SPORT-TAUGLICHKEITSUNTERSUCHUNG

Informationen für Sportreferenten
Trainer, Sportvereine und -verbände
Sportler und Eltern



Definition der Sportmedizin

Sportmedizin stellt das Bemühen der theoretischen und praktischen Medizin dar, den Einfluss von Bewegung, Training und Sport sowie den von Bewegungsmangel (Inaktivität, Trägheit, Sedentarität) auf den gesunden und kranken Menschen jeder Altersstufe zu analysieren, um die Befunde der Prävention, Therapie und Rehabilitation dem Sporttreibenden dienlich zu machen.



Den Verantwortlichen der Sportabteilung des Landes Tirol ist es in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Ärztekammer für Tirol und der Tiroler
Gebietskrankenkasse gelungen, eine Sporttauglichkeitsuntersuchung für Kinder und Jugendliche ins Leben zu rufen.

Seit 1.1.1999 kann diese Sporttauglichkeitsuntersuchung auch von niedergelassenen Sportärzten (Voraussetzung: Österreichisches Ärztekammer Diplom
für Sportmedizin) durchgeführt werden. Ab 1. Jänner 2017 wird im Rahmen der Sportuntersuchung für Kinder ab dem 12. Lebensjahr, die einem
Tiroler Sportverein angehören, das Ruhe-EKG in das Untersuchungsprogramm aufgenommen.

Der Arbeitskreis für Vorsorgemedizin in Tirol (AVOMED) übernimmt freundlicherweise die Abrechnung des Arzthonorars sowie die Dokumentation.

Anspruchsberechtigte Zielgruppe:

  • Alle Kinder und Jugendlichen vom vollendeten 6. Lebensjahr bis zum vollendeten 19. Lebensjahr, die sich beim Sportarzt
    mit einer BERECHTIGUNGSKARTE des SPORTVEREINS (beinhaltend: Fachverband, Sportart, Name und Geburtsdatum) ausweisen.

    Die Berechtigungskarten sind ausnahmslos in der Sportabteilung des Landes erhältlich. Die Vereine melden ihre SportlerInnen mittels der entsprechenden
    Erfassungsliste entweder für die Sporttauglichkeitsuntersuchung mit weißem Formular
    pdf >>> oder für die Leistungsdiagnostik (grünes Formular)
    einzeln und namentlich mit Geb. Datum und Adresse an den Sportfachverband, dieser bestätigt diese Meldung und leitet sie an die Sportabteilung weiter.
    www.tirol.gv.at/sport/service/sport-sportmedizin

  • Eine Untersuchung pro Kalenderjahr, auch wenn mehrere Sportarten ausgeübt werden!

Organisatorischer Ablauf:

  1. Die Sportvereine/-verbände melden alle Anspruchsberechtigten an die Sportabteilung des Landes Tirol.
  2. Die Sportabteilung des Landes Tirol übermittelt die Berechtigungskarten an die Sportvereine/-verbände, die diese an die SportlerInnen weiterleiten.
  3. Der/die Sportler weisen sich beim Sportarzt mit der Berechtigungskarte als teilnahmeberechtigt aus, die Berechtigungskarte verbleibt beim Sportarzt.
  4. Der Sportarzt verrechnet einen Selbstbehalt von EURO 8 mit dem Sportler.

    "Ein Team/Eine Gruppe/Eine Familie usw. ist immer mehr als die Summe der Einzelspieler/der Beteiligten!"

Der Arbeitskreis für Vorsorgemedizin in Tirol (AVOMED) ist wie die Sportabteilung des Landes Tirol der Meinung, dass mit der Einführung dieser
Sportmedizinischen Untersuchung ein wesentlicher Schritt in der Betreuung und Heranbildung junger Wettkampf- und Leistungssportler gesetzt wurde.
Darüber hinaus besteht damit nun auch eine präventivmedizinische (vorsorgemedizinische) Untersuchungsmöglichkeit für Kinder und Jugendliche bei
niedergelassenen Sportärzten (ÖÄK-Diplom).



Schon 1961 schrieben die beiden austro-amerikanischen Wissenschaftler Prof. Dr. Hans Kraus (1905 Wien - 1996 New York/USA,
Physikalische Medizin und Rehabilitation) und Prof. Dr. Wilhelm Raab (1895 Wien - 1970 Burlington/Vermont/USA, Kardiologie) in
ihrem Buch: "Hypokinetic disease -Diseases produced by lack of exercise" Springfield 1961, zum heute brisant gewordenen Thema
"Inaktivität - Bewegungsmangel - Bewegungsarmut - Sedentarität - Trägheit - Hypokinetosen - Bewegungsmangelkrankheiten"
- keine Generation hat sich je so wenig bewegt wie jene der jetzt lebenden Menschen - Folgendes:


"Es sei so weit, dass "wir Ärzte als normal akzeptieren, was noch vor einem Jahrhundert als unterhalb normal, abnorm oder gar krank
angesehen worden wäre. Höflich akzeptieren wir die Tatsache, dass Männer und Frauen mit Ende dreißig nicht rennen können, dass
sie übergewichtig sind, dass sie 'auf ihre Herzen aufpassen' müssen, dass sie Diäten benötigen und dass sie ein ganzes Sortiment
von kleineren oder größeren orthopädischen Beschwerden [B. im Bewegungsapparat] haben. Wir beobachten gelassen, dass sie
unter nervöser Anspannung [Stress] stehen und dass sich diese Anspannung auf ihre Körper überträgt. Ebenso gleichmütig bleiben
wir angesichts der Tatsache, dass aus Babyspeck 'Teenager-Fett' wird, das sich schließlich als Erwachsenenspeck niederlässt.

Auf der anderen Seite halten wir Menschen, deren körperliche Aktivitäten jenen früherer Generationen oder jenen in weniger
industrialisierten Ländern ähneln, für übernatürlich oder außergewöhnlich. Wir empfinden den niedrigen Puls eines Athleten
[Sportler Bradykardie] als etwas Außerordentliches. Wir sprachen über Sportlerherzen, als seien diese krankhaft, bis bewiesen
wurde, dass diese Herzen in den meisten Fällen bloß außergwöhnlich stark sind [durch die "physiologische Herzhypertrophie";
ein kritisches Herzgewicht von im Mittel 500g (7,5 g/kg) wird dabei nicht überschritten]. Wir sind überrascht von der vergleichs-
weise niedrigen Muskelspannung, der spontanen Gewichtskontrolle, der besseren Muskelkraft und -beweglichkeit, der größ-
eren Atemkapazität und höheren Ausgeruhtheit der gut trainierten, aber nicht übertrainierten Sportler.

Und wir selbst pflegen gemütlich unseren eigenen sesshaften [inaktiven, trägen, faulen, tatenlosen] Lebensstil,
nachdem wir solche Leute für außergwöhnlich erklärt haben, was sie in der Tat sind ..."


Aus: Jörg Blech: "Die Heilkraft der Bewegung - Wie Sie Krankheiten besiegen und Ihr Leben verlängern" Kapitel 3: Wir schonen uns zu Tode
S.47f, Fischer Taschenbuch 2014, (überarbeitete Neuausgabe des Titels "Heilen mit Bewegung" 2007),  "Healing through Exercise:
Scientifically-Proven Ways to Prevent and Overcome Illness and Lengthen Your Life"Da Capo Press 2009
Hans Kraus, Wilhelm Raab: "Hypokinetic Disease – Disease produced by lack of exercise" (pp 193) Springfield, Illinois 1961
Jack W. Berryman: "Exercise is Medicine: A Historical Perspective" Current Sports Medicine Reports Volume 9 Number 4, July/August 2010
https://depts.washington.edu/bhdept/facres/CurrSports%20Med%20Reports.pdf
Peter J. Steincrohn (1899-1986, US Kardiologe): "How to Be Lazy, Healthy, and Fit" (Wie man faul, gesund und fit wird) Award Books 1968
Harald Mellerowicz (1919-1996, dtsch. Sportmediziner, Leichtathlet): "Bewegungsmangel - und seine Folgen"
In: Öffentliches Gesundheitswesen 1967, 29(11), S. 512-519
Stanley Boyd Eaton: "An evolutionary perspective on human physical activity: implications for health" Comparative Biochemistry and Physiology
Part A 136 (2003) 153–159 https://paleotraining.com/wp-content/uploads/An-evolutionary-perspective-on-human-physical-activity.pdf
William L. Haskell: 1. "Sport, Bewegung und Gesundheit" in: Der Orthopäde, 2000, 29, S. 930–935 2. "Physical Activity and Public Health:
Updated Recommendation for Adults From the American College of Sports Medicine and the American Heart Association"
Circulation August 28, 2007
Dieter Jeschke, Karlheinz Zeilberger: "Altern und körperliche Aktivität" Deutsches Ärzteblatt
Jg. 101, Heft 12, 19. März 2004 www.aerzteblatt.de/pdf/101/12/a789.pdf
BMFSFJ - Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: "Motorik-Modul: Eine Studie [sog. Mo-Mo-Studie]
zur motorischen Leistungsfähigkeit und körperlich-sportlichen Aktivität von Kindern und Jugendlichen in Deutschland"
Nomos Verlag 2009 www.bmfsfj.de/blob/94390/dc4ceb29b7415827c48a6a313b224602/motorik-modul-data.pdf




Training

Verbesserung der Leistungsfähigkeit
und Belastbarkeit

durch systematische Reizsetzung
mit vorgegebenem Ziel.

(Kraft-/Ausdauertraining)


"Die Fähigkeit zur
Lokomotion, also zur aktiven Ortsveränderung durch Muskeltätigkeit, bzw. die körperliche Leistungsfähigkeit
ganz allgemein, wird durch die funktionellen Niveaus von 5 motorischen Grundeigenschaften bestimmt.

1. Ausdauer   2. Kraft   3. Koordination (Sportliche Technik)
4. Schnelligkeit   5. Flexibilität (Dehnbarkeit der Muskulatur)

Die Niveaus der
motorischen Grundeigenschaften bilden ihrerseits den Rahmen für eine Vielzahl von speziellen motorischen Eigenschaften,
die je nach der speziellen Beanspruchung unterschiedlich ausgeprägt sein können. Es ist aber für das Verständnis von
systematischem Training
sehr wesentlich zu verstehen, dass die Entwicklungsmöglichkeiten einer speziellen motorischen
Einheit durch den Rahmen, den die motorische
Grundeigenschaft bildet, limitiert ist. So ist die sehr spezielle motorische Eigenschaft
Explosionskraft, die etwa für den Speerwurf maßgeblich ist,
in ihrer Entwicklung durch die motorische Grundeigenschaft
Kraft limitiert. Daher ist ein umfangreiches allgemeines Krafttraining die systematische
Grundlage für die
eigentlich angestrebte Entwicklung der Explosivkraft. Die funktionellen Niveaus der motorischen Grundeigenschaften beruhen
wesentlich auf den Funktionen von bestimmten Organen und Stoffwechselsystemen, von denen manche
durch Training [Ausdauer, Kraft] und
andere durch
Üben [Koordination, Schnelligkeit, Flexibilität] verbessert werden können. Spezielle motorische Eigenschaften sind meist
komplexe Kombinationen von verschiedenen motorischen Grundeigenschaften und erfordern daher in der Vorbereitung
auch das Training von mehreren [motorischen] Grundeigenschaften."


Aus: Paul Haber: „Leitfaden zur medizinischen Trainingsberatung – Von der Rehabilitation bis zum Leistungssport“
2. Die motorischen Grundeigenschaften. Seite 112. SPRINGER 2001
[Meine Ergänzungen]

"Je mehr ein Mensch seine Muskeln gebraucht, desto mehr gute Gefühle spürt er
in seinem Kopf ... Lockeres Ausdauertraining hilft nicht nur, den Niedergang der
kognitiven Fähigkeiten abzuwehren. Viellmehr hat es auch das Potential
(StC),
den Verlust von Gehirnstrukturen im Alter umzukehren! [Neurogenese (1962)
n. Joseph Altmann (1925-2016), US-amerik. Neurobiologe
(JA)] ... Wer ins
Schwitzen kommt, der schickt sein Gehirn zu Kur ... Wer ein körperlich
und geistig aktives Leben führt, der scheint sein Gehirn vor unliebsamen
Verfallserscheinungen im Alter zu schützen"
(JB)
Jörg Blech
(b.1966)
Deutscher Wissenschaftsjournalist
Sachbuch-Autor


(StC) Stanley J. Colcombe, Kirk I. Erickson, Paige E. Scalf, Jenny S. Kim, Ruchika Prakash, Edward McAuley, Steriani Elavsky, David X. Marquez, Liang Hu,
Arthur F. Kramer: "Aerobic exercise training increases brain volume in aging humans" J Gerontol A Biol Sci Med Sci. 2006 Nov;61(11):1166-70
www.gwern.net/docs/dnb/2006-colcombe.pdf
(JB) Jörg Blech: "Die Heilkraft der Bewegung - Wie Sie Krankheiten besiegen und Ihr Leben verlängern" Kapitel 10: Die Seele wird munter S.151,
Reger Körper, wacher Geist S.162, Training - die bessere Tablette S.163, Kapitel 11: Jungbrunnen im Gehirn. Mythos vom unveränderbaren Gehirn
[S.R.Cajal, Joseph Altman] S.171f, Geistige Bewegung - Rüstzeug für gesunde Gehirne S.176 FISCHER 2014 überarbeitete Neuauflage von „Heilen
mit Bewegung“ 2007, ("Healing through Exercise: Scientifically Proven Ways to Prevent and Overcome Illness and Lengthen Your Life: How Exercise
Can Cure Illness and Lengthen Your Life" Da Capo Lifelong Books 2009). Siehe auch ZITATE: Bernie Siegel: Krebs-Denken-Fühlen-Bewegen-Essen >>>
Jean Marx: "Preventing Alzheimer’s: A Lifelong Commitment? Recent research suggests that keeping mentally and physically
active when young and middle-aged can help stave off the brain degeneration of Alzheimer’ Science 2005,309,S.864-866.
http://science.sciencemag.org/content/sci/309/5736/864.full.pdf
(JA) ~1928: Das bisherige Dogma des spanischen Hirnforschers und (1906) Nobelpreisträgers Santiago Ramón y Cajal
(1852-1934), der 1928 schlicht befand:
„Im erwachsenen Gehirn sind die Nervenbahnen starr und unveränderlich.
Alles kann sterben, aber nichts kann regenerieren“
wird allmählich widerlegt.
Einige Meilensteine der NEUROGENESE - GEHIRN-PLASTIZITÄTS-FORSCHUNG:
1962 Joseph Altman: The Discovery of Adult Mammalian Neurogenesis in http://neurondevelopment.org/adult-neurogenesis
1974: Michael S. Kaplan (b.1952, US-amerik.Biologe): "Environment complexity stimulates visual cortex neurogenesis:
death of a dogma and a research career" Trends Neurosci. 2001 Oct;24(10):617-20
Charles G. Gross (b.1936, US-amerik. Psychologe, Neurowissenschaftler): "Three before their time: neuroscientists whose ideas
were ignored by their contemporaries" Exp Brain Res. 2009 Jan;192(3):321-34 [Emanuel Swedenborg (1688–1772),
Claude Bernard (1813–1878), Joseph Altman (1925–2016)] www.princeton.edu/~cggross/ExpBrainRes08.pdf
1988: Arturo Alvarez-Buylla, Marga Theelen, Fernando Nottebohm: "Birth of projection neurons in the higher vocal center of the canary
forebrain before, during, and after song learning" Proc Natl Acad Sci U S A. 1988 Nov;85(22):8722-6
1998: Peter S. Eriksson, Ekaterina Perfilieva, Thomas Björk-Eriksson, Ann-Marie Alborn, Claes Nordborg, Daniel A. Peterson, Fred H. Gage:
"Neurogenesis in the adult human hippocampus" Nature Medicine 1998 4, 1313 - 1317
>2004: Andréanne Bedard, Andre Parent: "Evidence of newly generated neurons in the human olfactory bulb" Brain Res Dev Brain Res. 2004 Jul 19;151(1-2):159-68
Bogdan Draganski, Christian Gaser, Volker Busch, Gerhard Schuierer, Ulrich Bogdahn, Arne May: "Neuroplasticity: Changes in grey matter induced by training"
[Jonglieren] Nature. 2004 Jan 22;427(6972):311-312
Andrea Mechelli, Jenny T. Crinion,Uta Noppeney, John O’Doherty,John Ashburner, Richard S. Frackowiak, Cathy J. Price: "Neurolinguistics: structural plasticity
in the bilingual brain" Nature. 2004 Oct 14;431(7010):757. http://www.brainresearch.us/structural_plasticity_in_the_bilingual_brain.pdf
Johannes Thome, Amelia Eisch: "Neuroneogenese - Relevanz für Pathophysiologie und Pharmakotherapie psychiatrischer Erkrankungen"
Der Nervenarzt 2005, Vol.76, Issue 1, pp 11–19
Gerd Kempermann (b.1965, DZNE - Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen): "Adult Neurogenesis: Stem Cells and Neuronal
Development in the Adult Brain" Oxford University Press 2006
Ana C. Pereira, Dan E. Huddleston, Adam M. Brickman, Alexander A. Sosunov, Rene Hen, Guy M. McKhann, Richard Sloan, Fred H. Gage,
Truman R. Brown, Scott A. Small: "An in vivo correlateof exercise-induced neurogenesis in the adult dentate gyrus" Proc Natl Acad Sci USA
2007 Mar 27;104(13):5638-43
Jörg Blech: "Hirn, kuriere dich selbst! - Forscher erkunden einen Jungbrunnen im erwachsenen Gehirn. Geistige Aktivität, soziale Kontakte,
aber auch körperliche Bewegung lassen neue Nervenzellen sprießen [NEUROGENESE] – was den Geist bis ins hohe Alter flexibel hält.
Wenn die Neuronen-Produktion erlahmt, drohen Alzheimer und Depression" Spiegel special (S.92-103) 4/2006
Siehe: http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/47216864
Elkhonon Goldberg (b.1946, US-amerik. Neurologe, Neuropsychologe): „Die Weisheits-Formel: Wie Sie neue Geisteskraft gewinnen, wenn Sie
älter werden“ Übersetzung: Monika Niehaus-Osterloh („The Wisdom Paradox: How Your Mind Can Grow Stronger As Your Brain Grows Older“
NY: Penguin 2005) Rowohlt 1.Auflage 2007

Dr. Claudia Voelcker-Rehage:
"Der Zusammenhang zwischen motorischer und kognitiver Entwicklung
im frühen Kindesalter - Ein Teilergebnis der MODALIS-Studie"
pdf >>>

Aus: www.zeitschrift-sportmedizin.de/fileadmin/content/archiv2005/heft10/358-363.pdf

Empfehlungen und Richtlinien für Bewegung und Fitness - Medizinische Trainingslehre pdf >>>
Prof. Dr. Paul Haber (Wien):
www.trainingstherapie.at/fileadmin/tt/ups/Empf_Richtl_f.pdf

Martin Halle: „Zellen fahren gerne Fahrrad - Mit gesunden Gefäßen länger jung bleiben“ Mosaik 2012
Martin Halle, Arno Schmidt Trucksäss, Rainer Hambrecht, Aloys Berg (Hrsg.): „Sporttherapie in der Medizin - Evidenzbasierte Prävention und Therapie“ Schattauer 2008
Claude Bouchard, Roy J. Shephard, Thomas Stephens, John R. Sutton, Barry d. McPherson: „Exercise, Fitness, and Health - A Consensus of Current Knowledge“
Human Kinetics Books, Champaign, Illinois 1990
Andreas Broocks, Uwe Ahrendt, Marcel Sommer: "Körperliches Training in der Behandlung depressiver Erkrankungen" Psychiat Prax 2007; 34: S300-S304
Norbert-Ullrich Neumann, Karel Frasch: "Biologische Mechanismen antidepressiver Wirksamkeit von körperlicher Aktivität" Psychoneuro 2005; 31(10): 513-518
Robert D. Abbott, Lon R. White, G. Webster Ross, Kamal H. Masaki, J. David Curb, Helen Petrovitch: "Walking and Dementia in Physically Capable Elderly Men"
JAMA. 2004 Sep 22;292(12):1447-53. https://pdfs.semanticscholar.org/64da/f818ae463ce2c61be8e090ba4a092273bfa5.pdf
Suvi Rovio, Ingemar Kåreholt, Eeva-Liisa Helkala, Matti Viitanen, Bengt Winblad, Jaakko Tuomilehto, Hilkka Soininen, Aulikki Nissinen, Miia Kivipelto:
"Leisure-time physical activity at midlife and the risk of dementia and Alzheimer's disease" Lancet Neurol. 2005 Nov;4(11):705-11
Martin Lovden, Paolo Ghisletta, Ulman Lindenberger: "Social Participation Attenuates Decline in Perceptual Speed in Old and Very Old Age"
Psychol Aging. 2005 Sep;20(3):423-34. http://library.mpib-berlin.mpg.de/ft/ml/ML_Social_2005.pdf
Michael Babyak, James A. Blumenthal, Steve Herman, Parinda Khatri, Murali Doraiswamy, Kathleen Moore, W. Edward Craighead,
Teri T. Baldewicz, K. Ranga Krishnan: "Exercise Treatment for Major Depression: Maintenance of Therapeutic Benefit at 10 Months"
Psychosom Med. 2000 Sep-Oct;62(5):633-8; www.hibody.co.uk/Exercise%20treatment%20for%20major%20depression.pdf
Andrea L. Dunn, Madhukar H. Trivedi, James B. Kampert, Heather O'Neal Chambliss: "Exercise treatment for depression: efficacy
and dose response" Am J Prev Med. 2005 Jan;28(1):1-8
Miachel Rauchenwald (b.1955, Österr.Urologe): "Körperliche Fitness beim alternden Mann" Journal für Urologie und Urogynäkologie
2001; 8(6) (Ausgabe für Österreich), S.33-39. www.kup.at/kup/pdf/950.pdf
Ralf Sygusch, Petra Wagner, Anke Janke, Walter Brehm: "Gesundheitssport – Effekte und deren Nachhaltigkeit bei unterschiedlichem
Energieverbrauch" Deutsche Zeitschrift für sportmedizin 2005, 9, S.318-326
www.zeitschrift-sportmedizin.de/fileadmin/content/archiv2005/heft09/Originalia1.pdf
Rainer Hambrecht, Stephan Gielen: "Essay Hunter-gatherer to sedentary lifestyle" Lancet. 2005 Dec;366 Suppl 1:S60-1
University of Leipzig, Heart Centre, Department of Internal Medicine/Cardiology
Sylvia Kirchengast: "Physical Inactivity from the Viewpoint of Evolutionary Medicine" Sports 2014, 2, 34-5
Department of Anthropology, University of Vienna; www.mdpi.com/2075-4663/2/2/34/pdf



"... In 1952, H. Ronge [1] exposed 120 German schoolchildren to UV lights installed in classrooms and compared them to 120 non-irradiated control children.
Over a two-year period – excluding summer vacations – he tested both groups with a series of six cardiovascular fitness tests using a bike ergometer.
First, he found that non-irradiated children showed a distinct seasonality in fitness, with the highest values in the late summer and the lowest values
in the early spring. As one might expect, children treated with UV radiation showed no seasonal differences in physical performance. Second,
he found large differences in fitness levels between the irradiated and non-irradiated children. The most dramatic differences were in the spring,
with 56% greater fitness in the irradiated group. In a final experiment, Ronge gave 30 children in the control classrooms 6.25 mg (250.000 IU)
of vitamin D as a single dose in February and found their performance had “increased considerably” one month later. The graph ahead indicates
that the increase in performance after vitamin D supplementation nearly equaled that of those who were in the UV irradiated group. He was the first
to conclude that it was vitamin D, either given as a supplement or induced via UV[-B] irradiation, improved physical performance. The Graph ahead
illustrates the performance of the irradiated group, the control group and the vitamin D group. Note that during summer vacations, when treatments
were stopped, the treated group registered a decrease in endurance until September, when school and treatment resumed. This indicates that
winter UV treatments were stimulating even more vitamin D production than summer sun exposure. The untreated group however, under
the influence to the summer sun, increased in endurance until its scores were equal to the UV-treated group. Note that upon resumption
of treatments, the treated group showed an impressive increase in endurance while endurance in the untreated group once again began
its quick autumn decline. Finally, observe the spike in endurance of the portion of the untreated group that was given a single large dose
of vitamin D in February. The vitamin D-treated group quickly improved until their endurance was almost on a level
with the sun-lamp treated group ..."


Aus: John Jacob Cannell: „Athlete's Edge - Faster, Quicker, Stronger with Vitamin D“ Chapter 12: Does Vitamin D-Producing [UV-B]Ultraviolet Light
Improve Athletic Perforamance? The 1950s. pp 172-173. Here and Now Books 2011.
www.vitamindcouncil.org
[1] HE Ronge (1952): "Increase of physical effectiveness by systematic ultraviolet irradiation"
Strahlentherapie 02/1952; 88(3-4):563-6. www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12995208


Orthomolekularmedizin >>>

"It's clear that there are four common physical problems that frequently sideline [kaltstellen] athletes:
stress fractures, low-back pain, chronic musculoskeletal pain and overreaching [Übertraining]

From the evidence we've presented here, it's likely that all four are associateted with Vitamin D Deficiency
Furthermore, it's clear that some athletes with these problems could resolve their pain and resume their
careers if only their doctors would order vitamin D blood tests and then provide ways, either through
sun exposure, [UV-B]sun bed use, or supplementation, to raise their patients' vitamin D blood levels
above 50ng/ml ... The moral of the story is that severe deficiency can happen to young people and old,
athletes and non-athletes. For every person with severe symptoms, there are thousands,
perhaps millions, with minor ones. The most common symptoms of Vitamin D deficiency are
mild difficulty climbing stairs, unexplained pain, weakness, burning in the feet or tiring too quickly,
especially in winter. Physicians can make an accurate diagnosis by a simple blood test for
25-hydroxy-vitamin D [25-OH-Cholecalciferol]. The treatment is also simple: sunlight exposure
during the warm weather and [UV-B]tanning beds during thje colder months. Or, if you don't
like that idea, then simply take adequate doses of real vitamin D, vitamin D3.""


John Jacob Cannell (b.1948, MD): „Athlete's Edge - Faster, Quicker, Stronger with Vitamin D“
Chapter 7: Does Vitamin D Prevent Athletic Injuries? In Summary pp 111/112. Chapter 9:
Is Athletic Performance Associated With Vitamin D Levels? Younger People Also Benefit.
pp140-141
Here and Now Books 2011
www.vitamindcouncil.org

„Are You Sitting In The Sun? I Hope So, For A Little Sun Is Good As Long As We Don’t Overdo It …
Perhaps Ten Minutes A Day This Time Of Year Is About Right“
(The Peanuts1974)
pdf >>>

Michael F. Holick, Andrew Thomas Weill (Vorwort): „The Vitamin D Solution: A 3-Step Strategy to Cure Our Most Common Health Problems“
Chapter 12: Dethroning the Cover-Up. Another giant leap for medicine and mankind. Figure 8. p248. A Plume Book 2011


Chronische und erschöpfende Belastungen im Sport - Übertraining pdf >>>
www.zeitschrift-sportmedizin.de/fileadmin/content/archiv2000/heft07_08/a02_07800.pdf
M. Lehmann, K.G. Petersen, Y. Liu, U. Gastmann, W. Lormes, J.M. Steinacker
DEUTSCHE ZEITSCHRIFT FÜR SPORTMEDIZIN Jahrgang 51, Nr. 7+8 2000


Links:

ISAG Institut für Sport-, Alpinmedizin und Gesundheitstourismus Tirol

Sportgesellschaften
ÖGSMP Oesterr. Gesellschaft fuer Sportmedizin und Praevention
Oe
sterr. Journal für Sportmedizin

GOTS Gesellschaft f. Orthopaedisch-Traumatologische Sportmedizin

FIMS - International Federation of Sports Medicine

www.ismj.com
www.sportsmedupdate.com

ÖGTH Oesterr. Gesellschaft fuer Tauch- und Hyperbarmedizin
GTÜM Gesellschaft fuer Tauch- und Ueberdruckmedizin Murnau
EUBS European Underwater and Baromedical Society

ACSM American College of Sports Medicine
SASMA
The South African Sports Medicine Association
DOSB - Deutscher Olympischer Sportbund
www.richtigfitab50.de/

Rücken - und Kreuzschmerzen
www.patientenleitlinien.de/Rueckenschmerz/rueckenschmerzen.html

ÖGPMR - Österreichische Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation
www.oegpmr.at/
Orientierungshilfe Physikalische Medizin und allgemeine Rehabilitation:

www.orientierungshilfe-pmr.at/


"Was immer übr DOPING zu lesen ist, ist Flickwerk, weil sich kein geschlossenes, ausnahmslos stimmiges Weltbild herstellen lässt.
Die löbliche Absicht, der vernünftige Anspruch, sich selbst gesundheitlich nicht zu schaden und andere nicht unnötig in Gefahr
zu bringen, und der im Konsens gemeinsam beschworene Wille, in der Welt des Sports wirkliche Chancengleichheit
und Gerechtigkeit für alle herstellen zu wollen, sind aber in der real existierenden Welt selbst theoretisch (!) nicht
einlösbar. Für eine sich in manchen Fällen zwangsläufig ergebende Absurdität soll ein einziges Beispiel genügen:
Der finnische Skilangläufer Eero Antero Mäntyranta [1937-2013], der in den 1960er-Jahren bei Olympischen Spielen
und Weltmeisterschaften 5 Gold-, 4 Silber- und 3 Bronzemedaillen gewonnen hatte,
litt unter einer Punktmutation
im Gen für den Eythropoetinrezeptor, wie später [in einer DNA Analyse 1993] zweifelsfrei zu diagnostizieren war.
In der Diktion steckt schon ein Fehler, denn er hat unter diesem Gendefekt nicht wie unter einer Krankheit gelitten,
sondern die Natur hatte ihm gleichsam ein ständiges Epo-Doping beschert, ohne dass er einen Arzt oder
ein Medikament dafür in Anspruch nehmen musste. Hätte er deswegen einen Behindertenstatus verdient
und vielleicht zu den Paralympics geschickt werden sollen? Die Ungleichheit auf dieser Welt gibt es
nicht nur in der Körpergröße und dem Körpergewicht vom Turnfloh bis zum Sumo-Ringer,
sondern auch in allen möglichen sonstigen physiologischen Parametern wie auch
in unseren diversifizierten mentalen Fähigkeiten.
Der Spannungsbogen der Thematik wird nicht zuletzt durch die Findigkeit derer aufrecht erhalten,
die von dem Grundsatz ausgehen, alles, was nicht verboten ist, sei erlaubt. Überraschungen
sind aber selbst bei objektiv harmlosen und scheinbar unproblematischen Methoden nicht aus-
geschlossen. So wurde die Siegerin [Jennifer Goebel] des Lakefront-Marathons 2009 in Milwaukee/
Wisconsin/USA nachträglich disqualifiziert, weil sie während des Rennens ihren iPod benutzt hatte.
Sie fand die Disqualifikation lächerlich, und auch wenn viele ihr zustimmen würden, so war ihre Erklärung,
sie habe sich nur von Meile 19-21 mit ein wenig Rockmusik und Techno motivieren wollen, das Eingeständnis
des (wohl gelungenen) Einsatzes einer leistungsteigernden Methodik. Beim Autofahren treten alle schneller
und stärker auf das Gaspedal, werden aggressiver und risikofreudiger, wenn sie durch einpeitschende Rhythmen
aus dem Lautsprecher angestachelt werden.
Emotionalität kann ausgesprochen leistungssteigernd wirken. Warum sonst gerät eine schon gut spielende
Mannschaft in einen regelrechten Spielrausch, wenn zu Hause das Stadion tobt und kocht? Aber auch in der Stille
können Emotionen sehr wirksam sein: Der stärkste Mann der Welt bei den Olympischen Spielen 2008 [Peking],
der Gewichtheber Matthias Steiner [b.1982], hielt bei der Siegerehrung unter Tränen ein Bild seiner Frau [Susann]
hoch, der er die Goldmedaille widmete, womit er Menschen, die sein Schicksal kannten, zu Tränen rührte. Seine Frau
war nämlich ein Jahr zuvor tödlich verunfallt. Im Gedenken an sie hatte er bei dem entscheidenden Versuch nicht nur
alle körperlichen Kräfte rekrutiert, sondern auch alle Gefühle, Hoffnungen und Wünsche gebündelt in diesen Stoß
mit der Hantel [203 kg Reißen, 258 kg Stoßen] hineingelegt. Es handelte sich zweifellos um ein mentales Doping,
das situativ hochspezifisch und nicht reproduzierbar war."
[S. 298]

Dr. med. Michael J. Hufnagl: "Verhaltensneurologie und Neuropsychologie, Muskeln und Sport" Kapitel 10 pp 276-299
In:
Hans Wilhelm Müller Wohlfahrt, Peter Ueblacker, Lutz Hänsel: „Muskelverletzungen im Sport“
2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage THIEME 2014


WADA
World Anti-Doping Agency

NADA
Nationale Anti-Doping Agentur Austria

"Wintersport in Tirol"
1932




Alfons Walde
(1891-1958)
Tiroler Maler und Architekt
http://alfonswalde.com/

Schi-/Langlauf
OESV Ski Austria
Eurosport.com
TSV Tiroler Skiverband
Skilanglauf Vereinscup
MSC Ski-Club Mayrhofen

Internationaler Skigebietstest Klaus Hönigsberger Uderns

"Der Schifahrer
und seine Landschaft"




Alfons Walde
(1891-1958)
Tiroler Maler und Architekt
http://alfonswalde.com/

Höhenmedizin
Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention
International federation fo sports medicine
Sportmedizinische Institute in Deutschland
Österr. Gesellschaft für Alpin- und Höhenmedizin


Fußball

http://de.fifa.com/
FIFA - Fédération Internationale de Football Association
Internationale Föderation des Association Football

UEFA Vereinigung europäischer Fußballverbände
Bundesliga AT
Kurier - Sport
Fußball Oesterreich
Tiroler Fussballverband
FC - Wacker - Tirol
Fußball in Tirol


ÖFB Österreichische Fußballbund
Austriasoccer.at
ORF - Fußball
Fußball.de
Fußball Cartoons
SVG Mayrhofen
HC Hollenzen Echartau

"Im Fairplay des Verlierers in einem sportlichen Wettkampf
zeigt sich menschliche Größe oftmals mehr als
in der Überlegenheitsgeste des Siegers.
Unter keinen Umständen darf bei allem Willen zum Sieg
jemals in Vergessenheit geraten, dass der sportliche Gegner
nie der Feind und das sportliche Spiel wohl ein Wettkampf,
aber nie ein Krieg ist."
[S.288]
Dr. med. Michael J. Hufnagl
FA für Neuropsychologie



Eva-Maria Dengg
(b.1991)
FC-Wacker Damen I Innsbruck

"Der wertvollere Fußballer ist der, der, statt selbst aus ungünstigerer Position
auf das Tor zu schießen
, dem besser postierten Mitspieler den Ball
zum Einschuss zuspielt.
Dies kann nur gelingen, wenn die Selbst-
einschätzung möglichst realitätsnah bleibt und die Wünsche
nach individueller Selbstverwirklichung nicht über das Wohl
der Mannschaft gestellt werden."
[S.293]
Dr. med. Michael J. Hufnagl: "Verhaltensneurologie und Neuropsychologie, Muskeln und Sport" Kapitel 10 pp 276-299
In:
Hans Wilhelm Müller Wohlfahrt, Peter Ueblacker, Lutz Hänsel: „Muskelverletzungen im Sport“
2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage THIEME 2014


Damenfußball
FC-Wacker Innsbruck - Damen Tirol
www.neulengbach.at
www.asvspratzern.at
www.fcsuedburgenland.at
www.dfcluvgraz.net
www.usclandhaus.at
www.frauenfussball.at
www.skvaltenmarkt.at/index.php?damen
www.fc-bergheim.at

ÖFB
Österreichische Fußball-Bund

www.suedtiroldamen.com/de/
www.lnd.it/home?lid=24&PHPSESSID=05pu8je4jn6gf31tspv0mnft56
www.dfb.de/index.php?id=511741

"Nackte
vor der Almhütte 1"




Alfons Walde
(1891-1958)
Tiroler Maler und Architekt
http://alfonswalde.com/


Alpenverein
Deutscher Alpenverein
Alpenverein Südtirol
Österr. Alpenverein - Portal


Sport-Zahnmedizin

Beispiele von Einflüssen aus der Zahnmedizin, die die körperliche Leistungsfähigkeit hemmen
und die Verletzungsanfälligkeit erhöhen.Von Karlheinz Graf, erschienen in: CO'MED 8/06.

www.integrative-zahnheilkunde.de/sport-zahnmedizin.html


Linkverzeichnis:
Ganzheitliche Zahnheilkunde >>>




SPORTVERLETZUNGEN

Alle körperlichen Beschwerden, die ein Sportler
bei einem Wettkampf oder im Training erleidet,
unabhängig davon,
ob eine medizinische Versorgung
oder eine Sportpause notwendig ist
[1];
d.h. auch unabhängig von einem
strukturellen Schaden!


Nach dieser Definition
sind funktionelle Muskellläsionen


A Indirekte funktionelle Muskelverletzungen:
Typ 1 Überlastungsbedingte Muskelläsionen:
Typ 1A Ermüdungsbedingte schmerzhafte Muskelverhärtung
Typ 1B Muskelkater (DOMS Delayed Onset Muscle Soreness)
Typ 2 Neuromuskuläre Muskelläsionen:
Typ 2A Neuromuskuläre wirbelsäulenbezogene Muskelläsion
Zentraler Typ 2A: in Zusammenhang mit der Wirbelsäule/Spinalnerven
Typ 2B Muskelbezogene Neuromuskuläre Muskelläsion - sog. Muskelzerrung
Peripherer Typ 2B: in Zusammenhang mit der neuromuskulären Endplatte

unabhängig von strukturellen Schäden,

A Indirekte strukturelle Muskelverletzungen:
Typ 3 Partielle Muskelrisse:
Typ 3A Muskelfaserriss (inftrafaszikulärer Riss)
Typ 3B Muskelbündelriss (interfaszikulär Riss)

Typ 4 Komplette Muskelverletzung:
Typ 4 (Sub-)totaler Muskelriss
bzw. sehniger Ausriss/Avulsion

B Akute Direkte Muskelverletzungen
Muskelkontusion (sub-/epifasziales Hämatom)
Lazeration (Zertrümmerung, Zerreißung)


ebenfalls Verletzungen.

Aus: Hans Wilhelm Müller Wohlfahrt, Peter Ueblacker, Lutz Hänsel: „Muskelverletzungen im Sport“
Kapitel 6: Terminologie, Klassifikation, Anamnese und klinische Untersuchung. S. 172
2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage THIEME 2014
[1] CW Fuller, J Ekstrand, A Junge et al: "Consensus statement on injury definitions and data
collection procedures in studies of football (soccer) injuries" Br J Sports Med. Mar 2006;
40(3): 193–201



Physikalische Medizin - Ganzheitliche Wiederherstellung - Rahabilitation nach Sportverletzungen pdf >>>
Die Rehabilitation nach Sportverletzungen soll zu einer vollständigen Wiederherstellungder körperlichen Fähigkeiten
führen – und damit eine Rückkehr zum Sport ermöglichen. Aus: ärztemagazin 26/2015


Traumatologie - Orthopädie
 
www.schulterinfo.de/
Orthopädischen Ambulanz des Klinikums Dortmund
www.knieverletzung.org/
Unfallchirurgie Universitätsmedizin Göttingen

Diverses

www.allos.de/
Frucht- & Nuss-Schnitten für Zwischendurch

Slacken (Slacklinen, Slacklining, engl. slack = Durchhang, entspannt): Ist eine Trendsportart, bei der man auf einem Band,
das zwischen zwei Befestigungspunkten gespannt ist, balanciert. Die Anforderungen des Slackens an den Sportler
sind ein Zusammenspiel aus Balance, Konzentration und Koordination. Dadurch eignet es sich sehr gut
als Zusatztraining für Sportarten wie Klettern, Skifahren, Kampfsport, Reiten, Voltigieren, Longboarding
(spezielles Skateboard) und andere Sportarten, die ein gutes Gleichgewichtsgefühl voraussetzen.


www.slackline-corner.eu/

www.sport-bandagen-doc.de/


Was ist Floating?

Floating oder "Floaten" (engl. Schweben) bedeutet, an der Oberfläche einer nahezu gesättigten Lösung aus Wasser und Salz zu treiben.
Durch die hohe Konzentration des Salzes [>/~28%] im Wasser erfährt der menschliche Körper so viel Auftrieb, dass er frei und ohne
jede Form der Atemtechnik oder Muskelkontraktion auf dem Wasser schwimmt. Auf diese Weise wird ein Zustand der Schwerelosigkeit
hergestellt, mit dem eine anhaltende Entspannung aller Muskelgruppen verbunden ist.


Ein Floating-Tank ist ein mit Salzwasser gefüllter Behälter oder Raum, in dem man diesen Zustand der Schwerelosigkeit erfahren kann.
Man schwebt dort in einer Sole, deren Temperatur der Außentemperatur der Haut (34,8 bis 35,2°) entspricht. Innerhalb des Tanks
ist es absolut dunkel und still und dadurch werden Nervensystem und Gehirn nicht mehr durch externe Sinnesreize angeregt.
Diese Sinnesreizreduktion ermöglicht neben der physiologischen Entspannung auch eine innere, mentale Ruhe.




Aus: http://en.wikipedia.org/wiki/Isolation_tank

www.floating-verband.de/

Die ersten Floating-Anlagen wurden 1954-56 von dem amerikanischen Neurophysiologen John Cunningham Lilly [1915-2001] am
National Institute of Mental Health [(NIMH), US-amerikanisches Forschungszentrum für psychische Störungen, in Bethesda/Maryland]
entwickelt. Sein Anliegen war es, im Zusammenhang mit seiner Forschung zum Thema Sensorische Deprivation ["Reizentzug"],
die Aktivität des Gehirns zu untersuchen, wenn es völlig von Außenreizen in einem Floating-Tank abgeschirmt ist.
John C. Lilly fand heraus, dass das Nervensytem dann in einen besonderen Entspannungszustand gerät,
der bezogen auf die Gehirnwellenfrequenz zwischen Wachen [Beta Rhythmus: 14-30Hz] und Schlafen
[Alpha-Rhythmus: 8-13 Hz, Theta R.: 4-7 Hz, Delta R.:1-3Hz] angesiedelt ist
[modifiziert/Quellen: Internet]

Floating und die Abgrenzung zu Sole-Bädern

Um einer Aufweichung der Verwendung des Begriffs „Floating“ vorzubeugen hat der DFV eine Definition konkretisiert.
Floating im Sinne des Deutschen Floating Verbands beinhaltet immer zwei Komponenten:


1. Das entspannte Liegen in einer Starksole aus Magnesiumsulfat [Bittersalz], die den Körper trägt.

2. Die bestmögliche Reduktion von äußeren Reizen wie Schall und Licht.

Diese Definition schließt das (Sole-) Baden ohne die Möglichkeit der Sinnesreizreduktion aus der Möglichkeit „Floating“ anzubieten aus.
Der Trend zur Wellness-Anwendung darf aus Sicht des DFV nicht dazu führen, das reine Starksolebecken ohne vollständigen Licht-
und Schallschutz den Titel „Floating-Center“ o.Ä. führen.


Gerade Gäste, die zum ersten Mal Floaten empfinden Licht und/oder Musik als beruhigend.
Um die wohltuende Wirkung des Floating aber in aller Tiefe erleben zu können,
sollte das Ziel von Floating-Center Betreibern aber immer sein,
ihren Gästen das Floating in absoluter Stille
und Dunkelheit nahe zu legen."


Quelle: Deutsche Floating Verband (DFV)
www.floating-verband.de/



"Zeitgenossen, die in einem Beruf tätig sind, in dem sie bereits genug Gegner zu besiegen,
genug Profite zu erzielen und insgesamt genug zu leisten haben und die auf eine entsprechende
Kompensation nicht angewiesen sind, sie vielmehr als eine zusätzliche Stressbelastung empfinden,
suchen daher nicht nach Sport, auch wenn sie oft und leider missverständlich dieses Wort verwenden.
Sie wollen, wenn sie ihre Büros verlassen, gerade nicht mehr in die üblichen Quantifikationszwänge einge-
spannt sein und treten daher lieber einem Musikverein bei, um sich in den klingenden Seelenlandschaften
großer Musikwerke zu ergehen. Oder sie widmen sich einer körperlichen Tätigkeit, deren wichtigste
Eigenschaft die ZIELLOSIGKEIT zu sein scheint.


Wer solches für sich wünscht, ist beim GEHEN angekommen. Denn das Gehen ist nicht ein Sport, der zu einem
bestimmten Ziel hinführt und durch Leistung definiert wird. Das Gehen ist vielmehr Meditation für all jene, die
das bewegungslose Dasitzen, sodass - streng nach Patanjali, dem Begründer der Yogaschulen - alle inneren
Bewegungen zu Ruhe kommen, für zu langweilig halten. Sie erreichen dasselbe Ziel mit der Übung des Gehens
und bedauern die indischen Weisen, denen die wilde und zugleich kultivierte Majestät der Alpen gefehlt zu haben
scheint, weshalb sie nie auf die Idee kamen, sich aus dem Yoga-Sitz ins Gehen zu erheben.

Der Mensch geht, seit es ihn gibt. Er hat durch die Fähigkeit, gehend weite Strecken zu überwinden, über Jahrtausende
seine Nahrung gefunden und Tiere, die um ein Vielfaches schneller waren als er selbst, zu Tode gehetzt. Der Mensch
ist ein Geh-Tier. Das Gehen ist seine Art zu sein. Selbst die Kinder werden leise und hören auf zu weinen, wenn man
mit ihnen geht und sie dabei trägt. Durch das Gehen kehrt der Mensch zurück zur Basis seiner ältesten und erfolg-
reichsten Lebensbewältigung und überwindet die Schäden des Sitzens, die er sich durch die erst junge Sesshaftigkeit
zugezogen hat. Demgemäß spricht man auch, wenn man auf die menschliche Existenz und Würde anspielt,
vom aufrechten Gang und niemals vom aufrechten Sitzen ...

Gehen ist Meditation. Dadurch, dass ich gehe, verändere ich mich von meinem Seinszustand her,
werde ein anderer Mensch.
Man geht nicht, um ein konkretes Ziel zu erreichen, sondern um sich umzubauen
und als Umgebauter ein anderes Leben zu leben: ein besseres, ein gesünderes, ein glücklicheres, ein schöneres.
Worin dieses Bessere, Gesündere, Glücklichere besteht, erfährt man erst durch den Umbau selbst, nicht schon vorher.
Daher kann es nicht selbst Ziel sein. Und wie auch bei vielen anderen Meditationstechniken ist es notwendig, jemanden
zu finden, dessen Zustand überzeugt und verblüfft, sodass er zuerst zum Vorbild und dann
vielleicht zum Lehrer wird.

Denn das richtige Gehen lernt man am besten durch einen, der es schon beherrscht ...

Der Berg sei nicht nur eine aufgeklappte Ebene, sondern viel mehr. Er sei ein Ereignis der Schönheit [Josef Hopf]
Ein Ereignis, bei dem die Natur immer neue Bühnen schaffe. Überall, wo es dem Menschen darum gehe, etwas
besser zu machen, an seiner Vervollkommnung zu arbeiten, beschreite er den Weg nach oben. Noch nie in der
Geschichte der Menscheit sei das Bessere im Hinabsteigen gefunden worden. Das Oben verweise auf ein geistiges
Grundgesetz.Oben sei der Himmel, das Paradies, oben wohnten die Götter, oben sei die Sonne, das Licht, der
Kosmos; der Weg der Vervollkommnung sei immer ein Weg nach oben, zu den Göttern, zum Licht, zum
Besseren. Das gelte auch in einer Zeit, die von solch ehrgeizigen Anstrengungen nichts wissen wolle, weil sie
eben flach sei. "Ja, voll von flachen Fernsehprogrammen für flache Menschen, denen geistige Flachköpfe
die Gedanken vorkauen, damit sie in ihre flachen Köpfe passen!"
, füge ich, der ich für einen Wortwitz
fast alles opfere, begeistert hinzu."


Aus: Alois Schöpf (b.1950, Tiroler Schriftsteller, Journalist): „Glücklich durch Gehen: Über die Heilkraft des Bergwanderns. Essay“
Vorwort: HR DI Josef Hopf (b.1930). Auszugsweise aus Kapitel: "Die Entdeckung des Gehens" ("solvitur ambulando = Es löst sich im Gehen")
Seite 25-29. Auszugsweise aus Kapitel: "Von Gurus und Flachköpfen" Seite 37f LIMBUS 2.Auflage 2013. www.aloisschoepf.at/




Cross Skating - Langlaufen mit luftbereiften Inlineskates
Rollschuhfahren (Inlineskating) mit zwei oder mehr luftbereiften Rädern. Rollschuhe, bei der die Rollen in einer Reihe (engl. in-line)
angeordnet sind. Der Schuh ist entweder integriert oder mit Schnallen auf dem Rahmen oder einer optionalen Klappschiene fixiert.
Die meisten Crossskates verfügen über mindestens eine Bremse je Crossskatepaar. Im Gegensatz zum Inlineskaten
werden beim Crossskaten zusätzlich Langlauf-Stöcke verwendet.

www.cross-skating.de//
www.x-skating.at/www.x-skating.at/
www.x-skating.com/
www.nordic-scout.de/
www.powerkiteshop.com


Sport


Sammelbezeichnung für alle
als Bewegungs-, Spiel- oder Wettkampfformen
gepflegten körperlichen Aktivit
des Menschen.


Ein bisschen Bewegung schadet nicht

Das sagten schon die Großeltern, und wer will dem widersprechen?
Nur, was ist ein bisschen Bewegung und um welche Art von Bewegung geht es?


Seit Framingham [1950er Jahre] überbieten sich Sportwissenschaftler und -mediziner
mit Behauptungen über die fantastischen gesundheitlichen Effekte von Sport,
ohne jedoch eine brauchbare, qualitativ hochwertige Studie
zuwege zu bringen, die dies auch belegen kann
.

Wohingegen Sportverletzungen und Dauerinfektionen bei Menschen, die intensiv Sport treiben,
gut nachgewiesen sind. Doch dadurch würde ich mir nicht den Spaß am Sport verderben lassen.

Unsportliche Menschen
jedoch mit der Drohung,
sie bekämen sonst Krebs oder Herzinfarkt,
zum Sport zu nötigen, ist nicht begründbar.


Wenn man über Sport Freude und Körpergefühl, Stressabbau, Gemeinschaft
und Naturerlebnisse vermittelt, dann braucht man keine Studien,
um ihn als positiv einzuschätzen – er ist es.


Deshalb sollten Sportprogramme aber lieber über Vereine statt von Krankenkassen
angeboten werden, die dann wieder über Krankheitsrisiken,
also Ängste, zur Teilnahme motivieren.

Aus dem Lexikon der Fitnessirrtümer [1] nun ein Beispiel,
wie selbst die Koryphäen der Sportwissenschaft mit Daten umgehen.


Die berühmte Harvard-Alumni-Studie [1,2] - "Die Mutter aller Bewegungsstudien", die
Teilnehmer waren ehemalige Absolventen der Harvard University, wird immer dann zitiert,
wenn jemand belegen will, dass Bewegung nachweislich zu weniger Krankheiten führt
.

Nur leider ist die Harvard-Alumni-Health-Studie in meinen Augen nichts als Datentrickserei.
Die Forscher mischten über mehrere Veröffentlichungen hinweg 8-Bewegungsgruppen je nach Bedarf durcheinander.
Ursprünglich schnitten die Bewegungsfaulsten gesundheitlich am schlechtesten und die Sportlichsten am besten ab.
Nur leider waren die Zweitsportlichsten gesundheitlich die Zweitschlechtesten, die fünfte Gruppe dafür am Zweitbesten.
Daraus lässt sich eben nicht ableiten, dass mehr Sport zu mehr Gesundheit führt,
sonst wäre eine kontinuierliche Verbesserung zu sehen gewesen
.
Erst durch Neukombination derselben Daten und Zusammenlegen einiger Gruppen konnten die späteren Publikationen
das Bild einer kontinuierlichen Abnahme des Erkrankungsrisikos bei Zunahme von Bewegungsaktivität malen.
Ein billiger Bilanztrick.
Der verantwortliche Harvard-Professor und Ultramarathonläufer Ralph Paffenbarger [1922-2007] und sein Team
veröffentlichten Dutzende Artikel [2]. Paffenbarger wurde sehr einflussreich in der amerikanischen Gesundheitspolitik
und 1996 für seine Forschung mit dem ersten olympischen Preis für Sportwissenschaften ausgezeichnet.
Manipulation und olympische Ehrungen, das scheint nicht auf sportliche Leistungen begrenzt zu sein.
"

Aus: Gunter Frank: „Schlechte Medizin: Ein Wutbuch“ Teil I: Schlechte Medizin in der täglichen Behandlung.
Kapitel: Schlechte Medizin: Der Regelbruch wird zum Standard. - Framingham: Die Mutter aller Studien.
- Meilenstein Bewegungsmangel. Seite 101f. KNAUS 5. Auflage 2012

[1] In Udo Pollmer, Susanne Warmuth, Gunter Frank:„Lexikon der Fitness-Irrtümer: Missverständnisse, Fehlinterpretationen
und Halbwahrheiten von Aerobic bis Zerrung“ Seite 51 - 58. PIPER VERLAG 2005
[2] Ralph S. Paffenbarger Jr. : „The Harvard Alumni Health Study“ 1962, 1966, 1977, 1988 und 1993


Kritisch zu hinterfragenswerte Behauptungen- Verbreitete Irrtümer

"Harvard Alumni - die Mutter aller Bewegungsstudien"
pdf >>>
Udo Pollmer, Susanne Warmuth, Gunter Frank: „Lexikon der Fitness-Irrtümer: Missverständnisse,
Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Aerobic bis Zerrung“ Seite 51- 58 PIPER 2003

"Die Fitness-Empfehlungen sind wissenschaftlich gesichert"
pdf >>>
Udo Pollmer, Susanne Warmuth, Gunter Frank: „Lexikon der Fitness-Irrtümer: Missverständnisse,
Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Aerobic bis Zerrung“ Seite 148 - 158 PIPER 2003

"Jeder kann fit sein, wenn er will"
pdf >>>
Udo Pollmer, Susanne Warmuth, Gunter Frank: „Lexikon der Fitness-Irrtümer: Missverständnisse,
Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Aerobic bis Zerrung“ Seite 141 - 143 PIPER 2003

"Herzgesundheit - Sport schützt das Herz"
pdf >>>
Aus: Udo Pollmer, Susanne Warmuth, Gunter Frank: „Lexikon der Fitness-Irrtümer: Missverständnisse,
Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Aerobic bis Zerrung“ Seite 199 - 205 PIPER 2003


"Sport ist das beste Medikament  - Sport ist gesund"
pdf >>>
Udo Pollmer, Susanne Warmuth, Gunter Frank: „Lexikon der Fitness-Irrtümer: Missverständnisse,
Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Aerobic bis Zerrung“ Seite 363 -368 PIPER 2003


"Sportärzte empfehlen Sport, weil sie die Gesundheit fördern wollen" pdf >>>
Udo Pollmer, Susanne Warmuth, Gunter Frank: „Lexikon der Fitness-Irrtümer: Missverständnisse,
Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Aerobic bis Zerrung“ Seite 144 - 147 PIPER 2003


"Fußball ist ein harmloses Freizeitvergnügen für jung und alt" pdf >>>
Udo Pollmer, Susanne Warmuth, Gunter Frank: „Lexikon der Fitness-Irrtümer: Missverständnisse,
Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Aerobic bis Zerrung“ Seite 159 - 161 PIPER 2003


"Ausdauersportarten sind gesünder" pdf >>>
Udo Pollmer, Susanne Warmuth, Gunter Frank: „Lexikon der Fitness-Irrtümer: Missverständnisse,
Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Aerobic bis Zerrung“ Seite 51- 58; Seite 35-39. PIPER 2003

"Wie schon angedeutet, ist es von entscheidender Bedeutung für das Wohlbefinden eines Menschen und seine Selbstachtung,
dass er sich im Rahmen realistischer Selbsteinschätzung für attraktiv hält. Jede Begegnung mit anderen Menschen basiert
zuerst auf der Begegnung mit sich selbst. Nur wer sich selbst liebt, mag, schätzt und schön findet, kann mit jener Freude
die Bühne des Lebens betreten, die es ihm ermöglicht, liebend, mit positiver Grundeinstellung, menschenfreundlich und
mitfühlend anderen zu begegnen. Die härteste Prüfung, dieses Ziel der Selbstliebe zu erreichen, besteht in einer ganz
einfachen Maßnahme: sich nackt vor einen großen Spiegel zu stellen und sich davor zu drehen und zu wenden.
Gerade
ältere Menschen, die sich in ihrer resignativen Selbstverfettung längst aufgegeben haben, scheuen sogar
schon den Blick in das eigene Gesicht und selektieren das, was sie sehen wollen, auf wenige Stellen, denen noch
ihre kosmetische Pflege zukommt. Unvorstellbar ist es, dass sie sich mit ihren dicken Bäuchen und hängenden
Hinterteilen je einer Totalansicht ihrer Leiblichkeit unterziehen würden. Der Ekel vor sich selbst, der sie überwältigte,
müsste rücksichtslos zur Kenntnis genommen werden und könnte sich nicht heimlich in dem Hass auf das Leben
verwirklichen, aus der jene Prüderie [Zimperlichkeit] gekeltert wird, die seit Jahrtausenden all jenen, die so naiv sind,
Predigern und ihrer Moral zu glauben, die Lebensfreude vergällt [verdirbt]. Am Beginn jeder Freude steht
die Freude an sich selbst, und hinter jedem sinnlichen Lebenshass steht der Hass auf die eigene Nacktheit."


Aus: Alois Schöpf (b.1950, Tiroler Schriftsteller, Journalist): „Glücklich durch Gehen: Über die Heilkraft des Bergwanderns. Essay“
Vorwort: HR DI Josef Hopf (b.1930). Auszugsweise aus Kapitel: "Medizinische Indikationen" Seite 50f. LIMBUS 2.Auflage 2013

Kalokagathie: Die Verbindung von Schönem und Gutem, körperliche und geistige Vollkommenheit
(altgriechisches Erziehungsideal)

"Sport stärkt die Abwehrkräfte - Übertraining" pdf >>>
Udo Pollmer, Susanne Warmuth, Gunter Frank: „Lexikon der Fitness-Irrtümer: Missverständnisse,
Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Aerobic bis Zerrung“ Seite 212 -214 PIPER 2003


"Bewegungsmangel verkürzt das Leben" pdf >>>
Udo Pollmer, Susanne Warmuth, Gunter Frank: „Lexikon der Fitness-Irrtümer: Missverständnisse,
Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Aerobic bis Zerrung“ Seite 42 - 47 PIPER 2003

"Sport verlängert das Leben" pdf >>>
Udo Pollmer, Susanne Warmuth, Gunter Frank: „Lexikon der Fitness-Irrtümer: Missverständnisse,
Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Aerobic bis Zerrung“ Seite 245 - 247 PIPER 2003


"Gewicht – Sport macht schlank"
pdf >>>
Udo Pollmer, Susanne Warmuth, Gunter Frank: „Lexikon der Fitness-Irrtümer: Missverständnisse,
Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Aerobic bis Zerrung“ Seite 182 -184 PIPER 2003

"Gesundheits-Checks helfen, das Herztodrisiko beim Sport zu senken"
pdf >>>
Aus: Udo Pollmer, Susanne Warmuth, Gunter Frank: „Lexikon der Fitness-Irrtümer: Missverständnisse,
Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Aerobic bis Zerrung“ Seite 77 - 80 PIPER 2003

"Das Ergometer misst die allgemeine Leistungsfähigkeit"
pdf >>>
Udo Pollmer, Susanne Warmuth, Gunter Frank: „Lexikon der Fitness-Irrtümer: Missverständnisse,
Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Aerobic bis Zerrung“ Seite 107 - 109 PIPER 2003


"Die Trainingsintensität lässt sich am besten durch eine Pulsuhr kontrollieren"
pdf >>>
Aus: Udo Pollmer, Susanne Warmuth, Gunter Frank: „Lexikon der Fitness-Irrtümer: Missverständnisse,
Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Aerobic bis Zerrung“ Seite 329 - 330 PIPER 2003

"Die Laktat-Messung hilft, das Training zu optimieren" pdf >>>
Aus: Udo Pollmer, Susanne Warmuth, Gunter Frank: „Lexikon der Fitness-Irrtümer: Missverständnisse,
Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Aerobic bis Zerrung“ Seite 241 - 244 PIPER 2003



"Im Sport zeigt sich ein spezifisch menschliches, gesellschaftlich vermitteltes
"Sich auseinander Setzen" mit den eigenen physischen Kräften.

Aufgrund der leichten Überprüfbarkeit und zum Teil der Messbarkeit (Registrierung von Rekorden)
dient der Sport sowohl der persönlichen Bestätigung als auch der sozialen Konkurrenz im Wettstreit.

Die Deutung des Sports als einer sich selbst genügenden menschlichen Tätigkeit (Amateursport)
wird durch gesundheitliche und sozialpädagogische Rechtfertigungen für Sporttreiben und Sportpflege ergänzt.
Das gilt besonders für den Schulsport und sonstige Sportförderung. Außerdem gibt es Erklärungsversuche
u. a. im Rückgriff auf kultische Ursprünge, Bewegungstrieb, Aggressionstrieb und Schaubedürfnis.

Die sozialwissenschaftliche Deutung sieht den modernen Sport als ein mit der Industriegesellschaft synchron
anwachsendes Phänomen, das deren Grundzüge wie Leistungs-, Konkurrenz- und Gleichheitsprinzip
besonders deutlich mache.

Andererseits zeigen sich in der Ausgestaltung des Leistungssports jene Phänomene, die den allgemeinen
neuzeitlichen Rationalisierungsprozess kennzeichnen: Verwissenschaftlichung, Quantifizierung, Zerlegung,
Spezialisierung, Systematisierung, Regulierung, auch Bürokratisierung und Zentralisierung.

Organisationsprinzip des Sports an der Basis ist die sportliche Selbstverwaltung der Vereine;
regionale Verbände schließen sich zu nationalen Fachverbänden, diese wiederum
zu internationalen Organisationen zusammen.

Zur Entscheidung verbandsinterner Rechtsstreitigkeiten und Verhängung von Verbandsstrafen
bestehen Sportgerichte. Die Darstellung und Kommentierung der Entwicklung des Sports im Allgemeinen
sowie v. a. der aktuellen Ereignisse in den Massenmedien ist Aufgabe der Sportpublizistik.
(Behindertensport, Breitensport, Leistungssport, Spitzensport)"



Wer
keine Zeit
für das Training hat,
wird sich
Zeit
für
Krankheiten
nehmen
müssen


(1873)
Edward Stanley
15th Earl of Derby
(1826-1893)


"
Those who think they have not time for bodily exercise will sooner or later have to find time for illness"


Der Mensch braucht auch Pausen
Wichtig ist eine Ausgeglichenheit von körperlicher
und geistig-spiritueller Beanspruchung.

Dazu die Metapher:
"Der entspannte Bogen"

Es heißt, dass der alte Apostel Johannes gern mit seinem zahmen Rebhuhn spielte.
Nun kam eines Tages ein Jäger zu ihm. Verwundert sah er,
dass ein so angesehener Mann wie Johannes einfach spielte.

Konnte der Apostel seine Zeit nicht mit viel Wichtigerem
als mit einem Rebhuhn verbringen?

So fragte er Johannes:
“Warum vertust du deine Zeit mit Spielen?
Warum wendest du deine Aufmerksamkeit einem nutzlosen Tier zu?"

Verwundert blickte Johannes auf. Er konnte gar nicht verstehen,
warum er nicht mit dem Rebhuhn spielen sollte.
Und so sprach er:
“Weshalb ist der Bogen in deiner Hand nicht gespannt?”

Der Jäger antwortete:
“Das darf nicht sein. Ein Bogen verliert seine Spannkraft, wenn er immer gespannt wäre.
Er hätte dann, wenn ich einen Pfeil abschießen wollte, keine Kraft mehr.
Und so würde ich natürlich das anvisierte Ziel nicht treffen können."

Johannes sagte daraufhin:
“Siehst du, so wie du deinen Bogen immer wieder entspannst,
so müssen wir alle uns immer wieder entspannen und erholen.

Wenn ich mich nicht entspannen würde, indem ich z.B. einfach
ein wenig mit diesem - scheinbar so nutzlosen - Tier spiele, dann
hätte ich bald keine Kraft mehr, all das zu tun, was notwendig ist.

Nur so kann ich meine Ziele erreichen
und das tun, was wirklich wichtig ist."




"Bei Marathonläufern kennt man das Phänomen des so genannten Runner's High. Die letzten 30 Minuten waren die Hölle,
die Knie schmerzen, der Rücken will nicht mehr, und das Atmen fällt schwer, trotzdem erleben manche Läufer eine Art
euphorischen Zustand. Biologisch erklärt man sich dies mit der Ausschüttung körpereigener Stimmungsaufhellender
Stoffe, der Endorphine. Endorphine [erhöhen] die Schmerzschwelle und werden deswegen unter akuter Belastung aktiv.
Normalerweise führen Schmerzen dazu, dass wir die schmerzhaften Körperteile schonen, um so den Heilungsprozess
zu unterstützen. Wenn wir auf der Flucht sind, geht das nicht. Schmerzen würden stören. Wenn wir uns also beim Weg-
laufen verletzen, merken wir das nur kurzzeitig. Endorphine sorgen schnell dafür, dass wir den Schmerz nicht mehr spüren,
und wir können unbehindert weiterlaufen. Die Wirkung von Endorphinen kann extrem stark sein. So erklären sich die Berichte
zum Beispiel von Soldaten, denen Gliedmaßen im Kampf abgetrennt wurden, die dies aber erst viel später im Lazarett bemerkten.

Wir können davon ausgehen, dass es Menschen gibt, die durch starke Belastungen zu einer hohen und lang anhaltenden Endorphinaus-
schüttung neigen. Dadurch fühlen sie sich in Hochstimmung und können Körpersignale, die eine Pause anmahnen, lange ignorieren.
Sie suchen regelrecht extremen Stress, und zwar auf allen Gebieten. Frau Müller. Modefotografin, liebt ihren Job, sie ist eine regelrechte
Workaholic. Ihr Beruf bietet dazu alle Möglichkeiten, sie jettet um die ganze Welt, immer mit Termindruck und Hektik am Einsatzort.
Eine weitere Möglichkeit für Frau Müller, sich durch Stress in Hochstimmung zu versetzen, sind Diäten. Davon hat sie schon alles durch,
was es so gibt. Obwohl bei Kleidergröße 40 völlig normalgewichtig, fühlt sie sich viel zu dick. Eine gute Ausrede, um sich durch Hunger
zu euphorisieren [1]. Neuerdings hat sie eine weitere Belastungsmöglichkeit gefunden: Fitnesssport [2]. Mit Begeisterung trainiert sie für
Marathonrennen und nimmt an mehreren Wettkämpfen pro Jahr teil. In die Sprechstunde kommt sie nur, wenn lästige Infektionen einfach
nicht mehr abklingen wollen ... Zuletzt wollte sie ein Mittel gegen Durchfall, um anschließend bei brütender Hitze vier Stunden im heißen Auto
zu einem Nachtmarathon zu fahren. Das ist Suchtverhalten reinster Güte mit Daueraktivierung des Sympathikus.

Vielleicht erklärt ein solches Suchtverhalten auch, warum es manchen Menschen so schwer fällt, abends im Berufsverkehr mit Tempo 70
gemütlich nach Hause zu fahren, eine entspannende Musik einzulegen und sich auf die Familie zu freuen. Stattdessen wird Gas gegeben,
überholt, zu dicht aufgefahren. Dabei sagt ihnen der Verstand, dass man sich an der nächsten Ampel ohnehin wieder trifft. Der Verstand
verurteilt einen solchen Wahnsinn, der ja auch gefährlich ist. Dennoch kann man nicht anders. Man braucht den Kick."

Aus: Gunter Frank, Maja Storch: „Die Mañana-Kompetenz: Auch Powermenschen brauchen Pause“ 3 Medizinische Gründe für Manana - Kompetenz.
Zufrieden leben mit dem Parasympathikus. "Ich will mehr" - die Endorphinsucht. Seite 67f.PIPER 2.Auflage 2012 (2011)
[1] Gunter Frank: „Lizenz zum Essen: Warum Ihr Gewicht mehr mit Stress zu tun hat als mit dem, was Sie essen“ PIPER 2.Auflage 2008
[2] Gunter Frank, Udo Pollmer, Susanne Warmuth: „Lexikon der Fitness-Irrtümer: Missverständnisse, Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten
von Aerobic bis Zerrung“ EICHBORN 2003
Michael babyak, James A. blumenthal, Steve Herman,  Parinda Khatri, Murali doraiswamy, Kathleen Moore, W. Edward Craighead, Teri T. Baldewicz, K. Ranga Krishnan:
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G. M. Cooney, K. Dwan, C. A. Greig, D. A. Lawlor, J. Rimer, F. R. Waugh, M. McMurdo, G. E. Mead: "Exercise for depression" Cochrane Database Syst Rev. 2013 Sep 12;(9):CD004366
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