Sonja Reitz: "Heilung in Sekunden durch Narbenentstörung. Warum Narben krank machen" S.37, NGW Hamburg 2008 Meist führt nicht eine einzige Ursache (Monokausalität) zur Entstehung einer Krankheit, sondern mehrere Faktoren zusammen (Multi-/Plurikausalität, Synergismus). Angeborene (vererbte) Faktoren und Vorerkrankungen spielen ebenso eine Rolle wie familiäre, ernährungsbedingte oder umweltbedingte Einflüsse. Der eigentliche Krankheitsauslöser ist dabei ein Ereignis, das schon vorbelasteten Boden antrifft, und sozusagen "die Lawine erst ins Rollen bringt", von der unbemerkten Regulationsstörung (Fehlregulation, Dysregulation) bis zur schmerzhaft wahrnehmbaren Funktionsstörung. Störquellen, wie z.B.: Narben nach Verletzungen, Entzündungen und Operationen usw., nennt man HERD bzw. STöRFELD. Man spricht daher in diesem Zusammenhang auch von HERD- oder STÖRFELDTHERAPIE. Das typische Störfeld macht vordergründig kaum Beschwerden und wird deswegen auch kaum beachtet und oft übersehen. Da die Störimpulse unterschwellig bis grenzschwellig sind, sog. chronisch minimale Dauerbelastungen (Disstreß n. Hans Selye, geb. 26. Januar 1907 in Wien, † 16. Oktober 1982 in Montreal, Quebec) darstellen, kommt es zuerst zu nicht direkt wahrnehmbaren Regulationsstörungen, die sich allmählich als Funktionsstörungen bemerkbar machen. Durch eine solche permanente Reizquelle (Stressor) wird das Regel- bzw. das Abwehrsystem des Körpers derart labil gemacht, dass eine geringe Zusatzbelastung als Auslöser ("Brandbeschleuniger") für eine überschießende Symptomatik ausreicht, zum Beispiel ein "Hexenschuss" (Lumbago, Ischias) oder ein "Schiefhals" (Torticollis) nach Zugluft-, Nässe- oder Kälte-Einfluss. Bei Nichtauffinden und anschließender Nichtbeseitigung des Störfeldes (Stressors) läuft der Organismus Gefahr, dass es zu einer bleibenden (irreversiblen) organischen und strukturellen Schädigung kommt. Chronifizierung des Leidens Ein Störfeld bedeutet für den Körper immer einen Mehraufwand an Energie und einen Verlust von Ökonomie. Nicht nur organische Störfelder, wie verborgene Entzündungen oder durchgemachte Erkrankungen, sondern auch emotionelle Störfelder können, abhängig von der Einwirkungsdauer, als Antwort auf eine zusätzliche innere oder äußere Belastung überschießende Reaktionen und Beschwerden nach sich ziehen. Durch vorübergehende Inaktivierung oder wünschenswerterweise durch endgültige Beseitigung von Störfeldern, die meistens weit weg vom aktuellen Schmerz- und Beschwerdegeschehen liegen, kommt es zu einer vorübergehenden oder bleibenden Normalisierung der Ganzkörper-Regulation mit Neueinstellung des verlorenen Gleichgewichts.
DAS FASS-MODELL der körpereigenen Regulationsfähigkeit & Entstehung der "individuellen" Erkrankung ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ![]() Ob, Wann und Wo es zum Ausbruch einer "Erkrankung"/"Störung"/"Disharmonie"/ Regulations- u./o. Funktions-Störung kommt, ist individuell höchst verschieden und hängt ab von: 1. der KONSTITUTION (angeborene Eigenschaften) 2. der EXPOSITION (mengenmäßige Belastung) 3. der LOKALISATION (Angriffspunkt im/am Organismus) 4. der SUMMATION (Zusatz-Belastungen, Wechselwirkungen, Potenzierungen) Die Steuerung unseres Organismus erfolgt u. a. durch ein System untereinander vernetzter Regelkreise. Die Entwicklung der Krankheitssymptome hängt davon ab, welche Regelkreise zuerst zusammenbrechen. Es kommt zum Ausbruch der Krankheit/Störung/Disharmonie erst, "wenn das individuelle Fass voll ist und überläuft". Das Ziel einer komplex umfassenden Therapie muss daher die "Leerung des Fasses" (Beseitigung verschiedenster Belastungen) zur Wiederherstellung bzw. Verbesserung der individuellen Kompensationsfähigkeit sein.
1925 entdeckten die Arzt Brüder Ferdinand und Walter Huneke die Heilwirkung der Lokalanästhetika neu. Von den Arbeiten Carl Ludwig Schleich's (1906) [1859-1922, Arzt u. Schriftsteller, Berlin, 1892 Erfinder der Infiltrationsanästhesie], Gustav Spiess (1906) [1862-1948, FA f. HNO, FaM], Hans Päßler's (1913) [1868-1938, Internist, Dresden, Begründer der Lehre von der Herdinfektion], und Rene Leriche's (1920) [1870-1955, frz. Chirurg, Grenzstrang-Chirurgie, "Heilung in Sekunden" 1931] hatten sie keine Kenntnisse. Deren erste Beobachtungen waren nicht beachtet worden und in Vergessenheit geraten. Der Zufall war Anstoß für die Wiederentdeckung! Ferdinand spritzte (1925) seiner an Migräne leidenden Schwester ein procainhaltiges Rheumamittel (Atophanyl®) intravenös. Der Procainzusatz war zur schmerzlosen intramuskulären Injektion gedacht. Während der intravenösen Injektion verschwand die bisher jahrelang therapieresistente Migräne so überzeugend, dass sich Ferdinand und Walter Huneke im Klaren darüber waren, hier mög- licherweise einer neuen Therapie auf die Spur gekommen zu sein. Nach mehreren Selbstversuchen wurde die neue Behandlungsmethode auch bei weiteren Kopfschmerzpatienten eingesetzt. Auf Grund schlechter Venenverhältnisse spritzte Ferdinand Huneke Procain ungewollt paravenös ("um die Vene herum") und erzielte dabei den gleichen Effekt wie bei der intravenösen ("in die Vene") Injektion. Die Schnelligkeit der dabei eintretenden Heilreaktion ließ die Brüder Huneke schon damals an "elektrophysiologische Vorgänge" über das die Gefäße begleitende vegetative Nervensystem" (in der 'Adventitia' der Gefäße verlaufend) denken. Sie kamen selbst darauf, dass dem Ort der Injektion eine besondere Bedeutung zukommen müsse, und dass dabei zweifellos bis dahin unbekannte reflexartige Reaktionen über sogenannte Hautzonen sog. Dermatome (das von einem Rückenmarksnerven - Spinalnerven innervierte segmentale Hautgebiet) als "Reflexzonen" ablaufen müssen. Sir Henry Head, 1861-1940, britischer Neurologe, "Headsche Zonen: Bei Erkrankungen innerer Organe kann sich eine viszero-sensible Empfindung in ein bestimmtes Hautareal fortleiten"; Sir James Mackenzie, 1853-1925, schottischer Kardiologe, "die reflektorischen Zusammenhänge zwischen innerem Organ und Peripherie". Sir Charles Scott Sherrington, 1857-1952, brit. Neurophysiologe, 1897 Synapse; 1932 Nobelpreis) entdeckt, dass die "Dermatomgrenzen unscharf" sind und ihr Grenzbereich überlappend von 2-3 Segmentnerven innerviert wird. In den 1950er Jahren stellten der Zahnarzt Ernesto Adler (1906-1996) und der Augenarzt Hans Langer fest, dass sich jeder Herd im Kopfbereich entsprechend den Head-Zonen (segmentaler Funktionskreis) primär auf die Muskulatur der Halswirbelsäule auswirkt - die sog. Adler-Langer-Druckpunkte der HWS. Prof. Dr. Karl Hansen (1893-1962, Internist, Allergologe, Neurologe) u. Prof. Dr. Hans Schliack (1919-2008 Neurologe) veröffentlichen das Buch: "Die Segmentale Innervation. Ihre Bedeutung für Klinik und Praxis" zugleich 2. Auflage von "Reflektorische und algetische Krankheitszeichen der inneren Organe" THIEME 1962. Segmentregulatorischer Komplex Pankreas - Enterotom - Myotom - Dermatom - Neurotom Die segmentale Innervation der Haut - Dermatome n. Hansen und Schliack pdf >>> mit "Lähr-Söldersche Linien" als Projektion des spinalen Trigeminuskernes im Gesicht Siehe auch: "Zustimmungspunkte" Akupunktur >>> 1928 berichteten die Brüder Huneke erstmals über ihre Erfahrungen in einer gemeinsamen Arbeit unter dem Titel "Unbekannte Fernwirkung der Lokalanästhesie" Med. Welt 27, 1013-1014 (1928) 1940 bemerkte Ferdinand Huneke durch Zufall sein "Erstes Sekundenphänomen". ('Huneke Phänomen') Er behandelte eine Patientin mit einer sehr schmerzhaften, und bisher (seit ca. 1/2 Jahr) erfolglos behandelten, Kapselarthritis des linken Schultergelenkes. Spritzen, Pillen, Massagen, Wärme, Bestrahlung - nichts nutzte. Auch an einen (bakteriellen) Fokus (Störfeld) hatte man gedacht und verdächtige Mandeln und Zähne entfernt, ebenfalls ohne Erfolg. Vor ca. 30 Jahren wurde dieselbe Patientin am rechten Unterschenkel wegen einer Osteomyelitis (Knocheneiterung) operiert. Nach der Operation war sie viele Jahre beschwerdefrei. Wegen dem neuerlichen regelmäßigen Aufflackern der Knocheneiterung im Operationsbereich (letzten 5 Jahre) und der therapeutischen Erfolglosigkeit dachte man auch schon an eine Unter- schenkelamputation. Die Patientin hat dieses Vorhaben abgelehnt und sich um Hilfe an Dr. Ferdinand Huneke gewandt. Ferdinand Huneke spritzte Impletol (Mischpräparat aus "Procain-HCl + Coffein") intravenös, ans linke Schultergelenk und ans Ganglion stellatum, ohne dass die geringste Anderunge der Schmerzen beobachtet wurde. Die Patientin lehnte daher eine Weiterbehandlung als "sinnlos" ab. Nach 2 Wochen erschien die Patientin doch noch einmal, zeigte F. Huneke ihr rechtes leicht entzündetes Schienbein, und fragte ihn: "Können sie wenigstens das in Ordnung bringen?". F. Huneke behandelt die alte Unterschenkel Operationsnarbe mit 5-6 Quaddeln, und als die Patientin aufstand, war das Schultergelenk der anderen Seite vollkommen schmerzfrei und beweglich.
Die Segmenttherapie (Prof. Dr. Max Kibler (1900-1973), Internist, KH-Heilbronn, 1968 Albert Schweitzer Medaille) beruht auf der Erkenntnis, dass alle Teile eines neurologischen Segmentes (31 Rückenmarkssegmente zur topografischen und funktionellen Unterteilung) auf bestimmte Vorgänge im Segment reflektorisch als Einheit antworten. (Haut und Bindegewebe - Dermatom, Knochen u. Periost - Osteotom, Muskulatur - Myotom, Organ, Pleura, Peritoneum - Viscerotom, Gefäße - Vasotom, Wireblsäule u. Rückenmark - Sklerotom, Nerven, sympathischer Grenzstrang - Neurotom, Gehirn - zentrale Schaltstelle). Dabei gehen die Reizimpulse von der Peripherie (Haut, Muskel usw.) über das Rückenmark zum segmentzugehörigen Organ kuti-viszeral - Haut-Eingeweide Reflex, umgekehrt vicero-kutan - Eingeweide-Haut Reflex und vom Organ über das Rückenmark zu anderen Organen vicero-visceral - Eingeweide-Eingeweide Reflex. Prof. Dr. Manfred Eder (geb.1927, Graz) und Prof. Dr. Otto Bergsmann (1922-2004, Pulmologe, Pionier der Neuraltherapie in Österreich, Mitglied des Wiener Kreises) sprechen vom "Segmentregulatorischen Komplex". Segmentregulatorischer Komplex Herz - Enterotom - Myotom - Dermatom - Neurotom (Th5) = Zustimmungspunkt B15 Merke: Die Dermatome liegen "tiefer" als die Myotome und Sklerotome. ![]() Aus: Dr.med. Ingrid Wancura-Kampik: "Segment-Anatomie. Der Schlüssel zu Akupunktur, Neuraltherapie und Manualtherapie" Unter Mitarbeit von Prof.Dr.med. Jochen Fanghänel, UNI Greifswald. S.6, URBAN FISCHER 2009 www.medienservice-medizin.de Das gesamte neurovegetative System mit seinen humoralen, zellulären, nervalen und hormonalen Regelkreisen ist in biokybernetischer Wechselwirkung an den Ganzkörper-Reaktionen beteiligt. Jede Störung in einem Teilgebiet des Segments hat eine Reaktion in der ganzen Funktionseinheit zur Folge. Es erkrankt nie ein Organ, sondern immer der ganze Mensch.
Der Name "Neuraltherapie" wurde 1940 von Dr. med. Kurt Rüdiger von Roques (1890-1966, Arzt u. Schriftsteller, Berlin) geprägt. Seine Arbeit: "Die Stellung der Heilanästhesie in der Pathologie und Therapie" Münchner med. Wschr. 1940, 2 Anwendungsgebiete der Neuraltherapie - Indikationen Bei rein funktionellen Störungen kann die Neuraltherapie primär ohne weitere Zusatztherapien verwendet werden, während bei Vorliegen von organisch fassbaren Schäden (Pathomorphologien) die Neuraltherapie als Adjuvans (Ergänzung) und zur Verbesserung der Wirkung der klassischen Therapiemethoden verwendet werden kann. • Schmerzzustände als Folge von Entzündungsprozessen Z.B.: Erkrankungen im Nasen-, Rachen-, Zahn Bereich, der Lunge, der Bauchorgane, der Harnwege, beginnende Abszesse, Insektenstiche, nach Operationen, Zahnextraktionen, zur Wundheilungs- unterstützung, Venenentzündungen usw. Betäubungsmittel/Lokalanästhetika (Procain, Lidocain) können auf Grund ihrer Wirkung Entzündungen rasch abbauen und sogar verhindern. • Verspannungen der Muskulatur (Tonusänderungen, Myogelosen) Z.B.: Regelschmerzen (Dysmenorrhoe), Brustschmerzen (Mastodynie), Muskelschmerzen bei Hexenschuss (Lumbago), unterstützend bei Wirbelsäulen Beschwerden und sog. Ischias (Pseudoradikulärbeschwerden), Schluckauf (Singultus), Schmerzen bei Magen-Darmerkrankungen, Gallen-, Nieren-, Harnleiter- Koliken • Störungen des inneren Milieus Z.B.: akuter oder chronischer Durchfall (Diarrhoe), Magen-Darm-Entzündungen (Kolitis, Gastritis), Migräne und andere Kopfschmerzformen, vegetative Entgleisung (Dysregulation), drohender Abortus, Schwanger- schaftserbrechen (Hyperemesis gravidarum), Reizblase, unterstützend bei funktionellem Reizdarm- syndrom und anderen sog. funktionellen Beschwerden. • Störfeldbedingte Erkrankungen (Fern-reichweitige/ systemische Beschwerden durch Störfelder) Z.B.: chr. Nacken-, Schulter-, Armbeschwerden - Cervical-, Cervicobrachialsyndrom, Tennisellbogen (C6), Golferellbogen (C8), Muskuläre Verspannungen (Myogelosen, Fibromyalgie) durch Störfelder, wie Z. B: wurzelbehandelte Zähne, Zahnmetalle, impaktierte u.o retinierte (eingekeilte) verlagerte Zähne, bes. Weisheitszähne, TE Narbe, chronische Sinusitis (Nebenhöhlenentzündung) usw.
Es darf daher die Berücksichtung eines Störfeldes in der Entstehungsgeschichte (Ätiologie u. Pathogenese) einer Erkrankung nicht nur aus rein bakterieller Sicht erfolgen, sondern es muss eindringlich darauf hingewiesen werden, dass das Grundsystem (Extrazelluläre Matrix - ECM, Interstitium) immer unabhängig von der Qualität (Art) und Quantität (Menge) des Herdes ganzheitlich vernetzt reagiert.
Der "Herd", als chronisch minimale Dauerbelastung - "Silent Inflammation" - hat viele Gesichter! ![]() Martin L. Pall PhD - Dr.Volker von Baehr - IMD-Berlin - www.imd-berlin.de - www.inflammatio.de HERD = Störfeld = chronisch minimale Dauerbelastung = Entzündlich somatischer (Gewebe-) Stress - Silent Inflammation ► neural (Narben, chr. Entzündungen, FDOK = Fettig degenerative Osteolyse/Osteonekrose d. Kieferknochens, NICO = Neuralgie induzierende Cavitäten bildende Osteomyelitis n. Jerry Elmer Bouquot, FDOK n. Lechner, aseptische Kiefer-/Knochennekrose usw.) ► somatisch (Zytokine: IL-1, IL-2, IL-6, TNF-alpha, RANTES, Prostaglandine, NO usw.) ► mechanisch (Fehlbewegung, schlecht sitzende Zahnprothese, Körperprothese usw.) ► elektrisch (Zahnmetalle, elektromagnetische Felder, bes. im Schlafzimmer usw.) ► chemisch (verschiedene Materialien, Metalle, Zahnkleber, usw.) ► toxisch (Umweltgifte, Fluoride, Schwermetalle, Amalgam, Zemente, Kunststoffe usw.) ► bakteriell (Eiterherd in Mandel, Zahn, Nasennebenhöhle usw.) ► energetisch/funktionell (Überlastung durch Fehlhaltung, -bewegung usw.) ► Mangelzustände (Vitalstoffe - Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Lithium usw.) ► gemischt (Summe von Mehrfach-Belastungen) Das Störfeld als neuromodulativer Trigger auf allen Ebenen pdf >>> Dr.med. Felix Joyonto Saha, Dr. med. Rainer Wander DZA 57. Jahrgang 2/2014, S.6-9 Worin sind allergene Schwermetalle und Kunststoffe enthalten? pdf >>> IMD - Institut für Medizinische Diagnostik www.zahnarzt-diagnostik.de/index.php?id=131 Ausführliche Abhandlungen über das Herd - Störfeldgeschehen findet man in den Veröffentlichungen von Prof. Dr. med. Otto Bergsmann (1922-2004), Dr. med. dent. Ernesto Adler (1906-1996) und Dr. med. dent. Johann Lechner (b.1948). Histologische Definition des Störfeldes Prof. Dr. med. Gottfried Kellner (1924 - 1983) Histologe, Wien "Der Herd, das Störfeld, ist eine subchronische Entzündung um nicht abbaufähige körperfremde oder denaturierte körpereigene Substanzen. Er besteht aus lymphozytär-plasmazellulären Infiltraten und Desaggregation der Grundsubstanz (ECM). Die Ausdehnung der Infiltrate und der Desaggregation wechselt unter dem Einfluss von Sekundärbelastungen." Klinische Definition des Störfeldes Prof. Dr. med. Hanns Fleischhacker, 1910-1992, ehem. Leiter d. Inneren Medizin Hanusch - KH Wien, Prof. Dr. med. Alois Stacher (1925-2013) Internist, Hämatoonkologe, Nachfolger von Prof. Fleischhacker "Der Herd, das Störfeld, ist eine verborgene Entzündung, die lokal oligo- (symptomarm) bis asymptomatisch verläuft, aber fähig ist in mitunter weit entfernten Körpergebieten (systemische) Symptome, die Fernstörung, auszulösen." Kybernetische Definition des Störfeldes Prof. Dr. Otto Bergsmann (1922-2004) FA. f. Pulmologie, Pionier der Neuraltherapie in Österreich, Mitglied d. Wiener Kreises, Aleksej Dimitrievic Speransky (1888-1961) Direktor für Pathophysiologie (Leninggrad) St. Petersburg "Der Herd, das Störfeld, ist eine Reizquelle, die eine Regulationsstörung bewirkt, auf deren Basis sich unter Einfluss eines zweiten Reizes ("Zweitschlag nach Speransky") oder eines Sekundärgeschehens (systemische) Fernstörungen entwickeln können." Funktionelle Definition des Störfeldes Dr. med. Hans Barop, b. 1949, FA f. Chirurgie, 1981-1999 Endo Klinik Hamburg, Heute neuraltherapeutische Spezialpraxis "Der Herd, das Störfeld, ist ein Gewebeabschnitt mit sympathischer Innervation, wobei sich der afferente (aufsteigende) Faseranteil in einem chronisch pathologischen Reizzustand befindet. Dies kann überall im Körper vorkommen. Die Symptomarmut spricht für eine unterschwellige Reizung des Sympathikus. Wahr- scheinlich ist eine unspezifische, labile Entzündungssituation, hervorgerufen durch organische oder anorganische Substanzen oder Mikroorganismen, die nach Ablauf einer Verletzung oder Erkrankung zunächst vom Organismus nicht abgebaut oder abtransportiert werden können. In dieser Situation könnten aus unspezifischen Entzündungszellen Peptide freigesetzt werden, die das eigentliche Substrat des Reizes für den afferenten (aufsteigenden) Sympathikus darstellen." Allen Definitionen gemeinsam ist der Begriff "Entzündung".
Priv.-Doz. Dr. med. Wilfried P. Bieger (b.1943, Arzt, Klinischer Immunologe, Labormediziner), Referent der Deutschen Gesellschaft für präventive Medizin, schreibt in seinem Artikel "Die Pathophysiologie des Entzündungsprozesses" Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin 2008; 6:6-11
"Silent inflammation - "Inflammation below perception of pain" - is a condition that occurs when the body's natural immune response goes awry. It can go undetected for years, continually assaulting the brain, heart and immune system. You could be at risk for this condition if you can answer yes to three or more of the following: Are you 1. overweight 2. taking cholesterol medication (e.g. statins) 3. taking drugs for hypertension (beta blocker, diuretics), 4. taking the birth control pill 5. waking up feeling groggy, 6. constantly craving carbohydrates, 7. have brittle fingernails 8. feel constantly fatigued? The day you start fighting silent inflammation is the day that you start to slow down the aging process - and all the chronic diseases that come with it," says Dr. Barry Sears. Aus: www.cbn.com/700club/Guests/Bios/Barry_Sears101205.aspx www.youtube.com/watch?v=wUGP0eGWOG0 Kevin J. Tracey (b.1957): "Physiology and immunology of the cholinergic antiinflammatory pathway" J Clin Invest. 2007 February 1; 117(2): 289-296. - sog. "anti-inflamatorischer Reflex" über Acetylcholin/Parasympathikus MJ Stuart, BT Baune: "Chemokines and chemokine receptors in mood disorders, schizophrenia, and cognitive impairment: a systematic review of biomarker studies"Neurosci Biobehav Rev. 2014 May;42:93-115 Johann Lechner, Jürgen Aschoff, Tatjana Rudi: "The vitamin D receptor and the etiology of RANTES/CCL-expressive fatty-degenerative osteolysis of the jawbone: an interface between osteoimmunology and bone metabolism" Int J Gen Med. 2018; 11: 155-166; CCL5/RANTES=Regulated upon Activation Normal T-cell Expressed and Secreted Johann Lechner, Tatjana Rudi, Volker von Baehr: "Osteoimmunology of tumor necrosis factor-alpha, IL-6, and RANTES/CCL5: a review of known and poorly understood inflammatory patterns in osteonecrosis" Clinical, Cosmetic and Investigational Dentistry 2018:10 251-262 ![]() Aus: Einladung OroTox International, R. Huber, Grünwalderstr. 1, D- 81547 München, Deutschland Grundkurs Immunologie Teil 1: Immunzellen und deren Effektormechanismen Grundkurs Immunologie pdf >>> Grundkurs Immunologie Teil 2: Interaktionen zwischen Zellen, Zytokinen, Neuropeptiden und Hormonen pdf >>> Dr. Volker von Baehr - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, 16.4. u. 30.4.2014 Neutrophile Granulozyten - Bedeutung bei der normalen und der gestörten Immunabwehr pdf >>> Dr. Volker von Baehr - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, 20.6..2012 Labormarker bei chronischen Entzündungen - Was ist kausal, was ist (nur) Epiphenomen? pdf >>> Dr. Volker von Baehr - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, 18.4..2012 Teufelskreis NO/ONOO-Zyklus, oxidativer Stress, mitochondriale, inflammatorische & neurologische Dysfunktion pdf >>> (NO-Stickstoffmonoxid/ONOO-Peroxynitrit Zyklus) Martin L. Pall Professor em. für Biochemie an der Washington State University, Pullman www.martinpall.info Mastzellen - Bedeutung für die Immunabwehr beim Gesunden sowie ihre Rolle bei Allergien, Urtikaria und chronischen Entzündungen pdf >>> Dr. Volker von Baehr - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, 16.05.2012 Neuroimmunologie und Neuroinflammation - Die Immunologie der Blut-Hirn-Schranke (BHS) pdf >>> Dr. Volker von Baehr - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, 22.08.2012 Medikamentenallergien - Ein unterschätzter Trigger bei chronischen Entzündungen pdf >>> Dr. Volker von Baehr - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, 05.09.2012 Mitochondriopathie und systemische Entzündung - Ein Teufelskreis mit unspezifischer Krankheitssymptomatik pdf >>> Dr. Volker von Baehr - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, 19.09.2012 Klinik und Diagnostik der mitochondrialen Dysfunktion pdf >>> DDr. Bernd-Michael Löffler - IMD-Berlin, 8.1.2014 Die heutigen Neuraltherapie Experten sind der Meinung, dass diese chronische Entzündung und die Entzündungsreaktion die eigentliche Natur des Störfeldes ist, die den Organismus in eine allostatische Situation versetzt und immer mit einer allostatischen Belastung verbunden ist. Allostase - "Aufrechterhaltung von Stabilität durch Veränderung" - ist die Gewinnung der [dynamisch-flexiblen] Stabilität durch Aktivierung aller jener physiologischen Mechanismen, die mit Veränderungen der Sollwerte verbunden sind und als Reaktion auf wahrgenommene oder vorhersehbare Anforderungen auftreten. Wenn wir zum Beispiel aus dem Bett aufstehen, also beim Wechsel vom Liegen ins Stehen (Orthostase) versacken etwa 400 ml Blut in die Venen der Beine und Bauchorgane. Dadurch wird der venöse Rückfluss zum Herzen verringert, das Herzminutenvolumen nimmt um etwa ein Fünftel ab. Die dadurch hervorgerufene Stimulation der Barorezeptoren am Aortenbogen und Sinus caroticus induziert eine Gegenregulation über das Kreislaufzentrum im Hirnstamm. Der Nervus vagus (Parasympathikus) wird dabei gehemmt, der Sympathikus aktiviert. Die ausgelöste Gegenreaktion umfasst eine Steigerung der Inotropie (Kontraktionskraft des Herzens) und Chronotropie (Schlagfrequenz) des Herzens und eine Vasokonstriktion (Verengung) der Widerstandsgefäße (periphere Arteriolen). Dadurch steigen sowohl der systolische, als auch der diastolische Blutdruck wieder annähernd auf den Ursprungswert an. Dabei kann der systolische Blutdruck im Stehen etwas niedriger, der diastolische Blutdruck etwas höher als die ursprünglichen Werte im Liegen sein. Die Herzfrequenz ist im Stehen höher. Dies ALLES geschieht durch eine kurze Änderung des Sollwerts. "Die Tatsache, dass die Zunahme chronisch entzündlicher Erkrankungen nahezu ausschließlich Länder mit "höher entwickeltem" Lebensstil betrifft, hat den Fokus schon sehr früh auf Faktoren gelenkt, welche diesen Lebnsstil ausmachen. Es ist heute unbestritten, dass die unphysiologischen Belastungen unseres Immunsystems als Triggerfaktoren oder Stressoren - "Stressor-induzierter Verlust der Toleranz" anzusehen sind. Dazu zählen die in unserer Lebensumgebung zunehmenden Umwelttoxine genauso wie z.B. Metalle, Kunststoffe, Schimmelpilzantigene und andere. Eine besondere Relevanz kommt den Faktoren zu, mit denen das Immunsystem sich dauerhaft auseinandersetzen muss, so wie das bei dauerhaft inkorporierten alloplastischen ["aus körperfremden, künstlichen"] Materialien (Zahnersatz, Implantate u.a) oder chronisch-ent- zündlichen Prozessen der Fall ist. Diese Tatsache unterstreicht die Bedeutung der Zahnmedizin, weshalb Zahn- mediziner eine Schlüsselrolle bei der Behandlung chronischer Erkrankungen einnehmen muss. ![]() Abbildung 1: Johann Lechner, Jerry Elmer Bouquot, Volker von Baehr: "Histologie und Immunologie der kavitätenbildenden Osteolysen des Kieferknochens. Orale und systemische Manifestation einer Maxillo-Mandibulären Osteoimmunologie. Pathomechanismus chronischer Entzündungserkrankugnen" 1. Immunologische Grundlagen bei chronisch entzündlichen Erkrankungen. S.17 (Abbildung 1) Band II, 1. Auflage 2015 MDV, Maristen Druck und Verlag Furth ISBN 978-3-931351-30-4 "Ungewohnte Gedanken sind zwar häufig unbequem, aber sie können auch Raum schaffen für neues Wissen, das weitreichende positive Konsequenzen für die ganze Welt haben kann ... Selbst die Taten eines einzigen Menschen, der mit voller Kraft die Probleme seines Lebens angeht, können sich in der Gesellschaft, ja sogar in der ganzen Welt widerspiegeln. So wie ein einzelner Lichtpunkt in der Dunkelheit der Nacht deutlich sichtbar ist, ziehen Handlungen, in denen sich größeres Wissen zeigt, Menschen an, wecken sie auf und inspirieren sie zur Nachahmung." Aus: Tarthang Tulku: "Befreiendes Wissen - Zeit zur Veränderung" ("Knowledge of Freedom - Time to Change" Dharma Publishing 1984) Teil Drei: Einladung für Wissen. 7.Chancen zur Veränderung, S.66-68, Dharma Verlag 1992, ISBN 3-928758-00-4 "Nicht jeder Patient sucht einen immunologisch versierten Arzt auf, aber beinahe jeder Patient hat eine Zahnbehandlung in Form von Füllungen, Kronen und Brücken, Implantaten, Wurzel- füllungen oder Weisheitszahnentfernungen hinter sich gebracht. Die folgende Abbildung >>> zeigt die Komplexizität möglicher relevanter Auslöser einer chronischen Entzündung sowie die Bedeutung der Regulationstetrade aus Immunaktivierung, oxidativem- und nitrosativem Stress sowie Mitochondrienfunktionsstörung als Brückenglied zwischen den Trigger- faktoren und der Störung der Immuntoleranz. Das gleichzeitige Nebeneinander von ablaufenden gesundheitlichen Multisystembeschwerden in einer einzigen Person - in der modernen Medizin auch als Multimorbidität bezeichnet - stellt häufig eine schwierige klinische Situation für Ärzte dar. Da die Kausalität der Erkrankungen sich nahezu nie auf einen isolierten Stressor reduzieren lässt und die Bedeutung einzelner Triggerfaktoren [Auslöser] zudem von der individuellen Empfindlichkeit des Patienten abhängt, werden die chronichen Entzündungserkrankungen bis heute kaum kausal betrachtet. In der orthodoxen Schulmedizin werden sie wegen der fehlenden klar zu erkennenden Ursache und bei einem Mangel an klinischer Forschung oft nur symptomatisch therapiert. Oft ergibt sich daher die Situation, dass viele Präsentationen dieser Formen von "idiopathischer Multimorbidität" psychogener Herkunft sind, und die pharmakologische Intervention in Form psychoaktiver Substanzen üblich ist. Die wachsende Herausforderung dieser Art von Multimorbidität ist von großer Bedeutung für Patienten und erfordert ein neuartiges medizinisches Systemdenken. Allerdings zeigt die Medizingeschichte, dass die konventionelle Medizin sich häufig in ihrer Opposition auf Erkenntnisse, die eine Bedrohung für den Status quo sein könnten, sehr widerspenstig zeigt. Ganz gleich, wie überzeugend die wissenschaftlichen Beweise sind, die meisten werden die Wahrheit verwerfen zugunsten von dem, was für sie sich innerhalb vertrauter Dimensionen bewegt und diese aufrecht erhält. ..." [1] "Es gibt starke Anhaltspunkte - erstaunliche klinische Verbesserungen nach der chirurgischen Entfernung eines solchen FDOK-Gewebes -, dass die Entwicklung und Persistenz einer Vielzahl systemischer Erkrankungen mit der fettig-degenerativen Osteolyse/Osteonekrose des Kieferknochens (FDOK) ("aseptisch-ischämische Osteonekrose im Kieferknochen"(AIOK), ICD-10 Code: M87.0) zusammen- hängen kann. Die im Kieferknochen gefundenen "Fettklumpen" sind biochemisch äußerst aktiv und produzieren in großen Mengen bestimmte Zytokine: RANTES/CCL-5, FGF-2, PDGF, MCP-1 ..." Aus: Johann Lechner: "Visualisierung der kavitätenbildenden Osteolysen im Kieferknochen mit Sonographie (CaviTAU)" 2. neue TAU gerätegeneration - Cavi-TAU. 2.5. Warum ist Cavi-Tau notwendig in Zahnmedizin und Medizin? S.98, Band IV, 2020 Maristen Druck, Verlag Furth ISBN 978-3-931351-43-4 Johann Lechner, Sabine Schuett, Volker von Baehr (09.11.2017): "Aseptic-avascular osteonecrosis: local "silent inflammation" in the jawbone and RANTES/CCL5 overexpression" https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5687454/ [1] Johann Lechner, Volker von Baehr, Elisabeth Jacobi-Gresser: "Immunologie und Toxikologie des wurzelgefüllten Zahnes - Umwelt-ZahnMedizin und Endodontie" Volker von Baehr: 1. "Chronsiche Systemische Entzündungserkrank- ungen", S.7-9. DEGUZ Monografie 02 4/2015 ISBN: 978-3-931351-33-5 ![]() Aseptisch-ischämische Osteonekrose im Kieferknochen (AIOK, FDOK, NICO) - ICD-10 Code: M87.0 "Hohlräume im Kiefer - Bei einer FDOK ["fettig-degenerativen, aseptischen Osteolyse/Osteonekrose des Kieferknochens"] entstehen im Oberkiefer oder Unterkiefer einer oder mehrere mit Fettgewebe gefüllte Hohlräume. Die Ursache der FDOK ist noch nicht sicher geklärt. Forscher vermuten, dass der Knochen aufgrund von Durchblutungsstörungen im Kiefer abstirbt und die so entstehenden Hohlräume sich mit fettig degeneriertem Gewebe oder fettiger Flüssigkeit füllen. Bei einer FDOK gebildete Botenstoffe, sogenannte Entzündungsmediatoren [Zytokine, Interleukine, RANTES/CC5], können in anderen Regionen des Körpers [systemisch] zu Entzündungen führen." Aus: NDR Ratgeber Gesundheit - Visite 13.08.2019, 20 15h, Autor: Volker Präkelt. Abenteuer Diagnose: Die Krankengeschichte von Claudia Gröne - Plötzliche Verschlechterung der Sehrkraft des linken Auges (noch 40% Sehleistung) - V.a beginnende MS. Quelle Bild "FDOK": bearbeitet, aus NDR-Video www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Osteonekrose-Entzuendung-im-Kieferknochen,kiefer234.html www.youtube.com/watch?v=1Sc_yg9tiDcapp=desktop "Die Entgleisung und Hyperaktivierung chronisch entzündlicher Signalinduktionskaskaden (Abb.1 oben) aus den fettig-degenerativen Osteolysen des Kieferknochens - FDOK - "Fettig-Degenerative, ischämich bedingte Osteolyse und Osteonekrose im (medullären) Kieferknochen" = "Ischämische Kieferknochen Osteonekrose" = "Silent Inflammation" im Kieferknochen = NICO Neuralgia Inducing Cavitational Osteonecrosis n. Bouquot [CIBD = Chronic Ischemic Bone Disease] - ist Thema dieses Buches [2]. Deren Entfernung stellt - neben der Expositionsminimierung - die Stabilisierung der Regulationstetrade als das Kernelement der Therapie bei chronisch entzündlichen Erkrankungen dar. Wie in Abb.1 dargestellt, zählen dazu biologische Pathogene wie Bakterien, Viren oder Pilze aber auch Chemikalien-, Metall- und Kunststoffexposition, Nahrungsmittel(zusätze) und sogar psychischer Stress. Daher ist die ANAMNESE wichtig, um die für den jeweiligen Patienten individuell relevantesten Trigger [Auslöser: Infektionen, Gifte, entzündliche Prozesse, "Stress", FDOK ect.] zu ermitteln und deren individuelle Bedeutung für den Patienten durch Laboranalysen zu belegen [verifizieren] oder zu widerlegen [falsifizieren]. Dazu dienen in der Zahnmedizin z.B. Suszeptibilitätsanalysen (Empfindlichkeits-/Verträglichkeitsanalysen) wie Allergienachweise von Typ IV [T-Zellen vermittelter 'Spättyp' n. Coombs] durch Lymphozytentransformationsteste (LTT), lokale Toxinmessungen an wurzelgefüllten Zähnen (OroTox), Laboranalytik von sytemischen Thioäther/Mer- captan Sensibilisierungen und Messungen der Knochendichte mit transalveolärem Ultraschall CaviTAU. Als Er- gänzung zur klassichen klinischen oder Röntgendiagnsotik [OPTG, DVT] verfolgen diese primär das Ziel, die für den jeweiligen Patienten relevanten und tatsächlich vermeidbaren Triggerfaktoren [Auslöser] zu eli- minieren, um somit die Induktion der chronischen Entzündung [oxidativen Stress] zu unterbinden. Die Triggerfaktoren [Auslöser] einer chronischen Systembelastung durch "Entzündungsherde" im [Ober-/ Unter-] Kiefer erfordern allerdings eine spezielle Betrachtung: Völlig andersartige Immunprofile sind dort zu finden. Die Praxis einer so verstandenen [GZM] "Ganzheitlichen Zahn Medizin" in diesem Buch [2] stellt über chirurgische Sanierung und Austausch tatsächlich eine effektive Expositionsvermeidung und nicht nur eine Expositionsminimierung dar." [2] "FDOK ist kein Geschehen, das bei jedem Betroffenen die gleiche Symptomatik auslöst. Diese Tatsache macht die Einordnung in ein meist monokausal strukturiertes medizinisches Lehrgebäude so schwierig: Denn erst unter dem Zusammenwirken verschiedenster Faktoren wird eine FDOK als Pathomechanismus chronisch-entzündlicher Erkrankungen entstehen. "FDOK/NICO als Quelle von "silent inflammation" [S.290] Wir unterscheiden demnach: Bedingende Faktoren: Genetische Disposition (Thrombophilie, Tendenz zur Hyperkoagulation), Medikamentös bedingte Hyperkoagulation (z.B. durch zahnärztliche Vasokonstringentien). Auslösende Faktoren: Zahnextraktion, Weisheitszahnentfernung und Wurzelspitzenresektion mit anschließender unvollständiger Wundheilung; endodontische Behandlung; Implantation bei Titan-bedingter Entzündungsreaktion. Erschwerende Faktoren: Resorptionsstörungen im Darm; Vit D-Mangel; C4a-bindende Proteine (C4a BP - produziert bei Entzündungen) binden sich an freies Protein S, so dass Protein C (ein anderes Antikoagulans) weniger wirksam ist, Faktoren VIIIa und Va zu hemmen. Wirkungen der FDOK: ► Freisetzung von Neuropeptiden und Freisetzung von Immunmediatoren [Zytokinen, "Maxillo-Mandibuläre Osteo-Immunologie"] ⇒ Systemerkrankungen ► Druckerhöhung intramedullär [im Kieferknochen] ⇒ Neuropathien [V3-Neuralgie, Atypischer Gesichtsschmerz] ► Freie Radikale durch Reperfusion nach Vasokonstringentien ⇒ Zell- & Gewebestress 5.1 FDOK/NICO repräsentiert eine [ischämisch] "gestörte Wundheilung" Ein intaktes Immunsystem ist notwendig um eine angemessene Wundheilung am Beginn des Prozesses zu erreichen; eine verlängerte Immunaktivierung durch verzögerte Wundheilung kann auch unvorteilhafte Kettenreaktionen an Signalstoffen auslösen, durch die Krankheiten ausgelöst oder verstärkt werden. Die Bedeutung der Entzündungsraktionen für einen Heilungsprozess nach zahnärztlicher Chirurgie ist unserer Meinung nach noch nicht ausreichend gewürdigt worden. Im Folgenden stellen wir deshalb ein pathophysiologisches Konzept der FKOK dar. Das Problem ist der Übergang von einer akuten Entzündung einer zahnärztlichen Extraktionswunde zu einem chronisch inflammatorisch gestörten Kieferareal anstelle einer "restitutio ad integrum". Kann die ursprüngliche Noxe durch das Immunsystem nicht behoben werden, so setzt mitunter eine Reaktion ein, die das Krankheitsgeschehen für den Körper aushaltbar macht. Das ist beispiels- weise der Fall, wenn Gewebe fibrotisch wird [fälschlich: als "Granulom" bezeichnet, eigentlich: Parodontitis (apikal, periapikal, marginal) o. Osteomyelitis]. Zuerst versuchen u.a. Makrophagen, den inflammatorischen Herd stillzulegen. Gelingt das nicht, können Makrophagen aber auch ein anderes Programm fahren und Fibroblasten stimulieren, welche die Umwandlung in inaktives Bindegwebe bewirken ... Abbildung 5.1 zeigt das Zustandsbild einer akuten Osteomyelitis nach Antibiotikatherapie im Übergang zu einer chronischen Osteomyelitis: Nach einer Antibiotikatherapie kann eine Entzündung für viele Monate verbleiben, vielleicht sogar Jahre. Eine Biopsie während dieser Phase zeigt nur Fibrose mit chronisch-entzündlichen Zellen, d.h. es sind keine neutrophilen Granulozyten zu finden und in der Regel ist der Knochen vital. Abb. 5.1 zeigt daher unreifes fibröses Gewebe mit nur ein paar Fettzellen und mit wenigen verstreuten Lymphozyten. ![]() Abb. 5.1. Akute Osteomyelitis nach Antibiotikatherapie im Übergang zu einer chronischen Osteomyelitis Bei der morphologischen Struktur der FDOK, kommt es wahrscheinlich in einem fortgeschrittenen Stadium einer chronischen Entzündungssituation zu einer Entkoppelung von normalerweise zeitlich abgestimmten homöostatischen Vorgängen zwischen den Supersystemen, die eine Rückkehr zur Normalsituation erschweren. Auch ist es denkbar, dass auf diese Weise ganze Kommunikationsräume von der gesamtorganismischen Regulation abgeschnitten werden. Solche entkoppelten Kommunikations- räume wären dann isoliert, und die Rückkehr zur Normalsituation wäre erschwert (Godin u. Buchmann 1996; Straub et al. 2002). Die Systemantwort des Organismus manifestiert sich in der Folge in einer neuroendokrinen Verwicklung der Immun- und Wund- heilungsantwort mit zerstörerischen Folgen für den übrigen Organismus. Diese Systemeinbindung entspricht der bekannten Alarm- reaktion nach Hans Selye [1907-1982; AAS - Allgemeines Anpassungssyndrom]. Selbstverständlich fließen weitere ätiologische Faktoren bei chronisch entzündlichen Systemerkrankungen mit ein. Diese sind: Gen-Polymorphismen, Umgebungsfaktoren wie Mikroben, Toxine, kultureller Hintergrund etc. und Immun-Antwort in Form individueller Überreaktionen. Wir haben also wegen verschiedener auftretender Variablen niemals eine einheitliche Entzündungsantwort bei der Wundheilung zu erwarten, sondern ständige Wechsel bei den Entzündungsmarkern. Dieses Kapitel - wie der gesamte Band II [2] - sensibilisieren für die Frage, ob nicht der Zahnarzt für viele solcher kryptischer - geheimnisvollen und unklaren, schwer zu verstehenden - und gleichzeitig "chronifizierter Alarmreaktionen nach Selye" zuständig ist. Denn das Problem der Systemvernetzung der FDOK beginnt, wenn die lokale Entzündung der Wundheilung sich chronifiziert, damit mit der ursprünglichen Knochenstruktur einer perfekten "Ausheilung" und "restitutio ad integrum" nur wenig gemein hat und eine systemische Reizantwort erzwingt. Dabei läuft die lokale Chroni- fizierung über ständige Wundreaktion ohne ordentliche Ausheilung zu einer fibrosierenden Narbenbildung mit der Entwicklung von neugebildeten Gewebsanteilen mit antigenpräsentierenden Zellbestandteilen, so genannten "neo-self epitopes". Das hohe inflammatorische Mediatorenpotential von RANTES [2a] aus den FDOK-Arealen legt es nahe, diese Osteolysen im Kieferknochen als Träger von "neo-self epitopes" anzusehen. Die entstehende Systemantwort wird vermittelt über zytokingetragene und mediatorenbasierte "signaling pathways" [Signalpfade], in die aktivierte Immunzellen und auch sensorische Nerven mit eingebunden sind. Im typischerweise in FDOK-Arealen vorliegenden Fettgewebe bauen sich die sympathischen Nervenfasern ab, aber die sensorischen nehmen zu [2b]. Diese Feststellung (Straub) korreliert mit hunderten von histologischen Befunden aus den von uns untersuchten FDOK-Arealen: wir finden dort immer Befundungen mit folgendem Wortlaut: "... in unmittelbarer Nachbarschaft dieser myxoid-degenerativen Veränderungen erkennt man noch vital erhaltene Nervenästchen." FDOK-Areale werden zu immunologisch wirksamen "neo-self epitopes": Das Verständnis von Autoimmun-Prozessen ist verknüpft mit den offensichtlich nicht inflammatorischen Prozessen der Apoptose und den Folgen einer nicht effizien- ten Reinigung von Zellbestandteilen und möglichen Neoantigen-Angeboten an das Immunsystem innerhalb einer FDOK. Tote und abgestorbene Zellen werden normalerweise durch Apoptose schnell und wirksam entfernt. Bei einigen Auto- immunerkrankungen ist dieser Reinigungsmechanismus allerdings gestört, was in der Anhäufung von toten und sterbenden Zellen für längere Zeit resultiert [2c]. Dadurch dienen bei vielen Autoimmunerkrankungen solche Zellen als Ziele für Autoantikörper. Darüber hinaus setzen diese abgestorbenen, nicht bereinigten Zellen Signalstoffe frei, die eine systemische Immunantwort triggern [2d]. Zum Beispiel erfolgt eine Induktion von Chemokinen - wie zum Beispiel RANTES [2a] - in der postinfarktionellen Entzündungsantwort [2e]. Grundsätzlich ist die Immunogenität, also die Fähigkeit eines Moleküls eine Immunantwort auszulösen, von Substanz zu Substanz unterschiedlich; es gibt also schwache Immunogene und starke Immunogene. Epitope sind die Molekülabschnitte eines Antigens, die eine spezifische Immunantwort auslösen kön- nen. Individuelle Faktoren des Betroffenen, wie Vorbelastungen, Geschlecht, Alter und mögliche ge- netische Polymorphismen spielen eine Rolle, ob solche Epitope im Verlust der Toleranz und der Ent- wicklung von Autoimmunkrankheiten münden. Veränderungen in der Aminosäurestruktur oder -sequenz können so genannte Neo-Epitopes von körpereigenen "selbst"-Proteinen bilden, die autoaggressive Immunattacken auslösen, die dann wieder zu anhaltenden möglichen pathogenetischen Signalwegen führen. Untersuchungen konnten zeigen, dass veränderte Lipoproteine in den fettig-degenerativen Anteilen der FDOK-Areale die Expression pro-inflammatorischer Zytokine stimulieren und zu vermehrter Antigenpräsentation führen, wobei weiter Gewebsläsionen sich entwickeln. Eingeschränkte und ischämische Stoffwechsellagen - wie typischerweise in der FDOK repräsentiert - führt zur Bildung intrazellulärer ROS [Radikale: Reaktive Sauerstoff (O) Spezies] und zur weiteren Sekretion von Zytokinen, wie zum Beispiel RANTES [2a, 2f]. FDOK ist wenig beachteter Träger von "neo-self epitopes": Da mehrere der oben genannten Parameter zutreffen, lässt sich zusammenfassend feststellen, dass FDOK ein wenig beachteter Träger von neo-self epitopes sein kann: ⇒ In einer FDOK finden sich typischerweise veränderte und denaturierte Proteine und nekrotische Zellen, deren Molekülabschnitte als Antigene eine spezifische Immunantwort auslösen können. ⇒ FDOK ['aseptische Kieferostitis'] ist ein ischämisches Areal mit resultierend hohen ROS. ⇒ FDOK und seine "neo-self epitopes" sind "neugebildet", denn diese Molekülstrukturen aus nekrotischen Adipozyten oder strukturell veränderten Proteinen und Lipidstrukturen sind kein Bestandteil einer gesunden Spongiosa des Kieferknochens. ⇒ Innerhalb der FDOK schließen sich an die strukturellen Veränderungen stark veränderte Muster von Immunmodulatoren (RANTES/CCL-5, FGF-2, IL-1RA, MCP-1/CCL-2) [2a] mit adaptiven Immun- antworten an; diese werden ein sich verselbständigender ("self") Teil einer systemischen Autoimmunentgleisung. Aufbauend auf der fettig-degenerativen Gewebsveränderung und der hohen Esxpression von Immunbotenstoffen, [Zytokinen, Interleukinen (2a)] erfüllt ein FDOK-Areal ['Areal einer aseptischen Kieferostitis'] weitgehend alle Parameter einer immunologischen Definition, die mit "neo-self epitopes" in der Literatur beschrieben wird ... Maxillo-Mandibuläre-Osteo-Immunologie [2a] ... 5.1.2 Zentrale Verschaltung der FDOK über peripheren Trigeminusast ("Zentral afferente Zytokinstimulation") Wiederholt beschäftigt uns die Frage: Wie können chronische Veränderungen im Kiefer auf andere Organe wirken? Wie können sie auf die immunologische und vegetative Steuerung des Gesamtorganismus Einfluss nehmen? Zur Überlegung, wieweit lokale FDOK mit den überexprimierten RANTES/CCL5 Spiegeln auch systemische Effekte bewirken kann, betrachten wir im Folgenden mögliche afferente neurovaskuläre Irritationen durch FDOK. Obwohl wir heute ziemlich zuverlässig wissen, dass Zytokine nicht aus der Blutbahn in das Zentralnervensystem übertreten, kommt es nach der Aktivierung sensibler Nervenfasern [V3] in der Peripherie durch lokale Zytokine/Chemokine zu einer Freisetzung von Zytokinen/Chemokinen aus Zellen im Zentralnervensystem. Somit liegt also eine Kopplung von Immunsystem und Zentral- nervensystem [ZNS] vor, die folgende Strukturen und Stoffe einschließt: ⇒ Immunzellen im Bereich der FDOK produzieren nach ihrer Aktivierung, etwa durch Bakterien, Zytokine wie zum Beipiel RANTES und NF-κB [Nuclear Factor kappa - light-chain-enhancer of activated B-cells]. ⇒ Diese Zytokine/Chemokine aktivieren sensible und afferente Anteile des Trigeminus-Nerven [V3]. ⇒ Hierdurch werden sekundär Gebiete im ZNS aktiviert und es kommt dort zu einer lokalen Freisetzung derselben Zytokine, die in der Peripherie aktivierend wirken, obwohl diese Zytokine nicht in das ZNS eingeschwemmt werden. Sie werden vielmehr lokal von zentralen Immunzellen hergestellt. Man nimmt heute an, dass die zentral produzierten Zytokine an der gedächtnisbildung und an der Aktivierung des Hypothalamus beteiligt sind (Reichenberg et al. 2001; Yirmiya et al. 2002). ⇒ Die begleitende Aktivierung des Hypothalamus führt zur Freisetzung von CRH [Corticotropin-releasing Hormone (Hypothalamus)], ACTH [Adrenocorticotropes Hormon (Hypophyse)] und schließlich Kortisol [Nebennier] und zur Aktivierung dieser [HHN-]"Stress-Achse". Diese Funktion des sensiblen trigeminalen Nervensystems wird oft vernachlässigt, obwohl sie eine extrem wichtige Rolle in einem vernetzten Denken in der Medizin spielt [2b]. Die Rolle der hochregulierten RANTES Expression in den, mit dem Trigeminus [V3] natürlich eng benachbarten und verschalteten FDOK Gebieten haben wir in Kapitel 4.1 Immunologie des gesunden Kieferknochens dargelegt. Hier möchten wir eine weitere Verbindungsstelle von Trigeminusnerv [V3] und FDOK aufzeigen: Wir finden in circa 20% unserer über 1.000 vorliegenden FDOK Histologien zusätzliche vitale Nervenfasern, eingebettet in das fettig-degenerativ oder fibrillär-myxoid umgewandelte medulläre [Kieferknochen-] Gewebe. Von Bedeutung ist, dass solche kleineren Nervenfasern [V3] nicht im gesunden Kieferknochen vorliegen [2g] ... Fazit zu Kapitel 5.2: V3-Neuralgie, atypischer Gesichtsschmerz und FDOK Wir stellen wiederholt fest, dass Röntgenverfahren in 2D [Digitales Orthopantomogramm] und 3D [Digitale Volumstomographie] als meist praktizierte Methoden einer klinischen Diagnose von sog. Kieferknochenentzündung in vielen Fällen von "V3-Neuralgie" und "Atypischem Gesichtsschmerz" nicht das wirkliche Geschehen innerhalb der Medullarräume [Knochenmark, Spongiosa] widergeben können. Auch die histologischen Befunde zeigen nicht das gewohnte Bild einer floriden und damit schmerz- relevanten Entzündung, sondern bedürfen einer kundigen Umsetzung in das klinische Bild einer FDOK, innerhalb derer die diskreten Befundungen erst die tatsächlichen Verhältnisse belegen. Demgegenüber steht die massiv überexprimierte pro-inflammatorische Signalgebung durch RANTES/CCL-5 und dessen Wirkung auf Schmerzrezeptoren. Diese biochemischen Fakten erklären auch die wichtigsten Belege einer medizinisch indizierten FDOK-Sanierung, nämlich die Schmerzlinderungen bei den betroffenen Patienten, die wir in direkten Berichten wortgetreu aufgeführt haben ... [2 LB] Fazit aus Kapitel 5.3.1: Osteoimmunologie wurzelgefüllter Zähne [WF] in einem Kollektiv von Patienten mit rheumatischer Arthritis [n=24] ⇒ FDOK aus zahnlosen Kiefergebieten und die osteolytisch veränderten Knochenareale unter bestimmten WF-Zähnen [2] unterscheiden sich in Zytokinprofil und RANTES Überexpression nicht. ⇒ FDOK ist demnach genauso unter WF-Zähnen zu finden, wie in zahnlosen Kieferarealen. ⇒ Das Röntgenbild [OPTG, DVT] ergänzende diagnostische Verfahren [wie CaviTAU = Transalvolärer Ultraschall (Cavitat-US), Zytokine in FDOK, Histopathologie von FDOK/NICO] und kritische pathogenetische Bewertung bei Systemerkrankungen sollten in eine klinische Routine überführt werden, um ⇒ eine mögliche maxillo-mandibuläre osteoimmunologische Induktion von RA [rheumatoider Arthritis u. anderen chronischen Erkrankungen] ausschließen oder chirurgisch eliminieren zu können ... Untersuchungen zu RANTES-/CCL-5 Expression [2a] verschiedener Gewebe belegen die Bedeutung einer signalorientierten Sicht von Pathogenese oder Salutogenese ... RANTES nicht als isoliertes Immun-Signal gesehen werden kann, sondern dass eine intensive Wechselwirkung und Abhängigkeit der RANTES/CCL-5 Expression mit anderen Zytokinen besteht. Immunhistologische Untersuchungen verschiedener Gewebe machen sichtbar, dass RANTES/CCL-5 in gesunden adulten Geweben nur sehr schwach exprimiert wird. Der Anteil der RANTES/CCL-5-produzierenden und sezernierenden Zellen steigt jedoch dramatisch an, sobald es im Gewebe zu entzündlichen Reaktionen kommt. Wir haben ... drei maxillo-mandibuläre Bereiche identifiziert, in denen chronisch "entzündliche" Reaktionen im Sinne einer FDOK/NICO ablaufen können: ⇒ Bereiche zahnärztlicher Extraktionen und Weisheitszahnentfernungen ⇒ Bereiche an wurzelgefüllten Zähnen ⇒ Bereiche an Implantaten Wir sind bisher davon ausgegangen, dass die von uns in 273 FDOK/NICO Fällen aufgefundenen Zytokinprofile durch ihre histologisch verifizierte Ischämie und trophische Störung, sowie Adipozytendegeneration [myxoide Degneration der medullären Fettzellen] hervor- gerufen wurden ... Aus den [bisherigen] Feststellungen ergibt sich eine erweiterte Fragestellung: ⇔ Kann über zahnärztliche Maßnahmen der zahnerhaltenden Wurzelfüllung [WF] und der restaurativen Implantologie eine lokale Veränderung der Maxillo-Mandibulären Osteo-Immunologie provoziert werden - ohne akute lokale Entzündungsprozesse? ⇔ Können dadurch bislang symptomlos kryptogene RANTES/CCL-5, FGF-2 und MCP-1/CCL-2 Expressionen überaktiviert werden, die für den Betroffenen zeitversetzt dramatische Entwicklungen in Systemerkrankungen auslösen? ⇔ Können sich dadurch negativ verstärkende Signalkaskaden bilden und diese sich negativ synergistisch und pathognomonisch auf entzündliche Autoimmun- und Systemerkrankungen auswirken? Die Fragestellung in Zusammenhang mit Implantationen und Wurzelfüllungen wird deutlicher, wenn sich die Pathogenese jeder chronischen Erkrankung auf ein faszinierendes Phänomen namens "Giftstoff-induzierter Verlust der Toleranz" [TILT - Toxicant- Induced Loss of Tolerance] bezieht, eine Diagnose, die für einen erheblichen Fortschritt in der medizinischen Wissenschaft im Zusammenhang mit der Herkunft und Mechanismen einer Erkrankung stehen kann [2x]. Wenn die toxische Belastung innerhalb eines Individuums eine bstimmte Schwelle erreicht, antwortet das Immunsystem oft mit einer geringgradigen systemischen Entzündung mit erheblichen Änderungen in den Zytokinprofilen [2xx]. Diese Überempfindlichkeit vergrößerst und reagiert auf weitere chronische Belastungsfaktoren mit der Freisetzung eines "Sturms" von bioaktiven Verbindungen, viele davon auch pro-inflammatorische Zytokine [2xxx]. Diese Zellsignale und in einigen Fällen auch gen-regulierende Moleküle können in vielen Organsystemen eine Kaskade von dysregulierter Physiologie [Störung der Fähigkeit zur Allostase] induzieren, wodurch sich Multisystembewschwerden mit daraus folgenden unterschiedlichsten gesundheitlichen Beschwerden entwickeln [2xxx]. Im Folgenden versuchen wir, eine solche zytokin- getragene Wirkungskette - hier als "Synergistik" bezeichnet - bei zahnärztlichen Implantaten und Wurzelfüllungen zu entwickeln ..." [2] Aus: [1] Johann Lechner, Volker von Baehr, Elisabeth Jacobi-Gresser: "Immunologie und Toxikologie des wurzelgefüllten Zahnes - Umwelt-ZahnMedizin und Endodontie" Volker von Baehr: 1. "Chronsiche Systemische Entzündungserkrankungen" S.7-9. DEGUZ Monografie 02 4/2015 ISBN: 978-3-931351-33-5. [2] Johann Lechner, Jerry Elmer Bouquot, Volker von Baehr: "Histologie und Immunologie der kavitätenbildenden Osteolysen des Kieferknochens. Orale und systemische Manifestation einer Maxillo-Mandibulären Osteoimmunologie. Pathomechanismus chronischer Entzündungserkrankugnen" 1. Immunologische Grundlagen bei chronisch entzündlichen Erkrankungen. 1.2 Chronische Systemische Entzündungserkrankungen. S.17 (Abb.1) 1.2.1 Die Pathogenese chronisch entzündlicher Erkrankungen. S.18. 5. Orale Manifesation der chronischen Osteolysen 5.1 FDOK repräsentiert eine "gestörte Wundheilung", S.119-122. 5.1.2 Zentrale Verschaltung der FDOK über peripheren Trigeminusast, S.124f. 5.2 Trigeminusneuralgie, atypischer Gesichtsschemrz und FDOK. Fazit zu Kapitel 5.2, S.168 5.3.1: Osteoimmunologie wurzelgefüllter Zähne [WF- Zähne] in einem Kollektiv von Patienten mit rheumatischer Arthritis. Fazit aus Kapitel 5.3.1: S.175. 7. Synergistik einer Maxillo-Mandibulären Osteoimmunologie. S.231f. Band II, 1. Auflage 2015 MDV Maristen Druck und Verlag Furth ISBN 978-3-931351-30-4 Johann Lechner, Jerry E. Bouquot: "Maxillo-Mandibuläre Osteoimmunologie der Kavitätenbildenden Osteolysen - Orale und systemische Manifestationen pathogenetischer RANTES/CCL5 Signalexpression - Maxillo-mandibuläre Pathomechanismen chronisch-systemischer Entzündungserkrankungen" Band III 1. Auflage 2017 MDV Maristen Druck und Verlag Furth ISBN 978-3-931351-35-9 Johann Lechner, Jürgen Aschoff, Tatjana Rudi: "The vitamin D receptor and the etiology of RANTES/CCL-expressive fatty-degenerative osteolysis of the jawbone: an interface between osteoimmunology and bone metabolism" Int J Gen Med. 2018; 11: 155-166 Johann Lechner, Tatjana Rudi, Volker von Baehr: "Osteoimmunology of tumor necrosis factor-alpha, IL-6, and RANTES/CCL5: a review of known and poorly understood inflammatory patterns in osteonecrosis" Clinical, Cosmetic and Investigational Dentistry 2018:10 251-262 ![]() Fig. 1: Left panel: Fatty and osteolytic spongy bone samples of medullary jawbone. Right panel: The corresponding radiograph of an apparently unaltered area of the upper left jawbone (28/29) ![]() Fig. 3: Distribution of RANTES/CCL5 expression in 449 FDOJ samples when compared with normal, healthy jawbone samples (n = 19) ![]() Fig. 4: Left panel: Inconspicuous, two-dimensional X-ray of area 18/19 with a bone density of − 284HU. Middle panel: Immunohistochemistry shows a strong positive red staining for adipocytogenic R/C overexpression. Right panel: Multiplex R/C expression at a level of 1950 pg/mL (norm = 149 pg/mL) Aus: Johann Lechner, Tilman Schulz, Volker von Baehr: "Immunohistological staining of unknown chemokine RANTES/CCL5 expression in jawbone marrow defects - osteoimmunology and disruption of bone remodeling in clinical case studies [449 patients] targeting on predictive preventive personalized medicine" EPMA Journal (2019), https://doi.org/10.1007/s13167-019-00182-1 Jerry Elmer Bouquot, DDS, MSD, FICD: www.maxillofacialcenter.com , www.oralpath.com J.E. Bouquot, Robert McMahon: "The Histopathology of Chronic Ischemic Bone Disease: Parameters and Disease Classification" 2010 Mosby, Inc. Published by Elsevier Inc. Gesichts- (AGS) und Trigeminus- (TRN) Schmerzen - "Silent inflammation" im Kieferknochen als Ursache? pdf >>> CO.med Fachmagazin für Komplementärmedizin Sammelsonderdruck aus den Ausgaben Teil I 12/2016 und Teil II 1/2017 Mit freundlicher Genehmigung (20.1.17) Dr.med.dent. Johann Lechner, Grünwalder Str. 10A, D-81547 München www.dr-lechner.de , https://biohealth-munich.de/ Silent Inflammation in the Jaw and Neurological Dysregulation - Case Study Linking Rantes/CCl5 Overexpression in Jawbone with Chemokine Receptors in the Central Nervous System pdf >>> Dr.med.dent. Johann Lechner, Grünwalder Str. 10A, D-81547 München www.dr-lechner.de , https://biohealth-munich.de/ Dr. Volker von Baehr - IMD Institut für Medizinische Diagnostik Berlin www.inflammatio.de Journal of Dental and Oral Health March 16, 2017 [2x] Claudia S. Miller: "Toxicant-induced loss of tolerance [TILT]-an emerging theory of disease?" Environ Health Perspect. 1997 Mar; 105(Suppl 2): 445-453 Nicholas A. Ashford, Claudia S. 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Sie wirken über spezifische Zytokinrezeptoren, ähnlich den Hormonen und Neurotransmittern, als Signalstoffe zwischen Zellen und vermitteln in der Zielzelle u.a. pro- oder antientzündliche Effekte. Zytokine spielen eine wichtige Rolle im Netzwerk der interzellulären Kommunikation und sind somit essentiell für infektionsbedingte Immunreaktionen sowie jede Art von Entzündungsreaktionen. Gleichzeitig sind TNF-α , IL1-β und Interleukin 6 (IL-6) aber auch die Vermittler entzündungsassoziierter Krankheitssymptomatik wie Fieber, Abgeschlagenheit, Arthralgie und Myalgie." Aus: www.inflammatio.de/fachbeitraege/chronische-entzuendungen.htm A. O. Kraaijeveld et al.: "CC chemokine ligand-5 (CCL5/RANTES) and CC chemokine ligand-18 (CCL18/PARC) are specific markers of refractory unstable angina pectoris and are transiently raised during severe ischemic symptoms" Circulation. 2007 Oct 23;116(17):1931-41 M. 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Miller et al.: "Cytokine and chemokine regulation of sensory neuron function" Handb Exp Pharmacol. 2009;(194):417-49 G. Conductier et al.: "The role of monocyte chemoattractant protein MCP1/CCL2 in neuroinflammatory diseases" J Neuroimmunol. 2010 Jul 27;224(1-2):93-100 B.J. Rollins: "Monocyte chemoattractant protein 1: a potential regulator of monocyte recruitment in inflammatory disease" Mol Med Today. 1996 May;2(5):198-204 C. Gerard, B.J. Rollins: "Chemokines and disease" Nat Immunol. 2001 Feb;2(2):108-15 E. Kindstrand et al.: "Polyneuropathy in late Lyme borreliosis - a clinical, neurophysiological and morphological description" Acta Neurol Scand. 2000 Jan;101(1):47-52 Y. Luo et al.: "Tumor necrosis factor [TNF-α] is required for RANTES[= CCL-5]-induced astrocyte monocyte chemoattractant protein-1 production [= MCP-1/CCL-2]" Glia. 2003 Aug;43(2):119-27. "Die Verknüpfung zwischen RANTES und Astrozyten zeigen Publikationen, die annehmen, dass RANTES über seine pro-inflammatorischen Eigenschaften entzündliche Reaktionsketten in Astrozyten stimuliert" ([2] p212) Elena Bulanova, Silvia Bulfone-Paus: "P2 receptor-mediated signaling in mast cell biology" Purinergic Signal. 2010 Mar; 6(1): 3-17 M. Rentzos et al.: "RANTES levels are elevated in serum and cerebrospinal fluid [CSF] in patients with amyotrophic lateral sclerosis [ALS n=20]" Amyotroph Lateral Scler. 2007 Oct;8(5):283-7 M. Rentzos et al.: "Circulating interleukin-15 and RANTES chemokine in MS patients: effect of treatment with methylprednisolone in patients with relapse [n=24]" Neurol Res. 2010 Sep;32(7):684-9 M. Rentzos et al.: "Circulating interleukin-15 and RANTES[CCL-5] chemokinein Parkinson's disease [PD n=41]" Acta Neurol Scand. 2007 Dec;116(6):374-9 R.L. 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Interaktionen zwischen Zellen, Zytokinen, Neuropeptiden und Hormonen - Grundkurs Immunologie Teil 2 www.inflammatio.de/fortbildung/archiv/immunsystem/2014/30-april-2014.html "Zytokinkaskade nach odontogenem Trauma: ![]() Abb. 6.4: Induktionsdiagramm von Zytokinen und Chemokinen nach Traumata Das Diagramm in Abbildung 6.4. zeigt die Verbindung von zahnärztlich verursachten Trauma[ta] - Zahnextraktion, Weisheitszahn-Operation, Wurzelfüllung und Implantatsetzung - und den dadurch möglicherweise ausgelösten Zytokin- und Chemokin-Kaskaden. Besonders zu beachten ist hierbei die Zeitachse: Nach Abklingen der akuten Heilungsphasen ist das traumatisch verursachte Zytokingeschehen noch nicht zu Ende; vielmehr treten erst später [> 5 Tage] die relevanten neuronalen Chemokinexpressionen auf. [Diese] Synergistik zwischen akut auftretenden Zytokinprofilen [TNF-α, IL-1, IL-6] und zeitverzögert auftretenden neurologischen Symptomen ..." Aus: Johann Lechner, Jerry Elmer Bouquot, Volker von Baehr: "Histologie und Immunologie der kavitätenbildenden Osteolysen des Kieferknochens. Orale und systemische Manifestation einer Maxillo-Mandibulären Osteoimmunologie. Pathomechanismus chronischer Entzündungserkrankugnen" 6. Systemische Manifestation der chronisch-ischämichen Kieferosteolysen [FDOK/NICO]. 6.4. Neuroinflammation, Neurodegeneration und Maxillo-Mandibuläre Osteoimmunologie. S.210. Band II, 1. Auflage 2015 MDV Maristen Druck und Verlag Furth, ISBN 978-3-931351-30-4 R.J. Miller et al: "Cytokine and chemokine regulation of sensory neuron function" Handb Exp Pharmacol. 2009;(194):417-49 A. Bajetto et al.: "Characterization of chemokines and their receptors in the central nervous system: physiopathological implications" J Neurochem. 2002 Sep;82(6):1311-29f M. Ek, D Engblom et al.: "Inflammatory response: pathway across the blood-brain barrier" Nature. 2001 Mar 22;410(6827):430- N.J. Rothwell, SJ Hopkins: 1) "Cytokines and the nervous system. I: Expression and recognition" Trends Neurosci. 1995 Feb;18(2):83-8. 2) "Cytokines and the nervous system II: Actions and mechanisms of action" Trends Neurosci. 1995 Mar;18(3):130-6. Targeting the microenvironment in cancer Mb. Waldenström/B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom; monoklonale Gammopathie M "Initialzündung des "Zytokin Cross-talk" in der Mikroumgebung eines Tumors durch RANTES/CCL-5" ![]() Prof. Dr. Sherine F. Elsawa University of New Hampshire - UNH College of Life Sciences and Agriculture ASSOCIATE PROFESSOR Molecular, Cellular, and Biomedical Sciences https://colsa.unh.edu/person/sherine-elsawa "The long-term goal of our research group is to improve the treatment of cancer patients through the understanding of cytokine signaling in the tumor microenvironment ... The tumor micro- environment is composed of stroma, vasculature, inflammatory cells, cytokines, growth factors and the extracellular matrix. There is compelling evidence to suggest that the crosstalk between malignant cells and stromal cells in the tumor microenvironment favors disease progression by promoting malignant cell functions as well as drug resistance. Therefore, disrupting this interaction between the tumor cells and their microenvironment is an attractive strategy for cancer treatment. ..." Aus: www.bios.niu.edu/elsawa/elsawa.shtml "RANTES - Regulated And Normal T cell Expressed and Secreted = ist ein Chemokin (CCL-5) mit chemotaktischer Wirkung. RANTES wird von zytotoxischen T-Lymphozyten (CD28+/CD8+) sowie Neutrophilen und Eosinophilen Granulozyten produziert und nach Aktivierung sezerniert. RANTES ist chemotaktisch wirksam, d.h. es induziert die gezielte Anlockung von NK-Zellen, Gra- nulozyten, Monozyten und Makrophagen in ein bestehendes Entzündungsgebiet. Es wirkt auf diese Zellen über die Bindung an Oberflächenrezeptoren wie CCR3, CCR5 und CCR1. RANTES ist somit an vielen Krankheitsbildern beteiligt bei denen ent- zündliche Prozesse auftreten. RANTES bewirkt aber gemeinsam mit Interleukin-2 (IL-2) und Interferon-gamma (IFN-γ) auch die Aktivierung von NK-Zellen und regt diese zur Proliferation an. Erhöhte RANTES-Spiegel im Blut treten bei zahlreichen system- ischen Entzündungserkrankungen auf. Dazu zählen Rheuma, Allergien, Asthma, Multiple Sklerose und auch einigen Tumorer- krankungen. Als Labormarker zum Nachweis einer chronischen systemischen Entzündung hat RANTES bisher keine wesentliche Bedeutung erlangt, da es mit TNF-α, IP-10 (Interferon Gamma-Induced Protein 10) und IL-6 sensitivere Marker gibt. Die Studien von Dr. med. dent. Johann Lechner (München) wiesen auf eine unmittelbare Bedeutung von RANTES bei Patienten mit Kiefer- osteonekrose (NICO) hin. Dr. Johann Lechner konnte nachweisen, dass in dem fettig-osteolytischen Operationsgewebe bei NICO ("Neuralgie auslösende Kavitationen verursachende Kieferosteonekrose, engl. "Neuralgia Inducing Cavitational Osteonecrosis" n. Dr. Jerry E. Bouquot) in allen von ihm untersuchten Fällen sehr hohe lokale RANTES-Spiegel messbar waren. Dagegen waren die Markerzytokine einer akuten Entzündung wie IL-1β oder IL-6 kaum messbar." Aus: Dr. Volker von Baehr www.inflammatio.de Sherine F. Elsawa et al.: "[Mouse Zinc finger protein] GLI2 transcription factor mediates cytokine cross-talk in the tumor microenvironment" J Biol Chem. 2011 Jun 17;286(24):21524-34 Sherine F. Elsawa et al.: "Comprehensive analysis of tumor microenvironment cytokines in Waldenstrom macroglobulinemia identifies CCL5 [RANTES] as a novel modulator of IL-6 activity" Blood. 2011 Nov 17; 118(20): 5540-5549 D. Aldinucci, A. Colombatti: "The inflammatory chemokine CCL5 [RANTES] and cancer progression" Mediators Inflamm. 2014 K. Arima et al.: "Effects of lipopolysaccharide and cytokines on production of RANTES by cultured human endometrial stromal cells" Mol Hum Reprod. 2000 Mar;6(3):246-51 I. Wertel et al.: "Relationship between RANTES and dendritic cells in ovarian cancer patients" Front Biosci (Elite Ed). 2011 Jan 1;3:227-32 S Tsukishiro et al.: "Elevated serum RANTES levels in patients with ovarian cancer [n=52] correlate with the extent of the disorder" Gynecol Oncol. 2006 Sep;102(3):542-5 Antoine E. Karnoub: "Mesenchymal stem cells within tumour stroma promote breast cancer metastasis" Nature. 2007 Oct 4;449(7162):557-63 S.A. Eissa et al.: "Importance of serum IL-18 and RANTES as markers for breast carcinoma progression" J Egypt Natl Canc Inst. 2005 Mar;17(1):51-5 Y. Niwa et al.: "Correlation of tissue and plasma RANTES levels with disease course in patients with breast or cervical cancer" Clin Cancer Res. 2001 Feb;7(2):285-9 E. Azenshtein et al.: "The Chemokine RANTES in breast carcinoma progression: regulation of expression and potential mechanisms of promalignant activity" Cancer Res. 2002 Feb 15;62(4):1093-102 U. Mrowietz et al.: "The chemokine RANTES is secreted by human melanoma cells and is associated with enhanced tumour formation in nude mice" Br J Cancer. 1999 Mar;79(7-8):1025-31 H. Harlin et al. : "Chemokine expression in melanoma metastases associated with CD8+ T-cell recruitment" Cancer Res. 2009 Apr 1;69(7):3077-85 ![]() Kernstück einer solchen "Maxillo-Mandibulären-Osteo-Immunologie" ist: ⇒ Ihre ätiologische Gewichtung bei vielen Arten immunologischer Systemerkrankungen ⇒ Ihre ätiologische Gewichtung bei V3-Neuralgie und atypischem Gesichtsschmerz ⇒ Ihre differenzierte histologische Betrachtung ⇒ Ihr völliges Fehlen der Akut-Zytokine TNF-α, IL-6, IL-1, womit sie eine Sonderstellung in den bekannten Immunprofilen systemischer Entzündungen und "silent inflammation" einnimmt. ⇒ Das fast ausschließliche Versagen der herkömmlichen 2D-Röntgendiagnostik [OPTG] und die sehr interpretationsabhängige Diagnostik mit 3D-DVT (Digitale Volums-Tomopraphie) ⇒ Ihre fast ausschließlich mit transalveolärer Ultraschalltechnik durchzuführende Diagnostik - TAU(S) = Transalvolärer Ultraschall (Cavitat-US), eine quantitative Osteodensitometrie des Kieferknochens. www.cavitau.de, https://icosim.de/ Video-Dokumentation: "OP fettig-degenerative Osteolyse im Kieferknochen (FDOK, NICO,CIBD)" Patientin C.Q. 57a, mit neurologischer Diagnose: ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) seit Juli 2017 Dr. med. dent. Johann Lechner München (7/2018): www.youtube.com/watch?v=9_H5zti5o8Y
FDOK = "Fettig-Degenerative, ischämisch-dystroph bedingte Osteolyse/ Osteonekrose im medullären Kieferknochen" = CIBD = Chronic Ischemic Bone Disease stellt ein neuartiges "Entzündungsphänomen" dar, da die Zellantwort nicht bakteriell oder viral, sondern durch persisitierende metabolische Entgleisungen [im medullären Kieferknochen]ausgelöst wird. Träger dieser abakteriellen und aviralen Zellantworten sind Zytokine (FGF-2 und MCP-1) sowie in erster Linie das pro-inflammatorische Chemokin RANTES/CCL5, die durch persisiterende metabolische Entgleisungen oder Ischämien [Durchblutungsstörung] im medullären Kieferknochen überexprimiert werden." (FTF-2 = Fibroblast Growth Factor, MCP-1 = Monocyte chemoattractant protein-1; Lechner [2] S.123, Abb. S.124) [2b] R.H. Straub et al.: "The process of aging changes the interplay of the immune, endocrine and nervous systems" Mech Ageing Dev. 2001 Sep 30;122(14):1591-1611 Rainer Hans Straub (Hg.): "Lehrbuch der klinischen Pathophysiologie komplexer chronischer Erkrankungen: Band 1: Physiologie und Grundlagen, Band 2: Spezielle Patho- physiologie (Psycho-Neuro-Endokrino-Immunologie) Vandenhoeck Ruprecht 2006; "Vernetztes Denken in der biomedizinischen Forschung" (PNEI) Vandenhoeck Ruprecht 2006 [2c] I. Baumann et al.: "Impaired uptake of apoptotic cells into tingible body macrophages in germinal centers of patients with systemic lupus erythematosus" Arthritis Rheum. 2002 Jan;46(1):191-201 S. Donnelly et al.: "Impaired recognition of apoptotic neutrophils by the C1q/calreticulin and CD91 pathway in systemic lupus erythematosus"Arthritis Rheum. 2006 May;54(5):1543-56. [2d] P. Matzinger: "The danger model: a renewed sense of self"Science. 2002 Apr 12;296(5566):301-5. [2e] N.G. 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Comparison with radiology for 92 osteoporotic alveolar sites with histopathologic confirmation" In: J Oral Pathol Med. 2002;31:289-290 (abstract) Brad W. Neville et al.: "Oral and Maxillofacial Pathology" Chapter 18: Facial Pain and Neuromuscular Disease. Neuralgia-inducing cavitational osteonecrosis (NICO) pp 866-868. Series: Neville, Oral and Maxillofacial Pathology Publisher: Saunders; 3 edition (June 25, 2008) Komplexizität möglicher relevanter Auslöser einer chronischen Entzündung pdf >>> Abb. modifiert von Dr. Volker von Baehr Institut für Medizinische Diagnostik Berlin nach Dr. Martin Pall (PdD) www.inflammatio.de/fileadmin/user_upload/inflammatio/Online_Fortbildungen/2015/2015_02 _11_Devitale_Zaehne_Studienergebnisse.pdf Sind Wurzelbehandlungen sicher? - Kritische Stimmen zur Endodontie pdf >>> Kapitel 2 in E. Jacobi-Gresser, J. Lechner, V. von Baehr: "Immunologie und Toxikologie des wurzel- gefüllten Zahnes - Umwelt-ZahnMedizin und Endodontie" S.13-24. DEGUZ Monografie 02 4/2015 Mit freundlicher Genehmigung (22.5.2015): Dr.med.dent. Johann Lechner München Mehrdimensionale Systemdiagnose des wurzelgefüllten Zahnes pdf >>> (Methylmercaptan, Thioether, Schwefelwasserstoff), www.dr-lechner.de/ assets/Artikel/Mehrdimensionale-Systemdiagnose-des-wurzelgefuellten- Zahnes-erschienen-in-ZWR-2012.pdf Mögliche Auslöser - Tetrade/Trigger des Circulus vitosus der Multisystemerkrankungen ![]() Martin L. Pall (PhD Washington State Universitiy): "Vicious (NO/ONOOO-) Cycle Diagram" Tetrade/Teufelskreis der Multisystemerkrankungen NO = Stickstoffmonoxid, ONOO = Peroxynitrite "Insbesondere Martin L. Pall [1], Professor für Biochemie an der Washington State University, ist die Erkenntnis zu verdanken, dass immunologische und biochemische Entzündungs- phänomene zentraler Bestandteil von Multisystemerkrankungen sind. Die 4 zentralen Elemente der Multisystemerkrankung sind: ⇒ nitrosativer Stress (RNS, reactive nitrogen species) ⇒ oxidativer Stress (ROS, reactive oxygen species) ⇒ erworbene Mitochondriopathie (aMD, Acquired MD) ⇒ Entzündung (Inflammation) Die von Martin L. Pall geprägte und hier mit dem Fokus auf die Immunologie modifizierte Abbildung zeigt, dass diese 4-Elemente der Multisystemerkrankung einen Circulus vitiosus darstellen, d.h. sich gegenseitig bedingen und verstärken. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass bei Betrachtung der Laborergebnisse von Patienten häufig mehrere oder sogar alle 4-Regulationskompartimente betroffen sind. Teufelskreis NO/ONOO-Zyklus, oxidativer Stress, mitochondriale, inflammatorische und neurologische Dysfunktion pdf >>> Martin L. Pall PhD, www.thetenthparadigm.org, umweltmedizin gesellschaft|23|4/2010 Der offenkundigste Zusammenhang ist dabei der zwischen der Mitochondriopathie und der systemischen Entzündung. Dieser bedingt die oft anzutreffende Laborwertkonstellation, dass ein Abfall des intrazellulären ATP mit erhöhten Entzündungs- markern im Blut (TNF-α oder IP-10) vergesellschaftet ist. Warum es dabei Ausnahmen gibt und warum jedes der Kompartimente vor allem in der Frühphase einer Erkrankung auch isoliert betroffen sein kann, ist sehr wahrscheinlich durch unsere individuelle genetische Ausstattung und durch das sich unterscheidende Muster an einwirkenden Triggerfaktoren zu erklären. Multisystemerkrankungen sind chronisch entzündliche Erkrankungen, die primär oder sekundär den gesamten Organismus in seiner Homöostase- und Regulationsfunktion betreffen. Sie sind geprägt durch Trigger-induzierte systemische Entzündungs- reaktionen und verschiedene pathologisch biochemische Veränderungen im Organismus die ihrerseits wieder zur Chronifizierung beitragen. Zu den Multisystemerkrankungen zählt man Erkrankungen wie den Diabetes, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, neurodegenerative Erkrankungen wie Morbus Parkinson oder Multiple Sklerose, chronische Infektionen und entzündliche Darmerkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen und auch Allergien. Diese Erkrankungen nehmen in Ländern mit westlichem Lebensstil zu. Dr. Bodo Kuklinski [2] hat gezeigt, dass Verletzungen der Halswirbelsäule primär einen nitrosativen Stress (RNS) induzieren und die anderen Kompartimente erst sekundär betroffen sind. Bodo Kuklinski Praxisrelevanz des nitrosativen (NO-) Stresses Teil I pdf >>> Teil II pdf >>> Infektionserreger wie Borrelien, Chlamydien oder auch Herpesviren stimulieren dagegen primär die Entzündung. Der nitrosative (RNS) und oxidative Stress (ROS) sowie die Mitochondriopathie (aMD) sind hier die sekundäre Folge. Schadstoffe wie z.B. Metalle, Acrylate oder Lösemittel können über zwei Wege als Triggerfaktor manifest werden. Zum einen primär über das Entzündungskompartiment, insbesondere wenn individuelle allergische Sensibili sierungen vorliegen (erkennbar an positiven LTT-Befunden) oder aber dosisabhängig über toxikologische Einflüsse. Da letztere meist mit Störungen zellulärer Enzym- und Regulationsfunktionen einhergehen, ist bei toxikologischen Schadstoffeinwirkungen oft initial der oxidative Stress und die Mitochon- drienfunktion gestört und sowohl das Nitrothyrosin und die Entzündungsmarker (noch) normal. Zusammenfassend ist zu sagen, dass sich aus dem Muster der 4-Kompartimentsmarker zumindest in einigen Fällen differentialdiagnostische Schlüsse über die individuell vorliegenden Triggerfaktoren ableiten lassen. Das dieses nicht in jedem Fall gelingt, liegt daran, dass in der chronifizierten Phase nicht selten mehrere oder alle Kompartimente betroffen sind, dass die Kompartimente individuell verschieden empfindlich reagieren und dass wir es in der Praxis häufig mit Mehrfachbelastungen, d.h. multiplen Triggerfaktoren zu tun haben. Rechts in der 'Tetraden-Abb.' ist dargestellt, dass die chronische Entzündung auch (schädigende) Einflüsse auf das spezifische Immunsystem hat, insbesondere auf die Fähigkeit zur Erhaltung einer Immuntoleranz. So erklärt man heute die Zunahme von Allergien und Autoimmunerkrankungen mit dem sekundären Toleranzverlust. Bei den betroffenen Patienten ist häufig eine Störung der TH1/TH2-Balance vorhanden mit resultierender TH2-Dominanz." Aus: www.inflammatio.de/labor/neuigkeiten/multisystemerkrankungen-neis.html Rationelle Labordiagnostik bei chronisch entzündlichen Multisystemerkrankungen - IMD-Berlin: www.imd-berlin.de/diag-info-s/200-299/rationelle-labordiagnostik-bei-chronisch-entzuendlichen-multisystemerkrankungen.html [1] Martin L. Pall: "Explaining Unexplained Illness. Disease Paradigm for Chronic Fatigue Syndrome (CFS), Multiple Chemical Sensitivity (MCS), Fibromyalgia (FM), Post-Traumatic Stress Disorder (PTSD), Gulf War Symdrome (GWS), and Others" INFORMA HEALTHCARE New York 2009. [2] Bodo Kuklinski (b.1944, FA innere Medizin, Umwelt- und Nährstoffmedizin): "Das HWS-Trauma. Ursache, Diagnose und Therapie" AURUM 3.Auflage 2008 (2006) Warum chronifizieren entzündliche Erkrankungen? pdf >>> Das Ungleichgewicht pro- und antientzündlicher Mediatoren und damit einhergehende Symptome. Dr. Volker von Baehr - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, 24.8.2011 Wie wirken antientzündliche Therapien? - Steroide, Curcumin, Vitamin D und andere - Die Rolle der Toll-like-Rezeptoren! pdf >>> Dr. Volker von Baehr - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, 07.11.2012 Wie interpretiert man den quantitativen Immunstatus? pdf >>> Dr. med. Volker von Baehr - IMD Berlin, 5.10.2011 Der Alterungsprozess des Immunsystems und dessen Einfluss auf den Organismus pdf >>> Dr. Volker von Baehr - IMD Berlin, 9.11.2011 - www.inflammatio.de Der Tryptophan-Haushalt und seine Rolle bei Erkrankungen aus dem depressiven Formenkreis: Ernährung, intestinale Resorption und Blut-Hirn-Schranken-Transport pdf >>> Dr. Katrin Huesker - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, am 23.01.2013 Entzündung, oxidativer Stress und der Tryptophan-Kynurenin-Stoffwechsel im Alter pdf >>> Dr. Katrin Huesker - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, am 24.08.2011 Depression - Die Rolle umweltmedizinischer Triggerfaktoren pdf >>> Dr. Katrin Huesker - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, am 03.04.2013 Bild: Inflammation-Depression-Psychose pdf >>> Dr. Kurt E.Müller - "Die Neuroendokrine Stressachse - wunder Punkt bei Depressionserkrankungen" IMD-Berlin, am 13.11.2013 - www.inflammatio.de
Die Prädilektionsstellen - Wetterwinkel des Herdgeschehens NARBEN nach Verletzungen oder Operationen, bes. nach Eiterungen oder Verzögerung der Wundheilung (Drain, Dehiszenz, Endoskopische OP). Port-Implantationsnarbe, Nabel - "Erste Narbe des Menschen", Knochenkallus nach Knochenbruchheilung, Stichkanäle im Ohrläppchen, Piercings usw. "Eine Narbenentstörung wirkt an den Zellmembranen elektrisch, wie ein "Reset", ein Neustart an einem Computer, der sich "aufgehängt" hat. Dadurch kann die Zellmembran [das Grundsystem] ihre Steuerungsfunktion für die Zellfunktionen wieder oder sogar wieder 'besser' wahrnehmen. Natürlich ist es eine wunderbare Vorstellung und ein gutes Gefühl, gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder dem Alter durch eine Operation ein Schnippchen schlagen zu können, aber nicht wenige Menschen zahlen dafür einen hohen Preis, der ihnen vorher nicht bekannt ist. Was viele Betroffene und auch Ärzte nicht wissen: Narben haben Nebenwirkungen! Narben sind nicht harmlos! Wussten Sie zum Beispiel, dass Narben ► eventuell auch Monate und Jahre nach der Operation zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen selbst an ganz anderen Stellen im Körper führen können? ► chronische Schmerzen, unklare Schwächezustände und vegetative Symptome, wie Kälte, Hitze, Pulsieren, Taubheit von Körperteilen zur Folge haben können? ► wichtige biologische Informationsleitungsbahnen Ihres Körpers, die so genannten Meridiane, ganz oder teilweise blockieren können? ► möglicherweise auch Ihr Risiko, an Krebs oder chronischen Krankheiten zu erkranken, steigern - ein Risiko, welches mit jeder Narbe, die Sie am Körper haben, steigt? ► schwere Depressionen, psychische Störungen und weitere häufig als "psychosomatisch" fehl interpretierte Beschwerden wie beispielsweise Tinnitus, Schwindel oder Blasen- störungen auslösen können? Eine gestörte Narbe kann auch allgemeine Symptome auslösen, wie zum Beispiel Wetterfühligkeit, allgemeine Schmerzen im ganzen Körper oder Schweregefühl, Schwindel und Müdigkeit ... geht oft einher mit Reißen und Ziehen in den Gliedern, Kopfweh, Schweregefühl im Körper, dumpfes Gefühl im Kopf, das Gefühl, nicht mehr klar denken zu können, Launenhaftigkeit und Reizbarkeit bei Wetterwechsel oder einer schnell wechselnden Tagesverfassung. Nach Narbenentstörung bildet sich die Wetterfühligkeit oft deutlich zurück. Wir stehen in einem engeren "elektrischen" Austausch mit der Umwelt, als wir gemeinhin annehmen, denn Wellen und Ladungen strömenpermanent auf uns ein und müssen verarbeitet werden. ZITATE: Günther Nenning: Das Mobiltelefon - Handy >>> DDr. Johann Lechner (04.12.2020): "Krebstumor, Weisheitszähne und FDOK - Was macht Zahnarzt Dr. Lechner auf einem Krebskongress?" (04.12.2020) www.youtube.com/watch?v=oqxa5zCh6ngab_channel=PraxisDr.Lechner Biohealth Munich (ehem. Praxisklinik Dr. Lechner): Chronische Müdigkeit - Ursache RANTES (10.06.2021) www.youtube.com/watch?v=SuKW5LhSt30 ![]() Kritische Stellen für Narben ► an oder in der Nähe eines wichtigen Akupunkturpunktes ► an einer Kreuzungsstelle von zwei Meridianen ► im Halsbereich, in welchem viele vegetativen Zentren liegen, große Nerven und viele Meridiane verlaufen ► an einem wichtigen Reflexpunkt an Händen, Füßen, Ohren, Nase, Mund ► an einem Beeinflussungspunkt für ein ganzes Organ oder eines gesamten Wirbelsäulensegmentes am Rücken ► an Zehen oder Fingern, an denen Meridiane enden oder beginnen ► in der Nähe großer vegetativer Nervenschaltzentren tief innen im Bauchraum ► im Zahnbereich, wo viele Reflexbezüge zu den Organen bestehen ► wenn gleichzeitig mehrere Meridiane von der Narbe durchschnitten sind Fernwirkungen von Narbenstörungen ► Schmerzen an anderer Stelle als der der Narbe. Z.B. im Verlauf des Meridians, auf dem die Narbe liegt, oder eines eng verwandten Meridians, des Wirbelsäulensegmentes, der Reflexzone am Rücken ► Bewegungseinschränkungen der Halswirbelsäule oder von Schulter- und Hüftgelenken; auch andere Gelenke. ► Taubheitsgefühle und Lähmungserscheinungen von Nerven, die mit der Narbenstelle über das vegetative System oder einem Meridian verbunden sind ► Allgemeine Muskulatur-, Gelenks- oder Weichteil-Schmerzen, Fibromyalgie, Weichteilrheumatismus ►Immunstörungen, erhöhte Krankheitsanfälligkeit, wiederkehrende Infekte ► Schmerzen am Reflexort, z.B. an Rücken, Füßen, Händen, Nase ► Auftreten chronischer Organkrankheiten verschiedener Art ► Neurologische Symptome, Taubheit, Kribbeln oder andere Empfindungsstörungen ► Energiemangel, Müdigkeit, unklare und nicht klar zuzuordnende Depressivität, fehlende Belastbarkeit ► Reduzierte Entgiftungs- und Regulationsfähigkeit des Körpers wegen gestörter Meridian- und Organenergien ► Gestörte Temperaturregulation: Kältegefühle in Teilen oder im ganzen Körper, fehlende oder zu massive Schweißbildung ► Wetterfühligkeit im ganzen Körper, Windempfindlichkeit ► Intoleranz gegen Licht oder Sonneneinstrahlung ► Schweregefühl im Körper, in den Beinen, Armen oder im Kopf ► Schlafstörungen ► Unklare vegetative, scheinbar "psychosomatische" Symptome wie z.B. Tinnitus, Verdauungsbeschwerden, Reizblase, Schwindel. Häufige Störherdenwicklung durch bakterielle Verunreinigung ► Narben nach eiternden Wunden ► offene Knochenbrüche, Fixateur externe ► Darmoperationen, künstlicher Darmausgang ► Blinddarmoperationen ► Mandeloperationen, Polypenentnahme ► Narben von Drainagerohren, die nach einer Operation das Wundsekret nach außen führen ► chronisch eitrige Kieferhöhlen, Nebenhöhlenfensterungen ► Narben von Gallenblasenoperationen ► Narben von Abszesseröffnungen ► operierte Mittelohrinfektionen Kleine Narben, die häufig als Störfeld wirken ► Furunkelnarben, Abszessnarben ► Narben nach Warzenentfernungen (oft viral belastet) ► Narben von Muttermalentfernungen ► Bauchnabeleiterungen ► Ohrlochnarben, Piercings ► Tonsillennarben (nach Mandeloperationen) ► Hundebissnarben ► Narben nach stark reagierenden Insektenstichen oder Zeckenbissen ► Narben nach Schuss- und Stichverletzungen ► Schnittverletzungen an Händen und Füßen ► Narben nach "Knopfloch-Chirurgie" (Endoskopie), Bauchspiegelungen ► Narben nach Untersuchung der Rückenmarksflüssigkeit (Lumbalpunktion)" Elektrische und elektromagnetische Wirkungen sind offensichtlich die Ursache für viele Vorgänge in unserem Körper und spielen auch bei der Narbenstörherdentwicklung und -behandlung eine große Rolle. Meridiane leiten elektrische, elektromagnetische Wellen, Licht und Wärme besser als umgebendes Gewebe. Auch Biophotonen sind elektromagnetische Wellen und werden auch durch Meridiane gleitet. LEISTUNGEN: Akupunktur >>> ZITATE: Fritz Albert Popp: Biophotonen informatives Laser-Licht der Zellen >>> Elektromagnetische Einflüsse an den Zellmembranen sind entscheidend für die Zellfunktion. Narben können die Zellmembranfunktionen stören, denn sie beeinträchtigen die elektrische Spannung an den Membranen [Zellmembran-Potential: -70 bis -90mV] und die Meridianenergien. Eine dauerhafte elektrische Veränderung des Membranpotentials [+/- 200-1000mV], wie bei Narben- störungen, kann also zur teilweisen oder ganzen Blockierung der Natriumkanäle und damit auch der Transporteiweißfunktion führen. Die Zelle kann Informationen nicht mehr richtig verarbeiten und wird nicht mehr richtig ernährt. Dies kann die gesamte Zellfunktion stören. Die Zellmembran ist der Top-Manager im Zellsystem und zentral wichtig für die Ernährung der Zelle, deren Funktion und deren differenzierten Kommunikation mit anderen Zellen, die Entgiftung und die differenzierte Steuerung der Zellen. Die elektrischen Phänomene der Zellmembranen, des Zellzwischenraumes (Interstitium, Matrix, Grundsystem n. Pischinger), der Meridiane und auch des vegetativen Nervensystems stehen miteinander in Verbindung und spielen insgesamt bei der Steuerung unseres Organismus eine große Rolle und: sie sind durch Narben störbar. Faktoren, die die elektrische Leitfähigkeit beeinträchtigen ► Übersäuerung im Zellzwischenraum (Grundsystem) und im Zellinneren ► Übergewicht und Verschlackung ► Vitamin-, Mineral- und Spurenelementmangel. Diese sind wichtig, um die Spannung an den Membranen aufrechtzuerhalten. ► Neurotoxine von Bakterien, Schwermetallen und Lösungsmitteln verändern die elektrische Leitungsfähigkeit von Nerven, lähmen Enzyme, hemmen und stören die Eiweißproduktion wie auch die Produktion von Membransubstanzen und Botenstoffen in Gehirn und Nervenzellen. ► Narben führen oft zu Über- oder Unterspannungszuständen an den Membranen. TIPP: Bewegung, genügend Schlaf, gute Atmung, positive Gedanken und die regelmäßige Einnahme von Antioxidantien unterstützen alle Stoffwechsel-, Entsäuerungs- und Entgiftungsmaßnahmen. So können Sie verhindern, dass die Schwachstelle "Narbe" sich zu schnell wieder elektrisch auflädt. Mit persönlicher freundlicher Genehmigung von Frau Dr.med. Sonja Reitz: Aus: "Heilung in Sekunden durch Narbenentstörung. Warum Narben krank machen" S.7f,51,53,66,84,85,104-122,133, NGW Hamburg 2008, http://praxisdrreitz.de
Infos zu Narben >>> Narben-Bild >>> Häufig übersehene Krankheitsursache: Narben >>> Therapieerfolge und Prävention verbessern durch systematische und frühzeitige Narbenentstörung - Dr. med. Sonja Reitz Hamburg 04/08 "Patienten Informationen Neuraltherapie" pdf >>> Jede Sekundärheilung ist verdächtig! (p.s Heilung = Sanatio per secundam intentionem) JEDES INTRAKORPORALE FREMDMATERIAL Z.B.: Granatsplitter, Marknägel, Talkum Puder, Nahtmaterial, Amalgam, Wurzelreste, impaktierte/eingeklemmte Weisheitszähne, Spirale, Implantate usw. CHRONISCH INTERNE ENTZÜNDUNGEN Z.B.: Cholelithiasis, Divertikel, Appendizitis, Pleuraschwielen, postoperative Narben, Bronchiektasien, alte Tbc Narbe, Raucherbronchitis, Sinusitis, Tonsillitis, Parodontose usw. BEI FEHLERNÄHRUNG kann der ganze Darm eine Störfeldbelastung werden! IM UROLOGISCH - GYNÄKOLOGISCH - ANDROLOGISCHEN BEREICH alle Entzündungen und Funktionsstörungen. Dammschnitt-, Dammriss-, Vaginalstumpf-Narbe, paraurethrale Infiltration bei Reizblase u. Drang- (Urge-) Inkontinenz, paracervicale/r Infiltration/Block - transvaginale Infiltration an den Frankenhäuser Plexus Dammschnitt-, Dammriss-Narbe pdf >>> Transvaginale Infiltration an den Frankenhäuser Plexus (P.uterovaginalis) und paraurethrale Infiltration pdf >>> Prof.Dr. Ferdinand Frankenhäuser (1832-1894) Gynäkologe in Jena u. Zürich "Posthysterektomiesyndrom n. Wolfgang Ortner" pdf >>> Informationen zum "Syndrom nach Gebärmutterentfernung" Mit freundlicher Erlaubnis von Dr. med. Wolfgang Ortner, FA f. Gynäkologie ÖNR Österr. Med. Gesellschaft f. Neuraltherapie & Regulations forschung: "Neuraltherapie - Arbeitsbuch. Bd.1: Grundlagen - Untersuchungstechnik - Störfeld" FACULTAS 2009
IM ZAHN-KIEFERBEREICH modif. u. erw. Auflistung n. Ernesto Adler (1906 - 1996) kariesfreies Gebiss mit Platzmangel, zahnloser Kiefer - Restostitis - NICO/FDOK, Neuralgie induzierende cavitäre Osteomyelitis, gerader, normaler, aber an Platzmangel leidender 8-er, hypertrophe Tonsillitis, Kompression d. Canalis mandibularis oder des Kieferhöhlenboden am Tuber maxillae, retinierter oder impaktierter 8-er, gestörte Knochenneubildung - Osteolyse, überzähliger Zahn, versprengtes oder überstehendes Amalgam, Composites, Zahn- oder 8-er Überlastung d. Prothesenabstützung als Brückenträger, Fistel, Perikoronitis, Radix relicta, lockerer Zahn, Sinusitis comitans, apikale Reizzone - Ostitis-Granulom, Kondensation - Reaktionsossifikation, chr. lokalisierte oder diffuse Kieferostitis-Restostitis -> Antroskopie!, Wurzelresorption - Rhizoklasie, Stellungs - Okklusionsanomalie, Lückenbiss, Engstand, Galvanismus, Metall-Legierungen, Zahnstein, Zyste/n, verlagerter Zahn, devitaler und/oder wurzelgefüllter Zahn, Mikroresorption, Parodontose - Zahnbettschwund, Taschenbildung, Gingivitis, Pulpitis, hohes Pulpenhorn - Kronen-Amalgam-Composites - defekte Unterfüllung, Primäre-sekundäre-okkulte-subgingivale Karies, Periodontitis, Brücken, Pulpadegeneration - Kalt-heiß Effekt, Überhitzung, Mangel an Unterfüllung, gestörte Wundheilung n. Zahnextraktion, überstehende Krone/n, Z.n Zahntrauma, abgebrochener Zahn, Arsen Ostitis - Pulpadevitalisierung, Apizektomie, Zahnstörfeld in Verbindung m. Trauma, chr. Grundkrankheit (Zweitschlag), Zahnstörfeld als sensibilisierender Faktor für allerg. Reaktionen (Rhinitis, Asthma, Neurodermitis usw.) Stiftzahn-transdentale- oder Kiefer Implantate, Immediatprothese, TE-Narbe, Eiweißabbauprodukte: Thioäther/Merkaptane/Cadaverine), chronisch atrophe Tonsillitis, gangränöser Zahn, iatrogene Ursache, V3-Projektionssymptome, Alveolitis, Material (Metalle, Legierungen) Unverträglichkeit, Geopathie, Dysbiosen, LA ohne Vasokonstriktor-zusatz! (Allergie, Nachschmerz), überlastung best. Funk- tionskreise (odonto-viszeral; viscero-odontogen - Zahn-Somatotopien nach Voll-Gleditsch-Kramer)
Warum Ganzheitliche Zahnheilkunde? Aus: Dr.med. dent. Johann Lechenr: www.dr-lechner.de Deutsche Gesellschaft für Umwelt-Zahnmedizin: www.deguz.de ![]() Aus: Dr.med. dent. Johann Lechenr: www.dr-lechner.de Dr. Dr. (PhD-UCN) Johann Lechner (04.12.2020): "Krebstumor, Weisheitszähne und FDOK - Was macht Zahnarzt Dr. Lechner auf einem Krebskongress?" ![]() Aus: www.youtube.com/watch?v=oqxa5zCh6ngab_channel=PraxisDr.Lechner www.youtube.com/results?search_query=johann+lechner%2C+RANTEs Gebiss des Menschen OPTI DENT SUISSE: www.optimale-zahnbehandlung.ch/ index.php/zahn/zahngebiss?start=1 "Die Zahnheilkunde bringt es zwangsläufig mit sich, dass sich der Behandler auf Details konzentriert: Füllungen und Kronen sollten optimal passen. Zusätzlich muss gute Zahnheilkunde dem mechanischen Anspruch eines funktionierendem Kauwerkzeuges gerecht werden. Beide Aspekte verführen dazu, sich auf den engen Bereich des Zahnes zu konzentrieren und die mechanischen Aspekte eines Zahnersatzes in den Vordergrund zu stellen. Ich versuche, in meiner Praxis den zahnärztlichen Blickwinkel weiter zu stellen, denn ... "An jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch" Paracelsus (1493-1541) Arzt, Alchemist, Astrologe, Mystiker Laientheologe und Philosoph Zahnsomatotopien - Die komplexe Wechselbeziehung der Zähne mit dem Gesamtorganismus pdf >>> Zahnschema n. Reinhard Voll (1909-1989), Dr. med. dent. Fritz Kramer (1920-2001), Jochen Gleditsch (1928-2023) PsychoSomaDontie - Die komplexe Wechselbeziehung der Zähne mit dem Gesamtorganismus pdf >>> Zusammengestellt von , Gerdau/BRD Dass die Zähne eine wichtige Rolle in der Erhaltung der Gesundheit spielen, ist allgemein bekannt. Die Wechselwirkungen sind vielfältig und beruhen auf Aspekten der Ästhetik, Mimik, Kaufunktion und der Toxikologie. Forschungen aus den USA schließen die Lücke der Objektivierbarkeit in der Bewertung von oraltoxischen Belastungen. In diesem Zusammenhang gewinnen die Zähne eine neue Dimension in der Pathogenese von Krankheit und der Erhaltung der Gesundheit. Prof. Boyd E. Haley (b.1940) hat Zähne als eine potentielle Quelle extrem toxischer Substanzen identifiziert. Es ist das Ergebnis aus mehr als 35 Jahren Forschung auf dem Gebiet der Protein-Biochemie, Schwermetall- Neurotoxizität und neurodegenerativen Erkrankungen. Studien zeigen, dass die Dentinkanäle von wurzelgefüllten Zähnen (avital, endodontisch behandelt) und nicht wurzelgefüllten aber paradontal erkrankten Zähnen viele verschiedene Bakterien beherbergen können. Diese Bakterien sind mit Antibiotika und lokalen Desinfektionsmitteln praktisch nicht zu erreichen. Sie stellen deshalb ein konstantes Reservoir für bakterielle systemische Infekte dar. Viele dieser Bakterien wurden auch mit Parodontose in Zusammenhang gebracht (z. B. Streptokokken, Peptostreptokokken, Eubakterien, Bakteroides, Fusobacterium, Aktinomyces). Sie produzieren ständig toxische Metabolite, u. a. flüchtige Schwefel-wasserstoff-Verbindungen wie Methylmercaptan und Schwefelwasserstoff, kurz- kettige Fettsäuren wie Propionsäure und Buttersäure, Polyamine wie Putrescin und Cadaverin, wie auch weitere bakterielle Eiweisse, wie Proteasen und Phosphatasen, aber auch Antigene (z. B. Lipopolysaccharide). Neben den Bakterien können diese Toxine resorbiert und systemisch verbreitet werden mit zum Teil ernsthaften gesundheitlichen Folgen wie: ⇒ Endocarditis ⇒ Hämatologische Erkrankungen ⇒ Infarkt ⇒ Arthritiden ⇒ Apoplexie ⇒ Infektionen von Gelenks-Implantaten ⇒ Hypertonie ⇒ Hirn-Abzessen ⇒ Arteriosklerose ⇒ Alzheimer ⇒ Augenleiden ⇒ Niedriges Geburtsgewicht ⇒ Pneumonien Viele dieser Bakterientoxine und Bakterienproteine können im Sulcusfluid (Sekret, welches sich in den Zahnfleischtaschen bildet) infizierter Zähne nachgewiesen werden. Dies ist die Grundlage der OroTox Analyse ..." Aus: www.orotox.de "Die moderne Zahnmedizin - insbesondere in ihrer komplementärmedizinischen Erweiterung mit Methoden der Ganzheitlichen Medizin - bringt ein umfangreiches diagnostisches und therapeutisches Spektrum mit sich. Aus den oben genannten Gründen versuche ich, das lokale Geschehen des Zahnkieferbereiches in einen ganzheitlichen Zusammen hang zu stellen. Zur Feststellung dieser Wechselbeziehungen zwischen Störungen im Zahn- kieferbereich und Organstörungen führen wir umfangreiche Tests durch. Zusätzlich bin ich als Heilpraktiker in dem von mir geleiteten Zentrum für integrative Störfelddiagnostik "Focodent" tätig. www.focodent.de ► Ich gehe beispielsweise davon aus, dass alle in den Mund eingebrachten Materialien möglicherweise subtile Langzeitwirkungen auf den Körper ausüben, im Sinne chronisch - toxischer Belastungen. Aus diesem Grund vermeide ich die Verarbeitung von Amalgam als Füllungswerkstoff, trotz seiner mechanischen Vorteile. ► Um Irritationen des Immunsystems durch unverträgliche zahnärztliche Werkstoffe zu verhindern, lege ich größten Wert auf die Verarbeitung maximal biokompatibler Materialien, wie z. B. metallfreie Vollkeramik, insbesondere aus der hochmodernen Zirkonoxid - Hochleistungs- keramik. Weitere Informationen unter. www.zahnmetalle.de Metallwirkungen auf den Organismus - Toxikologie, Allergie und Autoimmunität >>> Dr. Volker von Baehr - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, 05.03.2014 ![]() Aus: Johann Lechner: "Störfelder im Trigeminusbereich und Systemerkrankungen - Ein ganzheitsmedizinisches Lehrbuch zur Theorie und Praxis der Sanierung odontogener Störfelder" Kapitel 9: Metallische Störfelder 9.4 Bio- energetische Resonanzphänomene - Wechselwirkung zwischen Zahnmetallen und Elektrosmog 9.4.3 Situation am überkronten Zahn, S.486, Verlag für Ganzheitliche Medizin Dr.Erich Wühr GmbH Kötzing 1999 www.integrative-zahnheilkunde.de/zahnmetalle.html Zahnmetalle - Ursache für komplexe Beschwerden pdf >>> www.dr-lechner.de/assets/Artikel/Zahnmetalle-Ursache-fuer-komplexe-Beschwerden.pdf Dr.med.dent. Johann Lechner München - Gesundheit durch Wissen Nr.2/2007 Immunstress durch Zahnmetalle und Elektrosmog pdf >>> www.dr-lechner.de/assets/Artikel/Immunstress-durch-Zahnmetalle-und-E-smog.pdf Dr.med.dent. Johann Lechner München - RaumZeit 74/1995 ► Tote und wurzelgefüllte Zähne können ebenfalls eine chronisch - toxische Belastung sein. Zusätzlich können alte Extraktionswunden im Sinne stummer chronischer Entzündungen wirken und die körpereigene Abwehra belasten. Solche Dauerbelastungen nennt man "Zahnstörfelder". Dauerbelastungen chronisch-toxischer oder chronisch-entzündlicher Art bringen das schwächste Organ des Organismus in ein Defizit und können dort Krankheitssymptome auslösen. Tote Zähne - eine Belastung für das Immunsystem? pdf >>> Dr. Volker von Baehr - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, 20.03.2013 Devitale Zähne als Trigger systemischer Entzündungserkrankungen? pdf >>> Vorstellung von Studienergebnissen - Dr. Volker von Baehr - IMD-Berlin, 11.02.2015 ► Der Kieferbereich steht über seine Kaufunktion in einer intensiven Wechselbeziehung zum gesamten Stütz- und Bewegungsapparat wie Muskulatur und Gelenke der Wirbelsäule. ► Störungen in der kindlichen Entwicklung des Mundraumes und im Kiefergelenk des Erwachsenen bringen vielfältige orthopädische Probleme mit sich. ► Unbewusste Konfliktprojektion in den Zahnbereich erfordert eine Miteinbeziehung der emotionalen Stress-Situation des Patienten. Wir bieten Ihnen in Focodent unterstützend das Austesten von Bach-Blüten- und Aura- Soma-Mitteln, sowie das MindLINK-Verfahren an." www.mindlinktest.de" LEISTUNGEN: * Resonanz Psychologie: MindLINK TEST >>> * Resonanz Psychologie: PrevenTEST >>> Hunterdon Oral Maxillofacial Surgical Specialists (10.03.2019): "Impacted Wisdom teeth removal animation" Aus: www.youtube.com/watch?v=AqVBtKEOSOUab_channel=HunterdonOral%26MaxillofacialSurgicalSpecialists Platzmangelige Weisheitszähne, 8er, dentes 18-48
![]() 2D-OPTG - Orthopantomogramm - dentale Röntgenaufnahme - 2D-Zahnpanorama-Rö retiniert: jeder Zahn, der nach Abschluss des Wurzelwachstums die Kauebene - Occlusionsebene noch nicht erreicht hat. a. teilretiniert: ein Teil der Zahnkrone ist durch die Schleimhaut durchgebrochen. b. komplett retiniert: der Zahn ist vollständig von Schleimhaut bedeckt. impaktiert: der retinierte Zahn ist vollständig von Knochen umgeben. Zahnverlagerung: eine von der natürlichen Durchbruchsrichtung abweichende Lage des Zahnes.Ist das Wurzelwachstum noch nicht abgeschlossen, so sprechen wir per definitionem von einen Zahnkeim. "Der retinierte Zahn: Als retiniert bezeichnet man einen Zahn, der die Mundschleimhaut [Mukosa] nicht durchbrochen hat und daher keine Kaufunktion besitzt. Störfeldwirksam sind vor allem retinierte Weisheitszähne (Zähne 18, 28, 38, 48). Zahlreiche Herdmedizinische Untersuchungen (Spitzer, Altmann, Hopfer, Sharkow et al.) bringen sie in Verbindung mit HWS-Syndromen, Cephalea, Tinnitus, chronische [odontogene] Tonsillitis, unklarem Leistungsabfall [Fatigue] und Depression bei Jugendlichen. Retinierte Zähne verursachen neurale Störfelder. Bei jedem Wachstumsimpuls drücken sie gegen ihre Umgebung, verursachen Spannung im Gewebe, Schmerzen und Drucknekrosen. Ebenso besteht die Gefahr einer Resorption der distalen Wurzel des 7ers [17, 27, 37, 47]. Folgende Erkrankungen sind häufig mit retinierten Zähnen assoziiert: ⇒ Globusgefühl ("Kloß im Hals") ⇒ Cephalea (Kopfschmerzen) ⇒ Wirbelsäulenbeschwerden (Cervical-, Thoracal-, Lumbalsyndom, Lumboischialgie, SIC Irritation ect.) ⇒Juvenile PcP [Primär chronische Polyarthritis, EORA, LORA] ⇒ Depression ("Verstimmungszustände") Allgemeiner Leistungsabfall [CFS] ⇒ Otalgie (Ohrenschmerzen) ⇒ Trismus ("Kieferklemme") Die häufigsten retinierten Zähne sind neben den 8ern (Weisheitszähne: 18, 28, 38, 48) die Canini (Eckzähne: 13, 23, 33, 43) und der Mesiodens (Odontoid), eine median gelegene, überzählige Zahnanlage zwischen den ersten oberen Incisivi (Schneide- zähnen 11+21; seltener zwischen 31+41; Prävalenz: 0,15 - 1,9%, 2M:1F]. Aus: ÖNR Österreichische Medizinische Gesellschaft für Neuraltherapie und Regulationsforschung: "Neuraltherapie - Arbeitsbuch. Band 1: Grundlagen - Untersuchungstechnik - Störfeld" B Die Zahn-Mund-Kieferregion. Häufige Störfelder des Zahn-Kieferbereichs S.184f FACULTAS 2009 [Meine Ergänzungen] Jörg Blech (b.1966), ein deutscher Wissenschaftsjournalist und Buchautor, schreibt in seinem Artikel "Geheimnis der Gesundheit" Der Spiegel 40/2009, 26.09.2009: www.spiegel.de/ spiegel/print/d-67036870.html) u.a. Folgendes: "Die Schädel, die Prof. Daniel Eric Lieberman [b.1964] (1), 45 und Prof. f. Evolutionsbiologie des Menschen an der Harvard Universität in Cambridge, Massachusetts USA, hervorkramt, stammen aus allen Erdteilen und sind viele hundert Jahre alt... "Sehen Sie nur, wie schön das angeordnet ist" ... "Und die Backenzähne sind auch alle am rechten Platz"... Zahnspangen waren damals noch nicht erfunden, und doch hatten die Besitzer der Schädel erstaunlich gerade Zähne - weil sie bei jeder Mahlzeit noch tüchtig kauten. "Die Kiefer brauchen mechanische Belastung", erklärt Prof. Lieberman. "Nur so können die Kieferknochen ausreichend wachsen und allen Zähnen Platz bieten." In Fütterungsstudien hat Prof. Lieberman diesen Zusammenhang wissenschaftlich nachgewiesen, und zwar an Klippschliefern. Das sind murmeltierähnliche Pflanzenfresser [Wüstenschliefer, Klippdachs], die in Afrika und Westasien beheimatet sind und anatomisch gesehen ihre Nahrung ganz ähnlich wie Menschen mit den Backenzähnen zermalmen. Nun hat Prof. Lieberman heranwachsenden Klippschliefern eine artfremde Kost vorgesetzt: zerkleinerte Äpfel, Karotten und Süßkartoffeln, die er zuvor in der Mikrowelle weich gekocht hatte. Drei Monate lang gab es diesen Fraß, dann vermaß Prof. Lieberman die Schädel der Tiere und stellte fest: Im Unterschied zu Artgenossen, die hartes, weil getrocknetes Obst und Gemüse zu knabbern bekommen hatten, waren die Kiefer der Breifresser kleiner geblieben: um etwa sechs Prozent. Ähnlich gehemmt sei das Wachstum der Kauleisten von Menschen, die sich von Fast Food und industriell aufbereiteten Lebensmitteln ernähren, sagt Prof. Lieberman. Die Betroffenen hätten in der Folge verkümmerte Kiefer und einfach nicht genug Platz für ihre Zähne - die scheinbar übergroßen Beißer schieben sich kreuz und quer in den Mund ..." "Einige kurze anthropologische Hinweise (2) - Wie die aus 3000 Jahren v. Chr. stammenden Unterkiefer (Röntgenbilder) zeigen, hat sich unser Gebiß bis zur jetzigen Zeit breitenmäßig immer mehr reduziert. Der Grund ist vor allem die Zivilisati- onskost, die zunehmende Kaufaulheit, hektische Einnahme der Mahlzeiten usw. Die fehlende Funktion trägt dazu bei, dass der PLATZMANGEL immer größer wird und die Anomalien [Normabweichungen, Unregelmäßigkeiten] sich häufen. (Die Meinungen der "Experten" gehen manchmal stark auseinander.) [Charles Robert] Darwin [1809-1882] kam aufgrund phylogentischer [stammesgeschichtlicher] Betrachtungen zu der Ansicht, "dass der Weisheitszahn über kurz oder lang aus dem menschlichen Kiefer verschwinden wird". Das ist sicher, aber bis dahin wird er noch viel Unheil anrichten, nämlich durch DYSREGULATIONEN des vegetativen Nervensystems. Und diese Dysregulationen nehmen die unwahrscheinlichsten Formen an ... So kann man im Senckenberg-Museum, Frankfurt am Main, in der Abteilung "Menschliche Schädel" sehen und lesen, dass paralell mit der Entwicklung unserer Zivilisation und Technik eine Reduktion der Kiefergröße einhergeht. Schon vor 800.000 bis 50.000 Jahren begann diese Verklei- nerung des Gebisses und der Kauund Nackenmuskulatur, was paralell lief mit der Vergrößerung des Gehirns." (2) (1) Daniel Eric Lieberman et al.: "Effects of food processing on masticatory strain and craniofacial growth in a retrognathic face." Journal of Human Evolution 46 (2004) 655-677 (und von mir persönlich ergänzt!) (2) Ernesto Adler: "Störfeld und Herd im Trigeminusbereich - Ihre Bedeutung für die ärztliche und zahnärztliche Praxis" XXII. Anhang zur 5. erweiterten Auflage: Weisheitszahn - Unglückszahn, S.337, Gesellschaft für Ganzheitliche Medizin, 5. erweiterte Auflage 2004 (1973)
Weisheitszahn - 3.Molar - 8er - 18, 28, 38, 48 - Unglückszahn? "Die Hauptschwierigkeit liegt darin, dass die impaktierten Weisheitszähne nicht schmerzen, denn die allgemeine Meinung ist, dass ein Herd oder Störfeld schmerzen muss; da nun die wenigsten überhaupt wissen, dass sie solche Zähne besitzen, gestaltet sich das Thema schwieriger. "Total abgelehnt werden muss - außer bei sichtbarer Zerstörung - aber die Extraktion der davor stehenden Zähne (2.Molaren). Der Weisheitszahn jedoch, der dann normalerweise "umkippt", muss auch entfernt werden, weil er andernfalls zum Störfeld wird oder weil es sogar zu einer schlechten Okklusion mit Störungen im Kiefergelenk kommt (mögliche kieferorthopädische Korrekturen sind natürlich ausgenommen). Je früher die Extraktion vorgenommen wird, desto besser und "härter" wird die Ossifikation hinter dem 2.Molaren. Vergleichen wir nun die Kiefer-Röntgenaufnahmen nur bis 3000 Jahre v. Chr. (Anthropologisches Institut München, Dr. A. Sollmann), so sehen wir, dass zwischen Weisheitszahn und aufsteigen- dem Ast ein Raum besteht, der noch für einen anderen Zahn Platz hätte, während heute bei fast allen Kiefern der Weisheitszahn, auch der normal gewachsene, schon selbst am oder im aufsteigenden (UK-) Ast steht. Dieser Faktor ist es aber nicht allein, sondern durch diese "Verschiebung" nähern sich die Zähne immer mehr der Kurve, die der Mandibularkanal (N.V3) in dieser Region beschreibt, mit anderen Worten, die Zahnwurzeln befinden sich dicht an demselben." Aus: Ernesto Adler: "Störfeld und Herd im Trigeminusbereich - Ihre Bedeutung für die ärztliche & zahnärztliche Praxis" Gesellschaft für Ganzheitliche Medizin 5. erweiterte Auflage 2004 (1973) Grenzen der Röntgendiagnostik in der Zahnmedizin "Grundsätzliche und bekannte Einschränkungen der zweidimensionalen Übersichts-Röntgenaufnahmen - 2D-OPTG sind bekannt: Belegt sind die Einschränkungen einer 2D-OPG hinsichtlich zahlreicher Parameter: apikale Veränderungen können in Panorama- schichtaufnahmen nicht sicher beurteilt werden, 34% werden nicht erkannt; Endodontologen übersehen in Panoramaschichtaufnahmen in 40% der Zähne mindestens einen Wurzelkanal. Somit sind ein Drittel bis die Hälfte aller 2D-OPG für die zahnärztliche Diagnostik nicht hinreichend aussagekräftig [1a]. Es gibt eine nicht zu überblickende Zahl an wissenschaftlichen Publikationen zur Problematik der Röntgendiagnostik, die sämtlich zeigen, dass auch die allgmein verwendeten periapikalen Röntgenbilder (PA) zur Beurteilung des medizinischen Erfolgs einer [Wurzelfüllung-] WF- Behandlung nicht geeignet sind: Sie sind zweidimensional und geben möglicherweise keine relevanten Informationen in den [senkrecht-rechtwinkeligen] orthogonalen Ebenen [1b]. In zahnmedizinischen Praxen wird in aller Regel die Struktur des [Kieferknochens] KKs anhand von 2D-OPG beurteilt, mit ausgezeichneten Ergebnissen bei kortikalen Schäden. Wie gezeigt werden konnte, sind allerdings erhebliche Einschränkungen bei der Beurteilung des spongiösen [medullären] Knochens zu berücksichtigen [1c]. Trotz der jüngsten Fortschritte in der digitalen Röntgen Technik [Digitales 2D-OPG] mit verbesserter Bildgebung bleiben die Einschränkungen der Darstellung in spongiösem [medullärem] Knochen erhalten [1d]. Fettig-degenerative Osteolysen des KK und ihre Darstellung im Röntgen - FDOK/NICO FDOK/NICO [ICD-10: M87.0 aseptische Knochennekrose, K10.2 Kieferostitis ] zeichnet sich durch Fehlen typischer Entzündungszeichen, Auflösung der knöchernen Strukturen und Ausbildung von Hohlräumen im KK [medullären/spongiösen Kieferknochen] aus, sowie durch [ischämisch-dystrophes] fettig degeneriertes erweichtes Gewebe innerhalb des KK-Medullarraumes. Sie sind nicht mit einer klassichen Osteomyelitis zu verwecheseln. Für diese Phänomene, deren Ätiologie bislang wenig bekann ist [2a] beschreiben Bouquot/Roberts das Problem der radiographischen Darstellung der "unsichtbaren Osteomyelitis" und damit praktisch die Beschränkung jeder FDOK Diagnose: Die radiographischen Erscheinungsbilder können demnach so subtil sein, dass sie ohne beträchtliche diagnostische Erfahrung praktisch nicht auszumachen sind [2b]. Zur Verkennung der FDOK/NICO als pathologische und pathogenetische Strukturveränderung des KK [medullären Kieferknochens] trägt diese Problematik der Rö-Darstellung bei. Auch andere Autoren weisen darauf hin, dass eine deutliche Diskrepanz zwischen neutralen Röntgenbefunden und dem strukturell auffälligen Zustand des KK [medullären Kieferknochens] besteht [2c]." Aus: Johann Lechner, Jerry Elmer Bouquot, Volker von Baehr: "Histologie und Immunologie der kavitätenbildenden Osteolysen des Kieferknochens. Orale und systemische Manifestation einer Maxillo-Mandibulären Osteoimmunologie. Pathomechanismus chronischer Entzündungserkrankugnen" 8. Kritische Betrachtung zur Röntgendiagnose der FDOK/NICO, 8.1 Grenzen der Röntgendiagnostik der fettig-degenerativen Osteolysen [FDOK/NICO], 8.1.1 Grenzen der Röntgendiagnostik in der Zahnmedizin, S.263, 8.1.2 Fettig-degenerative Osteolysen des KK und ihre Darstellung im Röntgen, S.263f. "... die erste Arbeit, die die Aussagekraft von zahnärztlichen 2D-OPG im Hinblick auf kavitäten- bildende FDOK [NICO] im KK [medullären Kieferknochen] mit [patho-]histologischen Befunden, TAU [Transalveolären Ultraschall] Messungen der Knochendichte [des KK] und mit Laboranalysen von Immunbotenstoffen [Zytokinen, Chemokinen, Interleukinen: RANTES, FGF-2, IL-1RA, MCP-1 ect.] überprüft.", S.281], Band II, 1. Auflage 2015 MDV Maristen Druck u.Verlag Furth ISBN 978-3-931351-30-4 Johann Lechner: "NICO - Ist fehlende röntgenologische Evidenz Beweis fehlender klinischer Existenz?" pdf >>> ZWR - Das Deutsche Zahnärzteblatt 2010; 119 (10) Johann Lechner, Volker von Baehr: "RANTES and fibroblast growth factor 2 [FGF-2] in jawbone cavitations: triggers for systemic disease?" Int J Gen Med. 2013 Apr 22;6:277-90 E. Cotti et al.: "A new technique for the study of periapical bone lesions: ultrasound real time imaging" Int Endod J. 2002 Feb;35(2):148-52 [1a] Prof. Dr. Axel Bumann: "Der aktuelle Stand bildgebender Verfahren" Wissenschaft und Fortbildung BZV 2009:59-63 [1b] S. Patel et al.: "Detection of periapical bone defects in human jaws using cone beam computed tomography [3D-DVT] and intraoral radiography" Int Endod J. 2009 Jun;42(6):507-15 [1c] G.M. Ardran: "Bone destruction not demonstrable by radiography" Br J Radiol. 1951 Feb;24(278):107-9 I.B. Bender, S. Seltzer: "Roentgenographic and direct observation of experimental lesions in bone" I. and II. 1961. J Endod. 2003 Nov;29(11):707-12; discussion 701 E.J. Ratner et al.: "Jawbone cavities and trigeminal and atypical facial neuralgias" Oral Surg Oral Med Oral Pathol. 1979 Jul;48(1):3-20 E.J. Ratner et al.: "Alveolar cavitational osteopathosis. Manifestations of an infectious process and its implication in the causation of chronic pain" J Periodontol. 1986 Oct;57(10):593-603 W.E. Shankland 2nd.: "Craniofacial pain syndromes that mimic temporomandibular joint disorders" Ann Acad Med Singapore. 1995 Jan;24(1):83-112 W.E. Shankland 2nd.: "Osteocavitation lesions (Ratner bone cavities): frequently misdiagnosed as trigeminal neuralgia--a case report" Cranio. 1993 Jul;11(3):232-6; discussion 235-6 [1d] George Fortune Brodrick Birchwood: "Osteoporotic bone" In: "Understanding osteoporosis and its treatment: a guide for physicians and their patients" New York: The Parthenon Publishing Group; 1996: 8-11 [2a] R. Dotti, D.M. Müller, A. Benini: "Klinik, Ätiologie, Pathogenese, Diagnostik und Therapie der aseptischen Knochennekrosen - eine aktuelle Literaturanalyse" (Clinical appearance, etiology, pathogenesis, diagnosis and treatment of avascular bone necrosis - review of present literature) Praxis (Bern 1994). 2002 Jan 30;91(5):163-76 [2b] J.A. Bouquot, A.M. Roberts: "NICO (neuralgia-inducing cavitational osteonecrosis): radiographic appearance of the "invisible" osteomyelitis" Oral surg Oral Med Oral Pathol 1992;74:600 [2c] S.F. Schwartz, J.K. Foster Jr.: "Roentgenographic interpretation of experimentally produced bony lesions" Oral Surg Oral Med Oral Pathol. 1971 Oct;32(4):606-12 Die röntgenologisch unerkannten Osteolysen des Kieferknochens NICO/FDOK - chronische Kieferostitis "Bedenkt man die verbreitete Praxis der Zahnextraktion, die den Zahn entfernt, die "offene" Alveole aber unversorgt und ungereinigt lässt und rechnet man dazu noch die nicht geheilten Extraktions- und Operationswunden im Bereich der Weisheitszähne, dann sollte es nicht verwundern, wenn nach den akuten Schmerzen, die diese nach sich ziehen chronisch-unterschwellige Prozesse im Kiefer verbleiben, die sich der Aufmerksamkeit der Zahnärzte bislang entziehen konnten. Und zieht man noch die Nichtanlagen eines offensichtlich in vielen Fällen von der Natur her vorgesehenen "9-er" Zahnes dazu und bedenkt den bislang für die Wissen- schaft unerklärlichen Widerspruch, dass Bisphosphonate überall im Körper für festeren Knochen sorgen, aber im Kiefer [1] diesen auflösen, so scheinen diese NICO/FDOK-Osteolysen mehr Zuwendung zu verdienen." Aus: Dr. Johann Lechner München: "Kavitäten bildende Osteolysen des Kieferknochens. Systemisch-ganzheitliche Wirkungen der aseptischen Osteonekrosen "Kieferostitis" und "NICO" im Kiefer. Dokumentation und Einführung in eine immunbiologisch und kieferchirurgisch erweiterte Therapie chronischer Krankheiten" 2.Osteolysen des Kieferknochens - Stimmen Röntgenbild, Struktur und Funktion immer überein? S.33, 1. Auflage 2011 MDV Maristen Druck u. Verlag Furth [1] "Osteonekrosen des Kiefers unter Bisphosphonaten" Deutsches Ärzteblatt, Jg. 101, Heft 31-32, 02.08.2004 S.L. Ruggiero et al.: "Osteonecrosis of the jawsassociated with the use of bisphosphonates: a review of 63 cases" J Oral MaxillofacSurg 2004; 62: 527-534 H.C. Schwartz: "Osteonecrosis and bisphosphonates: correlation versus causation" J Oral Maxillofac Surg 2004; 62: 763-764 G.D. Carter, A.N. Goss: "Bisphosphonates and avascular necrosis of the jaws" Aust Dent J 2003; 48: 268 R.E. Marx: "Pamidronate (Aredia) and zoledronate (Zometa) induced avascularnecrosis of the jaws: a growing epidemic" J Oral Maxillofac Surg 2003; 61: 1115-1117 www.prostatakrebse.de/informationen/html/nw_osteonekrose.html 2012 ![]() 2D-Digitale OPTG - 2D-Digitales Orthopantomogramm - 2D-digitale dentale Rö-Aufnahme - 2D-digitales Zahnpanorama-Rö Männlicher Patient, geb.1990, mit teilretinierten Zähnen 38 u. 48 (UK) und retiniert-impaktierten Zähnen 18 u. 28 (OK) "Wenn ein Weisheitszahn aus Platzmangel nur teilweise durchgebrochen ist und sich das Zahnfleisch an dieser Stelle immer wieder entzündet oder wenn sich vielleicht sogar bereits eine "dicke Backe" gebildet hat, muss dieser chronische Entzündungsbezirk entfernt werden. Auch ein Weisheitszahn, der noch im Kiefer liegt, noch gar nicht durchgebrochen ist und somit auch keine Pforte für bakterielle Infektionen aus dem Mundraum ist, kann ein Störfeld sein. Für den Organismus ist der Sollzustand der voll durchgebrochene Zahn. Kann ein Zahn, aus welchem Grund auch immer, nicht durchbrechen und bleibt im Kiefer liegen, reagiert der Körper so, als wäre dieser Zahn ein Fremdkörper, und versucht, diesen zu eliminieren. Dies geschieht in der Regel über eine chronische Entzündungsreaktion, die die Eigenregulation belastet und den Allgemeinzustand verschlechtert, sodass sich um diesen Zahn Zysten bilden können. Vom Standpunkt der energetischen Beziehung aus betrachtet, liegt der Weisheitszahn auf dem Herz-/Dünndarm-Funktionskreis. Dies könnte eine Erklärung dafür sein, warum aufgrund von verlagerten Weisheitszähnen symptomatisch therapieresistente und schulmedizinisch nicht erklärbare Herzprobleme wie z.B. Herzrhythmusstörungen auftreten. Ein gesundes Herz ist jedoch (nicht nur) für einen Sportler die Basis eines funktionstüchtigen und leistungsfähigen Kreislaufs. Als Zahnärzte müssen wir uns bewusst sein, dass ein nicht unerheblicher Belastungsfaktor auch von den Zähnen und von zahnärztlichen Werkstoffen ausgehen kann... Entsprechend der ganzheitlich-systemischen Wirkung unter- scheidet die ganzheitliche Zahnmedizin die chronisch-entzündlichen Störfaktoren und die chronisch-toxischen Störfaktoren als Hindernisse der Selbstheilung... Letztere... die Umwelt-ZahnMedizin... ist die Medizin von Schadstoffbelastungen aus zahnärztlichen Werkstoffen. Im Gegensatz zu diesen exogenen Störfeldern mit ihrer allergischen und vor allem chronisch-toxischen Problematik stehen bei den endogenen Störfeldern die chronisch-degenerativen (Dauer-) Entzündungen der Zahnstörfelder im Vordergrund. Das Erkennen und die Wertung beider Arten von Störfeldern sind insbesondere bei der Therapie von chronisch Kranken wichtig. Die Kenntnis der umwelt-zahnmedizinischen Problematik und der chronisch-degenerativen Entzündungen gehören zum Basiswissen jedes qualifizierten ganzheitlichen Therapeuten ... denn das Heer der chronisch Kranken steigt rapide, und mit der üblichen, rein Symptom orientierten Suppressionstherapie ist dem chronisch Kranken in vielen Fällen nicht wirklich und dauerhaft geholfen." Aus: Karlheinz Graf: "Störfeld Zahn. Der Einfluss von Zähnen und zahnärztlichen Werkstoffen auf die Gesundheit" Kapitel 6.3.1 Sportmedizinisch relevante Störfelder, S.184f und im Vorwort, S.IX. URBAN FISCHER 2010 "Waren früher vereinzelt noch Eckzähne (13,23,33,43) im Knochen stecken geblieben (vor Zorn - siehe Emotionen des Gallenmeridians) oder kümmerliche Zweier (12,22,32,42) durchgebrochen (klein vor Schreck und Angst - siehe Emotionen des Blasenmeridians), so treten diese Probleme derzeit absolut in den Hintergrund. Ganz im Trend liegt heute der Zahn der Weisheit (18,28,38,48), ob retiniert, impaktiert oder schon gar nicht mehr angelegt. Es wäre einfach, in solchen Fällen ausschließlich biologische Gründe zu betrachten, wobei Vererbung, Tendenz zu Längenwachstum, Minder- und Mangelernährung sicher eine Rolle spielen. Die persönliche Art des Patienten, sein individuelles Schicksal und seine geografische und familiäre Herkunft spielen ebenfalls eine Rolle. Doch was in meinen Augen besondere Aufmerksamkeit verdient, ist die zunehmende Vermassung der Menschheit und das entsprechend riesige Potential dieses morphogenetischen Feldes. Als Zahnärzte sind wir Zeitzeugen einer galoppierenden Evolution, die kein Ende nimmt. Nun sind die Weisheitszähne dem Feuerelement zugeordnet und gehören zum Herzmeridian, der emotionale Werte beinhaltet wie Selbstwert, Achtung oder Liebe. Die massive Tendenz zu Nichtanlagen, zumindest die zunehmende Zurück- haltung und Verlagerung der Achter, findet sein Gegenstück in der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung. Das Herz, das Gefühl oder wie sie es nennen mögen, wird nicht mehr gebraucht, daher ist Platz für vermeintlich Wichtigeres. Dass der Retromolarbereich - (regg. 19,29,39,49, "Reunion aller 12 Meridiane") - die Funktion und Aufgabe des Weisheitszahnes übernimmt, damit nach hinten und kranial verlagert, bedeutet, dass Herz und Hirn im übertragenen Sinn quasi zwangsweise zusammenkommen. Und entsprechende Kommunikationsstörungen finden wir allenthalben sogar in der schulmedizinischen Fachpresse (Cranio-mandibuläre Dysfunktion, Bruxismus und wie sonst noch)." Aus: Christoph Schnurrer: "Der Mund ist das Tor zur Seele", Teil 9: Zahn - Nichtanlagen S.30,31 COMED Nr.06/2010 "Schon Dr. Arno H. Sollmann (FA f. Orthopädie, München) [1] hat 1966 in der Zeitschrift "Medizinische Klinik" (Nr.2, 51-54,1966) die Arbeit "Kieferwinkel und vertebragene Krankheiten" veröffentlicht und beschrieb, dass der Kieferwinkel und vertebragene (von der Wirbelsäule kommende) Krankheiten in engem Zusammenhang stehen. So können pathogene Prozesse im Bereich des Weisheitszahnes eine so genannte "Herdvergiftung" erzeugen, die dann seitenidentisch Rückenleiden erzeugen kann. Wirbelsäulenerkrankungen haben ebenfalls oftmals den Weisheitszahn als eigentlichen Urheber, vor allem, wenn sich in dessen Bereich osteolytische Prozesse abspielen. "Sollmann blickt auf ein Kollektiv von über 1.000 kiefer- chirurgisch im 9-er/Kieferwinkelgebiet sanierten Patienten zurück. Operativ-makroskopisch zeigte sich stets eine "echte abkaterielle, geruchlose, ölig-degenerative Ostitis = FDOK. Er setzt die "osteolytischen Herde im Retromolarraum" kausal-pathogenetisch in Bezug zu Nervenwurzelerkrankungen im gesamten Bereich der Wirbelsäule [2,1]" So ist hier z.B. eine Ostitis häufig die milieubestimmende und vorbereitende Ursache für einen Bandscheibenvorfall. Andererseits gibt es nach einer englischen Studie keinen Herzinfarkt ohne ein abgelaufenes Weisheitszahngeschehen. Ein Störfeld in dem Bereich kann aber ebenso für eine massive Dünndarmproblematik stehen. Es ist also äußerst wichtig, einen Herd in größeren Zusammenhängen zu sehen, um nicht zu vergessen, ein verstecktes Krankheitsbild in der Anamnese zu enttarnen. Hieraus versteht sich, dass man immer daran denken muss, dass ein Herd, egal, ob ein Zahn noch vorhanden ist oder nicht oder schon gezogen wurde (!!!), dass ein Herd der aus einem osteolytischen Prozess (FDOK = NICO) besteht, nur operativ entfernt werden kann. Dies kann sofortigen Therapieerfolg bringen und eine dauerhafte erfolgreiche Ausheilung verursachen. Der Nobelpreisträger (1935) Hans Spemann (1869- 1941) berichtete in seinem Festvortrag 1935 in Stockholm, dass entwicklungsgeschichtliche Zusammenhänge bestehen, die in die neurovegetativen Zusammenhänge des menschlichen Kieferwinkels mit einer fernen Organ- wirkung hineinpassen. Auch schon vor dieser Zeit war und ist bekannt, dass alles im Organismus sich in einer ständigen vegetativ gesteuerten Unruhe befindet. Die alten Griechen beschrieben dies mit "παντα ρει" - panta rhei, alles fließt, alles ist in stetigen Fluss. Dies bedeutet für den Kieferknochen, dass er in stetiger Bewegung ist und er somit die Zähne ebenfalls in Bewegung hält." Aus: Prof. Prof. h.c. Dr. med. dent. Werner Becker (b.1942), Niehler Damm 275, D- 50735 Köln-Niehl www.prof-becker-koeln.de/Publikationen-3.html, www.bnz.de [1] Arno H. Sollmann: Kieferwinkel und vertebragene Krankheiten. Med. Klinik, 61. Jg., Nr. 2, 51-54 (1966) Arno H. Sollmann: Craniocaudale Herdbeziehung im Organismus. Erfahrungsheilkunde 20 (1971) 7 Arno H. Sollmann, M Trapp-Kolb: Die Osteolyse des Kieferwinkels und ihre kausal-pathogenetische Bedeutung für wirbelsäulenbedingte Nervenwurzelerkrankungen" München; Med Welt Nr.29; 1622-1624 [2] Johann Lechner, Jerry Elmer Bouquot, Volker von Baehr: "Histologie und Immunologie der kavitätenbildenden Osteolysen des Kieferknochens. Orale und systemische Manifestation einer Maxillo-Mandibulären Osteoimmunologie. Pathomechanismus chronischer Entzündungserkrankugnen" 3. Histologie des Kieferknochens. 3.3 Ischämisch er- krankter Kieferknochen - Diagnostische Begriffe und Kriterien. 3.3.3 Fettige Degeneration. d) Öl-Zysten bei Nekrose im Markraum, S.68, Band II, 1. Auflage 2015 MDV Maristen Druck u.Verlag Furth ISBN 978-3-931351-30-4 Johann Lechner, Jerry E. Bouquot: "Maxillo-Mandibuläre Osteoimmunologie der Kavitätenbildenden Osteolysen - Orale und systemische Manifestationen pathogenetischer RANTES/CCL5 Signalexpression - Maxillo-mandibuläre Pathomechanismen chronisch-systemischer Entzündungserkrankungen" Band III, 1. Auflage 2017 MDV Maristen Druck Verlag Furth ISBN 978-3-931351-35-9 Weisheitszahn-Probleme OPTI DENT SUISSE: www.optimale-zahnbehandlung.ch/index.php/zahn/zahngebiss?start=21 www.optimale-zahnbehandlung.ch/index.php/zahn/zahnprobleme?start=28 Wurzelbehandelte Zähne - sog. "Tote" Zähne ENDODONTIE WF Wurzel-Füllung - WFZ Zähne ![]() Wurzelbehandelte Backen-/ Stockzähne/Molare "Die Wurzelbehandlung - State of the Art in der Therapie einer irreversiblen Pulpitis. Die Wurzelbehandlung stellt keine ursächliche [kausale] Therapie dar. Es wird der Versuch unternommen, einen geschädigten Zahn für eine gewisse Zeit symptomfrei im Mund zu erhalten. Die Behandlung besteht in einer Pulpenexstirpation ["Ausräumung der Pulpa"] in Lokalanästhesie. Bei den Molaren [Stockzähnen] wird okklusal trepaniert, bei den Incisivi [Schneidezähnen] palatinal oder lingual. Der Wurzelkanal wird auf- bereitet und nach Desinfektion bis zum Apex [Wurzelspitze] möglichst dicht mit Wurzelfüllmaterial gefüllt. Wurzelgefüllte Zähne weisen folgende Merkmale auf: ⇒ dunkle Verfärbung (nach längerer Verweildauer) ⇒ okklusales Bohrloch bei Kronen ⇒ radiologisch: röntgendichte Wurzelfüllung Auch eine lege artis durchgeführte Wurzelbehandlung stellt ein potentielles Störfeld dar. In den [Zahnbein-] Dentinkanälchen verbleiben große Mengen von Detritus [1], der in den umgebenden Knochen diffundiert und dort eine chronische Entzündungsreaktion ["silent inflammation", NICO, FDOK] verursacht und unterhält. Wenn der Patient auf die Zahnerhaltung [durch Wurzelbehandlung] besteht, sollte er über den Umstand aufgeklärt werden, dass damit eine "chronische Entzündung" im Körper belassen wird, die gesundheitliche ["systemische"] Risiken in sich birgt. ..." Aus: ÖNR Österreichische Medizinische Gesellschaft für Neuraltherapie und Regulationsforschung: "Neuraltherapie - Arbeitsbuch" Band 1: "Grundlagen - Untersuchungstechnik - Störfeld" B Die Zahn-Mund-Kieferregion. Häufige Störfelder des Zahn-Kieferbereichs, S.184f FACULTAS 2009 [Meine Ergänzungen] [1] Als Detritus bezeichnet man die Gesamtheit der nach einer Gewebenekrose verbleibenden, durch Autolyse nicht weiter abbaubaren zellulären Zerfallsprodukte ["minderwertige Eiweiß- Zerfallsprodukte], die beispielsweise den Inhalt von Abszessen oder Pseudozysten bilden. Aus: http://flexikon.doccheck.com/de/Detritus ![]() "Sofortimplantat versus Wurzelfüllung" Biohealth Munich (ehem. Praxisklinik Dr. Lechner): Teil 1/5 (03/2017) "Eine immunologisch toxikologische Alternative: Das keramische Sofortimplantat. Der lokal-toxikologische Aspekt eines wurzellbehandelten Zahnes: Millionen von Zähnen werden jedes Jahr wurzelgefüllt. Die Wurzelfüllung eines entzündeten oder abgestorbenen Zahnes ist eine anerkannte und weit verbreitete Maßnahme in der Zahnmedizin. Es gibt jedoch einige Aspekte, die die Wurzelfüllungen kritisch erscheinen lassen. DDr. Johann Lechner (Praxisklinik Ganzheitliche Zahnheilkunde, München) stellt in dieser Vortragsreihe eine Alternative zur Wurzelfüllung vor und deren Vorteile. DDr. Lechner veranschaulicht die Problematik der Schwefelwasserstoffbildenden Bakterien, die sich unter den wurzelgefüllten Zähnen bilden können. Diese freigesetzten Toxine können mit dem Schnelltest OroTox® nachgewiesen werden. Dabei kann es sich auch um optisch einwandfreie und auch röntgenologisch keiner Intervention bedürfender Zähne handeln. Im Rahmen eines ganzheitlich zahnmedizinischen Aspektes wird es interessant, wenn diese lokalen Toxine aus einem einzelnen Zahn in Relation gesetzt werden können zu wichtigen Stoffwechselprozessen des Gesamtkörpers." Aus: Teil 1: www.youtube.com/watch?v=23QAzazlKXAab_channel=PraxisDr.Lechner (10.03.2017) Abb. oben aus: Teil 2: www.youtube.com/watch?v=xhB_Vt9Zo6Uab_channel=PraxisDr.Lechner (10.03.2017) Das Testverfahren nach Prof. Dr. Boyd Haley (USA) vorgestellt, bei dem die Zahntoxine extrahiert werden. Ein Autoradiogramm (Enzymhemmungen/ Pyruvat-Kinase) veranschaulicht dieses Testverfahren. DDr. Lechner weist auf die Maladaption hin, sobald der kompensatorische Schwellenwert überschritten ist. Krankheiten wie das chronische Erschöpfungssyndrom können eine Folge einer Überbelastung des Körpers mit Zahntoxinen sein. Aus: Teil 3: www.youtube.com/watch?v=myTAzYDQmX0ab_channel=PraxisDr.Lechner DDr. Johann Lechner geht auf den immunologisch-sensibilisierenden Aspekt eines wurzelgefüllten Zahnes ein: Anhand eines 2.Patientenbeispiels wird gezeigt, wie die klinisch relevante Bremse des Immunsystems ausgeglichen wird, indem einige wurzelgefüllte Zähne mit einem zu hohen Zahntoxinwert entfernt wurden. Diese Arbeit wurde 2015 im International Journal of General Medicine veröffentlicht und im PubMed indexiert und genügt somit wissenschaftlichen Ansprüchen. Aus: Teil 4: www.youtube.com/watch?v=aDZWtQNICOAab_channel=PraxisDr.Lechner Der immunologisch inflammatorische Aspekt eines wurzelgefüllten Zahnes: Dr. Dr. Lechner weist erneut auf die Diskrepanz hin zwischen völlig unauffälligen Röntgenbildern und dem tatsächlichen Zustand wurzelgefüllter Zähne. In diesem Patientenbeispiel stellt sich heraus, dass nach der Extraktion des toxologisch belasteten Zahnes, eine massive Degeneration des Kiefernknochens bereits fortgeschritten ist. Eine Unter- suchung der Entzündungsbotenstoffe in diesem degenerierten Gewebe ergab, dass v.a. nur der Wert des Chemokins RANTES bzw. CCL-5 erhöht war. Dieser Botenstoff bewirkt jedoch, das [systemische] Entzündungen in anderen Organen des Körpers gefördert werden. Des Weiteren werden mögliche Folgekrankheiten bei einem konstant überexprimierten RANTES/CCL5-Spiegel genannt. Im 5.Teil des Vortrags geht es um Fälle aus der Praxis: Extraktion der wurzelgefüllten, toxischen Zähne und anschließende Sofortimplantation von Keramikimplantaten. Eine Gegenüberstellung der Interferon-Gamma und Interleukin-10 Werte (Vorher/Nachher) zeigt, dass die chronische Irritation des Immunsystems durch die vorher anwesenden Zahntoxine vollständig kompensiert werden, wenn diese Zähne entfernt und mit keramischen Sofortimplantaten ersetzt werden. Anschließend wird eine Zusammenfassung dieses Vortrags gegeben und die daraus abgeleiteten Feststellungen. Aus: Teil 5: www.youtube.com/watch?v=KIVnU4Co7D0ab_channel=PraxisDr.Lechner Endodontie aus Sicht der Umwelt-Zahnmedizin >>> Dr.med.dent. Lutz Höhne - ZWR - Das Deutsche Zahnärzteblatt 2010 Das Toxische Schock-Syndrom: Beispiel einer verzögerten Fokalinfektion aus wurzelgefülltem Zahn >>> Dr.med.dent. Johann Lechner Praxisklinik Ganzheitliche ZahnMedizin München CO.med September 2016 Robert J. Kulacz (DDS), Thomas E. Levy (b.1953, US-amerikanischer Kardiologe, MD, JD): 1. "The Roots of Disease - Connecting Dentistry Medicine" Xlibris Corporation 2002 2. "The Toxic Tooth - How a root canal could be making you sick" with a Foreword by: Boyd E.Haley, PhD, Medfox Publishing; 1 edition 2014 http://peakenergy.com/index.html "Zahnherde und Endodontieversager - "Wurzelfüllungsversager" - entstehen meistens durch bakterielle Infektionen mit gramnegativen Anaerobiern. Der modernen zahnärztlichen Endodontie ["Lehre vom Zahninneren", "Erkrankungen des Pulpa-Dentin-Komplexes und des periapikalen Gewebes"] ist das Problem der Bakterienansiedlung in den Tubuli [Dentinkanälchen ] wurzelgefüllter Zähne (WFZ) bewusst und es werden ständig neue Verfahren entwickelt, um diese Gefahren zu minimieren. Das histologische Bild zeigt deutlich die Situation: Zerfallendes Eiweiß [Protein] löst akute Entzündungsprozesse mit erhöhten TNF-α Spiegeln aus, chronisch entstehen flüchtige Schwefelwasserstoffverbindungen und biogene Amine [Mercaptane, Thioether, Cadaverine], die Immunreaktionen stimulieren. Zur Klärung eines möglichen Zusammenhangs zwischen Zahntoxinen aus WFZ [Mercaptane, Thioether, Cadaverine] und der Initiierung einer chronischen Entzündungsreaktion, stellt das IMD-Berlin - www.inflammatio.de - die Effektorzelltypisierung auf Mercaptane und Thioether als Testverfahren [1a] bereit. Bei dieser nicht Erreger-bedingten spezifischen Effektorzelltypisierung auf Mercaptane und Thioether werden Lymphozyten des Patienten mit einer geeigneten Dosis der Toxine [Mercaptane, Thioether] stimuliert und nach 24 Stunden die Zytokine [TH1-] INF-γ und [TH2-Treg-] IL-10 im Kulturüberstand bestimmt. Positive Reaktionen im Vergleich zu einem nicht stimulierten Kontrollansatz sprechen für das Vorliegen einer Sensibilisierung. In diesem Fall ist damit zu rechnen, dass es auch im Organismus bei Kontakt zu diesen Substanzen zu Entzündungsreaktionen kommt, da die Typ IV-Immunreaktion [n.Coombs u. Gell] auf die modifizierten Eiweiße [Mercaptane, Thioether] als Ursache eines chronischen Entzündungsherdes anzusehen ist ... Die Effektorzelltypisierung [TH1-INF-γ, TH2 Treg-IL-10] im Labor kann damit durch Zahntoxine verursachte Immunaktivierungen und Immunfehlfunktionen abklären ... [1a] Sensibilisierung auf Mercaptane Thioether - Herddiagnostik bei wurzelgefüllten Zähnen und lokalen Entzündungsprozessen www.inflammatio.de/fachbeitraege/umwelt-zahnmedizin/endodontie , Warum Labordiagnostik in der Zahnmedizin? www.imd-berlin.de/ spezielle-kompetenzen/zahnmedizin?sword_list%5B0%5D=mercaptane&no_cache=1 , Sensibilisierung auf Mercaptane und Thioether www.imd-berlin.de/spezielle-kompetenzen/zahnmedizin/sensibilisierung-auf-mercaptane-und-thioether?sword_list%5B0%5D =mercaptane&no_cache=1 ![]() Abb. 7.2-9: Verteilung auf systemisch-immunologische Krankheitsbilder bei 182 Merc/Thio sensibilisierten Patienten Die Ergebnisse der Merc/Thio-Sensibilisierungstests [2011/12] zeigen, dass 50% der Patienten [n=177] unseres Kollektivs [n=354] mit WFZ entzündlich förderndes oder lakonisch dämpfendes Immunverhalten aufweisen. Diese Feststellung ist klinisch relevant: Bei den 182 Patienten mit WZF und Sensibilisierung auf Merc/Thio zeigt Abb. 7.2-9 die Verteilung auf systemisch-immunologische Krankheitsbilder. Wegen dieses Zusammenhangs scheint eine Überprüfung auf potenzielle immunologische Sensibilisierungs- reaktionen bei jedem Patienten mit WFZ unter systemischen Aspekten angezeigt, denn bei jedem zweiten Patienten mit Tumoren, Rheumaerkrankung, neurodegenerativen Erkrankungen, Immunschwäche und Infektanfälligkeit sowie atypischem Gesichtsschmerz liegt eine immunologische Beeinträchtigung durch [WurzelFüllungsZähne] WFZ vor ... Vier hypothetische Osteo-immunologische Szenarien um einen WFZ Gegenüber einem Befund während oder kurzfristig nach einer WF [Wurzelfüllung] kommen mittel- und längerfristig mehrere veränderte Situationen zytokingesteuerter Signalgebung im Kiefer und im Körper in Betracht. a) Im Kiefer des mit WF zu versorgenden Zahnes befindet sich häufig eine apikale Entzündung; diese ist akut und lokal begrenzt und ist deshalb meist ohne systemische Wirkung. Auch Mikro- verletzungen durch die instrumentelle [Wurzel-] Kanalaufbereitung und Einimpfungen bakteriell [kontaminierten] verseuchten Materials in den periapikalen Knochen ist möglich. b) Auch auf die xenobiotischen Wurzelfüllungen reagiert der periradikuläre Knochen mit erhöhter Expression von inflammatorischen Zytokinen. Huang et al. [2005] finden, dass alle gängig verwendeten Materialien bei Kontakt zu Expression von inflammatorischen Zytokinen aus kultivierten Knochen Zellen führen. c) Diese akute Entzündungs- und Schmerzsituation spiegelt sich in einer Erhöhung von Akutzytokinen wie IFN-γ und TNF-α in Phase 1 einer WF [Wurzelfüllung] wieder (siehe Abb. 7.2-12) ![]() Interpretation einer erfolgreichen Phase 1 einer WF für den Kliniker: Hier liegt nach Abklingen der Akutsituation eine gelungene WF vor, ohne langfristige systemische Auswirkungen, entweder über immunologische Sensibilisierung auf [TH1-] INF-γ und/oder [TH2-Treg-] IL-10. Auch die lokale Situation im Kieferknochen erfordert keine weitere Behandlung. Die Röntgenkontrolle ist unauffällig. d) In einer zeitlich weiterlaufenden Phase 2 kann das Immunsystem durch die entstehenden biogenen Amine Thioether (Thio) und Mercaptan (Merc) im WFZ weiter negativ stimuliert werden, indem verstärkt IFN-γ und/oder IL-10 gebildet werden. (siehe Abb. 7.2-13) ![]() Interpretation nicht erfolgreicher Phase 1 und Phase 2 einer WF für den Kliniker: Für den Kliniker ist diese Situation einfach: Die durch die Unvollständigkeit der WF verursachte apikale Ostitis ["Wurzelspitzen Entzündung"] wird bereinigt, indem der schmerzende Zahn entfernt wird [Exodontie, Zahnextraktion]. Es besteht eine klare klinische und röntgenologische medizinische Indikation zur Bereinigung der Akutsituation der inflammatorischen Zytokinexpression. e) Inwieweit ein mittelfristiger Abbau apikaler Läsionen bis zur röntgenologischen "Ausheilung" nur das Abklingen der TNF-α und IFN-γ getragenen Akutsituation, aber nicht die längerfristige systemische Sensibilisierung auf Merc/Thio repräsentiert, bleibt im Röntgenbild ungeklärt. (siehe Abb. 7.2-14) ![]() Interpretation einer augenscheinlich erfolgreichen Phase 1 und einer Merc/Thio sensibilisierten Phase 2 einer WF für den Kliniker: Nach erfolgreichem Abklingen der entzündlichen Akutsituation verbleibt eine chronisch-subtoxische Belastung durch die lokal angereicherten Zahntoxine Merc/Thio, nachzuweisen über erhöhte flüchtige Schwefelwasserstoff- verbindungen (H2S) mit dem Oro-Tox-Test (www.orotox.de). Lokale Anreicherung führt mittel- bis längerfristig zu einer dauerhaften Überstimulation von inflammatorischen IFN-γ oder antiinflammatorischen IL-10 Signalen im Immunsystem. Die klinische Beurteilung des WFZ wird erschwert und verfälscht durch: ⇒ Mechanische Festigkeit des WFZ, was zur Diagnose einer vermeintlich störungsfreien Osteointegration führt ⇒ Röntgenologische Unauffälligkeit des WFZ ⇒ Keine Schmerzhaftigkeit des WFZ auf Druck ⇒ Systemisch-immunologische Symptome stehen nicht unmittelbar mit WF in Verbindung, sondern treten erst nach einer gewissen Zeit auf, über erhöhte IFN-γ/ IL-10 Expression f) Inwieweit ein mittelfristiger Abbau akikaler Läsionen bis zur röntgenologischen "Ausheilung" auch die längerfristige Expression von RANTES/CCL-5 in einer systemisch relevanten Phase 3 repräsentiert oder verschleiert, soll in diesem Kapitel diskutiert werden. (siehe Abb. 7.2-15) ![]() Interpretation einer erfolgreichen Phase 1 und einer zunehmenden RANTES/CCL-5 Expression aus neu entwickelten FDOK in Phase 2 einer WF für den Kliniker: Diese Situation entsteht, wenn fortgesetzte ["Alarmzytokine"] TNF-α oder [TH1-] IFN-γ Triggerung die RANTES Signalgebung aus dem periapikalen Areal chronisch fortlaufend verstärkt. Dieses sich mittel- bis langfristig neu entwickelnde FDOK/NICO Areal ist röntgenologisch nicht erkennbar ... Der Kliniker sitzt hier zwischen zwei Stühlen: Einerseits die röntgenologische Unauffälligkeit des WFZ, andererseits die positive TAU-Messung [Transalveolärer Knochendichte Ultraschall]. Die aufgeführten Fälle zeigen allerdings, dass unter systemisch-immunologischen Aspekten, diese Patienten einem doppelten "Mediatoren-Beschuss" ausgesetzt sind: Zum einen hohe RANTES Expression aus FDOK am WFZ, zum zweiten die Stimulation der IFN-γ/IL-10 im Immunsystem ..." g) Für eine Interaktion von IL-10 und RANTES sprechen Untersuchungen bei allergischen und viral bedingten Atemwegserkrankungen: Hier fanden Forscher eine signifikant positive Korrelation zwischen IL-10 und RANTES im pathophysiologischen [Entstehungs]mechanismus [1b]." Aus: Johann Lechner, Jerry Elmer Bouquot, Volker von Baehr: "Histologie und Immunologie der kavitätenbildenden Osteolysen des Kieferknochens. Orale und systemische Manifestation einer Maxillo-Mandibulären Osteoimmunologie. Pathomechanismus chronischer Entzündungserkrankugnen" 7. Synergetik einer Maxillo-Mandibulären Osteoimmunologie. 7.2 Synergetische Osteoimmunologie endodontisch behandelter Zähne 7.2.1 Nichterreger-bedingte spezifische Effektorzelltypisierung auf Mercaptane und Thioether. Seite 245 7.2.1.1 Interpretation der vier möglichen Ergebniskonstellationen im Mercaptane/Thioether Stimulations-Test. S.247. 7.2.1.2 Klinik des Mercaptane/Thioether Stimulations-Tests. S.248, Abb. 7.2-9, S.249. 7.2.2 Zytokinprofil und Mercaptane/Thioether-Sensibilisierung bei WFZ, S.252-255, Abb. 7.2-12 u. 7.2-13, S.253 Abb. 7.2-14, S.254, Abb. 7.2-15, S.255. Band II, 1. Auflage 2015 MDV Maristen Druck und Verlag Furth ISBN 978-3-931351-30-4 Johann Lechner: "Validation of dental X-ray by cytokine RANTES - comparison of X-ray findings with cytokine overexpression in jawbone" Clin Cosmet Investig Dent. 2014; 6: 71-79 Johann Lechner: "NICO - Ist fehlende röntgenologische Evidenz Beweis fehlender klinischer Existenz?" >>> ZWR - Das Deutsche Zahnärzteblatt 2010; 119 (10) T.H. Huang et al.: "Inflammatory cytokines reaction elicited by root-end filling materials" J Biomed Mater Res B Appl Biomater. 2005 Apr;73(1):123-8 Johann Lechner, Volker von Baehr: "Stimulation of proinflammatory cytokines by volatile sulfur compounds in endodontically treated teeth" Int J Gen Med. 2015 Mar 10;9:109-18 Elisabeth Jacobi-Gresser, Sabine Schütt, Katrin Huesker, Volker von Baehr: "Methyl mercaptan and hydrogen sulfide products stimulate proinflammatory cytokines in patients with necrotic pulp tissue and endodontically treated teeth" J Biol Regul Homeost Agents. 2015 Jan-Mar;29(1):73-84 www.inflammatio.de/fileadmin/user_upload/inflammatio/Publikationen/Jornal_of_Biological_Regulators_Homeostatic_Agents_DRUCK.pdf [1b] H. Murai et al.: "IL-10 and RANTES are elevated in nasopharyngeal secretions [Respiratory syncytial virus (RSV) infection] of children with respiratory syncytial virus infection" Allergol Int. 2007 Jun;56(2):157-63 A. KleinJan et al.: "Increase in IL-8, IL-10, IL-13, and RANTES mRNA levels (in situ hybridization) in the nasal mucosa after nasal allergen provocation" J Allergy Clin Immunol. 1999 Mar;103(3 Pt 1):441-50 2009 bis 2015 ![]() Patient AD (b.1935) chr.rez.Cervicobrachialsyndrom, Lumboischialgien, Vertigo, Tinnitus, Infektanfälligkeit, Allgemeines Müdigkeitssyndrom VHF, KHK, AOKL-, TKKL-, MKL-Insuffizienz, art. Hypertonie Sind Wurzelbehandlungen sicher? - Kritische Stimmen zur Endodontie >>> Kapitel 2: in E Jacobi-Gresser, J Lechner, V von Baehr: "Immunologie und Toxikologie des wurzel- gefüllten Zahnes - Umwelt-ZahnMedizin und Endodontie" S.13-24. DEGUZ Monografie 02 4/2015 Mit freundlicher Genehmigung (22.5.2015): Dr.med.dent. Johann Lechner München Tote Zähne - eine Belastung für das Immunsystem? >>> Dr. Volker von Baehr - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin www.inflammatio.de (20.03.2013) Devitale Zähne als Trigger systemischer Entzündungserkrankungen? >>> Vorstellung von Studienergebnissen - Dr. Volker von Baehr - IMD Berlin (11.02.2015) "Mitochondrial Function and Root-Filled Teeth - Detrimental and Unknown Interfaces in Systemic Immune Diseases" - "Mitochondrienfunktion und wurzelgefüllte Zähne - Schädliche und unbekannte Wechselwirkungen bei systemischen Immunerkrankungen" Johann Lechner, Wolfgang Mayer, Int J Gen Med. 2020; 13: 387-402, www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7360410/ AURUM Training (31.08.2020): "Parodontalerkrankungen, infizierte Zähne und wurzeltote Zähne: Folgen toxischer Substanzen im Mund" Dr. med. John van Limburg Stirum - Seegarten Klinik Ch-8802 Kilchberg, www.sgk.swiss, Aus: www.youtube.com/watch?v=11XMZK6_0CY Tote Zähne - Der Irrtum der Wissenschaft Aus: www.totezaehne.de "Seit 1998 ist es wissenschaftlich anerkannt, dass 90% der oberen Molaren [Backenzähne] einen vierten Wurzelkanal in der mesio-bukkalen Wurzel haben. Das bedeutet, das bis dahin 90% der oberen wurzelgefüllten Backenzähne auch bei bester Versorgung und röntgenologischer Kontrolle, als massive bakteriologische und toxikologische Störfelder anzusehen waren: In 90% der Fälle wurde offensichtlich ein ganzer Kanal nicht richtig desinfiziert und versorgt. Die wissenschaftliche Lehrmeinung in der zahnärztlichen Endodontie entsprach also über Jahrzehnte nicht den biologischen Tatsachen. Unter Endodontie/Endodontologie versteht man einen Teilbereich der Zahnheilkunde (Stomatologie), der sich mit Erkrankungen des Pulpa-Dentin-Komplexes * Krankheiten des Zahnmarkes (Pulpa), bzw. des Wurzelsystems (Endodont) * und des periapikalen Gewebes beschäftigt Reflektieren wir diese Tatsache unter dem Aspekt bioenergetischer Testmethoden - deren Ergebnisse und Anwendung von schulmedizinischer Seite permanent kritisiert werden - ergibt sich folgendes Bild: Die Repräsentanten der "Zahnärztlichen Wissenschaft" haben bis 1998 - nach heutiger gültiger wissenschaftlicher Aussage - bei 90% der oberen wurzelgefüllten Molaren eine Fehlaussage getroffen. Diese lautet: "Drei sorgfältig abgefüllte Wurzelkanäle - bei röntgenologischer Kontrolle - sind ein Nachweis dafür, dass keine chronisch bakteriellen und toxischen Belastungen von diesen Zähnen ausgehen". Demgegenüber steht die Tatsache bioenergetischer Testmethoden - wie sie von der GZM - www.gzm.org, vertreten werden, die besagen, dass circa 90% dieser wurzelgefüllten oberen Molaren Störfelder sind. Obwohl die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse beweisen, dass die bisherige Ansicht der "Wissenschaftsvertreter" falsch und die Ergebnisse der bioenergetischen Testmethoden richtig waren, werden diese Methoden nicht angemessen diskutiert. Die Irrtümer der "Wissenschaft" werden hingenommen, die Aussagen komplementärer Methoden weiterhin unreflektiert als "Behandlungsfehler" und unwissenschaftlich" dargestellt." Aus: www.totezaehne.de/ "Besonders kritisch ist die Kombination von Wurzel gefüllten Zähnen mit benachbarten Amalgamfüllungen. Das in den toten Zähnen entstehende Mercaptan wird durch den Stoffwechsel von Bakterien in Methyl-Mercaptan umgewandelt, eines der stärksten Nervengifte." (Johann Lechner, ebenda S.67) Das Quecksilber (Hg: Hydrargyrum) aus Amalgam-Füllungen kann sich mit den in wurzelbehandelten/devitalen Zähnen, durch Bakterienabau entstehenden Bakterientoxinen (Schwefelwasserstoff, Methanthiol) zu noch toxischeren und systemisch wirksamen (lipophilen) Substanzen (Methyl-Mercaptane, Thioether) verbinden. ![]() Aus: "THE TOXICITY OF ORAL INFECTIONS AND AMALGAMS" by Dr. Boyd Haley, Professor Emeritus Chemistry and Biochemistry, University of Kentucky S.5. 12 June 2010, Munich, Germany The Toxicity of oral Infections and Amalgams >>> Dr. Boyd E. Haley (b.1940, Prof. em. Chemistry, Biochemistry, UNI of Kentucky) OroTox Tagung, am 11. u.12. Juni 2010 München "Der wurzelbehandelte Zahn, ein devitaler (toter) Zahn als exogenes wie auch als endogenes Störfeld, stellt ein mehrfaches Regulationshindernis für die Selbststeuerung des Organismus dar. Bei einem devitalen Zahn sind fünf unterschiedliche Belastungsqualitäten zu beachten: ⇒ toxische Belastung durch "Leichengifte" [Thioäther, Merkaptane, Cadaverine] aus dem Kanalsystem des Zahnes ⇒ Mehrfachbelastung aus den Wurzelfüllmaterialien in den Zentralkanälen ⇒ obligate bakterielle Besiedelung in einem nervtoten Zahn ⇒ daraus resultierende entzündliche Belastung durch apikale Ostitis [NICO] ⇒ informatorische und energetische Belastung Ein nervtoter Zahn ist ein toxikologisches Depot und damit ein gesundheitliches Dauerproblem. Wegen der permanenten toxischen Belastung durch Wurzelfüllmaterialien sollte stets gründlich abgeklärt werden, inwieweit die Erhaltung des Zahns um den Preis einer chronischen (Dauer-) Belastung der Eigenregulation sinnvoll ist. Die diagnostische Einschätzung eines wurzelbehandelten Zahns nach schulmedizinischen Gesichts- punkten erfolgt ausschließlich mithilfe von Röntgenaufnahmen [2D-OPTG, 3D-DVT], die jedoch weder allergische, noch bakterielle oder toxische Belastungen abbilden können und somit für die gesundheitliche Beurteilung eines wurzel- behandelten Zahns nur sehr eingeschränkt geeignet sind. Faustregel: "Je gravierender die chronische Störung ist, desto weniger sinnvoll ist die Erhaltung nervtoter Zähne. Die Entfernung devitaler Zähne bei chronisch Kranken hat bestimmten Regeln der Vor- und Begleitbehandlung zu folgen. Aus: Karlheinz Graf: "Störfeld Zahn. Der Einfluss von Zähnen und zahnärztlichen Werkstoffen auf die Gesundheit" S.90-102. URBAN FISCHER 2010 Primärliteratur: Dr. K. Gäbelein (Biochemiker): "Sind Thioäther toxische Stoffe im Sinne des Herdgeschehens?" Ärztliche Praxis 5/1956; "Toxische flüchtige Verbindungen der Pulpengangrän" Zahnärztliche Praxis 12/1956 Elisabeth Jacobi-Gresser, Johann Lechner, Volker von Baehr: "Immunologie und Toxikologie des wurzel- gefüllten Zahnes - Umwelt-ZahnMedizin und Endodontie" DEGUZ Monografie 02 4/2015 ISBN: 978-3-931351-33-5 Immune messengers in Neuralgia Inducing Cavitational Osteonecrosis (NICO) in jaw bone and systemic interference. EuJIM pdf >>> deutsch: pdf >>> Dr.med. dent. Johann Lechner, Dr. Wolfgang Mayer: EuJIM - European Journal of Integrative Medicine 2 (2010) 71-77; www.europeanintegrativemedicinejrnl.com/article/ S1876-3820%2810%2900026-0/abstract RANTES and fibroblast growth factor 2 in jawbone cavitations: triggers for systemic disease? Johann Lechner, Volker von Baehr. Int J Gen Med. 2013 Apr 22;6:277-90. doi: 10.2147/IJGM.S43852. Print 2013. "This study suggests that Jawbone cavitations (JC) might serve as a fundamental cause of inflammatory diseases (IDs), through Regulated upon activation, normal T-cell expressed, and secreted/ fibroblast growth factor (RANTES/FGF-2) production. Thus, JC and implicated immune messengers represent an integrative aspect of IDs and serve as a possible cause. Removing JCs may be a key to reversing IDs. There is a need to raise awareness about JC throughout medicine and dentistry." www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23637551 "Systemisch-entzündliche Signale aus dem Kieferknochen - Gibt es einen Zusammenhang zwischen fettiger Degeneration im Kiefer und Systemerkrankung?" Gewebeproben aus fettig-degenerativ osteolytischen Kieferknochen Spongiosa/NICO wurden auf ihren Gehalt an Zytokinen mittels bead-basierter Luminex Analyse untersucht. Auffallend war der isoliert hohe Gehalt an Chemokin RANTES/CCL5 und FGF-2 in allen 31 NICO Gewebeproben, sowohl gegenüber 5 anderen Zytokinen als auch drei gesunden Kontrollen. Von 14 dieser Patienten wurden auch die Serumwerte von RANTES und FGF-2 unmittelbar vor der chirurgischen NICO-Probenentnahme bestimmt. NICO Gewebewerte von RANTES liegen im Mittel beim Fünffachen gegenüber Vergleichswerten aus pathologischen Gewebewerten von Brustkrebskollektiven, Cervixkarzinom Kulturen, Synovialflüssigkeit bei rheumatischer Arthritis und Endometriose-Kulturen. NICO Gewebewerte von FGF-2 liegen beim Mehrfachen gegenüber Vergleichswerten aus pathologischen Gewebewerten von Prostatakarzinomen, Bronchialasthma, Brustkrebs und Cerebrospinalflüssigkeit bei Multipler Sklerose. Die Mittelwerte der 14 Serumproben von RANTES und FGF-2 liegen ebenfalls deutlich über den Grenzwerten und über den Werten eines Kollektivs von Gesunden aus der Literatur. RANTES wird in der wissenschaft- lichen Literatur bei vielen Systemerkrankungen als pathologische Schlüsselstelle angesehen; FGF-2 spielt bei Angiogenese von Tumoren eine Schlüsselrolle. Das Immunsystem wird als Antwort auf Gefahrensignale aktiviert, dass verschiedene angeborene molekulare Reaktionswege in Gang setzt; diese kumulieren in einer inflammatorischen Zytokin- produktion und aktivieren möglicherweise Anpassunsgreaktionen des Immunsystems. Die Autoren schließen aus den Daten, dass NICO als okale krankhafte Gewebebildung im Kieferknochen existiert und die systemisch-destruktive Signalgebung auf andere Organe Auswirkungen, im Sinne einer pathogenetischen Induktion von Autoimmun- prozessen haben kann. Die diskutierte immunologische Wirkung von Fettzellen ist offensichtlich auch auf die fettig-degenerativ veränderten NICO Areale auszudehnen; die Kieferknochenareale der NICO scheinen den Wirkungen antigen-präsentierender Kompartimente zu entsprechen Aus: Zusammenfassung DEGUZ - Monografie - Deutsche Gesellschaft für Umwelt Zahnmedizin - www.deguz.de; Johann Lechner, Volker von Baehr, Elisabeth Jacobi-Gresser: "Immunologie und Toxikologie des wurzelgefüllten Zahnes - Umwelt-ZahnMedizin und ndodontie" Volker von Baehr: 1. "Chronsiche Systemische Entzündungserkrankungen", S.7-9. DEGUZ Monografie 02 4/2015 ISBN: 978-3-931351-33-5 ![]() Aus: 13. Jahrestagung der DEGUZ DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR UMWELT-ZAHNMEDIZIN E. V.- Dr. Johann Lechner (Sa 07.05.2022), www.youtube.com/watch?v=PrSjXZ_4jOs ab_channel=PraxisDr.Lechner Björn Lucas Dietrich Maria Brücher (b.1965, deutscher Mediziner, Chirurg, Tumorforscher), Ijaz S. Jamall: "Epistemology of the origin of cancer: a new paradigm" (Epistemologie der Entstehung von Krebs: ein neues Paradigma) BMC-Krebs 10. Mai 2014;14:331. https://bmccancer.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2407-14-331 Warum und Was ist OroTox? pdf >>> OroTox Tagung 11./12.6.10 München OroTox - Dentalanalyse - Ein praxisorientierter, moderner In-VitroDiagnostik Schnelltest pdf >>> OroTox-Flyer Dr.med. dent. Johann Lechenr München 2017 Zahntoxine und Gesundheit pdf >>> Dr. med. John van Limburg Stirum, Kilchberg CH OroTox Tagung 11./12.6.10 München Diagnose und Wirkung von Zahntoxinen pdf >>> Dr. J. Lechner, OroTox Tagung 11./12.6.10 München Herzinfarkt und wurzelbehandelte Zähne Zahntoxinen - Ein wenig bekannter Zusammenhang zur Prävention pdf >>> Dr.med. dent. Johann Lechner, München, zaenmagazin 8.Jhg. 1/2016 Allergie auf Metalle und Kunststoffe - Pathogenese, systemische Auswirkungen und Diagnostik pdf >>> Dr. Volker von Baehr - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, 20.2.2013 Worin sind allergene Schwermetalle und Kunststoffe enthalten? pdf >>> Dr. Volker von Baehr - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin - www.inflammatio.de Metallwirkungen auf den Organismus - Toxikologie, Allergie und Autoimmunität pdf >>> Dr. Volker von Baehr - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin 05.03.2014 Metallfreisetzung aus Endoprothesen - die aktuelle Studienlage pdf >>> Dr. Katrin Huesker - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin 26.11.2014 Anna Flindt, Katrin Huesker et al. (27.10.2025): "Knee arthroplasty failure is associated with significant systemic multimetal exposure" - "Das Versagen von Kniegelenksersatz ist mit einer signifikanten systemischen Multimetallbelastung verbunden." https://esskajournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ksa.70122 "Titanimplantate werden routinemäßig bei Knochenbrüchen sowie zahnärztlichen Eingriffen eingesetzt. Auch wenn es unstrittig ist, dass Titanoxidpartikel in das Implantationsgebiet als Abrieb freigesetzt werden und dass bei Entzündungs-Highrespondern lokal eine verstärkte Partikelinduzierte Entzündung resultiert, wird über die systemische Bedeutung der Titanfreisetzung bisher nur spekuliert. Im Juli 2011 erschien in der Zeitschrift "Analytical and Bioanalytical Chemistry" ein Beitrag über eine neue Methode auf Basis der Isotopenverdünnungsanalyse und der Massenspektrometrie (IDA-ICP-MS), mit der bei 40 Gesunden und 37 Patienten mit Titanimplantaten (Oberschenkel, Oberarm) der Titangehalt im Blut gemessen wurde [1] Während bei den Kontrollpersonen ein sehr geringer Titangehalt im Blut messbar war, wiesen alle Patienten mit Implantaten eine deutlich erhöhte Konzentration auf. Die Untersuchungen bestätigen somit, dass sich Titanoxid über den Blutkreislauf im Organismus verteilt. Für die Routinediagnostik steht die Bestimmungsmethode aktuell leider noch nicht zur Verfügung." Aus: Newsletter Juli/August 2011 Institut für Medizinische Diagnostik MVZ Berlin www.imd-berlin.de [1] Y. Nuevo-Ordóñez, M. Montes-Bayón, E. Blanco-Gonzalez et al.: "Titanium release in serum of patients with different bone fixation implant and its interaction with serum biomolecules at physiological levels" Anal Bioanal Chem. 2011. doi: 10.1007/s00216-011-5232-8 ![]() Titanpartikel im Gewebe induzieren eine lokale und/oder systemische Entzündungsreaktion An der Oberfläche implantierter Titanmaterialien findet metallischer Abrieb statt. Diese Titanoxidpartikel haben eine Größe zwischen 1 und 10 µm und sind nahezu immer im umgebenden Knochen- oder Weichgewebe des Implantats zu finden. Die Gewebemakrophagen phagozytieren die Titanoxidpartikel in der Umgebung von Titanimplantaten (partikulärer Debris). Heute weiß man, dass die häufigste Ursache der individuellen Überempfindlichkeit gegenüber Titan eine überschießende pro-entzündliche Reaktivität der Gewebemakrophagen auf diese Abriebpartikel ist ["Periimplantitis"]. Aus: www.inflammatio.de/fachbeitraege/umwelt-zahnmedizin/titanunvertraeglichkeit.html "Implantatallergie" [Typ-IV Allergie] - Arbeitsgruppe AllergoMat (Leitung Prof. Dr. med. P. Thomas): www.klinikum.uni-muenchen.de/Klinik-und-Poliklinik-fuer-Dermatologie-und-Allergologie/de/ AbteilungenSprechstunden/Implantatallergie/index.html ![]() Aus: 13. Jahrestagung der DEGUZ DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR UMWELT- ZAHNMEDIZIN E. V.- Dr. Johann Lechner (Sa 07.05.2022) www.youtube.com/watch?v=PrSjXZ_4jOsab_channel=PraxisDr.Lechner Die Pathogenese der Titanunverträglichkeit - Teil I >>> Dr. Sabine Schütt - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, 15.05.2013 Die Pathogenese der Titanunverträglichkeit - Teil II >>> Dr. Sabine Schütt - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, 29.05.2013 Verträglichkeit von Titanimplantaten >>> Dr. J. Lechner München GZM - Praxis und Wissenschaft 9.Jg. 1/2004 Impact of Endodontically Treated Teeth on Systemic Diseases >>> Johann Lechner München u. Volker von Baehr Berlin, Dentistry 2018, 8:3 doi:10.4172/2161-1122.1000476 ![]() Titanium implants and silent inflammation in jawbone - A critical interplay of dissolved titanium particles and cytokines TNF-α and RANTES/CCL5 on overall health? >>> Johann Lechner (München), Sammy Noumbissi (Maryland), Volker von Baehr (Berlin) EPMA Journal 2018; https://doi.org/10.1007/s13167-018-0138-6 Biohealth Munich (ehem. Praxisklinik Dr. Lechner): "Titan-Zahnimplantat und Reaktionen des Immunsystems" (10.06.2021) Dr. Lechner herausragender Zahnarzt und Wissenschaftler mit über 40 Jahren Erfahrung. Chronische Krankheiten wie Rheuma, ALS, Krebs etc. beginnen häufig im Kiefer. Durch Laboranalysen habe ich Zusammenhänge entdeckt, die revolutionär sind. RANTES finden und RANTES aus dem Körper holen, hat das Potenzial viele chronische Erkrankungen ursächlich zu behandeln und aufzulösen. Die Zahnärzte des 21ten Jahrhunderts werden vom Feinmechaniker zum wahren Arzt. Der Grund ist, dass man durch eine saubere Anamnese erkennen kann, ob RANTES - eine Kieferknochen- Kavitation - die triggernde Kraft zur chronischen Erkrankung ist. Die wissenschaftlichen Publikation zu RANTES und chronischen Erkrankungen sind erdrückend. Doch die meisten Mediziner suchen nicht danach und behandeln diese fettig-degenerative Osteonekrosen (Osteolysen) im Kieferknochenmark nicht. Diese nekrotischen Adipozyten sind immunologisch, aber wirksam. Die Ärzte müssten viel mehr mit den Zahnärzten zusammenarbeiten und diesen Herd professionell entfernen lassen. Nur leider wird dies heutzutage noch nicht im Studium ausgebildet und selbst die Zahnärzte selbst sind darüber kaum im Bilde. Naturmedizin QS24.TV, Moderator: Alexander Glogg Aus: www.youtube.com/watch?v=SaRhsXzATRg ![]() "In Verbindung mit den spezifischen Gewebebedingungen einer FDOK/NICO - trophischen Störung mit Ischämie und Hypoxie und damit verbundener ph-Wert Veränderung im FDOK Areal - weist Dr. Detlev Repenning [1a] auf einen wichtigen Sachverhalt hin: Titan baut in neutralen Medien, also bei einem pH-Wert 7 und unter oxidativen Bedingungen, eine schützende Oxidschicht auf. Diese schützt das Grundmaterial vor Korrosion. ⇒ Sinkt der pH-Wert und weist das umgebende biologische Medium kein Oxidations-, sondern ein Reduktions- potential auf, kann Titan keinen [schützenden] Oxidfilm mehr bilden und das Titan korrodiert. Titan neigt in saurer, reduktiver Umgebung stark zur Korrosion ... Bedingungen dieser Art treten gerade dann auf, wenn Titanimnplantate in eine chronisch ischämische Knochenumgebung einer FDOK/NICO im Kiefer gesetzt werden. Chemisch bedeutet das ischämische Milieu, dass das biologische Medium kein oxidatives Potential bzw. aktiven Sauerstoff mehr aufweist und im pH-Wert abgesenkt ist. Die Histologien der Knochenproben um alle 14 Titan-Implantate zeigen Übereinstimmung in zwei Punkten: ⇒ Es liegt immer ein Ischämie vor, in den Befunden als trophische Störung bezeichnet. ⇒ und wir haben in keinem Fall Anzeichen einer spezifischen oder floriden Entzündung. Skurk et al. schreiben dazu: "RANTES Expression erfolgte spontan und fortlaufend in den meisten Proben von reifen Adipozyten aus den omentalen ["Großes Netz"] und subkutanen [Unterhautfettgewebe] Depots, wobei die RANTES Freisetzung abhängig war von der Größe der Fettzellen. Hypoxie verursacht eine ca. 36% iger Erhöhung von RANTES. Menschliche Adipozyten [Fettzellen] exprimieren RANTES und können somit als neue zelluläre Quelle dieses Botenstoffes identifiziert werden [1b] ... Zusammenfassung zu Kapitel 7.1: Synergistische Osteoimmunologie zahnärztlicher Implantate Unsere Ergebnisse zeigen, dass ein rein mechanisch orientierter Beurteilungsmaßstab für Titanimplantate wissen- schaftlich nicht hinreichend ist. Optische Untersuchungsmethoden, wie Röntgen [2D-OPT, 3D-DVT] oder auch elektronenmikroskopische Untersuchungen, zeigen nicht die über Mediatoren (Zytokine, Chemokine, Inter- leukine) ablaufenden medullären [Kieferknochen-Mark] Steuerungsprozesse, die Titanimplantate a) durch das Trauma der Implantation an sich b) über mögliche Stimulation von TNF-α und/oder IL-1β c) über dadurch provozierte Überexpression des systemisch wirksamen RANTES/CCL-5 d) und durch ihre Partikelfreisetzung [mit Knochengewebe Makrophagen-Stimulation] hervorrufen! Bewertung und Indikationsstellung von titangetragenen Implantaten muss auch unter systemisch-vernetzten Gesichtspunkten einer subklinisch und lokal schmerzfrei ablaufenden Signalübertragung gesehen werden. Unter dem Gesichtspunkt einer modernen medizinischen Systemtheorie muss das Interesse an der Pathologie der Zelle vom Interesse an der zytokinbasierten Steuerung der Zelle abgelöst werden. Werden diese Zu- sammenhänge negiert, können fatale systemisch-immunologische Folgen für den Implantatträger auftreten, verdeckt von einem rein mechanistisch getragenen Aspekt des festsitzenden Implantats ... [1] [1] Johann Lechner, Jerry Elmer Bouquot, Volker von Baehr: "Histologie und Immunologie der kavitätenbildenden Osteolysen des Kieferknochens. Orale und systemische Manifestation einer Maxillo-Mandibulären Osteoimmunologie. Pathomechanismus chronischer Entzündungserkrankugnen" 5.4 Osteoimmunologie der Titan-Implantate, 5.4.1 Histololgie der Titan-Implantate, S.181f, 7.1 Synergistische Osteoimmunologie zahn- ärztlicher Implantate. Zusammenfassung zu Kapitel 7.1, S.244, Band II, 1. Auflage 2015 MDV Maristen Druck und Verlag Furth ISBN 978-3-931351-30-4 [1a] Dr. Detlev Repenning, Lübeck: "Materialempfindlichkeit bei (Titan-)Implantaten Teil 1 u. Teil 2 www.zmk-aktuell.de/zahnheilkunde/implantologie/story/materialempfindlichkeit-bei-titan-implantaten-teil-1/print.html www.zmk-aktuell.de/zahnheilkunde/implantologie/story/materialempfindlichkeit-bei-titan-implantaten-teil-2.html [1b] T Skurk, I Mack, K Kempf, H Kolb, H Hauner, C Herder: "Expression and secretion of RANTES (CCL5) in human adipocytes in response to immunological stimuli and hypoxia" Horm Metab Res. 2009 Mar;41(3):183-9 " T. Dörner et al.: "Implant-related inflammatory arthritis" Nat Clin Pract Rheumatol. 2006 Jan;2(1):53-6; quiz 57 P. Rathanaswami et al.: "Expression of the cytokine RANTES in human rheumatoid synovial fibroblasts. Differential regulation of RANTES and interleukin-8 genes by inflammatory cytokines" J Biol Chem. 1993 Mar 15;268(8):5834-9 M.V. Volin et al.: "RANTES expression and contribution to monocyte chemotaxis in arthritis" Clin Immunol Immunopathol. 1998 Oct;89(1):44-53 N. Alaaeddine et al.: "Production of the chemokine RANTES by articular chondrocytes and role in cartilage degradation" Arthritis Rheum. 2001 Jul;44(7):1633-43 Y. Nakashima et al.: "Signaling pathways for tumor necrosis factor-alpha and interleukin-6 expression in human macrophages exposed to titanium-alloy particulate debris in vitro" J Bone Joint Surg Am. 1999 May;81(5):603-15 T. Sterner et al.: "Effects of clinically relevant alumina ceramic, zirconia ceramic and titanium particles of different sizes and concentrations on TNF-alpha release in a human macrophage cell line" Biomed Tech (Berl). 2004 Dec;49(12):340-4 [Ti-particles provoked in both sizes (0.2 microm and 2.5 microm) the greatest TNFalpha response ... There was no difference in TNFalpha-secretion comparing Al2O3-particles of different sizes (0.6 microm and 2 microm), but a 1000 times greater concentration of the 0.6 microm sized particles were needed ... Using Al2O3- and Ti-particles of the same size and concentration, Ti provoked a significant higher TNFalpha response. ZrO2 showed no effects on TNFalpha release] Elisabeth Jacobi-Gresser, Katrin Huesker, Sabine Schütt: "Genetic and immunological markers predict titanium implant failure: a retrospective study" [IMD-Berlin] Int J Oral Maxillofac Surg. 2013 Apr;42(4):537-43 M.L. Laine et al.: "IL-1RN gene polymorphism is associated with peri-implantitis" Clin Oral Implants Res. 2006 Aug;17(4):380-5 D.G. Perala et al.: "Relative production of IL-1b and TNF-α by mononuclear cells after exposure to dental implants" J Periodontol. 1992;63(5):426-430 O.J. Kwon et al.: "Glucocorticoid inhibition of RANTES expression in human lung epithelial cells" Am J Respir Cell Mol Biol. 1995 May;12(5):488-9 A.J. Ammit et al.: "Tumor necrosis factor-alpha-[TNF-α] induced secretion of RANTES and interleukin-6 from human airway smooth-muscle cells. Modulation by cyclic adenosine monophosphate" Claudia S. Miller: "Toxicant-induced loss of tolerance [TILT]-an emerging theory of disease?" Environ Health Perspect. 1997 Mar; 105(Suppl 2): 445-453 Nicholas A. Ashford, Claudia S. Miller: "Chemical Exposures: Low Levels and High Stakes" Wiley-Interscience 2nd Edition 1998 Die Immunologie des Titans - Titanunverträglichkeit - Mythos oder Realität? pdf >>> Dr. Volker von Baehr - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin - www.inflammatio.de Titan als möglicher Verursacher lokaler und systemischer Gesundheitsstörungen - eine aktuelle praxisorientierte Zwischenbilanz pdf >>> Dr.med. Frank Bartram FA für Allgemeinmedizin/Umweltmedizin www.bartram-umweltmedizin.de Retrospektive Praxisstudie zur Evaluation immunologischer Parameter bei Patienten mit Titan-Implantatverlust und vermuteten titanassoziierten Entzündungserkrankungen pdf >>> Dr. med.dent. Elisabeth Jacobi-Gresser/Mainz, Dr. Katrin Huesker IMD Berlin, Dr. Sabine Schütt IMD Berlin: www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=jacobi-gresser; Titanstudie April 2008 bis März 2010 www.jacobi-gresser.de; www.imd-berlin.de; www.inflammatio.de; Unverträglichkeit ein Symptom gestörter Selbstfindung? pdf gt;>> Dr. med. dent. Norbert Guggenbichler Bad Homburg GZM - Praxis und Wissenschaft 3/2006 Zweiteilig reversibel verschraubte Zirkonoxid-Implantate - "Wir haben gelernt, in Keramik zu denken" pdf >>> Dr.med.dent. Ulrich Volz/Konstanz. Dental Tribune Swiss Edition Nr.12/4.12. 2013. www.dental-tribune.com; www.zahnklinik.de Keramik-Implantat statt wurzelgefüllter Zahn - Daten und Fälle zu einer systemisch-immunologischen Alternative pdf >>> DDr. med. dent. Johann Lechner, München, Ganzheitliche Zahnheilkunde COMED Dez.2013 Keramikimplantate - Zirkonimplantate als Schlüssel zur periimplantären Gesundheit pdf >>> Dr. Robert Bauder Msc. Msc. dentalJournal 05/2016, www.zahn-kitz.at Keramikimplantate - Keramikimplantate bestechen durch ihre Bioverträglichkeit und hervorragende Ästhetik pdf >>> Dr. med. dent Fabian Schick, Dr. Dr. med. dent. Johann Lechner, München, Ganzheitliche Zahnheilkunde (04.01.2023) Biohealth Munich (ehem. Praxisklinik Dr. Lechner): "DDr. J. Lechner: "Sofortimplantat versus Wurzelfüllung" Teil 4/5 www.youtube.com/watch?v=aDZWtQNICOAab_channel=PraxisDr.Lechner (13.03.2017) Biohealth Munich (ehem. Praxisklinik Dr. Lechner): "Krebstumor, Weisheitszähne und FDOK - Was macht Zahnarzt Dr. Lechner auf einem Krebskongress?" www.youtube.com/watch?v=oqxa5zCh6ngt=1sab_channel=PraxisDr.Lechner (04.12.2020) Biohealth Munich (ehem. Praxisklinik Dr. Lechner): Dr. Fabian Schick - Immunological Sustainability with Ceramic Implants" Manchester 2024 Health Optimization, Longevity & Immune Sustainability through Biological Dentistry. www.youtube.com/watch?v=-lsK4Fbh370 (15.12.2025) "... die Umsetzung von gesicherten Erkenntnissen in der Medizin in die Praxis in einigen Bereichen viel zu lange dauert. Das mag auch daran liegen, dass zahlreiche Experten eher Meinungsbildner sprich Mietmäuler sind, die keine wissenschaftliche Erkenntnisse verbreiten, sondern Thesen, die dem Marketing von Firmen dienen, in deren Lohn und Brot sie stehen. Das ist zumindest in einigen Bereichen keine Übertreibung, sondern Realität ..." Prof. Dr. Wolfgang Becker-Brüser (b.1949) Deutscher Arzt und Apotheker Seit 1996 ist er Geschäftsführer, Herausgeber und Chefredakteur der medizinischen Fachzeit- schrift ww.arznei-telegramm.de
![]() NICO/FDOK - Chronische "Kieferostitis" - TAUS/CAVITAT pdf >>> NICO - Neuralgia Inducing Cavitational Osteonecrosis n. Prof. Jerry Elmer Bouquot, DDS, MSD, DABOMP, FAAOMP, FICD, FACD, FADI, FRSM (UK) CAVITAT - Kieferknochen-Ultraschall/Knochendichtemessung n. Robert J. Jones = TAUS: Trans-alveolärer Ultraschall/Knochendichtemessung n. Lechner "Das Problem der "blanden", also nicht spürbaren NICO/FDOK-Osteolysen des Kieferknochens ist ähnlich kleinen Wellen, die ständig sanft an die Küste schlagen: Es ist ein ausgesprochen niedriges Aktivitätsniveau, das über Jahre einwir- kend den Strand wegspült und andere schlimme Folgen hervorruft. Jeder Arzt und jeder Patient denkt, dass eine Infektion im Kiefer doch spürbar sein muss, in der gewohnten Form von Scherzen, Schwellungen oder Überempfindlichkeiten. ► NICO/FDOK ist aber ein vollständig stummes Geschehen, es bleibt von Arzt und Patient gleichermaßen unerkannt und löst deshalb unendlich lange Leidenswege aus. ► NICO/FDOK ist kein akut-entzündliches Geschehen, das in die bekannten Vorstellungen einer "Entzündung" passt. Warum ist gerade der Kieferknochen für die Bildung und Streuung von krankmachenden Immun-Botenstoffen (Zytokine) so interessant? ► Der Kieferknochen hat ein zehnfach höheres "Turnover" - also eine weitaus höhere Stoffwechselrate - als die langen Röhrenknochen des Körpers. Dies zeigt die besondere Stellung des Kieferknochens und kann bedeuten, dass die von den Fettzellen der NICO produzierten Entzündungsmediatoren weitaus dramatischere Wirkungen im Körper zeigen, als die Fettzellen ("endokrines Organsystem") von Bauch und Hüfte. Dieses Konzept ist besonders faszinierend, da es einen neuen und möglicherweise einfacheren Weg zur Verhinderung und Vorbeugung von Krankheiten nahe legt: ► Anstelle verschiedener Behandlungen von beispielsweise Herzerkrankungen, Alzheimer und Darmkrebs könnte es ein einziges Mittel geben, das gegen alle drei Erkrankungen hilft: Die Ausschaltung chronischer Ent- zündungsherde, die auf den Gesamtorganismus über so genannte Entzündungsmediatoren (Zytokine) wirken. ► Dabei könnten die unbekannten und unerkannten NICO-Areale auf Grund ihrer morphologischen und histologischen Charakteristika ein Angelpunkt für diesen medizinischen Ansatz sein. Wenn ich hunderte von Untersuchungsbefunden aus NICO/FDOK-Arealen meiner Sanierungsoperationen zusammenfasse, ergibt sich folgendes Bild: ► Die Kieferostitis (NICO/FDOK) ist eine Mangelversorgung in Form einer chronischen Stoffwechselstörung im Kieferknochen. ► Dies führt im Gewebe des Markknochens zu einer Ischämie. ► Dieser zeigt Fettgewebe, das vergleichbar ist mit einer fettigen Degeneration innerhalb des gesamten Kieferknochens. ► Deutlich vermehrt sind regelmäßig die Fettzellen ("endokrines Organsystem"): Sie sind "schaumig" verändert als Zeichen einer energetischen Schieflage im Mikrostoffwechsel ► Morphologisch ist dieser Zustand vergleichbar mit einer minderwertigen Knochen-Narbe. ► Als Folge des völlig gelähmten Knochenstoffwechsels, bestehend aus Ischämie und fettiger Degeneration, enthält der erweichte Kieferknochen einer NICO häufig anaerobe Bakterien und Toxine (CH3S: Methyl-< Merkaptan), wie sie auch in toten und wurzelgefüllten Zähnen vorkommen ... In der Praxis des Autors werden immer wieder - nach operativer Säuberung schmerzloser und röntgenologisch unauffälliger zahnloser Kieferbereiche - verblüffende Verbesserungen systemischer Beschwerden rheumatiformer, neuralgiformer und anderer chronisch entzündlicher Systemerkrankungen beobachtet. Diese zeichnen sich strukturell durch eine fettig-degenerative Osteonekrose des Spongiosaanteils aus. Bislang gibt es in der medizinischen und zahnmedizinischen Literatur wenig wissenschaftlich gesicherte Erklärungen für die oben genannten systemischen Therapieerfolge. Die Fragestellung unserer Pilotstudie München [1] war deshalb: ► Lassen sich grundsätzlich Immunbotenstoffe, Zytokine, Wachstumsfaktoren in Proben des degenerierten Kiefergewebes nachweisen? ► Können die nachweisbaren Immunbotenstoffe Hinweise auf Entzündungsprozesse in dem degenerierten Kiefergewebe geben? ► Welche Immunbotenstoffe treten in dem NICO-Gewebe auf und lassen sich darüber möglicherweise Zusammenhänge zu Systemerkrankungen herstellen? Zur Klärung systemischer Zusammenhänge wurden bei insgesamt sechs Probanden osteolytisch und fettig-degenerative Spongiosaanteile aus verschiedenen Kieferbereichen entnommen. Diese Gewebsproben wurden mittels beadbasierter Multiplex-Technologie [Multiplex bead- based protein assays] auf 27 Immunbotenstoffe untersucht. Die Ergebnisse der Zytokinmuster waren überraschend: Alle sechs Proben zeigen übereinstimmend die höchsten Konzentrationen für IL1-RA (Interleukin-1-Rezeptor-Antagonist) und RANTES [Regulated upon Activation Normal T-cell Expressed and Secreted, CCL-5: Chemokine (C-C motif) ligand 5]. Daneben waren in allen sechs Proben deutlich FGFbasic [Fibroblast Growth Factor basic, bFGF, FGF2 or FGF-β ] und PDGFbb [Platelet-Derived Growth Factor] nachweisbar. Trotz der hohen Zahl von 27 untersuchten Mediatoren fallen die sehr geringe Streuung und die spezifische Konzentration der Entnahmeproben auf IL1-RA und RANTES auf. Nachdem die Pilotstudie [1] überraschend eindeutige und inhaltlich weiterführende Ergebnisse erbrachte, war es zur Selbstkontrolle angezeigt, eine Folgestudie mit einem anderen Labor durchzuführen. Hierzu wurden wiederum NICO-Fettklumpen aus dem Operationsgut meiner Praxis entnommen und sofort tiefgefroren. Für diese Studie haben wir 11 weitere NICO-Proben untersucht (IMD Berlin -Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, Dr. Volker von Baehr). Die Fragestellung war die gleiche wie bei Studie 1 [1], die Untersuchungsmethoden und Apparaturen ebenfalls. Die Ergebnisse aus Labor 2 waren identisch mit den Resultaten der Pilotstudie aus Labor 1. Damit war gesichert, dass unser methodischer und inhaltlicher Ansatz im Prinzip richtig ist und eine weitergehende Interpretation des NICO- Phänomens [chr. Kieferostitis] über Immunmediatoren wissenschaftlich nicht grundsätzlich von der Hand zu weisen ist ... Entscheidend bei der systemischen Interpretation der Ergebnisse ist die Feststellung, ► dass es sich bei der NICO/FDOK um einen schleichenden und chronisch-unterschwelligen Prozess handelt, ► weshalb sich in unseren Untersuchungen auch bestätigt, dass die proentzündlichen Akutzytokine wie TNF-α und IL-1 nicht erhöht sind. ► Bei der RANTES, MCP-1 [Monocyte Chemoattractant Protein-1], FGF-2 und PDFG [Platelet Derived Growth Factor] Immunlage in den NICO-Arealen handelt es sich um ein vollkommen anderes Geschehen, als die unspezifische Entzündungsreaktion bei Periimplantitis [Titan] und Perimuksoitis [Titan] mit TNF-alpha und IL-1 Aktivierungen." "Diese Assoziationsketten führen zu einer neuartigen "Maxillo-Mandibulären-Osteo-Immunologie, zu deren Aufdeckung die herkömmlichen bildgebenden Verfahren nicht ausreichen. Kernstück einer solchen ist: a) Ihre ätiologische Gewichtung bei vielen Arten immunologischer Systemerkrankungen. b) Ihre ätiologische Gewichtung bei Trigeminusneuralgie und atypischem Gesichtsschmerz. c) Ihre differenzierte histologische Betrachtung. d) Ihr völliges Fehlen der Akutzytokine TNF-Alpha, IL-6, IL-1, womit sie eine Sonderstellung in den bekannten Immunprofilen systemischer Entzündungen und "silent infalmmation" einnimmt. e) Das fast ausschließliche Versagen der herkömmlichen 2D-Röntgendiagnostik und die sehr interpretationsabhängige Diagnostik mit 3D-DVT [Digitale Volumstomographie, Cone Beam Dental CT]. f) Ihre fast ausschließlich mit transalveolärer Ultraschalltechnik [TAUS; CAVITAT] durchzuführende Diagnostik [2]." Praxis Dr. Lechner (15.01.2021): "Trigeminusneuralgie - Gesichtsschmerzen Behandlung beim Zahnarzt. Praxisfall #001" www.youtube.com/watch?v=n66hq7A4XqYt=282sab_channel=PraxisDr.Lechner CaviTau - Trans-alveolärer Ultraschall des Kieferknochens: "Mit Wellen in den Körper schauen" www.youtube.com/watch?v=Wnd9p58doDYab_channel=PraxisDr.Lechner ![]() ![]() "Das Diagnostische Quartett" Dr. med. dent. Johann Lechner 1. Digitales 2D-OPG [Digitale Orthopantomograpie, Panoramaschichtaufnahme (PSA)] und 3D-DVT [Dreidimensionale Digitale Volumentomographie] 2. TAUS/CAVITAU - Transalveolärer Ultraschall zur qualitativen Kieferknochen Dichtemessung: www.cavitau.de 3. Toxicity Prescreening Assay - TOPAS-Test (OroTox): lokale enorale Toxinmessung (z.B. von WF-Zähnen): www.orotox.de/ 4. Osteo-Immunologisches Zytokinprofil/Labor und Histopathologie des maxillo- mandibulären OP Materials (NICO/FDOK) www.imd-berlin.de/fachinformationen/diagnostikinformationen/rantes-bedeutung-bei-nico-osteonekrosen Aus: Dr. Johann Lechner München: "Kavitäten bildende Osteolysen des Kieferknochens. Systemisch-ganzheitliche Wirkungen der aseptischen Osteonekrosen "Kieferostitis" und "NICO" im Kiefer. Dokumentation und Einführung in eine immunbiologisch und kieferchirurgisch erweiterte Therapie chronischer Krankheiten" 5. NICO und Systembezug. 5.2. Fettzellen und "stumme chronische Entzündung" oder "silent inflammation" 5.2.3 NICO - Die vergessene Quelle der "stummen chronischen Entzündung (SCE)" Seite 20f. 5.3. Systemische Aspekte der NICO des Kiefer- knochens - Eine Mediatorenbasierte Hypothese systemisch-kausaler Zusammenhänge. 5.3.1 Pilotstudie München (Lab 1) S.123 www.integrative-zahnheilkunde.de www.dr-lechner.de www.orotox.de Johann Lechner: "Alveoläre Osteoimmunologie - Bilddokumentation zum vernachlässigten Kern einer Integrativen ZahnMedizin - Wissenschaftlich und Evidenz basiert - Bilddokumentation der fettig-degenerativen Osteonekrose im Kiefer (FDOK) - Wissenschaftliche Zytokinanalysen der FDOK - Bildgebung der FDOK Areale mit transalveolärer Ultraschallsonographie CaviTau" Pinsker Druck und Medien GmbH 84048 Mainburg 1.Aufl.XI/2024 [1] J.Lechner, W. Mayer: Immune messengers in Neuralgia Inducing Cavitational Osteonecrosis (NICO) in jaw bone and systemic interference. pdf >>> EuJIM - European Journal of Integrative Medicine 2 (2010) 71-77. 5.3.2. Folgestudie Berlin (Lab2) Seite 125. 5.3.3 Gesamtdarstellung beider Studien (Lab1 plus Lab2), S.127. 1. Auflage 2011 MDV Maristen Druck Verlag Furth [2] Johann Lechner, Jerry E. Bouquot, Volker von Baehr: "Histologie und Immunologie der kavitätenbildenden Osteolysen des Kieferknochens. Orale und systemische Manifestation einer Maxillo-Mandibulären Osteoimmunologie. Pathomechanismus chronischer Entzündungserkrankugnen" Band II, 9. Schlussbetrachtung zu einer Maxillo-Mandibulären Osteoimmunologie. S.303. 1. Auflage 2015 MDV Maristen Druck Verlag Furth ISBN 978-3-931351-30-4; "Visualisierung der kavitätenbildenden Osteolysen im Kieferknochen mit Sonographie (CaviTAU" Band IV, 2020 Maristen Druck Verlag Furth ISBN 978-3-931351-43-4 Johann Lechner, Jerry E. Bouquot: "Maxillo-Mandibuläre Osteoimmunologie der Kavitätenbildenden Osteolysen - Orale und systemische Manifestationen pathogenetischer RANTES/CCL5 Signalexpression - Maxillo-mandibuläre Pathomechanismen chronisch-systemischer Entzündungserkrankungen" Band III 1. Auflage 2017 MDV Maristen Druck Verlag Furth ISBN 978-3-931351-35-9 Bilal Al-Nawas et al.: "Dentale Implantation: Ultraschall Transmissionsgeschwindigkeit [UTG im Unterkiefer und im Beckenknochen von Schweinen] zur Erfassung kritischer Knochenqualität - ein Tiermodell" Ultraschall Med 2007; DOI: 10.1055/s-2006-927218 www.degum.de/aktuelles/presse-medien/pressemitteilungen/im-detail/news/kieferknochen-im-test.html Johann Lechner, Bernd Zimmermann, Marlene Schmidt, Volker von Baehr: "Ultrasound Sonography to Detect Focal Osteoporotic Jawbone Marrow Defects: Clinical Comparative Study with Corresponding Hounsfield Units and RANTES/CCL5 Expression" Dovepress 2020 pdf >>> Johann Lechner: "Visualisierung der kavitätenbildenden Osteolysen im Kieferknochen mit Sonographie (CaviTAU)" Band IV, 2020 Maristen Druck Verlag Furth ISBN 978-3-931351-43-4 Robert Huber, Elisa Choukroun, Harald Fahrenholz, Florian Notter: "Dental Ultrasonography for Visualizing Osteoimmune Conditions and Assessing Jaw Bone Density: A Narrative Review" Med Devices (Auckl). 2025 Jan 7:18:1-13 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39801671/ NICO/FDOK - Ist fehlende röntgenologische Evidenz Beweis fehlender klinischer Existenz? pdf >>> Dr. med. dent. Johann Lechner München, ZWR - Das Deutsche Zahnärzteblatt 2010; 119 (10) "Die Existenz der NICO/FDOK wird heute in der Main-Stream-Zahnheilkunde weitestgehend verkannt. Der Grund hierfür ist, dass das normale Röntgenbild die im Spongiosaraum ablaufenden NICO-Prozesse nicht zeigt. Spongiosa: schwammartig gekammerte Innere Schicht von Knochen. Der Autor vergleicht daher bei mehreren klinischen Fällen Röntgenbilder und andere bildgebende Verfahren mit einem Computer gestützten Ultraschall-Verfahren namens CAVITAT, das in der Aufdeckung osteolytischer NICO-Areale überlegen scheint. Unter einem systemischen Aspekt der Zahnmedizin untersucht der Autor NICO-Proben unter dem Gesichtspunkt erhöhter Immunbotenstoffe (Cytokine, Immune Messengers) mit dem Ergebnis hoher RANTES-Spiegel. Diese sind ein Hinweis für entzündliche Aktivitäten und NICO/FDOK kann daher als systemisch Entzündungsförderndes Geschehen betrachtet werden". Zahnstörfelder: Erkennung mittels Transitions-Alveolar-Ultraschalldiagnose (TAUS = Transalveolärer Ultraschall = Cavitat) und Optionen der Therapie pdf >>> Dr. med. dent. Norbert Guggenbichler Bad Homburg, SANUM-Post 91/2010 Neuralgie induzierende Hohlraum bildende Osteonekrosen (NICO) - Immunmediatoren und Systementgleisungen pdf >>> Dr. med. dent. Johann Lechner, Umwelt Medizin Gesellschaft 2/2011 Mangelnde röntgenologische Darstellung der ischämisch dystrophen, fettig-degenerativen Osteolysen des spongiösen/medullären Kieferknochens = FDOK = Neuralgie induzierende Cavitäten bildende Osteomyelitis = NICO "Die Abb. 8.4-2 zeigt einen Patientenfall bei atypischem Gesichtsschmerz [AFN - Atypical Facial Neuralgia] im Unterkiefer rechts, seit 8 Jahren und wie wenig bei der FDOK-Diagnostik 2D-OPG [digitales zweidimensionales Orthopantomogramm, Zahnpanorma-Rö] zur Lokalisation beitragen können: ![]() Abb. 8.4-2: Linke Bildhälfte: Präoperatives 2D-OPG mit intraoperativem Bild Unterkiefer rechts 46-49 nach Exkochleation [Auskratzen/Kürettage einer Knochenhöhlung (Alveole) mit einem scharfen Löffel] von FDOK/NICO; rechte Bildhälfte: 2D-OPG direkt postoperativ im Vergleich zu TAU(S) präoperativ. TAUS = Transalveolärer Ultraschall, eine qualitative und quantitative Osteo- densitometrie des Kieferknochens: grün "gesunde" Knochenhartsubstanz gelb ischämische Prozesse; orange: osteonekrotische Areale; rot kavitäre Osteonekrose/Osteolyse (FDOK/NICO) www.cavitau.de https://icosim.de/ Im Vergleich mit dem intraoperativen Bild (Abb.8.4-2: links unten), das die Ausdehnung der FDOK/NICO Osteolyse zeigt, sind die Spongiosa/Medulla-Defekte weder auf dem prä- noch auf dem postoperativen 2D-OPG, trotz der Ausräumung [Exkochleation] der fettig-degenerativen Osteolyse (FDOK/NICO), nachvollziehbar wiedergegeben. Die [2D-Röntgen] Bilder dieses Patientenfalls sind ein weiterer Beleg, dass die intakten Kortikalisschichten [harte äußere Knochenschicht] keinen Rückschluss auf die Dichte der der Spongiosa-Strukturen [schwammartig innere Knochenschicht/Medulla] zulässt und eine nicht vorhandene Gesundheit der medullären/spongiösen Situation vorspiegeln [falsch negativ!]. Dagegen zeigt TAUS (Transalveolärer Ultraschall, Knochendichtemessung/Osteodensitometrie - Abb. 8.4-2 rechts unten) vor der operativen Eröffnung deutlich die Auflösung der Spngiosa [rot: NICO/FDOK]. Auch in diesem Fall zeigt die [post- operative] Histologie die gewohnten FDOK/NICO Charakteristika: "Begutachtung regg. 46/47: Vitales, zum Teil deutlich reaktiv osteosklerotisch, verbreitertes Knochengewebe ohne Anhallt für einen derzeit aktiv gesteigerten Knochenumbau. Die Markräume ausschließlich mit Fettgewebe, hier zum Teil Kaliberschwankungen der Adipozyten, die auch eine fibrilläre Degeneration des Zytoplasmainhalts erkennen lassen, was an eine gallertige Atrophie erinnert. Insofern passen die Befunde zu trophischen Störungen." Aus: Johann Lechner, Jerry Elmer Bouquot, Volker von Baehr: "Histologie und Immunologie der kavitätenbildenden Osteolysen des Kieferknochens. Orale und systemische Manifestation einer Maxillo-Mandibulären Osteoimmunologie. Pathomechanismus chronischer Entzündungserkrankugnen" 8. Kritische Betrachtung zur Röntgendiagnose der FDOK/NICO, 8.4 Belastungsfreie Knochenanalyse mit TAU - Strahlendosis bei Volumen- tomographie [DVT] und Computerscan [CT], S.296. Band II, 1. Auflage 2015 MDV Maristen Druck u.Verlag Furth ISBN 978-3-931351-30-4 Biohealth Munich (ehem. Praxisklinik Dr. Lechner): "Trigeminusneuralgie - Gesichtsschmerzen Behandlung beim Zahnarzt" Praxisfall #001 (15.01.2021) www.youtube.com/watch?v=n66hq7A4XqY&t=26s Biohealth Munich (ehem. Praxisklinik Dr. Lechner): "Rheumatische Erkrankungen - Rheuma Behandlung beim Zahnarzt!" Dr. Lechner - Praxisfall #002 (29.01.2021) Aus: www.youtube.com/watch?v=JN5HruAJwhA Biohealth Munich (ehem. Praxisklinik Dr. Lechner): "ALS Behandlung beim Zahnarzt!" Dr. Lechner - Praxisfall #003 (23.02.2021) Aus: www.youtube.com/watch?v=pKjjygsQY1I Biohealth Munich (ehem. Praxisklinik Dr. Lechner): "Chronische Müdigkeit behandeln beim Zahnarzt!" Dr. Lechner - Praxisfall #004 (28.03.2021) Aus: www.youtube.com/watch?v=COKNZXp8h9w Biohealth Munich (ehem. Praxisklinik Dr. Lechner): "MS Multiple Sklerose Behandlung beim Zahnarzt" Dr. Lechner - Praxisfall #005 (13.04.2021) Aus: www.youtube.com/watch?v=_Ip79rbdi9U Biohealth Munich (ehem. Praxisklinik Dr. Lechner): "Trigeminusneuralgie Behandlung beim Zahnarzt " Dr. Lechner Praxisfall #006 (26.04.2021) Aus: www.youtube.com/watch?v=0pU9LgG4Kig Biohealth Munich (ehem. Praxisklinik Dr. Lechner): "Ohnmachtsanfälle Behandlung beim Zahnarzt - Dr. Lechner Praxisfall #007 (07.05.2021) Aus: www.youtube.com/watch?v=0XPxzwZ1dP4 "Da chronische Entzündungen ["silent inflammation"] stets eine Belastung des Gesamtorganismus [systemische] darstellen, sollten herdwirksame Pathologien [auch aseptische Osteonekrosen: NICO/FDOK] im Zahn-Kierferbereich unter folgenden Umständen ["Diagnostisches Quartett" n. Dr. med. dent. Johann Lechner, siehe oben] entfernt werden: ⇒ Malignome ⇒ entzündlich rheumatische Erkrankungen/Kollagenosen ⇒ schwere Herzerkrankungen ⇒ schwere Nierenerkrankungen ⇒ entzündliche Augenerkrankungen ⇒ lymphatische Systemerkrankungen ⇒ multiple Sklerose (MS) ⇒ bei Leistungssportlern ⇒ vor Transplantationen ⇒ vor endoprothetischen Eingriffen Der Patient soll darüber aufgeklärt werden, dass der Erfolg einer chirurgischen [Störfeld-] Herdsanierung zeitlich verzögert (unter Umständen erst ein halbes bis ein Jahr nach der Operation) auftreten kann." Aus: ÖNR Österreichische Medizinische Gesellschaft für Neuraltherapie und Regulationsforschung: "Neuraltherapie - Arbeitsbuch" Band 1: Grundlagen - Untersuchungstechnik - Störfeld" V/B Die Zahn-Mund-Kieferregion, 8 Störfelder des Zahn-Kieferbereichs. Therapie der Störfelder im ZMK-Bereich. Seite 214, FACULTAS 2009 [Meine Ergänzungen] Signal induzierte Systemerkrankung - Entzündungsbotenstoffe aus dem Kieferknochen bei Multipler Sklerose pdf >>> CO.med Fachmagazin für Komplementärmedizin August 2013 Mit freundlicher Genehmigung (20.1.17) Dr.med.dent. Johann Lechner, Grünwalder Str. 10A, D-81547 München, https://biohealth-munich.de/
Neuraltherapeutische Infiltrationstechniken • Die Hautquaddel Es wird mit einer Spritzennadel in die Haut (intracutan) nahezu parallel zur Hautoberfläche eingestochen und dann ca. 0.2-0,6ml des Betäubungsmittels (Procain, Lidocain) infiltriert, so dass eine blass-weißliche Schwellung - ähnlich einem Insektenstich oder wie beim Brennesseln- entsteht. Die Therapie reicht von einer einmaligen Quaddelung (z.B.: Schmerzpunkt im Muskel-TP) bis zu einer oder mehreren Quaddelreihen ("Dornenkranz" nach Hopfer an der Stirn, am Rücken, um Gelenke usw.). • Die subcutane und die submuköse Infiltration Der Einstich erfolgt entweder in das Unterhautzellgewebe (Subcutis) oder in das Unter- schleimhautgewebe (Submukosa) von Mund, Rachen, Zahnfleisch und evtl. Nase. Dadurch werden zahlreiche dort in der Subcutis / Submucosa endend und beginnend verlaufende nervale Leitungsbahnen, z.B.: für die Haut / Schleimhaut, Subcutis selbst, beeinflusst. • Die Tiefeninfiltration: a) präperiostal Infiltration an die Knochenhaut b) intramuskulär in die verhärtete Muskelzone c) periartikulär in das Gelenk d) perineural um den Nerv e) perivasal um das Gefäß f) peri-peritoneal an das Bauch- g) peri-pleural und Rippfell usw. • Die Injektion Injiziert wird z.B.: intraartikulär (ins Gelenk), wobei diese Anwendung unter streng sterilen Kautelen erfolgen muss und dem ausgebildeten Spezialisten überlassen werden soll. Nach dem Ort der Infiltration/Injektion spricht man von SEGMENTTHERAPIE Quaddeltherapie, Infiltration von Triggerpunkten, Insertionen, Periost, Nervenwurzeln/Spinalganglien, Gelenken, Strukturen der Wirbelsäule STÖRFELDTHERAPIE Injektion in/an eine störfeldverdächtige Region SYSTEMISCHER NEURALTHERAPIE Intravenöse Injektion, Infusion, paravasale Injektion Injektion an vegetative Ganglien Ganglion stellatum (cervicothoracicum) Technik n. Peter Dosch (1914-2005), Ganglion cervicale superius Technik n. Göbel, Injektion an die Frankenhäuser'schen Ganglien (Plexus uterovaginalis) - Injektion in den gyn. Raum (Cavum Retzii (Spatium retropubicum) usw. Der Begriff "Störungsfeld" (Störfeld) stammt von Prof. Dr. med. dent Curt Scheidt (1901-1964, Hamburg). Buch: "Problem und Fragestellung bei Verdacht auf odontogene Herdkrankheiten" J.F.Lehmanns Verlag, München-Berlin, 1942 Prof. Dr. Dieter Gross (1914-1986, Internist), damaliger Oberarzt bei Prof. Wilhelm Nonnenbruch (1887-1955, Internist) in der Weserbergland-Klinik, verwendete für Störungsfeld den Begriff "Irritations-Zentrum". Es hat sich aber bis heute Störungsfeld (Störfeld) durchgesetzt, obwohl man im Englischen von einer "Irritation Zone" spricht.
Links: www.ignh.de/ www.neuraltherapie.at/ www.neuraltherapie-blog.de www.neuraltherapie-online.de br> www.neuraltherapie.org/ www.neuraltherapieschweiz.ch/ www.inflammation-at-interfaces.de www.inflammatio.de IAOMT - International Academy of Oral Medicine & Toxicology: https://iaomt.org/ Zahnsomatotopien - Die komplexe Wechselbeziehung der Zähne mit dem Gesamtorganismus pdf >>> Zahnschema n. Reinhard Voll (1909-89), Dr. med. dent. Fritz Kramer (1920-2001), Jochen Gleditsch (1928-2023) PsychoSomaDontie - Die komplexe Wechselbeziehung der Zähne mit dem Gesamtorganismus pdf >>> Zusammengestellt von Frau Dr. med. dent. Almud Rischer www.integrative-zahnheilkunde.de/psychosomadontie.html Mundakupunktur nach Jochen Gleditsch (1928-2023) pdf >>> Meridiane als Regelkreise n. Jochen Gleditsch pdf >>> Weitere Informationen: INFOS Ganzheitliche Zahnheilkunde >>> Meine "unvollständige" Literaturliste >>> Der Begriff Somatotopie - Mikroakupunktursysteme - MAPS n. Jochen Gleditsch (1928-2023, FA f. Zahnheilkunde & HNO) - (ECIWO`s, Homunkulus, Holographie, Fraktale) bezeichnet die kartographische Darstellung des Gesamtorganismus auf einem Teil seiner Oberfläche, d. h. dass alle Körperabschnitte, alle Organe und die gesamte Körperoberfläche nochmals auf einen Haut- bzw. Schleimhautareal oder Knochen repräsentiert/projiziert sind. Fraktal - "Selbstähnlichkeit" Der Begriff stammt von Benoit B. Mandelbrot (1924-2010) einem frz. Mathematiker polnischer Herkunft. (lat. fractus: gebrochen, frangere: brechen, in Stücke zerbrechen) Natürliche oder künstliche Gebilde oder geometrische Muster, die einen hohen Grad von Selbstähnlichkeit aufweisen. Das ist beispielsweise der Fall, wenn ein Objekt aus mehreren verkleinerten Kopien seiner selbst besteht (z.B.: Blumenkohl). Überall findet man Wiederholungen einer bestimmten Struktur (Auge eines Hurrikans, Wasserstrudel, unser Sonnensystem, mechanisches Modell eines Atoms usw.) in sich selbst (Selbstähnlichkeit), wie ein Zweig am Ast eines Baumes, den Verzweigungen unseres Blutkreislaufes, den Hügeln eines Berges usw. Am besten darstellbar und erforscht ist diese Theorie durch die Entwicklung der Ohrakupunktur. Es ist das alleinige Verdienst des frz. Arztes Paul Nogier (1908-1996) aus Lyon, den Rest einer antiken Behandlungsweise von Krankheiten über topostabile Areale der Ohrmuschel, in Nordafrika aufgespürt, zu einem lehrfähigen System entwickelt zu haben. Sie auch unter LEISTUNGEN: Akupunktur >>> ![]() Dr. med. Paul Nogier (1908-1996) frz. Arzt Begründer der Ohrakupunktur Im Jahre 1956 stellte er erstmals auf dem Akupunkturkongress in Marseille das Ohr in seinen reflektorischen Beziehungen zu den Körperregionen ("Punktkartographie auf der Ohrmuschel",Aurikulotherapie) vor und zeigt die sich daraus ergebenden therapeutischen Möglichkeiten auf. Im Ergebnis seiner Forschungen projizierte er das Bild des Embryos im Uterus auf die Ohrmuschel und schuf so ein sehr anschauliches und relativ leicht erlernbares Akupunkturkonzept für Diagnostik und Therapie, dessen Wirksamkeit bei mehreren Krankheitsbildern nachgewiesen werden konnte. Paul Nogier entdeckte, dass die Ohrpunkte reaktiv und empfindlich werden, wenn in dem zugeordneten Körperareal eine "Störung" vorliegt. Wenn man nun diesen reaktiven Punkt im Ohr nadelt, lässt sich ein therapeutischer Effekt erzielen. Auch andere Somatotopien - Handfläche, Röhrenknochen Periostpunkte, Fußsohle, Mund mit Zähne, Nase, Schädel, Regenbogenhaut (Iris), Vagina usw. - wurden in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erkannt und in das Gesamtkonzept der Akupunktur aufgenommen. ![]() Jochen M. Gleditsch (1928-2023) FA f. ZMK & HNO Pionier der Mundakupunktur So entdeckte der Münchner Zahnarzt und Facharzt für HNO Jochen M. Gleditsch (1928-2023) bereits Ende der 50er Jahre (20.Jhd.) Somatotopien im Mundbereich und entwickelte die nach ihm benannte Mundakupunktur. Die Mundakupunktur wurde von J. Gleditsch im Rahmen seiner Tätigkeit in der Schmerzambulanz des Klinikums Großhadern seit 1979 erprobt. Zur intraoralen 'Akupunktur' werden schwach dosierte Lokalanästhetika (Procain o. Lidocain mit 0.9% NaCl) ohne Vasokonstriktor injiziert, indem kleine submuköse Quaddeln gesetzt werden. Es wird zwischen Akupunkturpunkten, die den Zähnen im Vestibulum (Mundvorhof-, enorale wangenseitige Mukosapunke) vorgelagert sind und Retromolarpunkten unterschieden. Für die Vestibulumpunkte gelten dieselben Zahn-Kiefer-Wechselbeziehungen, wie von Reinhard Voll (1909-1989) und Fritz Kramer (1920-2001) ermittelt (siehe oben "Zahnschema - Mund - Zahnsomatotopien"). Nach Ausschluss von Aphthen oder Prothesendruckstellen werden mittels Palpation die indizierten Akupunkturpunkte aufgesucht, die sich durch Druckdolenz ("Druckempfindlichkeit") auszeichnen. Dazu kann mit der Injektionskanüle das Areal um den Punkt sanft abgetastet werden ("Very-Point"-Technik), bis der Patient verbal oder mimisch reagiert. Bei einer Dentitio difficilis (Erschwerter Zahndurchbruch) oder einer postoperativen Schwellung, zum Beispiel im 8er-Bereich, lässt sich oft durch kontralaterale Akupunktur Linderung erreichen.
Seit einigen Jahren verbreitet sich die Japanische Schädelakupunktur nach Dr. Toshikatsu Yamamoto (1929-2026, japanischer Anästhesist, https://daegfa.de/nachruf-dr-med-toshikatsu-yamamoto-phd-von-dr-hans-peter-ogal/) aus Nichinan Miyazaki/Japan in Deutschland. In den 1960er Jahren entwickelte er die Yamamoto New Scalp Acupuncture (YNSA). Die von ihm entwickelte YNSA - Methode wird vor allen bei Schmerzerkrankungen und neurologischen Erkrankungen eingesetzt. ![]() Dr. Toshikatsu Yamamoto (1929-2026) "Pionier der Japanischen Schädelakupunktur" Schon 1958 hatte in China Dr. Yunpeng Fang (1909-1990), Vater der Chinesischen Schädelakupunktur. ('Weixiang Acupuncture', 'Fang-Kopfhaut-Akupunktur') spezifische Stimulationspunkte auf der Oberfläche des Schädels, im Bereich des Haaransatzes und im Bereich der Schädelnähte, erstmals entdeckt und therapeutisch eingesetzt. ![]() Prof. Dr. Yingqing Zhang (1947-2004) ECIWO Biology Institute of Shandong University, Jinan, Shandong 250100, P. R. China eciwo@sdu.edu.cn , www.eciwo.sdu.edu.cn Zhang'sche Röhrenknochen Periostpunkte Somatotopie = Manuelle Röhrenknochendiagnose = ECIWO - Embryo containing the information of the whole organism = MAPS Handlinie II Ang'sche Embryo System of TCM Medicine = E-System Akupunktur Christian Scheweling (b.1971), deutscher Heilpraktiker, dreijährige Akupunkturausbildung, Diplom der Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin e.V. (AGTCM). Mehrere Auslandaufenthalte führten ihn u.a. zu Prof. Dr. Yinqing Zhang (China) und zu Dr. Tee Tong Ang (Singapur), von denen er die Prinzipien der ECIWO - und der Embryo-System-Akupunktur lernte. Sein Buch: "ECIWO und Embryo-System-Akupunktur - Neue Ansätze in der Medizin, Biologie und Krebstherapie nach Prof. Zhang und Dr. Ang" Joy Verlag, 1.Auflage 2008. ISBN: 978-3-928554-69-5. "... ist bahnbrechend, da der Biologe Prof. Dr. Yingqing Zhang (1947-2004) durch den ECIWO Ansatz zeigt, wie sich Krebszellen in gesunde Zellen entwickeln können. Die Akupunktur und Reflexzonentherapien wird durch ECIWO wissenschaftlich erklärbar gemacht. Prof. Dr. Yingqing Zhang war aufgrund seiner ECIWO Forschungen Anfang der 1990er Jahre vom Nobel-Institut in Stockholm für den Nobelpreis nominiert worden. ... Die ECIWO Theorie wurde in den 1970er Jahren von dem Biologen Prof. Dr. Yingqing Zhang (China) entwickelt und befasst sich mit dem Aufbau und der inneren Kommunikation von Organismen ... Das Buch wendet sich an Akupunkteure, Mediziner, Biologen und Reflexzonentherapeuten." Aus: www.weltbild.at/3/15495469-1/buch/eciwo-und-e-system-akupunktur.html
ECIWO-Theorie: Bindeglied zwischen klassischer und Mikrosystemakupunktur pdf >>> Mit persönlich freundlicher Erlaubnis von Christian Scheweling, Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin e.V. Naturheilpraxis 10/2009 Die ECIWO Akupunktur - bioholographische Therapie geht zurück auf einen neuen Ansatz in der Biologie, der von dem chinesischen Prof. Dr. Yingqing Zhang (1947-2004) 1973 erstmals vorgestellt wurde. "Die Grundlage von ECIWO ist die Annahme, dass der Körper immer wieder dieselben Entwicklungsschritte in jedem einzelnen Körperabschnitt wiederholt und jede funktionelle und anatomische Einheit des Körpers dem Embryo in einem bestimmten Entwicklungsabschnitt entspricht. Diese embryoähnlichen Einheiten - "Miniatur-Körper" - werden ECIWO's genannt." Yingqing Zhang: "ECIWO biology and medicine. A new theory of conquering cancer and a completely new acupuncture therapy." Neimenggu People's Press, Jinan, 1987 ECIWO ist die Abkürzung für "Embryo containing the information of the whole organism" - der Embryo enthält die Information des gesamten Organismus. Prof. Zhang hat sich bei seinen Forschungen von Ähnlichkeitsstrukturen in der Tier- und Pflanzenwelt leiten lassen. So beobachtete er bei verschiedenen Pflanzen, dass sich aus einem kleinen Teil der Pflanze eine neue Pflanze züchten lässt. Dieser kleine Teil enthält offensichtlich die gesamte Information, die nötig ist, um eine vollständige Pflanze zu schaffen. Dieselbe Beobachtung kann man auch bei Würmern machen. Wird ein Wurm zerschnitten, wächst aus beiden Teilen ein neues Tier. "Jeder große Organismus besteht aus unzähligen kleinsten Untereinheiten (ECIWOs), welche die vollständige Information zur Schaffung des großen Organismus beinhalten. Diese kleinen Untereinheiten (ECIWOs) nannte Zhang Embryos (Pan-Embryo-Theorie)." "ECIWOs haben die Fähigkeit zur Entwicklungs-Diapause." Dieser Entwicklungsstopp (Diapause) kann bei Insekten und Pflanzen sehr lange dauern (obligatorisch genetisch- hormonell bedingte Diapause: Schmetterlingspuppe; fakultative, durch Mangel bedingte Diapause: annuelle Fische (Saisonsfische): Eierlegende Zahnkarpfen (Killifische), Pflanzen-Samen usw.). "ECIWOs in höheren Lebewesen (Säugetiere, Mensch) stellen nie den Stoffwechsel ein, sondern nur die Weiterentwicklung." Im Menschen bedeutet dies, dass sich die meisten ECIWOs, die sich bis zu ihrem Soll-Zustand (z.B.: Organe) entwickelt haben, schon bei der Geburt in der Diapause befinden. Für die Medizin ergibt sich aus den Forschungen Prof. Zhangs, dass es kleinste Untereinheiten gibt, von denen aus der Gesamtorganismus zu beeinflussen ist. Er stellte diese seine Theorie am Kongress über ECIWO-Biologie im Mai 1990 in Singapur vor. Die Entdeckung ist die, dass die verschiedenen Abschnitte eines Röhrenknochens eines Menschen 1:1 mit den verschiedenen Bereichen des ganzen Körpers korrespondieren. Die Anordnung solcher Abschnitte auf einem Röhrenknochen folgt der Gliederung des Gesamtorganismus. Dies ermöglicht eine neue Orientierung für Diagnose und Therapie - der gesamte Körper ist über Punkte entlang von Röhrenknochen zu behandeln. Bei einer Erkrankung wird auf jedem Röhrenknochen eine bestimmte Zone empfindlich, so z.B. bei Magenbeschwerden genau die Mitte des Knochens (siehe folgende Abbildung: stomach/Magen). ![]() ECIWO am II. Mittelhandknochen der li Hand pdf >>> "Röhrenknochen haben Ähnlichkeit mit 3-4 Wochen alten Embryos. Wie in einem echten Embryo sind alle Organe in einem ECIWO angelegt, entwickeln sich allerdings aufgrund von genetisch-biologischen Prozessen nicht weiter und befinden sich in Diapause (Entwicklungsstopp)." ECIWO Biology Institute of Shandong University Jinan, Shandong 250100, P. R. China Das erstaunliche dabei ist, dass diese Punkte eine ungemein gute therapeutische Wirkung aufweisen. Eine Studie kann dies verdeutlichen: Yingqing Zhang: "ECIWO biology and medicine. A new theory of conquering cancer and a completely new acupuncture therapy" Neimenggu People's Press, Jinan, 1973-1987
Das Embryo System of TCM Medicine( E-System Akupunktur) von Dr. Tee Tong Ang (b.1943 in Johore-Pontian, Malaysia) verbindet ECIWO mit klassischer Akupunktur und führt mit einfachen Behandlungen zu verblüffenden Ergebnissen. Dr. Tee Tong Ang ist heute als Chefarzt im Chinese Nature-Cure Institute in Singapur tätig. Tee Tong Ang: "The Latest E-System Acupuncture" published by Chinese Nature-Cure Institute; Singapore 2000 ![]() Dr. Tee Tong Ang (b.1943) Chinese Nature-Cure Institute in Singapur www.chinesenaturecure.com/ Die Somatotopie des Fußes "In jedem Fuß ein Mensch" - "Das Abbild des Menschen in den Füßen - Hominis imago in pedibus". Form des Fußes = "Form des sitzenden Menschen" - wird schon sehr lange therapeutisch genutzt durch die Fußreflexzonenmassage. Schon bei den Indianern war die "Fußreflexzonenmassage" bekannt. Die sog. Fußreflexzonenmassage ist eine komplementärmedizinische Diagnose- und Heilmethode, die unter anderem auf der Erkenntnis des amerikanischen Mediziners Dr. William Fitzgerald [1872-1942; Hartford/Connecticut, Ausbildungsjahre in Wien, Paris und London, Buch: "Zone Therapy - Die Zehn vertikalen Körperzonen" von 1917, zusammen mit seinem Kollegen Dr. Edwin Bowers (1871-?)] basiert, dass der Fuß, die Haut des Fußes, in etliche kleine Areale aufgeteilt werden kann, die jeweils durch "Nervenstränge" mit einem Organ über das Rückenmark und Gehirn verbunden sind. ![]() Ausgehend von der Linie in der Mitte werden nach jeder Seite fünf Zonen definiert. Daumen und Großzeh sind Zone 1, kleiner Finger und kleiner Zeh gehören zur Zone 5 usw. Jeder Finger bis zum entsprechenden Zeh stellt quasi eine eigene Zone dar. Quelle: www.forum-naturheilkunde.de/aktuell/reflexzonen.html Dr. Joe Shelby Riley (1856 -1947), der eng mit Dr. Fitzgerald zusammenarbeitete, verfeinerte die Technik. Dr. Rileys Assistentin Eunice D. Ingham (1889-1974) entwarf eine spezielle Karte, auf der die Reflexzonen der Füße genau aufgeführt sind. Sie unterteilte die Füße entsprechend ihrer Zonen und Wirkungen auf den Körper. Eunice D. Ingahm: "Geschichten, die die Füße erzählen" 3. Auflage Drei Eichen Verlag 2002 ('Stories the feet can tell through Reflexology' 1938), www.reflexology-usa.net/index.htm http://reflexologyinstitute.com
Eine ihrer Schülerinnen war die deutsche Krankenschwester Hanne Marquardt (1933-2025) Krankenschwester, 1951-54 in England, staatlich geprüfte Masseurin und Heilpraktikerin, 1970: "Die 3 horizontalen Körperzonen", welche die Methode nach dem zweiten Weltkrieg nach Deutschland brachte und hier zum Durchbruch verhalf. www.marquardt-fussreflex.de/ Bücher: "Reflexzonenarbeit am Fuß" Haug 2007(1975), "Praktisches Lehrbuch der Reflexzonentherapie am Fuß" 6. überarbeitete u. erweiterte Auflage Hippokrates 2005 ![]() Quelle: www.forum-naturheilkunde.de/aktuell/reflexzonen.html Alle Organe und Körperteile sind in den Füßen entsprechend ihrer Lage als Reflexzonen vertreten. Die Reflexzonen sind auf den Fußsohlen, Fußrücken sowie am Innen- und Außenrist zu finden. Die Zehen spiegeln die Kopforgane wider, die Ferse entspricht mehr den unteren Organen.
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